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Archive for 10.2009

Neues Vodafone-Viral: 1.000 Handys, 2.000 SMS = Overtüre 181223.10.09

Wie ihr alle wisst, war die Overtüre 1812 eine Auftragsarbeit des russischen Komponisten Tschaikowski. Hintergrund war der Sieg Russlands in den napoleonischen Kriegen – eben in dem Jahr 1812. Ich kann sie euch jetzt nicht vorsingen, aber selbst Klassik-Muffel werden die Melodie schon mehr als einmal gehört haben. Wenn nicht, gibt es hier eine entsprechende Gratis-MP3 zum Herunterladen und Anhören.

Ach, so – jetzt fragt ihr euch, warum ich das überhaupt erwähne. Nun, diesen Anlass haben wir dem neuseeländischen Ableger von Vodafone zu verdanken. Dort hat man sich überlegt, wie man dem Claim “It’s amazing what you can do” Leben einhauen könnte. Vodafone konnte den Musikproduzenten Jol Mulholland für sich gewinnen, der sich daran machte, die Overtüre neu zu vertonen und zu inszenieren. Sein Orchester bestand aus 1.000 Handys, auf die 2.000 SMS geschickt wurden und die mit 53 verschiedenen Klingeltönen antworteten. Das Ergebnis könnt ihr oben begutachten. Musikinteressierte bekommen darüber hinaus auch einen Logic-Screenshot spendiert.

Wer das Verlangen verspürt, einmal etwas Ähnliches auf die Beine zu stellen, kann sich im Making-Of (Teil 1, Teil 2) das nötige Praxiswissen abholen. Sämtliche Symphonie-Klingeltöne gibt es hier als Zip-Datei, wer die ganze Overtüre als Download bevorzugt, wird ebenfalls mit einer MP3 bedient.

Via: Engadget

(André Vatter)

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Statusmeldungen: Jeder fünfte Amerikaner arbeitet schon für Microsoft und Google – theoretisch23.10.09

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Na, da wird sich aber jemand die Hände reiben… In einer Studie, die von Princeton Survey Research International in dem Zeitraum zwischen dem 18. August und 14. September dieses Jahres durchgeführt wurde, hat man den täglichen Gebrauch des Internets durch erwachsene Amerikaner untersucht. Dabei wurde Folgendes herausgefunden: Jeder fünfte Internetuser nutzt Twitter oder einen anderen Dienst, um Statusnachrichten von sich selbst zu verschicken oder um Aktivitäten anderer zu folgen. Dies sind knappe 19 Prozent und somit satte acht Prozent mehr, als noch im April.

Dieser starke Zugang sei vor allem darauf zurückzuführen, dass immer mehr User über mobile Geräte ins Internet eintauchen. Etwa 54 Prozent der Befragten besitzen laut Studie ein internetfähiges Laptop, Handy oder anderes Gerät (z. B. E-Book), wobei wiederum ein Viertel von ihnen dieses dazu nutzt, um über Twitter oder Ähnliches seine Statusmitteilungen zu verbreiten. Es geht noch weiter: Je mehr solcher Geräte eine Person besitzt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sie Twitter benutzt: vier Geräte – 39 Prozent, drei Geräte – 28 Prozent, zwei Geräte – 19 Prozent und ein Gerät – 10 Prozent. (weiterlesen …)

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Urheberrechtsverletzungen: Hamburger Anwalt droht den YouTube-Chefs23.10.09

youtubeWirtschaftskrise hin oder her: ein Berufsstand erlebt diese harschen Herbsttage nur wie eine leichte Brise. Bei Bedarf steht man auf und schließt einfach die Fenster. Die Rede ist von Rechtsanwälten, die wie immer konjukturunabhängig auf die Pirsch gehen, um den Kanzleiumsatz anzukurbeln.

