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Archive for 01.2010

Sil-Bot: Wer würde seine Oma schon mit diesem Roboter alleine lassen?27.01.10

Silbot

Die Zeiten sind hart, den Krankenkassen fehlt Geld, die Renten sind am Boden, die Altersarmut steigt – da ist es mehr als logisch, dass der aufwändige Beruf des Altenpflegers früher oder später robotisierten Alternativen weichen muss. Das koreanische Institute for Science and Technology hat schon mehrere Gedankenspiele in diese Richtung gewagt und will erstmals auch eine marktfähige Lösung auf die ältere Generation loslassen. Der Name des Roboters lautet Sil-Bot und er ist eine Mischung aus Pinguin, Mahjong-Sklave und Pillendose.

Der wendige Helfer ist etwa 80 Zentimeter groß und wiegt satte 90 Kilo. Sein Inneres ist mit Elektronik vollgestopft, er verfügt über Stereovision mit Gesichtserkennung und kann sich mit Menschen mit einigen Einschränkungen unterhalten – die Stimme seines Besitzers identifiziert Sil-Bot aus bis zu drei Metern. Gemeinsam mit dem National University Medical Center in Seoul wurde dem Roboter zudem ein Fitness-Programm für Ältere verpasst, er versteht sich auf interaktive Gehirnjogging-Spiele, die Demenz oder gar Alzheimer aufhalten sollen. Daneben ist es seine Aufgabe, den Pflegebedürftigen an die Einnahme ihrer Tabletten zu erinnern und hilft dabei, den Tagesablauf zu organisieren. (weiterlesen …)

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Mit ProfileWiz klappt es auch mit dem Nachbarn – zumindest theoretisch und für fünf Dollar27.01.10

ProfileWiz

Die eigene Person zu beschreiben, stellt sogar die selbstbewusstesten und eloquentesten Zeitgenossen schon mal vor eine Herausforderung. Wie ergeht es dann wohl erst den schüchternen Schweigsamen unter uns? Aber was tun, wenn man sich auf einem Sozialen Netzwerk ein Profil erstellen möchte – oder noch schwieriger: auf einer Dating-Plattform – und die Fähigkeit, seine Vorzüge zu erkennen und dann noch in Worte zu fassen, ist nur in einer verkümmerten Form vorhanden? Die Lösung des Problems liefert nun nach eigenem Bekunden das Unternehmen Imagini mit seinem Service ProfileWiz.

Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, mit dem anhand von Bildern ein Benutzerprofil erstellt werden kann. Dies funktioniert so, dass dem User eine Frage gestellt wird und er diese nicht mit (in?) seinen eigenen Worten beantwortet, sondern ein Bild auswählt, das seiner Meinung nach am besten seine Empfindung (beziehungsweise seine Antwort) wiedergibt. Das obige Bild zeigt ein Beispiel für die Frage nach “Romantik” und die dazugehörige Auswahl an Bildern. (weiterlesen …)

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‘Power I’-Icon soll für mehr Transparenz im Online-Marketing sorgen: Zieht Google mit?27.01.10

Power-IDas Jahr 2010 schickt sich an, das Jahr der neu eingeführten Icons zu werden. Zuerst gab es den – allem Anschein nach zum Scheitern verurteilten – Versuch der Firma Sarcasm, Inc., den Sarkasmus-Indikator “SarcMark” zu etablieren. Und nun folgt das “Power I” der (Werbe-)Industrie, ein kleines weißes “i” mit Kringel auf blauem Grund (siehe Bild). Dieses Icon soll ab Sommer den meisten Online-Ads angefügt werden, die auf der Auswertung von demografischen oder durch Behavioral Targeting gewonnenen Daten basieren. Begleitet von dem Zusatz: “Warum habe ich diese Werbung erhalten?”

Wer auf das Icon klickt, wird zu einer Informationsseite weitergeleitet. Auf dieser erfährt er, wie der Werbetreibende zum Beispiel seine Surf-Historie und andere im Internet gespeicherten Daten über sich für die angezeigte Ad benutzt hat. (weiterlesen …)

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Kurz vor Stunde X: HP zeigt das Tablet ‘Slate’ erneut – und langweilt das Publikum27.01.10

hp-slate

Das Studio sieht ein wenig muffig aus, im Vordergrund sitzen eine HP-Sprecherin und Phil McKinney, der CTO des Computerbauers. McKinney rannte bereits auf der Gadget-Messe CES neben Steve Ballmer mit dem Slate in der Hand herum. Nun, wenige Stunden bevor Apple sein Tablet aus dem Hut zaubern wird, erlebt der Flachmann von Hewlett Packard seine zweite Premiere.

