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Archive for 11.2009

Gib mir deinen Saft, ich geb dir meinen: Akkus mit kinetischer Energie aufladen30.11.09

Human Energy Recycle System

Der Energieerhaltungssatz besagt, dass im physikalischen Sinne ein Verlust von Energie nicht möglich ist. Energie kann zwar zwischen verschiedenen Formen umgewandelt werden, etwa von Bewegungs- in Wärmeenergie, man kann sie aber nicht vernichten. Diesen Umstand wollen sich die beiden Designer Choi Hyung-Suk und Yun Jung-Sik nun mit ihrem “Human Energy Recycle System” zunutze machen.

Sie sehen den Menschen als eine Energiequelle an, die man – nicht ganz so krass wie in der Matrix, vom Gedanken her aber ähnlich – anzapfen kann. Wir produzieren jeden Tag durch unsere Bewegungen kinetische Energie, die aber entweder ungenutzt bleibt oder nur zu einem Bruchteil dazu verwendet wird, um beispielsweise Automatikuhren anzutreiben. (weiterlesen…)

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‘Tweet Gangs’: New Yorks Schlägertrupps organisieren sich per Twitter30.11.09

schlagringjpgIm Frühjahr konnten wir berichten, dass sich Polizei und Behörden allmählich den neuen Medien öffnen – in den Vereinigten Staaten zumindest, hierzulande kommt Wachtmeister Dimpfelmoser ja nicht mit dem Hintern hoch. Per Twitter und Co. werden Verbrecher früher eingefangen und Feuer schneller gelöscht, zudem sinkt für Bürger die Hemmschwelle, sich in Notsituationen auch tatsächlich an die Behörden zu wenden. Doch wie jede Medaille hat auch diese zwei Seiten: Denn auch die dunkle Seite der Macht zeigt immer mehr Interesse an der Nutzung von Social Media. So wurde heute zum Beispiel bekannt, dass die “Yo, Man!”-Gangster von New York ihre Prügel- und Raubzüge durch die Stadt bequemerweise in 140 Zeichen organisieren.

Der Hash-Tag für die Treffen lautet #OYG, alternativ sollte bei Twitter nach “Jeff Mob” gesucht werden. Letzteres Keyword hat seinen Namen von den Jefferson-Häusern in East Harlem. Übrigens beschweren sich bereits die ersten Gang-Mitglieder darüber, dass von der Nachricht angestachelte neugierige Leser seit Bekanntwerden gerne Hashtag-Störfeuer in den Diskussionen starten. (weiterlesen…)

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‘Meinten Sie…?’: Die Google-Rechtschreibprüfung taugt nicht immer30.11.09

Google Fail

Google hat ja schon für so manchen “Fail!” gesorgt. Ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit war das Bild eines Affen als Suchergebnis, wenn man in der Bildersuche den Namen der First Lady Michelle Obama eingab. Im Sommer sorgte die Phrase “White people stole my car” für Aufregung, weil Google bei dieser Anfrage wissen wollte, ob man nicht eher “Black people” meinte. Anfang des Jahres erhielt jedes Suchergebnis den Zusatz “This site may harm your computer“ - auch die Google-Seite. Sucht man heute nach “Can i get aids from” oder “I am ex” (siehe Screenshot oben), erhält der Nutzer weiterhin kuriose Suchvorschläge. Die “Meinten Sie”-Nachfrage beim Suchbegriff “Recursion” ist auch nicht schlecht, wobei man hier fast schon von einem subtilen Witz sprechen könnte.

Und seit heute schüttelt so manch einer wieder einmal ungläubig sein Haupt ob eines neuerlichen Google-Fails. Wie ich – und sicherlich auch viele von euch – wollte ein User Google als Rechtschreib-Hilfe benutzen. Ihm war nämlich nicht ganz klar, ob man “Locator” oder “Locater” schreibt. Also gab er die Frage an Google weiter und erhielt diese Antwort: (weiterlesen…)

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Die leeren Versprechen der Auftraggeber: Ein Designer schlägt zurück30.11.09

logo_for_simonEs dürfte allgemein bekannt sein, dass Freelance-Designer (wie alle freiberuflich arbeitenden Kreativen) einen harten Stand haben: Sie werden angeheuert, wenn sie gebraucht werden, und gefeuert, wenn das Projekt vorüber ist. Dann beginnt erneut die Jagd auf den nächsten Job und so geht es weiter und weiter, bis genug Kohle zusammengekommen ist, um endlich einmal Urlaub machen zu können. Etwa ein verlängertes Wochenende im herbstlichen Bad Kreuznach. Auf dem Camping-Platz.

