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Archive for 08.2009

McDonald’s: Teilung der Gesellschaft im Namen der Werbung24.08.09

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“Ich sagte, ich will keinen Streuverlust! Wenn wir schon die Kampagne in zweistelliger Millionenhöhe fahren, will ich, dass sie auch bei allen ankommt!” So könnte der Markenchef von McDonald’s während eines “Meetings” im “Konfi” gedonnert haben. “Also noch einmal! Wie können wir unsere Kunden auf möglichst breiter Front erreichen? Mein Gott: Wer – bitteschön – mag keine BigMacs?” Es ging ihm nicht um verschiedene Altersgruppen oder darum, die Anhänger der überkommenen Fitness-Welle mit Salaten wieder ins Boot zu holen. McDonald’s hatte viel höhere Ziele im Visier. Nichts Geringeres, als die gewinnbringende Völkerverständigung bei einem gemeinsamen Happy Meal: Die Markenabteilung wollte alle ethnischen Gruppen der USA an einen Tisch bringen. Genauer gesagt, ihren Tisch. Und den Anfang sollten die Schwarzen machen.

Viele US-Konzerne gelten – wenn nicht selbst durch jemanden mit afrikanischen Wurzeln geführt – gemeinhin nicht wirklich als große Freunde der schwarzen Hautfarbe. Wer ein Fast Food-Restaurant in den Staaten betritt, wird auf Farbige treffen – doch die meisten von ihnen stehen hinter und nicht vor dem Tresen. Die beruflichen und sozialen Nachteile, denen Schwarze bis heute in Amerika (und bekannterweise nicht nur dort) ausgesetzt sind, werfen auch ein schlechtes Licht auf Unternehmen, denen damit eine nicht zu unterschätzende Zielgruppe durch die Lappen geht.

Die zündende Idee in diesem Meeting hatte dann die Burrell Communications Group, die seit den siebziger Jahren regelmäßig an den Sitzungen teilnimmt. Wie wäre es, wenn man endlich den Quatsch mit der pauschalen Publikumsansprache knicken würde. “Weiße ticken eben anders als Schwarze”, so das Theorem der Diskussion. Die anderen waren schnell überzeugt, nicht zuletzt, weil der Chef der Werbeagentur von der der Vorschlag kam, Thomas Burrell, selbst Afro-Amerikaner ist. (weiterlesen …)

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Erst Applaus, dann Kritik : 245.000 Besucher auf der Gamescom23.08.09

gamescom-logoDie Spiele sind beendet und so langsam kehrt wieder Ruhe ein auf dem Kölner Messegelände. Zeit also, um eine kurze Bilanz zu ziehen. Vor ein paar Stunden haben sich bereits die Veranstalter der Gamescom zu Wort gemeldet. “Die Premiere der neuen Leitmesse für interaktive Unterhaltung und Spiele war ein voller Erfolg”, heißt es in dem offiziellen Abschlussbericht. In den vergangenen fünf Tagen seien 245.000 Besucher (davon 17.000 Fachbesucher) auf das Messegelände gekommen, um Spieleneuheiten von 458 ausstellenden Unternehmen aus 31 Ländern zu erleben und auszuprobieren. Damit sei die Gamescom auf Anhieb die größte Spielemesse der Welt geworden.

Entsprechend gut lesen sich auch die Ergebnisse der Aussteller- und Fachbesucherbefragungen. Demnach haben 95 Prozent aller Aussteller die hohe Besucherqualität gelobt. 92 Prozent aller Fachbesucher haben den Besucher der Gamescom ebenfalls als Erfolg gewertet. Wiederum 90 Prozent haben erklärt, im kommenden Jahr (vom 18. bis 22. August 2010) wieder nach Köln zu kommen. Auch zahlreiche Aussteller hätten bereits ihre erneute Teilnahme signalisiert.

Soweit das überaus positive Fazit der Veranstalter. Und mir bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als den Gamescom-Machern zu ihrem Erfolg zu gratulieren. Da ich den Messerummel aber einige Tage selbst miterlebt und mich vor Ort auch mit vielen Leuten unterhalten habe, möchte ich an dieser Stelle mein persönliches Resümee ziehen – und das liest sich leider nicht so positiv wie die offiziellen Schlussworte der Veranstalter:

Kritikpunkt 1: Das schwache Opening-Event
Groß angekündigt als hollywoodreife Gamescom-Eröffnung am Dienstagmorgen entpuppte sich der symbolische Auftakt der Gamescom aus meiner Sicht als totaler Flop. Medien aus Print, Funk und Fernsehen waren zwar reichlich vor Ort, um über einen langweiligen Aufmarsch von ein paar imperialen Soldaten aus dem Star Wars-Universum und einer superlauten Jetpack-Stormtropper-Landung mit anschließender Laserschwert-Übergabe (quasi der Hausschlüssel zum Messegelände) zu berichten, aber unter spektakulär und hollywoodreif stelle ich mir etwas anderes vor. Zumal es in der Welt der Computer- und Videospiele noch andere (familienfreundlichere) Figuren gibt, die die Leute in ihren Bann ziehen können.

