Basic Flashback: Noch braucht kein Mensch das iPad – die Verlage schon • 31.01.10

“Jeder benutzt heute ein Laptop oder ein Smartphone”, hatte Steve Jobs auf der Keynote gesagt. “Und die Frage ist: Gibt es da noch Platz für ein Gerät in der Mitte?” Eine positive Antwort darauf ließe sich erst geben, wenn der Lückenfüller einige Aufgaben substantiell besser erledigen könne, als die bereits im Markt etablierte Hardware: “Andernfalls hat es keine Daseinsberechtigung.” Jobs sprach von dem iPad wie von einer Notwendigkeit, nicht von einem weiteren Gadget, das das Apple-Produktportfolio für eine bestimmte Zielgruppe erweitern wird. Vor den Augen des Publikums präsentierte er eine wohldurchdachte, vorausgegriffene natürliche Auslese im IT-Sektor, gab dem iPad einen eigenen Lebensraum und Zuhörern die Garantie, dass der Flachmann nicht von anderen Spezies am Markt zerfetzt und ausgerottet wird.
Doch was wir, das begeisterte Publikum, beim staunenden Blick vergaßen, war die Tatsache, dass durch diese Rechnung die Lücke erst aufgemacht wurde. Kein Mensch “braucht” ein Tablet – ebenso wenig, wie er ein Smartphone oder ein Notebook “braucht”. Derlei Bedürfnisse werden generiert: beim Endverbraucher erst durch Marketing, später durch Neid. Im Unternehmenssektor durch sachliches Fragen nach Effizienz, und damit letztendlich nach der Kostenersparnis. In den Neunzigern lasen wir unsere E-Mails an Röhrenmonitoren, später an TFTs. Wir gewöhnten uns an die digitale Kommunikation, dann kamen die Hersteller mit dem Versprechen, diese künftig auch unterwegs genießen zu können. Es gab Notebooks, später die WAP-Handys und dann die UMTS-Smartphones. Gleichzeitig wurde die einfache Mail aufgebohrt, anfangs in Chaträumen, in Skype-Sitzungen, letztendlich in den sozialen Netzwerken. (weiterlesen …)





Vor einigen Tagen gab mir ein Artikel im
Da ja nun das Spekulationstheater um Apple und sein in meinen Augen enttäuschendes Maxi-iPhone namens iPad vorüber ist, dürfen wir uns getrost auch anderen Unternehmen und neuen Spekulationen hingeben. Als erster Kandidat drängt sich da mit lauten “Hier, hier”-Rufen Microsoft auf. Wie am gestrigen Mittwoch nämlich
Es brauchte nur wenige Minuten, bis die Damen auf die Barrikaden gingen: iPad heißt Apples neues Baby. Während wir bei dem Begriff “Pad” vielleicht noch an überteuerte, gefüllte Kaffeefilter denken, sieht es im englischsprachigen Ausland ganz anders aus. Da denkt man an 
McGraw-Hill ist kein kleiner Fisch in der US-Medienbranche. Mit einem Jahresumsatz von rund
“In China und an anderen Orten der Welt werden wird zum Teil geblockt, dies galt auch für den Iran.” Diese Aussage stammt nicht von einem Google-Sprecher, sondern von Evan Williams, dem Co-Gründer von Twitter. Er wandte sich damit an das Publikum des
Am 25. Februar kommt “