Ich habe selbst jahrelang als freiberuflicher Werbetexter und Übersetzer gearbeitet und kann da einige Geschichten erzählen: Als das World Trade Center einstürzte, bekam ich einen Anruf, dass mich die schlimmen Bilder nicht ablenken sollten, ja, es sei furchtbar, aber die Präsentation für morgen müsse pünktlich fertig werden. Ich glaube, es ging um zahnmedizinische Fortbildungsveranstaltungen in Südost-Asien. Tage später schickte ich meine Rechnung ab und erhielt erneut einen Anruf vom Auftraggeber: “Ah… sehr gute Arbeit und so… ah…, aber…” Er wisse ja auch, dass er den Kostenvoranschlag abgesegnet hätte, doch jetzt sei etwas dazwischen gekommen: die Krise, die Trennung von seiner Frau, die Sprit-Preise. “Meinste, wir können da was am Preis drehen?” Freiberufler lernen schnell, dass sie nicht nur ihren Aufträgen, sondern vor allem auch dem Honorar hinterher jagen müssen. (weiterlesen…)

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Tschüss Journalismus: AOL plant eine robotisierte Armee von Content-Affen30.11.09

aol_logoDie Besucher blieben weg, die Werber ebenso und zusehends brachen die Umsätze ein – “Jetzt ist es auch egal!” muss sich da AOL-Chef Tim Armstrong gedacht haben. Er plant den radikalen Neuanfang im Content-Geschäft, eine “Revolution”, wie er verspricht. Time Warner hatte sich die Entwicklungen ja lange genug angesehen und plant nun, die ungeliebte Tochter ihrem eigenen Schicksal zu überlassen. In wenigen Tagen wird AOL deshalb wieder an der Börse gehandelt, auch wenn auf dem Weg dorthin jede dritte Stelle (insgesamt 2.500 Arbeitsplätze) auf der Strecke bleibt.

Als Bonbon für die Aktionäre hat sich Tim Armstrong deshalb etwas ganz Tolles einfallen lassen: er schafft den teuren und völlig unnützen Journalismus auf seiner Plattform komplett ab! Dazu plant er die längst überfällige Aufhebung der Gewaltenteilung zwischen Redaktion, Betreiber und Werber. Probiere unsere super-leckeren Burger! Wie das “Wallstreet Journal” berichtet, wird es bei AOL künftig eine Armee von Schreibaffen geben, die in die Massenproduktion von Content eingebunden werden. Die Themen, Keywords und jeweiligen Schwerpunkte werden nicht durch Aktualität oder strukturelle Relevanz vorgegeben, sondern durch Maschinen, die Suchplattformen im Internet nach dem heißesten Buzz durchsuchen und dann Ergebnisse ausspucken. Jetzt zugreifen: Wäscht noch weißer! Die Liste der Trending Topics wird beispielsweise bei Twitter heute von “Tweetie 2″ und “Google Wave” angeführt – da lässt sich doch etwas draus machen! (weiterlesen…)

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Gerüchte verdichten sich: iPhone 3.1 bereits im Feldversuch und Mitte 2010 im Laden30.11.09

iPhoneOb das neue Schätzchen von Apples eierlegender Wollmilchsau den Namen 4G tragen wird, weiß ich nicht. Und auch nicht, wann es kommen wird. Aber die Gerüchte verdichten sich, dass es dem internen – jährlichen – Veröffentlichkeitszyklus folgend (US-Verkaufsstart der bisherigen Modelle: iPhone: 29.6.2007, 3G: 11.7.2008, 3GS: 19.6.2009) Mitte des nächsten Jahres auf dem Markt erscheint.

Das Unternehmen Pandav hat Mac Rumors darüber informiert, dass man in den Nutzerstatistiken der hauseigenen App iBart Geräte entdeckt habe, die eine bisher unbekannte Kennung tragen: “iPhone 3.1″. Da das erste iPhone die Versionsnummer 1.1 und seine beiden Nachfolger die Nummern 1.2 (3G) beziehungsweise 2.1 (3GS) trugen, sei dies ein sicherer Hinweis auf ein neues Modell des Smartphones.   (weiterlesen…)

