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Archive for 12.2009

‘Help me, white Wanda!’: HP-Webcam ignoriert schwarze Menschen (Update!)21.12.09

hp_mediasmartIch mag Hewlett Packard nicht sonderlich. Nein, anders: eigentlich mag ich überhaupt keine Drucker-Hersteller. So ein Multifunktionsgerät mit integriertem Scanner funktioniert gerade einmal ein bis zwei Wochen nach dem Auspacken, ständig ist die Patrone leer, Papierstau, Druckkopf-Ausrichtung und was weiß ich alles. Wir haben das Jahr 2009 und bis heute hat es kein Gerätebauer geschafft, einen endlich verlässlichen Nachfolger für den 9-Nadel-Hammerkasten zu finden. Sei’s drum. Wenigstens stimmt der Support bei HP. Mein Tipp: Wenn mal wieder die brandneue Patrone nach einer Woche schlapp macht – ruft mal da an, oder benutzt den Support-Chat. Die schicken dann portofrei Ersatzware.

Doch darüber wollte ich gar nicht sprechen. Eigentlich sollte es um HP als Unternehmen gehen. Die MediaSmart-Lösung des Ladens umfasst einige pfiffige Funktionen, dazu gehört ein Heimserver-basiertes Backup-Verfahren. Teil der Multimedia-Suite ist auch ein Webcam-Tool, das mit einer intelligenten Face-Tracking-Technologie ausgestattet ist. Das klappt auch hervorragend in der Praxis: das Bild wird gezoomt, wenn man sich von der Kamera fortbewegt und entzoomt, wenn die Person näher an die Linse herangeht. Zumindest bei weißen Menschen… (weiterlesen …)

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‘Choose and use’: Einfach und schnell kostenfreie Bilder bei Sprixi finden21.12.09

Apple_Logo

Jeder, der seine Präsentation, seinen Blogartikel oder sonstigen geistigen Ergüsse gerne mal mit einem Bildchen aufhübscht, kennt das Problem: Woher bekomme ich eines dieser kleinen, netten visuellen Goodies? Kostenlos, meine ich. Denn wer Kohle hat und bereit ist, diese für Fotos oder Bilder auszugeben, dem stehen viele Tore offen: Getty Images und Corbis sind dabei die prominentesten, die mir auf Anhieb einfallen, oder Stockfotos für den kleineren Geldbeutel.

Eine neue Anlaufstelle für alle Suchenden könnte ab sofort Sprixi sein. Der noch relativ junge Dienst lockt aber nicht nur mit kostenfreien Bildern, sondern verspricht auch, ihre Suche und Nutzung besonders einfach zu gestalten. Dies beinhaltet zunächst einmal die – nicht neue – Möglichkeit einer Stichwortsuche und die – durchaus neue – Option, den Rechteinhaber am Bild im selbigen anzugeben oder darunter, und zwar direkt und bequem im UI. Wie das dann aussieht, kann man auf dem obigen Bild sehen. (weiterlesen …)

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Schönes Fake? Video zeigt angebliches Apple Tablet21.12.09

2010 wird das Jahr der Tablets! Sowohl Apple, Microsoft als auch kleinere Hersteller haben bereits entsprechende Flachrechner im Köcher (schaut euch erst einmal das Teil an!). Laut MacWorld könnte der Marktstart eines Macbook Touch sogar kurz bevor stehen, die Produktion sei bereits angelaufen – eine Behauptung, die auf den Oppenheimer-Analysten Yair Reiner zurückgeht. Demnach plane Apple pro Monat rund eine Million Tablets zu produzieren, mit der Auslieferung wird bereits im März gerechnet. Auch über die Spezifikationen will er schon etwas erfahren haben. So soll der Rechner mit einem 10,1 Zoll großen Touch-Display auf LTPS-Basis ausgestattet sein – ebenso wie das iPhone heute. (weiterlesen …)

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Basic Flashback: Wegen dieser Paid Content-Geschichte…20.12.09