Um es gleich vorweg zu sagen: Der Informationsgehalt des etwa fünfminütigen Clips ist so dünn, wie jener des ersten Präsentationsclips, nur dass das Slate nun von einer ungekämmten PR-Dame und einem technikaffinen Brummbären umrahmt ist. Wie HP denn auf die geniale Idee gekommen sei, ein Tablet zu produzieren, wird McKinney gefragt: “Wir haben diese Lücke im Markt entdeckt! Nördlich von dem, wo sich die Smartphones befinden – und im Süden der Netbooks”, so die Antwort. Es wird immer wieder betont, dass es optimal für Rich Media sei, also Audio, Filme usw. abspielen und zudem ins Internet gehen kann. Ein Alleinstellungsmerkmal verglichen mit dem Amazon Kindle, findet McKinney. (weiterlesen …)

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Jahresbericht der USK: Weniger Ego-Shooter, dafür mehr Prüfungen27.01.10

Usk_18Im vergangenen Jahr gab es nach tragischen Ereignissen an Schulen immer wieder reflexartige Diskussionen unter Politikern, die sogenannte “Killer-Spiele” pauschal auf dem Index sehen wollten. Damals wollte ich eine solche Forderung gar nicht großartig kritisieren, es war jedoch vor allem die Kurzsichtigkeit des Vorhabens, die mich auf die Palme brachte: Packt die Ego-Shooter in den Giftschrank und dann werden eure Kinder zahm wie Lämmer – so einfach ist das? Dass der Leistungsdruck der Schüler heute im Vergleich zu vor zehn, zwanzig Jahren massiv gestiegen ist, dass manche ihrer Eltern arbeitslos sind, sie ohne Frühstück in den Unterricht kommen müssen und dass sie keine Vertrauenslehrer zur Aussprache haben, spielt keine Rolle? Was ist mit dem Ausbildungsplatzmangel? All diese Probleme scheinen wie von Zauberhand zu verschwinden, wenn CounterStrike verboten wird.

Dass das Verbot von Shootern ein polemisches Partei-Mittel kurz vor Wahlen ist, bestätigt nun auch der gerade veröffentlichte Jahresbericht 2009 der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). Ballerspiele zählen zu einem Genre, das sich auf einem absteigenden Ast befindet: “Im letzten Jahr gab es einen weiteren Rückgang bei den Ego-Shootern”, lautet das Fazit von Jürgen Hilse, des Ständigen Vertreters der Obersten Landesjugendbehörden bei der USK. Während diese 2008 noch 148 Prüfverfahren ausmachten, hat sich diese Zahl 2009 mit 66 Verfahren mehr als halbiert. Ingesamt nahm die USK im vergangenen Jahr 3.100 Games unter die Lupe – eine Steigerung von 114 Stück im Vergleich zum Vorjahr. Ego-Shooter nehmen im Ranking der untersuchten Genrespiele nun den zehnten Platz ein. 80 Prozent aller Spiele erhielten eine Freigabe von null, sechs oder zwölf Jahren. Sieben Prozent der Games bekamen ein rotes “Ab 18″-Siegel verpasst. (weiterlesen …)

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Google Xistence: Das Web 2.0-Leben ist zu hart, um es selbst zu leben27.01.10

Google Xistence

Da hat sich der Suchriese aus Mountain View doch mal etwas wirklich Großartiges einfallen lassen: Google Xistence. Unter dem Slogan “Das Leben ist hart. Lass Google es für dich leben” bietet der neue Service dem User an, dessen lästigen Verpflichtungen im Web 2.0 nachzugehen, während er sich wieder auf die wirklich wichtigen Dinge in seinem Leben konzentrieren kann.