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Basic Sunday: Avatar Day 2009 – James Camerons neuestes Meisterwerk23.08.09

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Wenn sich einer der berühmtesten Regisseure der Welt nach rund zehn Jahren im Kino zurückmeldet, dann kann man schon etwas Besonderes erwarten. Der Regisseur James Cameron hat sich nicht nur mit Titanic, einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, einen Namen gemacht sondern ist ebenfalls verantwortlich für weitere wahre Klassiker der Filmgeschichte: Terminator, Aliens, Abyss, Terminator 2, True Lies – alles Filme, die an den Kinokassen für Furore sorgten und sie noch immer zu wahren Filmperlen machen, obwohl einige dieser Filme schon über 25 Jahre auf dem Buckel haben. Als James Cameron vor einigen Monaten die Öffentlichkeit erstaunte, dass er an einem neuen Kinofilm arbeitet, waren die Erwartungen sichtlich groß. Der Fluch eines großen und bekannten Regisseurs: Man erwartet einfach nur Unglaubliches von dem Mann, der in seiner beruflichen Laufbahn Maßstäbe gesetzt hat. Doch darauf hat er sich bewusst eingelassen und präsentiert mit Avatar seinen nach eigenen Angaben aufwändigsten und revolutionärsten Film der neuen Zeit.

“Avatar – Aufbruch nach Pandora” heißt sein Science-Fiction-Film, der weltweit am 17. Dezember 2009 in den Kinos starten wird. Der Kinofilm wird deswegen von so vielen Kinogängern sehnlichst erwartet, weil er es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Erlebnis 3D, welches in Deutschland und auf der Welt gerade seinen zweiten Frühling erlebt, revolutionieren möchte. Der Film wurde von Anfang an mit dem Anspruch entwickelt, ein dauerhaftes, räumliches Umfeld zu schaffen, um die Funktionalität und Atmosphäre fest zu etablieren. Schaut man sich insbesondere die amerikanische Blogosphäre an, so kennt sie seit vielen Monaten nur noch ein festes Datum: Den 21. August 2009. An diesem Tag fand der sehnlichst erwartete Avatar-Day statt, an dem 15 Minuten des neuen Kinofilms der Weltöffentlichkeit präsentiert werden sollten. Ich war an dem Tag mit einigen Kollegen vor Ort und habe mir mal angeschaut, was Avatar wirklich bietet. Ein persönlicher Erfahrungsbericht über einen der wohl meist-erwartetsten Filme des Jahres 2009.

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Jetzt ist es offiziell: “Cataclysm” wird die dritte WoW-Erweiterung21.08.09

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Noch vor ein paar Tagen habe ich die Frage in den Raum geworfen, ob Blizzard an einem neuen Addon für sein überaus erfolgreiches Online-Fantasy-Rollenspiel arbeitet. Diese Frage kann ich jetzt mit einem deutlichen Ja beantworten. Zum Auftakt der Hausmesse BlizzCon im kalifornischen Anaheim hat der Spielehersteller entsprechende Gerüchte bestätigt. Die nächste WoW-Erweiterung hört auf den düsteren Namen “Cataclysm” und soll voraussichtlich im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Laut Blizzard wird das dritte Addon das Gesicht von Azeroth nachhaltig verändern. Der Kampf gegen den Lich King gehe natürlich weiter und die Welt werde am Ende nicht mehr dieselbe sein wie vorher, betont Chef-Spieldesigner Chris Metzen.

Eine spannende Geschichte verspricht auch der kurze Teaser-Text auf der neuen Addon-Internetseite:

Ein uraltes Übel schlummert innerhalb Tiefenheims, Heimstätte der Erde auf der Elementarebene.
In einer abgeschiedenen Zuflucht verborgen hat der verderbte Drachenaspekt Todesschwinge sich von den Wunden erholt, die er im letzten Kampf gegen Azeroth davontragen musste, und auf den richtigen Augenblick gewartet, die Welt erneut mit geschmolzenem Feuer zu überziehen. Schon bald wird Todesschwinge der Zerstörer nach Azeroth zurückkehren und sein Ausbruch aus Tiefenheim wird die Welt in Stücke reißen und eine schwärende Wunde über die Kontinente hinweg hinterlassen. Während die Horde und die Allianz zum Epizentrum der Zerstörung eilen, werden die Königreiche Azeroths Zeuge erdbebenartiger Veränderungen im Machtgefüge des Funkens, der den Krieg der Elemente entflammt und des Aufstiegs unerwarteter Helden, die ihre narbenbedeckte und gebrochene Welt vor der totalen Verwüstung zu bewahren suchen.