Vielleicht haben sich ja einige von euch gefragt, weshalb das lang erwartete U2-Konzert, das YouTube am 25. Oktober live übertragen will, zwar in 16 Ländern ausgestrahlt wird – aber wieder nicht in Deutschland. Nun, wie sich herausstellte, ist die Beziehung zwischen Google und GEMA immer noch nicht ganz knusper. Man konnte sich über die Höhe der Lizenzgebühren nicht einigen. Offensichtlich gibt es solche Probleme nicht einmal in Brasilien oder Südkorea, denn da wird am Wochenende um 4.30 Uhr morgens (unserer Zeit) pünktlich ein Fass aufgemacht und zu Bono und Co. gerockt. (weiterlesen …)

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Domain-, Firmen- und Produktnamen: Tough shit!23.10.09

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Wow. In dem ganzen Buzz um ein- und zweistellige “.de”-Domains, das Release von Windows 7, die Kooperationen von Microsoft, Twitter und Facebook und Google und Twitter, Nokias Klage gegen Apple und… hab ich etwas vergessen? Na in diesem Buzz jedenfalls scheint es fast so, als würde in der Web-Szene gerade sonst nix passieren. Ist wohl auch so (oder ist jemand anderer Meinung?), daher bleib ich auch direkt bei diesen Unternehmen, riskiere aber mal einen anderen Blick auf sie.

Wie ja jeder mitbekommen haben dürfte, stürzten sich heute Morgen die Unternehmen und Domaingrabber (vor allem diese beiden Spezies, denke ich) auf die von der DENIC neu rausgerückten Domains wie Orkas auf Robben. Lebten wir nicht in einem Rechtsstaat, dann vielleicht sogar genau so blutig. Dass die Messer jedenfalls gewetzt werden, sieht man ja an Andrés letztem Artikel zu den Kurz-Domains. Und wieso das? Weil der gemeine Internet-User faul ist und ein schlechtes Gedächtnis hat. Er kann sich längere Domain-Namen einfach nicht so gut merken. Daher ist der Aktionismus durchaus verständlich. Wer will schon einen Namen haben, der llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogochuchaf.org.uk lautet? Kann sich doch keine Sau merken. Da liest sich a.de doch viel besser.  Und weil alle so einen Namen haben wollten und den Hostern die Türen einrannten, ist es nur verständlich, dass diese für jede eingerannte Tür einen Schadensersatz von bis zu 500 Euro forderten – je nach Qualität der Tür. (weiterlesen …)

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Neue Themes bei Chrome – und ein Hammervideo bei YouTube23.10.09

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In seinem minimalistischen Bonbon-Design war Chrome anfangs alles andere als eine Augenweide. Dann schob Google nach und veröffentlichte eine Reihe hübscher Themes, die ein wenig mehr Leben in die Browser-Bude brachten. Doch schon vor einigen Tagen hat die Suchmaschine wirklich die Farbeimer geöffnet und sage und schreibe knapp hundert neue Skins für den Chrome veröffentlicht. Und selbst ich als Firefox-Nutzer muss sagen: einer sieht schöner aus als der andere. Mein Favorit ist derzeitig der kleine Igel im Nebel, der so hervorragend in diese Jahreszeit passt.

Google hat damit die Rubrik der “Artists-Themes” ausgerufen. Im Blog wird uns verraten, dass führende Künstler, Architekten, Musiker, Illustratoren, Filmemacher und Mode-Designer gebeten wurden, ihre Vorschläge einzureichen. Einige Themes entstanden so auch unter der Federführung von American Apparel, Dolce&Gabbana oder zeigen Bilder von Segas “Super Monkey Ball” – ich schätze, dass Google mit dieser Art Browser-Verschönerung auch ein paar Werbe-Dollar einstecken konnte. (weiterlesen …)

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Zum Start von Windows 7: Microsoftmania überall!23.10.09

windows7whopper-lgWer viel wiedergutzumachen hat, der schmeißt sich bei der zweiten Chance richtig ins Zeug. Und genau das tut Microsoft. Der Verkauf von Windows 7 ist angelaufen und wird von einem Werbe-Tamtam sondergleichen begleitet. Wenige Stunden nach dem Mitternachtsverkauf des Betriebssystems häufen sich die Jubelmeldungen der Pressestelle.