zeitungen

Egal, wo ich in letzter Zeit bin: überall fange ich eine Journalismus-Debatte an. Beim Friseur, in der Bahn, wenn die Feuerwehr mal wieder im Haus ist (“Das sind nur Weihnachtsplätzchen!”), im Wartezimmer beim Arzt – überall. Alle beklagen sich, alle motzen über die Qualität des deutschen Journalismus oder beginnen zumindest damit, nachdem man das Thema angesprochen hat und sie das erste Mal wirklich darüber nachdenken. Doch es gibt einen nie scheiternden, schnellen Ausstieg aus jeder dieser Diskussionen. Man fragt einfach: “Und wann haben Sie sich denn zuletzt eine Zeitung gekauft?” Als Antwort gibt es dann entweder eine wegwerfende Handbewegung (“Ich zahle nicht für schlechte Nachrichten!”) oder ein betretendes Schweigen (“Sie haben ja Recht…”). Vor zwei Tagen stieg ich spätabends in ein Taxi. Während wir fuhren, lockerte ich den Gurt und beugte mich vor, damit ich die “Express” des Fahrers auf dem Armaturenbrett besser erkennen konnte. “Ihre?”, fragte ich. “Jep.” – “Selbst gekauft?” – “Nein. Wir tauschen alle.” – “‘Wir?’ Sie meinen die Taxifahrer?” – “Jep.” – “Ihr habt einen Zeitungstauschring?!” – “Jep.”

Auch, wenn ein derartiger Lesezirkel unter den Gesichtspunkten der Bequemlichkeit, des Umweltschutzes und der persönlichen Ökonomie punkten kann, muss man sich auf der anderen Seite doch fragen, wer überhaupt noch Presseartikel am Kiosk kauft. Tatsächlich kenne ich außerhalb von konservativen Mutter-Vater-Kind-Haushalten mit Abo-Versorgung keinen Menschen mehr, der sich regelmäßig mit gedruckter News-Literatur auf dem Laufenden hält. Sicher, die Kosten spielen eine große Rolle. Ein hervorragendes Beispiel für diese Hürde liefert ja jedes Jahr der “Spiegel”. 2002 kostete eine Ausgabe 3 Euro, Anfang 2009 3,70 Euro und die diesjährige Weihnachtsausgabe kostete erstmals 3,90 Euro. Innerhalb von zehn Jahren hat sich der Copy-Preis des “Spiegels” um 30 Prozent erhöht. Warum? Nun, der Kölner Büdchen-Besitzer erklärt dies mit einer einfachen Gegenfrage: “Wissen’se eijentlisch, wie schweineteuer heute dat Papier jeworden is?” Tatsächlich unternimmt der Papierpreis seit der Jahrtausendwende eine Klettertour nach oben, doch das ist nicht der eigentliche Grund. Wurden vor zehn Jahren die Kosten pro Ausgabe noch zu zwei Drittel durch die Werbung gedeckt, so wird exakt dieser Betrag heute durch den Kaufpreis getragen. (weiterlesen …)

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Ares: WYSIWYG-Editor für Palm-Apps geht in die offene Beta18.12.09

Palm

So, jetzt dürfen sich auch mal die Anhänger des Palm freuen, und nicht immer nur die des Smartphones aus Cupertino. Und worüber? Über das am gestrigen Donnerstag in seiner offenen Beta-Version freigegebene “Ares”: ein komplett im Browser befindliches Set aus Entwickler-Tools zur Erstellung von Mobile-Apps (Bild oben). Jeder, der sich auf der Seite ares.palm.com mit seinem Namen und E-Mail-Adresse anmeldet, kann direkt loslegen.

Genau so einfach wie die Anmeldung soll auch der Gebrauch des Interface sein. Alle Applikationen für Palm webOS-Geräte lassen sich laut offiziellem Palm-Blog spielend leicht mittels Drag & Drop-Interface erstellen lassen. Darüber hinaus werden externe Entwickler unter anderem mit einem robusten Code-Editor, einem visuellen Debugger und integrierter Quellkontrolle gelockt. Hiermit möchte Palm vor allem bei jenen die Hemmschwelle senken, die sich bisher nicht an mobile Apps herangetraut haben. (weiterlesen …)

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VLC-Player für den Mac: Er wird weiterentwickelt – bleibt aber vorerst hässlich18.12.09

VLC_iconGestern geisterte die Nachricht durch das Internet, dass dem populären VLC-Player das letzte Stündchen geschlagen habe: Kein einziger Entwickler sei mehr bereit, sich freiwillig für den freien Mediaplayer zu begeistern – der letzte, dementsprechende Aufruf im Mai blieb größtenteils unbeantwortet, hatte Chefentwickler Rémi Denis-Courmont am Donnerstag öffentlich verlauten lassen. Als Folge würde die geplante 64bit-Version des Players gestrichen und die Weiterentwicklung von VLC 1.1.0 eingestellt. Fertig, Aus, Schluss. Darüber hinaus gebe es noch eine weitere Schwierigkeit: “Es ist so, dass wir einige Probleme haben. Apple möchte uns nicht länger auf der Mac-Plattform haben und blockt uns, wo es nur geht – ohne eine Erklärung dafür abzuliefern.”