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Basic Flashback: Über das ‘Blog-Sterben’ und das Nein zum freundlichen Euthanasie-Angebot29.11.09

krankenbettDerartig schadenfrohes Gepolter von den Kollegen der Print-Branche zu vernehmen, ist man ja schon gewöhnt. Nun aber auch von den Brüdern und Schwestern im Geiste ein tränengetränktes Taschentuch ins Gesicht geworfen zu bekommen – das ist mir völlig neu. Es geht um einen der letzten Artikel, der jemals bei der “Netzeitung” online gehen wird. Er trägt den wunderbar bescheidenen Titel “Das deutsche Problem” und soll im altbewährten Kolumnen-Stil dem Leser auf eindringliche Weise verklickern, dass die deutsche Blog-Landschaft offenbar schwer erkrankt sei: “Manchmal haben sie Schnupfen, manchmal sind sie lethargisch, aber insgesamt ist ihr Puls noch zu hören”, schreibt Malte Welding, indem er vorsichtshalber die Metaphernklaviatur eines Seniorenstifts bemüht.

Der Artikel ist als “Webschau” aufgebaut, man erwartet also einen Rundumblick, einen erhellenden Schnappschuss des Status Quo der Vielstimmigkeit innerhalb der Blogosphäre. Doch schnell wird deutlich, dass Welding überwiegend O-Töne einiger weniger Blogger einpflegt, um eine vorgegebene Argumentationskette der gesenkten Köpfe zu unterfüttern. Ich gehe die angesprochenen Punkte nun im Einzelnen durch.

1.) Deutsche Blogger klauen Themen von US-Kollegen

Aha. Der Überwachungsskandal der Deutschen Bahn, Premium-Profile bei Xing, das Zensursula-Fiasko, die Lokalisten, der Streit mit der GEMA, die Wikipedia-Relevanzdebatte, der Bundestagswahlkampf, die Tethering-Gelddruckmaschine der Deutschen Telekom, der SchülerVZ-Suizid, das “Und alle so: Yeah!”-Meme, die Warnungen des Bundesverbandes Verbraucherzentrale, die Hitler-App im deutschen App Store – das alles sind aufgeschnappte Nachrichten aus der neuen Welt. Das wusste ich nicht. “Die deutschen Top-Blogs durchkämmen also im Wesentlichen amerikanische Blogs und schreiben voneinander ab”, zieht Welding stellvertretend Bilanz. (weiterlesen…)

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WoW-Sucht: Der Tag, an dem Depeche Mode-Sänger Gore in den Zeugenstand sollte27.11.09

martingoreWahrscheinlich wissen es die meisten hier nicht, aber ich bin seit den frühen Achtzigern der Band Depeche Mode verfallen. Die Musik und die Texte, die sich für mich schon damals wohltuend vom Charts-Einerlei abhoben, das Auftreten und Styling der Band – all das sind Dinge, die mich heute noch zu den Konzerten rennen lassen und zum Plattendealer meines Vertrauens. Es ist vermutlich nicht zuletzt die Melancholie, die aus den Songs des Martin Gore spricht, und die diese Band für mich so außergewöhnlich macht.

Genau diese Melancholie soll Martin Gore nun in den Zeugenstand des Gerichtes von Santa Clara, Kalifornien bringen, wenn es nach Erik Estavillo geht.

Estavillo spielt leidenschaftlich gern World of Warcraft. Mit “leidenschaftlich” meine ich nicht das nach-der-Arbeit-sitze-ich-gern-drei-Stunden-am-Rechner-leidenschaftlich, sondern eine schon eher kranke Begeisterung für ein Computerspiel. Er hat festgestellt, dass er durch das Spiel und dessen “gesundheitsschädliche virtuelle Umgebung” völlig vereinsamt ist und sich von der wirklichen Welt völlig entfremdet hat. (weiterlesen…)

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Begriffsgenerator Wordoid: Namen, die keinen Sinn machen – aber cool klingen27.11.09

Wordoid_LogoEine der wichtigsten Fragen, die ein Start-Upper beantworten muss, ist diese: Welchen Namen gebe ich meinem Unternehmen und / oder Produkt? Dass ein gut gewählter Name die halbe Miete bedeuten kann, dürfte wohl außer Frage stehen. Doch kaum hat man einen passenden gefunden, geht die Suche oft auch schon wieder von vorne los. Denn sobald man versucht, sich die dazugehörige Domain zu sichern, stellt man fest, dass diese bereits von einem anderen Unternehmen oder einem Domain-Grabber registriert wurde. Und in beiden Fällen könnte nur eine wirklich große Menge Geld dazu führen, dass man seine Wunsch-Domain doch noch bekommt.