Im Klartext bedeutet das: Xistence übernimmt beispielsweise das Posten von Tweets, verfasst Blogeinträge und Updates auf Profilseiten von Sozialen Netzwerken, auf denen der User angemeldet ist. Und dieser kann sich, von dieser lästigen Pflicht befreit, voll und ganz zum Beispiel auf das Spielen von “World of Warcraft” oder “Desktop Tower Defence” konzentrieren. Nachfolgend dazu das passende Info-Video aus den Googlabs: (weiterlesen …)

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Hollywood-GUIs: Interface-Designer Coleran entwirft Computer-Screens für Kinostreifen27.01.10

lara_screendesign

“Verdammt, beeil dich! Die Bombe geht gleich hoch!” – Tipp-Tipp-Tipp – “Mach schneller!” – Tipp-Tipp-Tipp – “Ich versuche es ja. Ich… wie lautet das Passwort?” Das sind so Szenen…

Habt ihr mal James Bond über die Schulter gesehen, wenn er am Rechner sitzt? Oder Ethan Hunt? Oder der Typ von “Bourne Identity”? Alles knallharte Kerle, die gespannt auf den Monitor starren, während der Zähler gen Null rast und die Bombe im Nachbarraum immer lauter tickt. Was ich so faszinierend dabei finde: Auf all diesen Rechnern läuft kein Standard-Betriebssystem. Oder ist einem von euch schon einmal aufgefallen, dass links unten ein “Start”-Button zu sehen ist, auf dem Desktop ein paar Icons verteilt liegen (“Paintbrush”, “Word”) und in der Mitte eine Dialogbox prangt, in der Nutzer aufgefordert werden, ein siebenstelliges Passwort in der Schriftart Arial einzugeben? Nein, so läuft das nicht… (weiterlesen …)

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TuneCore: Unbekannte Cover-Band sahnt 32.000 Dollar bei iTunes ab26.01.10

TuneCore

Wie vielen von euch ist TuneCore, ein Musik- und Videodistributor aus New York, ein Begriff? Ich vermute, den wenigsten, was eigentlich sehr schade ist. Denn die Philosophie des bereits im Jahre 2006 gegründeten Unternehmens dürfte vielen – nicht nur den Musikern unter euch – aus dem Herzen sprechen: “Bei TuneCore dreht sich alles darum, eurer Musik Aufmerksamkeit zu verschaffen und sie zu verkaufen.” Man beabsichtige mit dem Dienst den Leuten die Möglichkeit zu bieten, mit ihrer Musik Geld zu verdienen und von dem leben zu können, was sie gerne tun, liest man auf der Startseite. ”Wir sind der Überzeugung, dass alle Künstler und Bands den gleichen Zugang zu den Distributionskanälen der Musikindustrie haben sollten, den physischen sowie den virtuellen”, heißt es dort weiter.

Klingt schön, fast zu schön. Dass es aber offenbar auch stimmt, berichtete am gestrigen Montag der Silicon Alley Insider. Als Beispiel wird die AC/DC-Coverband AC/db angeführt, die auf iTunes allein im November des vergangenen Jahres stolze 32.000 Dollar mit ihrer Musik verdient hat. Apples Anteil von 30 Prozent ist davon bereits abgezogen – ebenso der kleine Anteil, den TuneCore einbehält. (weiterlesen …)

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Die Gefangenen von Cebu: Neuer Tanz mit Ex-Jackson-Choreograph26.01.10

Cebu Provincial Detention and Rehabilitation Center

Vor etwa zwei Jahren waren die Häftlinge des Hochsicherheitsgefängnisses Cebu Provincial Detention and Rehabilitation Center auf den Philippinen die wohl bekanntesten Strafgefangenen der Welt. Seinerzeit hatten sie in einer mich leicht an Riverdance erinnernden Performance den Michael Jackson-Hit “Thriller” einstudiert, auf Video aufgenommen und auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht. Am 27. Juni des vergangenen Jahres haben sie dies mit einer Hommage an Michael Jackson wiederholt, der zwei Tage zuvor gestorben war.