Welche Details hat Blizzard noch verraten? Es wird mit den Worgen (Allianz-Seite) und den Goblins (Horden-Seite) zwei neue Rassen geben. Auch in diesem Punkt haben sich die Gerüchte bewahrheitet. Neben neuen Instanzen, PvP-Zonen und Quest-Reihen wird es fliegende Reittiere geben und die maximale Charakterstärke wird von Level 80 auf 85 angehoben. Abgerundet werden die Neuerungen zudem von einem eigenen Stufensystem für Gilden. Wer ganz genau wissen möchte, was ihn bei “Cataclysm” erwartet, kann sich schon mal das übersetzte  FAQ in aller Ruhe durchlesen. Ansonsten kann ich euch nur den neuen Trailer ans WoW-Herz legen. Einfach die Lautsprecherboxen ein bisschen mehr auf drehen als sonst, im Bürostuhl zurück lehnen und das Filmchen genießen. Im Folgenden der neue Trailer zum Addon: (weiterlesen …)

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Browser-Streit: Mozilla schimpft über Microsofts scheinheiligen “Ballot-Screen”21.08.09

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Wie einige von euch sicher mitbekommen haben, hat Microsoft den erhobenen Zeigefinger Europas zur Kenntnis genommen. Die Kommission hatte dem Software-Riesen zuvor vorgeworfen, seine beherrschende Marktstellung auszunutzen, wenn der Internet Explorer 8 auf den neuen Windows 7-Systemen bereits vorinstalliert zu finden sei. Im Raum standen Strafzahlungen in Millionenhöhe. “Gut”, hieß es zunächst verschnupft aus Redmond: “Dann bringen wir eben eine spezielle EU-Version ohne den Internet Explorer auf den Markt.” Anfang des Monats ruderte Microsoft dann zurück. Das Unternehmen hatte Brüssel in letzter Minute noch einen Vorschlag unterbreitet: Man könne es doch mit einem “Ballot-Screen” versuchen – ein Fenster, dass sich nach der Installation des Betriebssystems öffnet und in dem der Nutzer gebeten wird, zwischen verschiedenen Browser-Vorschlägen zu wählen. Um es einfacher zu machen, sei der Internet Explorer bereits komplett installiert – per Knopfdruck könnten dann aber auch die konkurrierenden Browser zum Zuge kommen.

Die Kommission zeigte sich mit dem Vorschlag (hier der O-Ton im Detail) im Groben einverstanden, so dass der Internet Explorer nun fester Teil von Windows 7 werden soll. Mozilla – Microsofts größter Widersacher im Browser-Geschäft – muss diese Entscheidung zunächst einmal zähneknirschend zu Kenntnis nehmen. Dennoch hindert es nicht die Foundation, harte Kritik an dem geplanten Deal zu üben. Die deutlichsten Worte hat diese Woche die Mozilla-Vorsitzende Mitchell Baker gefunden. Auch mit einem “Ballot-Screen” besetze der Internet Explorer eine “exklusive und einzigartig privilegierte Position” auf Windows-Systemen, heißt es in einem neuen Eintrag auf ihrem Blog. Baker hat gleich mehrere Punkte gefunden, die ihre These stützen sollen:

1. Das Überall-Icon

Das Icon für den Internet Explorer befindet sich weiterhin an prominenter Stelle auf dem Desktop, was sich auch dann nicht ändert, wenn ein neuer Standard-Browser definiert wird. Bei einer Installation von Firefox verschwindet es nicht. Selbst, wenn der Desktop verdeckt ist, wird der Nutzer um den Anblick des IE-Logos nicht herumkommen, weil Microsoft es vorsichtshalber in die Taskbar neben dem Startmenü platziert hat.

2. Der Download-Zwang

Die Vorinstallation des Internet Explorer sei ein großer Nachteil für den Wettbewerb: Ob ich einen Browser bereits vorfinde oder ihn erst umständlich herunterladen, installieren und ihn als Standard-Programm definieren muss, macht einen großen Unterschied aus. Besonders unerfahrene Nutzer hätten damit ihre Probleme. Der “Ballot-Screen” bietet ihnen nur einen Link zum Download, gibt aber keine Hilfestellung bei der Installation. Die Gefahr besteht, dass viele auf dem Weg zum neuen Browser aufgeben.

3. Automatisches Update: “Hello again.”

Als Teil des Windows-Systems zählt auch der Internet Explorer zu den Programmen, die selbständig neue Updates aus dem Netz ziehen: Eine gute Sache, da es keinen Sinn macht, veraltete Software auf dem Rechner zu haben – selbst, wenn man diese nicht nutzt. Windows bietet jedoch keinerlei Hinweise für Updates konkurrierender Browser. Richtig gemein ist es, wenn sich dafür der Internet Explorer nach der erfolgreichen Patch-Installation meldet: Er öffnet sich und fragt den Nutzer, ob er denn nicht der Standard-Browser werden soll.