Es scheint da draußen jemanden zu geben, der sich über diese Situation offenbar auch schon mal geärgert hat. Jedenfalls hat Oleg Podolsky eine Lösung für dieses Problem geschaffen: den Namen-Service Wordoid. Dieser Name legt auch schon nahe, worum es sich bei dem Service handelt, denn Wordoids sind erfundene Wörter, die aber “richtig” klingen, da sie nach den Gesetzen der Wortbildung einer Sprache gebildet werden. (weiterlesen…)

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Twitter Japan: Paid-Tweets soll es ab 1,16 Dollar geben27.11.09

paid_tweets

Alle Mann anschnallen, es geht los, die Twitter-Vermarktungslokomotive setzt sich in Bewegung! Zumindest gilt das für die japanische Zweigstelle des Zwitscherdienstes. Wie TheNextWeb aus dem Dunstkreis des dortigen Twitter-Partners Digital Garage erfahren haben will, stehen Premium-Konten kurz vor ihrer Einführung. Auch media.asia will diese Pläne bestätigen können. Demnach sollen ab Januar Nutzer die Möglichkeit haben, den Besucherzugang zu ihren Accounts kostenpflichtig zu machen – eine Art Abo-Modell für Tweets.

Der Preis wird vom jeweiligen Kontoinhaber festgelegt und soll zwischen 1,16 und 11,60 Dollar (0,78 Euro beziehungsweise 7,80 Euro) liegen. Die krummen Zahlen kommen durch die Yen-Umrechnung zustande. Den kompletten Betrag dürfen die Paid-Tweets-Anbieter allerdings nicht behalten, da Twitter sich eine Provision in Höhe von 30 Prozent genehmigt. Das klingt bekannt? Richtig, auch Apple und Android behalten exakt diesen Anteil von ihren Entwicklern im App Store und Android Market ein. Twitter will für Nicht-Zahler lediglich Snippets der Tweets veröffentlichen, weitergehende Links, Bilder oder Hintergrundtexte kosten dann aber eben Geld. (weiterlesen…)

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#HolidayWindows: Microsofts Kampf gegen die Schaufenster-Trolle27.11.09

Microsoft Lounge

Ich kann mir nicht helfen, aber alles, was Microsoft in letzter Zeit an PR-Marketing betrieben hat, fühlte sich so falsch an: zum Beispiel das grauenhafte “Bingle”, das Friedhofe-der Kuscheltiere-Remake oder der Tanz der dicken Vampire im Apple-Klon-Store. Und doch: Wenn ich ehrlich bin, gebe ich zu, dass die Firma aus Redmond es trotz (oder eben gerade wegen) der Häme und des Spots, mit der sie überschüttet wurde, immer geschafft hat, Aufmerksamkeit auf ihre Produkte zu lenken. Und darauf kommt es letztlich an. Ein neuer Beweis für beides scheint nun Microsofts Idee gewesen zu sein, in einem Kaufhaus in New York Tweets von Usern auf einem großen Display zu veröffentlichen.

Die Story ist die: Microsoft wollte zur heranrückenden Zeit der Besinnlichkeit dem Kunden sein neues Produkt – Windows 7, für die, die es nicht mitbekommen haben – schmackhaft machen. Hierzu wurden im Edel-Kaufhaus Saks Fifth Avenue in New York ein paar Quadratmeter samt Schaufenster angemietet, in eine PC Lounge verwandelt und mit dem neusten, hauseigenen Produkt geschmückt. In das erwähnte Schaufenster wurde ein auffälliges Display gestellt, auf dem Menschen aus aller Welt die Möglichkeit erhalten sollten, ihre Weihnachtsgrüße als Tweets zu veröffentlichen und an die New Yorker Passanten zu richten. Hierzu sollten sie ihre Tweets mit dem Hashtag #HolidayWindows versehen. (weiterlesen…)

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Camangi Webstation: Tablet-PC auf Android-Basis kommt für 270 Euro27.11.09

Camangi1Sowohl Apple als auch Microsoft haben in ihren Entwicklungsabteilungen etwas am Kochen – was genau, weiß niemand, doch beide Unternehmen erzählen unter der Hand den Journalisten, dass “Tablets” das nächste große Ding werden. Ich rechne in diesem Jahr mit keinen konkreten Infos mehr – geschweige denn mit irgendeinem Marktstart, da das Line-Up für das Weihnachtsgeschäft steht. Umso überraschter war ich, als ich heute lesen musste, dass den beiden IT-Riesen ein kleiner Querschläger zuvorgekommen ist. Camangi hat gerade einen schicken Tablet-PC vorgestellt, der weder MacOS noch Windows einsetzt – sondern Googles Android.