Wir bekommen nächtliche O-Töne von begeisterten Hamburger Kunden in die Mailbox geliefert: “Es soll das beste sein seit langem, und da bin ich ziemlich gespannt.” Oder auch: “Wenn ich’s noch heute Nacht haben kann, muss ich mich morgen nicht anstellen, wenn die Geschäfte aufmachen”. Bei Amazon, zumindest beim britischen Ableger, haben sie bereits Glückstränen in den Augen. Doch auch beim deutschen Versandhändler sind die Top-10 (mit Ausnahme des neunten Platzes) komplett für Microsoft reserviert.

Das lässt sich gut ansehen, Analysten rechnen damit, dass bis Ende 2010 rund 177 Millionen Windows 7-Lizenzen über den Ladentisch gehen werden und selbst Linux-Miterfinder Linus Torvalds hebt zum Start des Vista-Nachfolgers anerkennend den Daumen. Und in Japan (siehe Teaser-Bild) sind sie sowieso schon ganz aus dem Häuschen.

Zeitgleich mit dem Start von Windows 7 hat Microsoft auch seine Ladenkette in Angriff genommen und erste Filialen eröffnet. Schauen wir also kurz einmal rein: (weiterlesen …)

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Kurz-Domains: Einstweilige Verfügungen gegen die DENIC23.10.09

DENIC_logoEigentlich sollte heute die heiße Phase beginnen: Sämtliche in den vergangenen Tagen von Hostern angenommenen Vorregistrierungen für ein- und zweistellige Domains sollen heute um Punkt 9 Uhr der DENIC überreicht werden. Dort soll ein Zeitstempel, “der im Millisekundenbereich arbeitet”, für Gerechtigkeit bei der Verteilung sorgen. Doch auf den letzten Metern gerät das Verfahren ins Stocken. Die Kanzlei esb Rechtsanwälte hat nun blitzschnell eine einstweilige Verfügung gegen die DENIC erwirkt.

Der Mandant des Anwaltbüros sei Inhaber der Einbuchstabenmarken E, F, G und X, Y, Z. In der Verfügung untersagt das Landgericht Frankfurt (Az. 2-06 O 515/09) der DENIC dementsprechend die Registrierung der folgenden Domain-Namen:

e.de
f.de
g.de
x.de
y.de
z.de

Bei Zuwiderhandlung drohen der DENIC “die üblichen Ordnungsmittel”, also ein Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro, ersatzweise Ordnungshaft oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten, die dann beim Vorstand vollstreckt wird. Die Registrierung der betreffenden Domains soll mindestens solange ausgesetzt werden, bis beim Oberlandesgericht Frankfurt eine rechtskräftige Entscheidung in Sachen 11 U 36/09 gefallen ist: Der Streit betrifft die Registrierung für Dritte als Domaininhaber. (weiterlesen …)

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Schluss mit Schikanen – 3 Österreich startet UMTS-Flatrate ohne Beschränkungen22.10.09

3LogoSo, zehn Stunden bin ich nun schon hier in der Redaktion, aber was ich noch gefunden habe, kann ich euch einfach nicht vorenthalten. Freunde des mobilen Internets werden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn sie gleich lesen, was Hutchison 3G Austria mit seiner Marke 3 in Österreich auf die Beine gestellt hat: eine mobile Daten-Flatrate ohne jegliche Einschränkungen. Gibt’s nicht? Gibt’s doch: 3Data Flat heißt das Ganze.

Hier in Deutschland müssen wir uns ja damit abfinden, dass UMTS/HSDPA-Flatrates spätestens nach fünf Gigabyte Datenvolumen im Monat unsanft ausgebremst werden. Nix ist dann mehr mit Downloads mit bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde. Stattdessen geht es mit kümmerlichen 64 Kilobit pro Sekunde weiter. Vielleicht hat der ein oder andere von euch das Elend schon mal mitgemacht und die Sekunden gezählt, bis nur eine einzige Internetseite sich aufgebaut hat.