4. Andere Applikationen lieben den IE

Alles deutet in die Richtung, dass Nutzer, die weitere Microsoft-Software installiert haben, regelmäßig auf den Internet Explorer gestoßen werden. Auch die kommende Version von Office wird da aller Voraussicht nach keine Ausnahme machen. Die Programme verfügen über sogenannte “hard-coded” Links, was bedeutet, dass selbst dann, wenn andere Browser zuvor als Standard definiert wurden, zugunsten des Internet Explorers stumm bleiben: Ein Link in einem Word-Dokument beispielsweise würde immer und unabänderlich ein IE-Fenster öffnen.

Bild & Via: Betanews

(André Vatter)

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Snow Leopoard kommt am 28. August21.08.09

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Alle Mac-Besitzer, die schon sehnsüchtig auf das neue Apple-Betriebssystem OS X 10.6 warten, werden sich den kommenden Freitag wahrscheinlich rot im Kalender anstreichen. Wie im britischen Online-Shop von Apple bereits zu lesen ist, wird Snow Leopard am 28. August als Update für das aktuelle Mac OS X 10.5 auf den Markt kommen. Auch im US-Store ist der Schneeleopard bereits gelistet, obwohl die offizielle Ankündigung aus Cupertino noch aussteht. Auf den deutschen Seiten ist immer noch der Hinweis zu lesen, dass das Betriebssystem-Update voraussichtlich im September erscheinen soll.

Auch die Preisgestaltung scheint sich zu bestätigen. Demnach verlangt Apple für die Aktualisierung auf Snow Leopard – je nach Kaufdatum des Mac-Rechners – umgerechnet zwischen zehn und 30 Euro. Warum sich die Mannschaft von Steve Jobs mit der offiziellen Bestätigung des Verkaufstermins so viel Zeit lässt, kann wahrscheinlich nur er selbst beantworten – insbesondere auch deshalb, weil die Infos ja bereits in einigen Apple-Stores frei verfügbar sind.

(Michael Friedrichs)

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WP.me: neuer Kurz-URL-Dienst nur für WordPress-Nutzer21.08.09

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Das Team von WordPress-Gründer Matt Mullenweg hat vor ein paar Tagen mit WP.me einen eigenen Kurz-URL-Dienst gestartet. Och nö, nicht noch ein Link-Verkleiner, war mein erster Gedanke. Und was soll an WP.me so besonders sein? Es gibt einen kleinen, aber feinen Unterschied zu allen anderen Kurz-URL-Diensten, die ich kenne. Denn WP.me funktioniert nicht für jeden beliebigen Link, sondern nur für die URLs, die auf WordPress.com gehostet sind. Die Vorteile liegen auf der Hand: wesentlich weniger Spam, da der Dienst nur einem eingeschränkten Nutzerkreis (WordPress-Nutzer eben) zur Verfügung steht. Zudem sollen alle WP.me-Links ständig überprüft werden, um Missbrauch zu vermeiden.

Auf eigenen WordPress-Installationen funktioniert der Verkürzungs-Dienst leider nicht. Ob dieses Feature in einer der kommenden Release-Versionen vielleicht eingebaut wird, ist derzeit nicht bekannt. Über die Langlebigkeit der mit dem Kurz-URL-Dienst erstellten Mini-Links brauchen sich Nutzer jedenfalls keine Sorgen machen. Wie Matt Mullenweg in seinem Blog schreibt, wird es den Dienst so lange geben, wie es WordPress geben wird.

Via: cnet

(Michael Friedrichs)

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Abschaffung der USK: Deutsche Altersfreigabe soll europäischem PEGI-System weichen21.08.09

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Take 2 hat einen, Electronic Arts hat auch einen und Sony hat selbstverständlich auch einen. Gemeint sind die speziellen Bereiche auf den Messeständen, die nur von Erwachsenen betreten werden dürfen. Auf der Gamescom gibt es jede Menge davon, nicht nur bei den eben genannten Ausstellern. Zutritt ab 18 Jahren, steht zumeist auf den Schildern an den Eingängen. Daneben steht in aller Regel ein smarter Aufpasser, der sich im Zweifel von den Besuchern auch mal den Ausweis zeigen lässt, um das Alter zu überprüfen. Welche Spiele in diesen Bereichen gezeigt werden, dürfte den meisten Besuchern schnell klar sein, zumal die Titel in dicken Lettern draußen an den Wänden stehen. Von Bioshock 2 über Borderlands, Heavy Rain und Battlefield bis hin zu Assassin’s Creed und Splinter Cell: Die Liste der Spiele, die mit einer Altersfreigabe ab 18 Jahren auf der Gamescom präsentiert werden, ist lang.