In der Mac-Gemeinde sorgte die Ankündigung zur Aufkündigung für allerlei Unmut. QuickTime und iTunes sind an sich feine Abspiel-Programme – doch in der riesigen Codec-Flut, die zwischen Macs und Windows-PCs herrscht, war der VLC-Player immer das kleine, flexible Helferlein, um diesen oder jenen Film doch noch zum Abspielen zu bewegen. Ich benutze ihn selber – auch, wenn sein Äußeres mich an eine orange-leuchtende Sicherheitsweste erinnert, die tagelang auf der Autobahn hin- und hergewirbelt wurde. Und dann irgendwann voller Bleiablagerungen an einem gottverlassenen Rastplatz landete. In einer Pfütze. Doch er erledigt seinen Job hervorragend. (weiterlesen …)

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‘Bing!’ vs. ‘Bing’: Klage gegen Microsoft wegen Namensraub18.12.09

bingvsbing

In den vergangenenTagen kommt Microsoft einfach nicht aus den Negativ-Schlagzeilen heraus. Erst am Dienstag dieser Woche hatte man zugegeben, Code-und Design-Elemente von der Microblogging-Seite Plurk für sein eigenes Projekt JUKU gestohlen zu haben. Und nun sieht man sich in St. Louis mit einer neuerlichen Anschuldigung konfrontiert, allerdings von anderer Stelle: Das Unternehmen Bing! Information Design verklagte den Softwareriesen (PDF der Klageschrift) wegen – drei Mal darf geraten werden – Verletzung der eigenen Namensrechte!

Das Unternehmen für Grafik- und Multimedia-Design behauptet, den Namen Bing! bereits im Jahr 2000 registriert zu haben und damit neun Jahre, bevor Microsoft ihn seiner Suchmaschine verpasste. Es wird nun geltend gemacht, dass dieser Schritt zu Verwirrungen bei den Internet-Usern und zum Wertverlust der eigenen Marke führte. Der Vorwurf wird noch dadurch erschwert, dass Microsoft vorgeworfen wird, nicht in Unkenntnis gehandelt, sondern über die bestehenden Namensrechten informiert gewesen zu sein. (weiterlesen …)

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26 Gigapixel! Größtes Foto der Welt zeigt Dresden18.12.09

dresden

Wenn man über Slash-Dot auf die Google Translate-Übersetzung eines Artikels stößt, der wiederum beim Online-Ableger der “Sächsischen Zeitung” zu finden ist – dann muss an der Story ja etwas dran sein. Und so ist es auch: Sie sz-online präsentiert das “größte Foto der Welt“!

Der Megapixel-Wahn gehört ja mittlerweile und zum Glück der Vergangenheit an. Mehr als 5 Megapixel bringen dem Otto-Normalknisper nichts. Ich meine, Hand aufs Herz, wer schickt seine JPGs denn tatsächlich regelmäßig zum Entwickler? Und für die paar Zentimeter Fotopapier reicht die Qualität völlig aus. Doch der Geschäftsführer der Dresdner Agentur A.F.B. sah das anders. Holger Schulze hat das Kunststück vollbracht, und ein 26.031.250.000 Pixel-Monster zusammengestellt. (weiterlesen …)

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‘Iranian Cyber Army’ hackt Twitter und verhöhnt die USA18.12.09

Twitter

Hätte Rob heute morgen mit der Ankündigung, seinen Twitter-Account verkaufen zu wollen, noch ein wenig länger gewartet, hätte ihm sicherlich die “Iranian Cyber Army” einen Strich durch die PR-Aktion gemacht. Besagte Gruppe hat nämlich kurzzeitig die Kontrolle über Twitter gewonnen und machte die Seite für User unerreichbar. Das Einloggen funktionierte zwar offenbar noch, das Absetzen von Nachrichten oder Tweets empfangen funktionierte aber nicht mehr.

Wer sich einloggte, bekam zudem nicht die gewohnten Twitter-Umgebung zu sehen, sondern ein Foto von einer grünen, wehenden, in persischer Sprache kommentierte Fahne, über der folgender Bekenner-Text prangte: “Diese Seite wurde von der Iranian Cyber Army gehackt.” Zum Zweck des gegenseitigen Austausches – und vermutlich, um Twitter bloßzustellen –  hat die Gruppe netterweise noch ihre Mail-Adresse hinterlassen. (weiterlesen …)

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@robgreen unter dem Hammer: Robert Basic verkauft seinen Twitter-Account (Update)18.12.09

robgreen

Er hat es schon wieder getan – oder anders: er wird es schon wieder tun. Robert Basic, Gründer von Basic Thinking, Blogger-Urgestein und BUZZriders-Initiator bietet erneut einen Teil seiner digitalen Identität zum Verkauf. Dieses Mal geht es um seinen Twitter-Account @robgreen, dem heute mehr als 5.000 Nutzer folgen.