Der Chef von 3 Österreich, Bertold Thoma, sagt der Drosselungspraxis nun den Kampf an. “Es ist an der Zeit, dem Kunden auch für mobiles Surfen eine echte High Speed Flatrate zum garantierten Fixpreis anzubieten.” Gesagt, getan: für 24,95 Euro monatlich können Österreicher soviel sie wollen mit 7,2 Megabit pro Sekunde über das 3-UMTS-Netz online gehen. Es gibt kein monatliches Datenlimit, es gibt keine Speed-Bremse. Ganz nach dem Motto: 25 Euro zahlen, surfen und glücklich sein. (weiterlesen …)

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DirectLife: Philips kleiner Bauch-Weg-Trainer22.10.09

DirectLifeVor ungefähr zwei Jahren habe ich bei Brandeins mal einen Artikel über drei Freunde gelesen, die eine geniale Idee hatten: Sie erfanden ein kleines Gadget, das einem beim Joggen Auskunft über die Pulsfrequenz gab, sagte, ob man zu schnell oder zu langsam lief und wie viele Kilometer noch zurückzulegen seien. Dieses Gerät konnte man zu Hause dann an den PC anschließen, seine Tageswerte ins Netz einspeisen und sie mit anderen Läufern teilen. Ende der Geschichte ist, dass die Jungs von Nike und Apple über den Tisch gezogen wurden und statt Millionen mit ihrer Idee zu verdienen, zuschauen mussten, wie andere die Millionen verdienten. Nun denn. Jedenfalls fand ich die Idee, seine physischen Werte von einem kleinen Gerät messen zu lassen und diese dann mit den Werten anderer Personen zu vergleichen, nahezu genial.

Offenbar gilt dies auch für Philips. Mit DirectLife wandelt man nämlich nun auf den Spuren der drei Freunde. Direct Life ist ein kleines Gerät (siehe Foto), das anhand eines Beschleunigungssensors die Bewegungen einer Person misst und mittels kleiner grüner Männchen Lämpchen anzeigt, ob die Tendenz gerade Richtung Fettleibigkeit oder Astralkörper geht. Je mehr man sich bewegt hat, desto mehr Lämpchen leuchten. Ist klar. Alles Weitere kann man sich nach oben Gesagtem bereits denken. (weiterlesen …)

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RID: Netzhaut-Display von Brother macht Träger zum Universal Soldier-Klon22.10.09

RIDDie Anzeichen verdichten sich, dass wir bald wie die Universal Soldiers durch die Gegend laufen können – wenn wir wollen. Das heißt jetzt nicht, dass bald ein frei zugängliches Anabolika-Präperat auf den Markt kommt, sondern dass man eifrig dabei ist, Netzhaut-Displays auf Marktreife zu tunen. Bis dato kannte ich ja nur diese Video-Brillen, die man schon mal auf den Nasen von Hard-Core-Gamern oder  Privatpatienten exklusiver Zahnarztpraxen sieht.

Im Gegensatz jedoch zu diesen Brillen handelt es sich bei den Retinal Imaging Displays (RID) von Brother um so eine Art Monokel mit Bügel, das – und das ist der große Vorteil – auch mobil verwendet werden kann. Die benötigte Stromquelle ist nicht groß und kann bequem am Gürtel oder in der Hosentasche herumgetragen werden. Weiterer Vorteil ist der RIDs ist, dass die von ihnen erzeugten Bilder durchscheinend sind und das Gesichtsfeld nicht einschränken. (weiterlesen …)

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Google Music erblickt nächste Woche das Licht der Welt22.10.09

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In meinem letzten Artikel schrieb ich noch, dass Google das Nachsehen hat, was die Integration von Twitter- und Facebook-Statusmeldungen angeht. Dass man das Schwergewicht aus Mountain View niemals abschreiben sollte, muss ich euch nicht erzählen. Aber dass man sich mit so einem Paukenschlag zurückmeldet in den Tech-Gazetten dieses Planeten, hätte ich zumindest vorher nicht gedacht. “Paukenschlag” bietet sich hier sogar besonders als Überleitung an, geht es doch um nichts Geringeres als ein nagelneues Musikprojekt von Google, welches voraussichtlich nächsten Mittwoch das Licht der Welt erblicken wird.