Während auf den normalen Ausstellungsflächen familienfreundliche Titel wie die Sims oder Super Mario das Bild bestimmen, geben in den abgesperrten Bereichen Ego-Shooter und andere Actionspiele den Ton an. Das Interesse an diesen Titeln ist jedenfalls groß, wie die langen Warteschlangen vor den Eingängen zeigen. Dennoch ist es keine Seltenheit, dass viele Hersteller mit der Alterseinstufung ihrer Spiele nicht einverstanden sind. Der Grund: Ein “ab 18″-Urteil der USK bringt für die Spieleschmieden oftmals auch erhebliche Umsatzeinbußen (da beispielsweise Wegfall des Versandhandels) mit sich, da diese Spiele dann nur von einer wesentlich kleineren Zielgruppe gekauft werden können.

Pünktlich zum Wahlkampf und passend zur aktuellen Killerspiel-Debatte ist das Thema nun wieder auf der politischen Agenda gelandet. Nicht ganz unschuldig an der Situation ist Gerhard Florin. Der Mann steht auf der Gehaltsliste von Electronic Arts, ist dort für das internationale Publishing verantwortlich und hat in einem Interview mit Spiegel Online deutliche Kritik an der aktuelle geltenden Altersfreigabe-Regelung laut werden lassen. Für ihn sei die aktuelle Jugendschutz-Situation nicht anderes als Zensur. Deshalb fordere er auch die Abschaffung der USK und die Einführung des PEGI-Systems nach europäischem Vorbild.

usk18Deutschland stehe mit seinem besonders strengen Jugendschutzsystem im EU- Vergleich allein auf weiter Flur, so Florin. Für das PEGI-System spreche, dass es in fast allen europäischen Ländern erfolgreich genutzt werde. Die nicht immer nachzuvollziehenden Altersfreigaben (insbesondere die Spiele mit USK 18) würden der Branche mehr schaden als nutzen. Ihn wundere es gar nicht, wenn Spiele-Entwickler aufgrund der Situation hierzulande laut überlegen würden, das Land zu verlassen. Wenn in Deutschland über Spiele gesprochen werde, dann über deren Gewalt- und Suchtgefahr. Der kulturelle Stellenwert rücke meistens in den Hintergrund der Diskussion.

Ob sich dies durch seine Kritik an der USK ändern wird, mag ich allerdings bezweifeln. Zudem dürften hinter dem Vorschlag ganz klar finanzielle Interessen des Kölner  Publishers stehen. Die Diskussion um einen kulturellen Stellenwert von Computer- und Konsolenspielen ist meiner Meinung nach zwar wichtig, steht bei dieser Diskussion aber sicherlich nicht im Vordergrund. Zudem lässt sich mit Kulturmedien bekanntlich nicht so viel Geld zu verdienen. Ganz im Gegenteil, Kultur ist meistens ein Zuschuss-Geschäft.

(Michael Friedrichs)

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Erster 1:1-Klon von The Pirate Bay aufgetaucht20.08.09

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Haha! Na, das ging ja flott: Gerade einmal vier Tage, nachdem ein komplettes Backup der Seite von The Pirate Bay auftauchte, sind nun alle Befürchtungen wahr geworden. Dem legendären Torrent-Tracker wurde heute ein Klon zur Seite gestellt.

An der aktuellen Anzeige der Up- und Downloads (Seeder: 869 / Leecher: 1.326) kann man das rege Interesse an der Backup-Datei ableiten – insgesamt wurde sie schon rund 3.200 Mal heruntergeladen. Zuvor hatte der ursprüngliche Seeder gegenüber TorrentFreak verlauten lassen, dass er “eine Versicherung” haben wollte, falls der Deal zwischen The Pirate Bay und dem Käufer, der Global Gaming Factory, eine Luftnummer wird. Für die Installation der jetzt gespiegelten TPB-Seite ist Alex von “BTArena” verantwortlich: Er hat die 21,3 Gigabyte große Torrent-Sammlung (insgesamt 873.671 an der Zahl) auf seinen Server geladen. “Alles funktioniert: angefangen vom Browsen bis zum Herunterladen.” Anfangs hatte es noch Schwierigkeiten mit der Suche gegeben, doch dieses Problem wurde mittlerweile behoben (aufgrund der hohen Zugriffszahlen hakt es allerdings noch immer an manchen Stellen). Nach eigener Aussage soll The Pirate Bay 2.0 zunächst ein reines Archiv-Backup bleiben, neue Torrents würden solange über einen anderen Tracker laufen.