So ungewöhnlich die Idee anfangs klingt, so normal ist der Verkauf von Twitter-Konten bereits geworden. Im Mai hatten wir über Tweexchange berichtet, damals ein Marktplatz für eine Reihe von Twitter-Accounts. 2008 versteigerte Rocketboom-Gründer Andrew Baron sein Konto: 1.400 Follower wechselten damals für etwas mehr als 1.100 US-Dollar den “Besitzer”. CNN kaufte im April @cnnbrk und gerade erst hat Microsoft den Account @BreakingNews mit 1,5 Millionen Followern von einem 19-jährigen Holländer übernommen. Und nun ist Roberts Konto dran.

Die Auktion soll nicht wie im Januar über eBay abgewickelt werden (“Ich bin mit den Personalentscheidungen von eBay in der jüngsten Zeit ganz und gar nicht einverstanden, möchte daher dieses Unternehmen nicht fördern.”), sondern im privaten Rahmen: Interessenten werden gebeten, ihre Gebote per E-Mail abzugeben. Robert wird dann die Bieter zeitnah über den jeweiligen Stand der Versteigerung informieren – sollte einer beim Rennen zurückfallen, hat er weiterhin die Möglichkeit, sein Gebot zu erhöhen. Mit dem Endpreis will Robert nicht nur seine eigene Kasse aufbessern, sondern bietet dem Käufer auch an, bei Zahlung eines Zuschlags als Sponsor von BUZZriders aufzutreten. Am 29. Dezember, um Punkt zwölf Uhr, schlägt der Gong und die Auktion ist beendet. (weiterlesen …)

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Co.de: Denic weist Vorwurf der Daten-Herausgabe zurück17.12.09

DENIC_logo Vier Tage hat die Denic gebraucht, um auf unsere Anfrage zu reagieren. Es geht noch immer um die Spam-Offensive der Websuche Search Technology GmbH, die derzeit reihenweise Blogger und andere Website-Betreiber in Deutschland anschreibt, um ihnen eine einfache Subdomain in Form von .co.de für 99 Euro (pro Jahr) schmackhaft zu machen.

Viele der Angeschriebenen warfen den Brief lachend in den Müll, doch einige wunderten sich auch, wo die kleine Firma aus Osnabrück eigentlich ihre Anschrift her hatte: “Die Adresse kommt aus der DENIC. Ich weiß das deshalb so genau, weil meine Adresse falsch eingetragen wurde und ich den Schreibfehler in dem Anschreiben wiederfand”, war die Vermutung eines Kommentators. Tatsächlich häuften sich die Vorwürfe in diese Richtung: “Die Adresse ist natürlich von DENIC – leicht zu erkennen an der nicht ganz korrekten Schreibweise meines vollständigen Vornamens.” In einigen E-Mails an uns wurden die Leser konkreter: Über drei Ecken habe man mitbekommen, dass ein Script zum Umgehen der Denic-Captchas eingesetzt worden wäre, um an die Daten zu gelangen. Websuche-Geschäftsführer Martin Steinkamp hatte hingegen im Heise-Interview beteuert, dass die Angeschriebenen “handverlesen” worden seien. (weiterlesen …)

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Contour-USB: Nützliches Gadget für Diabetiker17.12.09

ContourAuch wenn der Hype um ihre “Erscheinungsform” bisweilen nerven kann, sind USB-Sticks nette, kleine Helfer. Bayer gibt diesen Attributen mit seinem Contour-USB nun eine völlig neue Bedeutung, denn es handelt sich hierbei um ein Blutzuckermessgerät für Diabetiker. Ohne zusätzlich Software installieren zu müssen, liest man ganz bequem seine Daten vom Display ab oder schiebt das Ding in den USB-Port seines PC oder Mac (was ansonsten zwecks Batterieaufladung ab und zu nötig ist).