Der zumindest für die Öffentlichkeit noch namenlose Dienst wird sich als eine spezielle Variante der Websuche präsentieren. Gebt ihr beispielsweise einen Bandnamen ein, erhaltet ihr neben Bildern und Lyrics der Band auch Songs, die ihr direkt von dort aus anhören könnt. Es ist noch nicht bekannt, ob das Songs in voller Länge sein werden oder nur Snippets. Der Geniestreich dabei: Verantwortlich für diese Streams ist nicht Google selbst – dafür hat man sich stattdessen mit iLike und LaLa schlagkräftige Partner an Land gezogen. Weitere Partner wie imeem scharren bereits mit den Hufen und könnten demnächst das Angebot abrunden. (weiterlesen …)

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Lufthansa goes Social Media – aber warum?22.10.09

myskystatus

Anfang dieses Monats hat die Lufthansa ein neues Projekt ins Leben gerufen; zunächst in den USA  und einige Tage später dann auch in Deutschland. Auf der Seite myskystatus.com bietet das Unternehmen seitdem jedem Fluggast mit Twitter- und/oder Facebook-Account den Service an, seine Abflug- und Ankunftszeiten, Flughöhe sowie seinen aktuellen Aufenthaltsort automatisch als Statusmeldung an die jeweiligen genannten Dienste zu senden.

Hierzu muss der Passagier zuvor nur seine Airline, seinen Abflugtermin sowie seine Flugnummer eingeben (alternativ können für Letztgenannte auch die Namen des Heimat- und Zielflughafens verwendet werden). Bestätigt man diese Angaben, erhält man eine Übersicht seiner Flugverbindung (der man an dieser Stelle noch weitere Verbindungen, z. B. Anschlussflüge, hinzufügen kann) und gelangt nach erneuter Bestätigung zur letzten Seite. Hier besteht nun die Möglichkeit der “Personalisierung” seiner zu versendenden Statusmeldungen. D. h. man kann auswählen, ob nur die Start- und Landezeiten oder darüber hinaus auch Details zu Flughöhe und -ort verschickt werden. Zuletzt muss der Fluggast sich noch entscheiden, auf welcher Profilseite (Twitter/Facebook) die Meldungen veröffentlicht werden sollen, denen dann Familienangehörige, Freunde, Bekannte oder Kollegen die aktuellen Reisedetails entnehmen können.

Zum Start des Dienstes und des damit einhergehenden (ersten) Vorstoßes der Lufthansa in den Bereich der Social Media gab es ein geteiltes Echo im Netz. Auf der einen Seite gab es diejenigen, die ihn sehr begrüßten und gerne ausprobieren wollten. Auf der anderen Seite hagelte es zum Teil vernichtende Kritik. Knappe zwei Wochen später, nachdem der erste Rauch verflogen ist, möchte ich das Angebot der Lufthansa noch einmal genauer unter die Lupe nehmen und überprüfen, ob und inwieweit die geäußerte Kritik berechtigt war und wie das Unternehmen bisher darauf reagiert hat. (weiterlesen …)

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RTL gewinnt gegen dsds-news.de – Marke DSDS darf nicht ausgebeutet werden22.10.09

Neuer Anstrick für DSDS-news.de - moderner, aber ohne Werbung

Es gibt Neuigkeiten in der gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen RTL und Philipp Klöckner. Ihr erinnert euch: der Streit um dsds-news.de lässt grüßen. Vor rund vier Monaten war es Klöckner als Portal-Betreiber, der sich gegen RTL vor dem Landgericht Berlin durchsetzen konnte. Schon damals hatte eine RTL-Sprecherin mir aber verraten, dass es sich dabei “um einen für RTL unwichtigen Nebenstreit” gehandelt habe. Jetzt hat das Landgericht Köln ein Urteil gefällt. Und siehe da: der TV-Sender bekam Recht.