Sollte das Vorgehen weitere Anhänger finden, dürfte es für Rechteinhaber immer schwieriger werden, das Phänomen The Pirate Bay einzudämmen. Die Motivation der Nutzer ist jedenfalls enorm: “Ich suche jemanden, der es auf meinem Server installieren kann”, heißt es in einem Kommentar zum TPB-Index-Torrent. “Für diesen Service würde ich bezahlen.”

(André Vatter)

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Gamescom: Wie sieht die Zukunft von Xbox Live aus?20.08.09

xbox-live-facebookZiemlich rosig. Diesen Eindruck habe ich jedenfalls nach einer Präsentation bei Microsoft. Zusammen mit drei weiteren Pressekollegen hat uns Produktmanager Frank Halgasch in einem kleinen Raum im Business Center der Gamescom einen ausführlichen Einblick in die kommenden Funktionalitäten von Xbox Live gewährt. Bevor er ins Detail ging, hat er uns aber noch ein paar interessanten Zahlen verraten. Demnach sind in der Community weltweit rund 20 Millionen Mitglieder registriert. Pro Tag werden über das System 5,6 Millionen Textnachrichten verschickt. Im Durchschnitt sind die Mitglieder im Monat 40 Stunden über Xbox Live online. Im Vergleich: PC-Nutzer schaffen es im gleichen Zeitraum gerade mal auf 27 Stunden.

Doch zurück zum eigentlichen Thema und der Frage, was Xbox Live künftig mit sich bringt. Die Trends zeigen den eindeutigen Weg, meint Halgasch. So gehe die Entwicklung immer mehr in Richtung serverbasierter Inhalte (“Cloud-Based-Entertainment”). Lokaler Content werde weniger. Auch Soziale Netzwerke seien in unserer Gesellschaft weiter auf dem Vormarsch. Zudem gehe der Trend immer mehr in Richtung Interaktivität. Hier werde die Konsole zur Schnittstelle mit anderen Spielern.

Ein erfolgversprechendes Beispiel dafür ist die Xbox Live-Quizshow “Einer gegen 100″. Spieler können hier durch richtiges Beantworten von Fragen nicht nur Ansehen innerhalb der Community erlangen, sondern auch echte Geldprämien (hierzulande sind es 100.000 Euro für den Gesamtgewinner) und interessante Sachpreise wie beispielsweise Flachbildfernseher einsacken. Obwohl sich die Rateshow noch in einem Beta-Stadium befinde, hätten schon über 40 Prozent aller Gold-Mitglieder teilgenommen. Eine konkrete Zahl – von wievielen Premium-Spielern man spreche – wollte der PR-Mann auf Hinweise auf die Hauspolitik nicht nennen.
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Online-Stammtisch Köln: Hier sind die Gewinner20.08.09

oskDie Redaktionsglücksfee (in Form einer Augenbinde und eines Kugelschreibers) hat gesprochen und wir bitten um einen nicht zu überhörenden Trommelwirbel! Basic Thinking wird wie angekündigt am Mittwoch, 26. August, den Online-Stammtisch Köln besuchen und gerne nehmen wir folgende Leser auf unseren Deckel mit:

@maxbuttlies
@mkanne
@gworkX
@netshowhost
@danielbaer
@wuestenigel
@malmaladei
@ethem
@stefandoering
@hawksbill

Von jedem Gewinner benötigen wir den vollständigen Namen, die E-Mail-Adresse und – wenn möglich – den Namen des Unternehmens, für das er beruflich unterwegs ist. Schickt die Angaben bitte an die Adresse team(at)basicthinking.de. Wir melden uns dann mit dem Gratis-Ticket wieder bei euch.

Allen anderen die mitgemacht haben, sei gesagt: Schade, schade. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal. Oder ihr kommt einfach so vorbei, der Eintritt kostet 5 Euro, was meiner Meinung nach angesichts der Location im Kölner Rheinauhafen verkraftbar ist.

(André Vatter)

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Designstudie: Die iMac Hologramm-Edition20.08.09

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Vor einigen Tagen geisterte ja dieses YouTube-Video durchs Netz: Forscher der Universität Tokio präsentierten ihre Fortschritte auf dem Feld der “berührbaren Holographie” und man muss es tatsächlich eingestehen – auch in diesem frühen Stadium sieht es sehr beeindruckend aus. Immerhin hat es ausgereicht, um den japanischen Designer “Mac” (er ist ein Apple-Freak) Funamizu zu einem Reißbrettversuch zu inspirieren. Wie könnte die Technik benutzt werden, um beispielsweise eine künftige Generation von iMacs zu bauen?