Zuvor muss man natürlich Blut fließen lassen. In die Blutlache steckt man dann einen speziellen Sensor, der zuvor mit der unbefleckten Seite in die Sensoröffnung des Messgeräts (links auf dem Bild)  eingeführt wird. Fertig. Das Teil schaltet sich dann von selbst ein und die Messung beginnt. Bis zu 2.000 Messwerte können so auf dem 50 MB großen Speicher gesichert werden. Zudem bietet die sich auf dem Stick befindende Software dem Diabetiker die Möglichkeit, sich seine seine Blutzucker samt Tendenzen und Trends umfassend darstellen zu lassen (zum Beispiel in Grafiken oder Diagrammen). (weiterlesen …)

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Künftiges Viral oder schwache PR? Omi twittert via Fax17.12.09

dorothyÜber Virals (von Unternehmen) zu schreiben, ist dann am einfachsten, wenn es sich bereits um solche handelt. Klingt komisch, ist aber so. Wenn vor mir schon eine Milliarde Blogger über ein Werbefilmchen geschrieben haben, dann kann ich ihm in meinem Artikel in der Regel problemlos diese Label verleihen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Marketing-Abteilung es auf einen viralen Effekt angelegt hat oder nicht. Schwierig wird es erst dann, wenn ein Video neu auftaucht und ich einschätzen muss, ob es das Zeug zum Kracher hat. Im Hinterkopf muss ich dabei natürlich immer behalten, dass ich durch meinen Post unter anderem Anteil daran habe, dass es diesen Status erlangt. Lange Rede, kurzer Sinn: Habe vorhin ein Video entdeckt und mich gefragt, ob es wohl bald zum Viral wird. 

Beworben wird eine Software, die es ermöglicht, mithilfe eines Stiftes, eines Blattes Papier und eines Faxgerätes zu twittern. Völlig ohne Computer und Internet (und natürlich anderer internettauglicher Geräte). Wie gut das funktioniert, führt in dem vermeintlichen Viral die 80-jährige Dorothy Miller vor. Weil ihre Tochter angeblich so viel plappert und zu viel ihrer Zeit in Anspruch nimmt, schreibt sie ihr lieber Twitter-Nachrichten. Auf diese Weise kann ihrer Tochter nachlesen, was sie so treibt und dass es ihr gut geht. Angeblich sei der Kontakt der guten Dame zu ihrer Familie dadurch besser, als je zuvor. (weiterlesen …)

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NORAD tracks Santa: Das Militär rückt dem Weihnachtsmann mit Düsenjets auf den Leib17.12.09

norad

Die Geschichte begann am 24. Dezember des Jahres 1955. Ein Kind hatte eine Werbeanzeige von Sears entdeckt, auf der die Rufnummer des Weihnachtsmanns abgedruckt war. Leider ist es dabei aber zu einem Zahlendreher gekommen und so landete der Anruf nicht im Vorzimmer des Nikolaus, sondern bei Oberst Harry Shoup, dem Operationsleiter am Continental Air Defense Command Operations Center in Colorado Springs. Nein, Santa sei nicht zu sprechen, sagte dieser. Aber er könne ja mal nachschauen, wo er sich gerade aufhalte. Shoup wies seine Mitarbeiter an, das Radar nach einer roten Zipfelmütze abzusuchen, die sich vom Nordpol entfernte. Die Information gab der Soldat dann an das Kind weiter. An dem Abend rissen die Anrufe nicht mehr ab…

Daraus ist mittlerweile Tradition geworden, seit 54 Jahren sucht die heute als NORAD bezeichnete Militärbasis den Himmel nach Spuren des Weihnachtsmannes ab und Kinder auf der ganzen Welt haben nach wie vor die Möglichkeit, sich nach dem aktuellen Aufenthaltsort des dicken Mannes zu erkundigen. Die Rufnummer lautet +1 877 556-5211. (weiterlesen …)

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Geklaute Kontodaten: Einen eBay-Account gibt es schon ab 2,65 Euro17.12.09

passwortImmer wieder Skandale, immer wieder Datenlecks, immer wieder irgendwelche persönlichen Informationen von Mitarbeitern, Kunden und Nutzern, die in dunklen Kreisen die Runde machen. Ich wünsche mir für 2009 nicht nur einen “Och, wie toll das war!”-Jahresrückblick, sondern einmal eine akkurat aufgearbeitete Liste all der “Oopsie!”-Datenklaufälle in Deutschland*.

Denn häufig ist es doch so, dass man sich ein, zwei Wochen noch darüber aufregt, ehe die Kiste in der Versenkung verschwindet. Doch die Daten sind danach noch lange im Umlauf – und sie sind pures Gold wert. Trend Micro hat in einem vorweihnachtlichen Anflug von Aufklärungswut einmal nachgerechnet, wie viel Kohle in dem Geschäft mit gestohlenen Kontendaten steckt. Hier eine Aufstellung: (weiterlesen …)

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