Jetzt sind die schweren Jungs wieder da und haben eine neue MJ-Performance im Gepäck. Zusammen mit dem Choreographen des “King of Pop”, Travis Payne, haben die 1.200 Inhaftierten zwei Tage lang geprobt und ein Sync-Tanz einstudiert, den Sony erst vor vier Tagen ins Netz gestellt hat, der aber bereits knapp eine Million Mal angeklickt wurde: (weiterlesen …)

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Google reizt die Verleger: ‘Wir bieten Ihnen jetzt noch aktuellere Nachrichten!’26.01.10

google-news

Da dürften die Äderchen auf der Stirn von Murdoch und Burda aber heftig anschwellen: Google hat seinem Sparring-Partner, den Zeitungsverlegern, erneut eine Nase gedreht. Wie die Suchmaschine im Blog ankündigt, werden die Google-Bots ab sofort häufiger ihre Runden im Netz drehen, um noch schneller News auf der Google News-Seite präsentieren zu können. Das sei nötig, da sich Nachrichten heute so schnell veränderten: “Oft ändern sie sich über die Zeit, Tippfehler werden entfernt, Schwerpunkte verlagert, neue Informationen oder Berichtigungen werden eingepflegt”, schreiben die beiden Entwickler Andy Golding und Kiran Gunda. Für den News-Crawler würde dies eine besondere Herausforderungen bedeuten, schon heute würden “Hunderte von Artikeln von Tausenden von Seiten” jede Minute eingesammelt. (weiterlesen …)

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Wissenschaftler präsentieren 100-prozentigen Spam-Schutz26.01.10

International Computer Science Institute

Vor knapp über einem Jahr machten die Wissenschaftler vom International Computer Science Institute in Berkeley schon einmal von sich reden. Damals nutzten sie Teile eines bestehenden Botnetzes, um die Effizienz von Spam-Mails zu überprüfen (wenn es interessiert: “Spamalytics: Eine empirische Analyse der Konversationsrate von Spam-Marketing”). Jetzt sind sie wieder da – und zusammen mit Wissenschaftlern der University of California in San Diego präsentieren sie möglicherweise nicht weniger als eine Sensation: einen 100-prozentig sicheren Spam-Filter.

Dabei machen sie sich erneut die Botnetzte der Spammer zunutze und verwenden diese gegen sie. Die Wissenschaftler entschlüsseln hierzu Templates, die beim Versand von Spam eine entscheidende Rolle spielen. Hierbei handelt es sich nämlich um Tools, die nicht nur den Inhalt einer Spam-Mail bestimmen, sondern auch, welche Veränderungen an ihr vorgenommen werden müssen, um einen Spam-Filter auszutricksen und sich an ihm vorbeizumogeln (beispielsweise die Absenderadresse). Indem sie nun verseuchte Mails analysieren, können die Wissenschaftler Rückschlüsse auf das Template ziehen, das die Spam erstellt hat. (weiterlesen …)

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Apple iPad ab 499,- Euro bei Media Markt: ‘Tut mir leid, ist ein super Fake.’26.01.10

mediamarkt

Kinder, ich weiß: Wir sind alle aufgeregt und morgen ist der große Tag und Apple wird mal wieder ein ganzes Jahrzehnt verändern und alle folgen dem Sternenschweif in das gelobte Land. Aber einen gewissen Standard journalistischer Qualität kann man doch auch in Zeiten fordern, in denen die Schreiberlinge aufgeregt in die Hände klatschen und “Auja, auja! iSlate, iSlate!” rufen. Es geht um diese diffuse Meldung, die am Morgen die Runde durch das Netz machte. Unter anderem Netbooknews.de hatte auf den Tweet des Twitter-Accounts @Media_Markt_de hingewiesen:

Apple iPad – Ab 01. März bei Ihrem Media Markt für nur 499,- Euro im T-Mobile Complete L Vertrag (sonst 899,- Euro)

Die News verbreitete sich wie ein Lauffeuer und schaffte in Windeseile auch den Sprung über den Atlantik, so dass kurze Zeit später sogar MacRumors und CrunchGear darüber berichteten. “Media Markt kündigt Apple iPad für 899 Euro an”, titelte auch Golem. (weiterlesen …)

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Stellensuche im Web 2.0: Mit TwitJobSearch und JobDeck auf Twitter fündig werden26.01.10

TwitJobSearch

Die Wirtschaftskrise hat die ganze Welt erschüttert und es gibt vermutlich nur wenige Branchen, die relativ ungeschoren davon gekommen sind oder gar – entgegen dem negativen Trend – einen Aufschwung erlebt haben. Zu Letztgenannten dürften mit Sicherheit die Job-Börsen gehören. Aber nicht nur (oder nicht so sehr) die “klassischen” Vermittler, sondern jene, die sich hauptsächlich im Internet aufhalten und “Real-Time”-Ergebnisse liefern. Zu diesen gehört TwitJobSearch.