Die Ergebnisse seht ihr oben und unten. Im ausgeschalteten Zustand fungiert der Hologramm-Rahmen als minimalistische und zugleich stylische Schreibtischlampe. Erst, wenn der schwarze Vorhang heruntergezogen wird, beginnt die Desktop-Show in 3D. Die Programmfenster lassen sich multitouch-like durch Ziehen und Kneifen verschieben und vergrößern. Soll ein Dokument gelöscht werden, braucht man es nur im Holo-Feld zu zerknüllen. Auch für die Peripherie hat sich Funamizu etwas einfallen lassen: Die Mighty Mouse wird so gestaltet, dass ein Drücken mit dem Handballen einen langsamen Zoom in das Geschehen veranlasst. Aber am besten gefällt mir aber seine Keyboard-Idee: Wenn wir schon Hologramm-Technologie zur Verfügung haben, dann sollten wir sie auch richtig nutzen! Zum Beispiel, indem wir bei der Textverarbeitung Dokumente von der Rückseite der Tastatur heraufragen lassen – wie bei einer Schreibmaschine. Weitere Bilder gibt es nach der Pause… (weiterlesen …)

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Windows Live Movie Maker ist da: Videoediting für den Hausgebrauch20.08.09

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So, gerade habe ich den Hörer aufgelegt und kann nun offiziell verkünden: Ja, auch für deutsche Windows-Nutzer gibt es die frohe Kunde. Zumindest für all diejenigen, die Vista oder Windows 7 nutzen. Microsoft hat in der Nacht (in den Staaten) eine Neuauflage des Movie Maker vorgestellt, die ab sofort kostenlos herunter geladen werden kann. Wie bei den Live-Produkten der Redmonder mittlerweile üblich, muss nach dem Download die Bundle-EXE-Datei gestartet werden. Dann setzt ihr ein Häkchen bei “Movie Maker” – beziehungsweise entfernt alle übrigen, da Microsoft grundsätzlich für den Nutzer wohlweislich eine Vorauswahl trifft. Da ich hier (aus Gründen, die nichts mit Nostalgie zu tun haben) noch an einer XP-Maschine sitze, wird mir die Option allerdings nicht angeboten.

Die ersten Kritiken lesen sich hämisch (“Microsoft Attacks Mac With iMovie Clone“) bis ernüchtert (“Windows Live Movie Maker verdict: So-so“), doch ich würde jedem empfehlen, das Ding einmal selbst auszuprobieren. Sicher, es ist kein Adobe Premiere oder Final Cut Pro, aber für Anfänger, die per Drag & Drop ihr Urlaubsvideo zurechtschneiden wollen, völlig ausreichend.

Für einen leichten Einstieg sorgt zum Beispiel die neue “Auto Movie”-Funktion, die mit einem Button-Klick präsentable Ergebnisse liefert. Dazu werden einfach Fotos und Videos markiert und ein passender Soundtrack ausgewählt. Auto Movie mischt das Ganze eigenständig und in Sekundenschnelle zusammen, fügt Titel und Übergänge ein und passt die Bildübergänge synchron zum Rhythmus der Musik an. Später kann der Clip weiter manuell bearbeitet und aufgehübscht werden. Für einen Basis-Videoeditor bietet der Live Movie Maker mit 60 Übergängen, 18 Zoom-Effekten und 20 Visual Effects erfreulich viele Möglichkeiten zum Austoben.

Da der Spruch “Mir ist es egal, was sie machen, solange sie es hinter ihren verschlossenen Schlaf Arbeitszimmertüren tun!” im Mitmachnetz an Gültigkeit verloren hat, verpasste Microsoft dem Movie Maker gleich eine fette Sharing-Option, mit der sich das peppige Amateurvideo direkt auf YouTube schießen lässt. Weitere Social Media-Seiten werden in Kürze per Plugins mit dem Programm verbunden werden – ein solches Add-On ist für Facebook bereits verfügbar. Wer das Ergebnis hingegen für sich alleine behalten möchte, kann den Film direkt auf DVD brennen, ihn in mehreren Formaten (zum Beispiel für das Handy-Display geeignet) und als HD-Variante abspeichern.

Cnet weist noch darauf hin, dass es zwischen den Versionen für Vista und Windows 7 zwei Unterschiede gibt: Zum einen bietet die Windows 7-Variante einen Schnellzugriff auf zuletzt bearbeitete Dateien. Zum anderen – und das wiegt wohl schwerer – bietet das neue Betriebssystem direkte Unterstützung für QuickTime MOV- und QT-Dateien, AVCHD und MPEG-4-Videoformate. Vista-Nutzer müssen wohl zunächst einen externen Konverter anwerfen.