Rückblende: RTL ging bereits im März dieses Jahres gegen dsds-news.de in Form einer Abmahnung vor, weil es sich bei der Website in den Augen der TV-Macher um ein Angebot handelte, bei dem kommerzielle Interessen klar im Vordergrund stünden. Stein des Anstoßes war die auf Klöckners Seite geschaltete Werbung und die damit verbundenen finanziellen Einnahmen. Auch die Tatsache, dass der Portalbetreiber als SEO-Manager auftritt, stieß RTL übel auf. Mit DSDS als geschützter Marke sei ein kommerzielles SEO-Projekt gestartet worden, so der Vorwurf. (weiterlesen …)

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Bing integriert Statusmeldungen von Twitter und Facebook – auch Google ist an Bord (Update)21.10.09

twitter-coop

Tja, Google – wer hätte das gedacht? Da ist – Bing hin, Yahoo her – die Google-Suche das Maß aller Dinge und erkennt plötzlich, dass sich immer mehr Internet-User auf die Twitter-Suche stürzen, gerade wenn es um brandaktuelle Meldungen geht. Der nächste Schritt ist nachvollziehbar: man verhandelt mit Twitter, um möglichst schnell die Tweets in die Google-Ergebnisse zu integrieren.

Nicht direkt das Ende vom Lied, aber zumindest die bislang letzte Strophe. Nach Monaten ohne irgendwelche Ergebnisse muss Google nun heute zuschauen, wenn Microsoft seinen Twitter-Deal beim Web 2.0 Summit in San Francisco verkündet. Demnach werden die Statusmeldungen künftig in Echtzeit in die normalen Suchergebnisse integriert.

Und damit nicht genug: Die Facebook-Statusmeldungen sind direkt mit an Bord! Man hat sich neben dem Microblog schlechthin auch die Status-Updates des weltweit größten Social Networks unter den Nagel reißen können. Nun kann man die beiden Angebote aber nur indirekt miteinander vergleichen: Während Facebook natürlich mit 300 Millionen angemeldeten Usern weit vorne liegt was die nackten Zahlen angeht, spielt sich dort alles unter der großen Facebook-Käseglocke ab. Soll heißen, man wird über Bing nur einen Bruchteil der 45 Millionen Statusmeldungen finden, die auf Facebook täglich verfasst werden, da sie von Haus aus auf “privat” gesetzt sind, während die Twitter-Updates per default öffentlich sind. In jedem Fall wird damit gerechnet, dass Microsoft saftige Gebühren an beide Netzwerke abdrückt und sie darüber hinaus an den Werbeeinnahmen beteiligt. (weiterlesen …)

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Super Mario World: Heiratsantrag auf spielerische Art21.10.09

 

Wie herzerfrischend! Da ist ein Typ, der seine Freundin zwar sehr liebt und sie heiraten möchte, der aber offenbar wenig am Hut hat mit Kitsch und Sentimentalitäten. Anstatt also seine Freundin an einen Strand zu entführen, mit ihr bei leichter Brise durch quarzfeinen Sand dem Sonnenuntergang entgegenzuschlendern, dann zufällig eine vom letzten Sonnenstrahl zum Leuchten gebrachte Muschel zu entdecken, in der sich - natürlich wieder zufällig – ein Verlobungsring befindet – anstatt dieses Rosamunde Pilcher-Skript runterzuspielen, lies sich ein liebestoller Techie aus New York lieber etwas anderes einfallen.

Zum fünfjährigen Beziehungsbestandsjubiläum hat er mithilfe des Programms Lunar Magic kurzerhand ein Level in dem Spiel Super Mario World verändert und dort seinen Antrag in goldenen Coins platziert: “Lisa will you marry me?” Offenbar darauf vertrauend, dass seine Freundin das Spiel erfolgreich bis zu diesem Punkt überstehen würde, ließ er sie dann spielen – und filmte sie dabei. Auch wenn die Situation etwas gestellt und die Freude der Freundin verdächtig unüberrascht wirkt, soll alles “mit rechten Dingen” zugegangen sein, sprich: Lisa wusste von nichts. Nun denn. Wie auch immer. Herzlichen Glückwunsch. (weiterlesen …)

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