Da sich noch in der Beta-Phase befindende Unternehmen ist eine Job-Suchmaschine, die in erster Linie auf Twitter gepostete Stellenangebote (aber auch jene anderer Social Networks wie beispielsweise Facebook) durchforstet und ständig aktualisiert. Der große Vorteil bei dem Microblogging-Dienst liegt aber vor allem in einem Punkt: Im Gegensatz zu Jobbörsen wie beispielsweise Stepstone oder Facebook-Postings können Job-Tweets - insbesondere durch die Retweet-Funktion – viel weitere Kreise ziehen und damit ein wesentlich größeres, unbekanntes Publikum erreichen. (weiterlesen …)

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Acer dreht voll auf: Chrome-Netbooks, neues Tablet und eigener Mega-App Store26.01.10

acerDer zweitgrößte Computer-Hersteller der Welt lässt es krachen. Es kommt nicht oft vor, dass der Chef der IT-Sparte die Karten komplett auf den Tisch legt und darüber berichtet, was so alles an Innovationen in den kommenden zwölf Monaten ansteht – doch Bloomberg konnte Acers Jim Wong all diese Details in einem Interview entlocken. Dazu zählt zum Beispiel ein eigenes Netbook auf Basis von Chrome OS: Kürzlich machten erste Gerüchte die Runde, dass Google selbst einen tragbaren Computer mit dem Open Source-Betriebssystem auf den Markt werfen wird, doch Acer scheint davon ziemlich unbeeindruckt: “In Sachen Chrome werden wir aggressiv vorgehen, um hier die Nummer eins zu werden und einen Wechsel im Microsoft-Intel-Umfeld herbeizuführen”, so Wong. Die Taiwanesen wollen in diesem Jahr etwa 15 Millionen Netbooks verkaufen (2009 waren es noch zehn Millionen), eine Million davon sollen rein Chrome-basiert sein.

Um die Kunden von dem Angebot zu überzeugen, arbeite man bereits an der Etablierung eines Über-App Stores, der im Sommer gelauncht wird: Hier werden Nutzer nicht nur Programme für Android finden, sondern auch für Windows und Windows Mobile – Chrome-Apps werden hinzugefügt, sobald das Betriebssystem angekommen ist. Die Programme werden “kostenlos oder günstig” sein, erklärte Wong. (weiterlesen …)

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Quartalszahlen: Apple fährt Rekordgewinn ein und kündigt “völlig neues Produkt” an25.01.10

apple_logoEs ist soweit, zwei Tage vor der Präsentation des “wichtigsten Dinges“, das Steve Jobs “jemals getan hat”, lässt Apple die Hosen runter: und die Zuschauer dürften große Augen machen. Das Weihnachtsgeschäft war ein voller Erfolg, die Strategie mit der neuen iMac- und iPod-Produklinie ist komplett aufgegangen. Apple erwirtschaftete im vierten Quartal 2009 satte 15,68 Milliarden Dollar, 3,38 Milliarden Dollar davon waren reiner Gewinn. Beide Ergebnisse stellen neue Rekorde in der Geschichte des Unternehmens dar. Zum Vergleich: Im Vorquartal betrugen diese Werte noch 11,88 Milliarden beziehungsweise 2,26 Milliarden Dollar.

Apple hat in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres rund 3,36 Millionen Macs verkauft – 33 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich. Interessantes Nebendetail: Die Hälfte aller neuen Rechner verkauft Apple heute an Windows-Überläufer. Die iPhone-Verkäufe stiegen um hundert Prozent auf 8,7 Millionen abgesetzte Einheiten in 86 Ländern, Deutschland wird dabei explizit als Markt mit “starkem Wachstum” genannt. Die iPods schwächelten hingegen. Hier wanderten lediglich 21 Millionen über die Ladentische, acht Prozent weniger als im letzten Quartal 2008. Warum? Nun, viele Apple-Fans haben heute ein iPhone in der Tasche und brauchen keinen zusätzlichen Musikspieler. Apple verfügt in den Vereinigten Staaten noch immer über einen Marktanteil von 70 Prozent bei allen MP3-Playern, iTunes bietet heute über elf Millionen Songs und rund 8.000 Hollywood-Filme – 2.000 davon in HD. (weiterlesen …)

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