Wie mir die Pressestelle eben bestätigte, ist bislang nur die englischsprachige Ausgabe veröffentlicht worden, eine deutsche Version soll “in Kürze” folgen. Im Folgenden gibt es noch das offizielle Einführungsvideo zum Live Movie Maker: (weiterlesen …)

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Video-Werbung im Magazin: Bewegtbild ist im Print angekommen20.08.09

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Hier ist etwas, was alle Anhänger der Theorie “Print ist tot!” zumindest eine kurze Zeit lang in verwirrtes Schweigen versetzen könnte: Videoanzeigen nehmen Einzug in die Blätterwelt! Und – nein: Es ist kein Witz. Die Idee geht auf eine gemeinsame Initiative des TV-Senders CBS und Pepsi zurück. Beide wollen in der September-Ausgabe (Nr. 18) der “Entertainment Weekly” ihr jeweiliges Programm per Bewegtbild bewerben. Dazu wird in die Magazin-Seite ein TFT-LCD eingelassen, der etwa 2,7 Millimeter dick ist und es auf eine Auflösung von 320×240 Pixel bringt. Der Speicher der Bildschirms kann etwa 40 Minuten Videomaterial aufnehmen, die kleine integrierte Batterie macht nach etwa 65 bis 70 Minuten schlapp – was aber nicht schlimm ist, da sich auf der Rückseite ein Mini-USB-Anschluss befindet (!), über den der Minimonitor wieder aufgeladen werden kann. Damit das Ganze auch das Prädikat “praxistauglich” verdient, wurde die Oberfläche mit einer schützenden Polycarbonate-Schicht versehen: Kratzer im Zeitschriften-Display kann immerhin niemand gebrauchen. Erfinder des kleinen Werbeträgers ist übrigens Americhip, wo man nach eigenen Angaben etwa zwei Jahre lang an dem Ding geforscht hat.

Bei Wired ist zu lesen, dass das Abspielen von Clips genauso wie bei diesen singenden Grußkarten funktioniert. Sobald die Seite aufgeklappt wird, startet das Video nach etwa fünf Schrecksekunden, in denen wohl der Ladevorgang passiert. Auch auf Sound braucht nicht verzichtet zu werden, der Lautsprecher befindet sich auf dem unteren Teil der Seite, kann aber leider nicht in der Lautstärke justiert werden.

CBS und Pepsi nennen ihr Konzept “VIP”: Video In Print-Promotion – ein putziges Buzzword, das mit den fetzigen Termini der werbenden Online-Kampagnen durchaus mithalten kann. Ob die Display-Werbung in Zeitschriften allerdings Erfolg haben wird, steht noch in den Sternen. Größtes Hindernis scheinen jedenfalls die hohen Kosten zu sein, weshalb auch nicht alle Exemplare der Sepember-Ausgabe von “Entertainment Weekly” mit Bildschirmen ausgestattet werden. Allein die Abonnenten aus New York und Los Angeles sollen die Special-Edition geliefert bekommen. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis wir die ersten “*NEU*”-, “*OVP*”-, “*RAR*”-Angebote dazu auf eBay finden.

(André Vatter)

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Gamescom: Starcraft 2 und Diablo 3 können für ein paar Minuten selbst angespielt werden20.08.09

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Lange Warteschlagen auf dem Blizzard-Stand dürften in den nächsten Tagen zum normalen Bild gehören. Ein ähnliches Szenario wie auf der Games Convention im vergangenen Jahr, als der Publisher den Messebesuchern mit “Wrath of the Lich King” die zweite World of Warcraft-Erweiterung präsentiert hat, wird sich auch auf der Gamescom abspielen. Dieses Mal geht es allerdings nicht um World of Warcraft, sondern um die beiden kommenden Blockbuster Starcraft 2 und Diablo 3. Denn zum ersten Mal (Europapremiere) können die beiden Titel bis Sonntag von allen Strategie- und Rollenspielfans selbst angespielt werden.

Das Interesse dürfte jedenfalls riesig sein. Die Folge: Menschentrauben auf dem Blizzard-Stand in Halle 6, nicht gerade erfreuliche Wartezeiten auf einen freien Stuhl im Testbereich sowie eingeschränkte Spielzeiten. Aber was nehmen eingefleischte Gamer nicht alles in Kauf, um wenigstens ein paar Minuten Zeit mit dem Objekt der Begierde zu verbringen. Ein weite Anreise oder stundenlanges Warten für einen 15-minütigen Anspieltest? Kein Problem. Einen kleinen Vorgeschmack auf die kommenden Messetage gab es bereits gestern beim Fachbesucher- und Medientag. Kurz nach der offiziellen Eröffnung der Gamescom bildeten sich auf dem Blizzard-Stand schon die ersten Warteschlangen vor den Testbereichen.

In puncto Releasetermine gibt es übrigens noch keine Neuigkeiten. Fans von Starcraft 2 wurden kürzlich erst auf das nächste Jahr vertröstet. Bei Diablo 3 wird es wohl ähnlich aussehen. Am Freitag wissen wir aber vermutlich genaueres, denn dann startet in den USA die Blizzard-Hausmesse BlizzCon – und die ist bekanntlich für die eine oder andere Überraschung gut.

(Michael Friedrichs)

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