Die Camangi Webstation ist “der erste 7-Zoll-Tablet auf Android-Basis”, wie uns der Hersteller versichert. Er bringt gerade einmal 400 Gramm auf die Waage (zum Vergleich: der EeePC wiegt 900 Gramm) und ist 14,5 Millimeter flach. Auf dem ersten Blick sieht der Tablet wie eine Mischung aus iPod Touch und Ebook-Reader aus: drei Tasten liegen unter dem Touchdisplay (800×480 Pixel Auflösung), ein Lautsprecher, Klinkeneingang für Ohrhörer und ein MicroSD-Kartenslot (bis zu 16 GB werden unterstützt) befinden sich an den Seitenrändern. (weiterlesen…)

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Netz-Zensur: China schließt weitere Lücke in der Großen Firewall27.11.09

china_google

Auf dem Screenshot oben seht ihr das chinesische Internet in zwei Ausführungen: einmal, wie es ein Chinese sieht und einmal, wie es ein Engländer sieht. Wir hatten die Gegenüberstellung die Tage schon getwittert, wer das Ganze noch einmal größer sehen möchte, findet die Screenshots hier – oder ihr probiert es selber aus. Das Tiananmen-Massaker, nach dem da recherchiert wurde, fand am 4. Juni 1989 auf dem Platz des himmlischen Friedens statt. Das chinesische Militär ging mit massiver Gewalt gegen die pro-demokratische Demonstranten vor, bis zu 3.000 Menschen verloren ihr Leben. Doch da China Menschenrechtsverstöße besser verstecken kann, als Christo den Reichstag, bekommen wir bei einer Suche nach dem Thema bei Google.cn nur gute Laune, Folklore und Blümchen geboten. Während das Regime regelmäßig mit einem feuchten Lappen durch die eigene Geschichte wischt, werden weiterhin links und rechts die Aktivisten reihenweise von der Polizei eingesammelt. Die Zensur ist der beste Freund autoritärer Systeme. (weiterlesen…)

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Der ‘Spiegel’ kommt auf’s iPhone – noch dieses Jahr und für 3,70 Euro (Update)26.11.09

SpiegelGestern noch sorgte der “Stern” im Zusammenhang mit Apples App-Store für Schlagzeilen, heute ist es der “Spiegel”. Während erstgenanntenes Nachrichtenmagazins aber eher schlecht auf Apple zu sprechen sein dürfte, weil man dort die überaus popopuläre Mobilfunk-Applikation des Online-Ablegers “stern.de” wegen zu viel nackter Haut aus dem Shop entfernt hat (nur um sie dort postwendend wieder einzustellen), startet man bei der Konkurrenz sein eigenes kleines Business-Modell in dem Online-Store.

Wie Kress heute berichtet, will der “Spiegel” seinen Lesern noch im Dezember eine eigene Applikation im App-Store zur Verfügung stellen. Allerdings wird es sich nicht um eine App im Stile von ”Focus Online” und “stern.de” handeln, mit der man bequem mobil auf die online zur Verfügung gestellten News zugreifen kann, sondern man wird die komplette Printausgabe als Bezahlinhalt für iPhone-Besitzer anbieten. Es wird entweder als Einzelheft oder Abo und spätestens samstagabends verfügbar sein. (weiterlesen…)

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‘Keep a Child Alive’: Alicia Keys streamt Live-Konzert auf YouTube für guten Zweck26.11.09

keep a child aliveIch muss ehrlich gestehen, dass ich Alicia Keys nicht besonders toll finde. Gute Künstlerin, klasse Stimme, aber leider zu viele schrottige Lieder. Vor allem das Gejaule mit Jay Z ist schon sehr grenzwertig. Da ich aber mit dieser Meinung vermutlich nur sehr wenigen aus dem Herzen spreche, möchte ich alle Alicia-Fans auf ein Live-Konzert ihres Stars auf YouTube hinweisen.

Am Dienstag, den 1. Dezember um 20 Uhr Ortszeit (hierzulande sollte man sich den Wecker auf 2 Uhr morgens stellen – und zwar für Mittwoch!) wird die Sängerin in die Fußstapfen von Bono und dessen Band U2 treten, die vor etwa einem Monat die Videoplattform dazu nutzten, um ihr Konzert im”Pasadena Rose Bowl”-Stadion in Los Angeles per Web in die Welt zu teleportieren. Damals guckten über 10 Millionen Fans per Live-Stream und ca. 100.000 live vor Ort zu. Rekord. (weiterlesen…)

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