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Archive for 02.2010

Basic Flashback: Das Sterben der Foren – eine Mär oder mehr? [Interview]28.02.10

Am Samstag ging die Welt-Tournee von Depeche Mode in Düsseldorf zu Ende. Das mag auf den ersten Blick nicht wirklich zusammenhängen mit dem vermeintlichen Sterben der Foren, aber ich verspreche euch, dass ich diese beiden Themen hier zusammenbringen werde.

Mindestens so oft, wie man alljährlich den Blogs den Tod voraussagt – eher noch öfter – wird aktuell der einst so stolzen Legion der Internet-Foren das Dahinsiechen bescheinigt. Argumente dafür liegen auf der Hand. Jahrelang war man im Netz gewohnt, sich fertigen Content abzuholen. Das geschah auf den News-Seiten, auf privaten Homepages, aber eben auch auf den Seiten von Bands und in diesem Fahrwasser auch Fan-Pages derselben.

Als dank u.a. PhpBB und vBulletin-Boards die Foren ihren Triumphzug durchs Netz antraten, konnte man:

  • selbst kinderleicht und ohne große Programmierfähigkeiten ein solches Board an den Start bringen.
  • als Foren-User selbst Content produzieren, ohne eine eigene Domain besitzen zu müssen.

Anfangs waren es oftmals Tech-Themen, die die Foren beherrscht haben, aber je mehr sich die Software verbreitet hat, desto mehr fand auch Smalltalk auf diesen Plattformen statt… (weiterlesen …)

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Die wandelbare Fratze des Spam: Visual Map verrät Trends im Online-Müllversand26.02.10

Ich bin ein großer Fan von Visualisierungen unterschiedlichster Informationen Sachverhalte, das hatte ich hier auf dem Blog schon einige Male betont. Da es sich bei meinen bisherigen Beispielen aber ausschließlich um optische Aufbereitungen zu Social Media-Themen handelte, hab ich mich gefreut, als ich beim Newscientist auf eine sehr coole Aktion der Jungs vom BitDefender’s Malware City blog aufmerksam geworden bin.

Unter dem Namen “Spam Omelett” untersuchen die Experten des Sicherheitssoftware-Herstellers jede Woche die Müll-Mails auf die Häufigkeit der in ihnen verwendeten Wörter, die ihnen seit dem Jahr 2008 unter die wachsamen Augen kommen (insgesamt knappe sieben Millionen). Anhand dieser Daten erstellen sie dann die “Visual Maps”, eine Art Schlagwortwolke ohne alphabetische Sortierung, die uns heute immer häufiger begegnen. An ihnen kann schön abgelesen werden, welcher Masche sich die Betrüger gerade bedienen, um ihre Opfer zu leimen und abzuzocken. In manchen Fällen lassen sich hierduch sogar Trends und die Ansätze von Spam-Kampagnen erkennen. Zur zugrundeliegenden Methodik, für weiterführende Infos und einer großen Auswahl an “Spam Omeletts” müsst ihr den Blog der Sicherheitsexperten aufsuchen. Nachfolgend möchte ich euch nur drei ausgesuchte Visual Maps vorstellen: (weiterlesen …)

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Finalversion von Skype 4.2 macht VoIP-Videoanrufe HD-ready26.02.10

Hut, ab Skype: Wenn ihr die Taktfrequenz an Innovationen so hoch haltet, können wir uns hier bei Basic Thinking bald umbenennen. Denn schon wieder lohnt es sich, über den VoIPer mit Mobilfunk- und Fernsehambitionen zu sprechen.

Skype hat heute die Version 4.2(.0.152 ) des gleichnamigen Clients an den Start gebracht. Die Neuauflage soll nun mit deutlich verbesserter Audioqualität aufwarten können, gleichzeitig wird auch das Videobild poliert, wenn Nutzer mit geringer Bandbreite miteinander chatten. Neu ist zudem die HD-Unterstützung: Entsprechende Kamera-Hardware vorausgesetzt, ist es nun möglich, Videocalls in 720p-Qualität zu tätigen. Zu den weiteren Features zählen verbesserte Standardeinstellungen für die Privatsphäre, ein leichterer Import von Kontakten und eine getweakte Abhandlung von Kontakt-Autorisationen: wenn das Gegenüber sich längere Zeit nicht mehr angemeldet hat und nun den Gesprächsfaden wieder aufnehmen will, muss er oder sie erneut um Einlass bitten. Einen kompletten Überblick über alle Verbesserungen gibt es in den Release-Notes (PDF). Die finale Version 4.2 kann man sich auf der Skype-Download-Seite abholen. (weiterlesen …)

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Shuttle XS35: HD-tauglicher Minirechner für den Fernseherrücken [CeBIT]26.02.10

Gestern standen die grauen Kisten noch unter den Schreibtischen, heute befestigt man den Rechner mit Tesafilm auf der Rückseite des Fernsehers. Neuestes Beispiel ist der Barebone XS35, den Shuttle schon wenige Tage vor der CeBIT aus dem Hut zaubert.

Der Nettop-Baukasten misst 3,3 Zentimeter in der Breite. Damit er auch am Fernseher hängen bleibt, findet sich an einer Seite eine genormte VESA-Montagefläche. Im Inneren pocht ein Intel Atom D510 Dual-Core-Prozessor (mit 2 x 1,66 GHz) und ein NM10 Express Chipsatz.

Als Grafikkarte kommt eine NVIDIA GT218 (ION2) zum Einsatz, die laut Unternehmen für “flüssige 3D- und Videodarstellung” sorgen soll. Bild und Ton können über einen HDMI-Anschluss für den Fernseher angezapft werden. Auch an sonstigen Schnittstellen wird nicht gegeizt, an Bord sind fünf USB-Anschlüsse sowie Buchsen für VGA, LAN und Audio. Ein Multiformat-Cardreader ist ebenfalls dabei. (weiterlesen …)

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Unerlaubte Telefonwerbung: Verbraucherzentrale sammelt Beschwerden26.02.10

Uns erreichte gerade eine Information der Verbraucherzentrale NRW, auf die wir gerne hinweisen wollen. Seit August des vergangenen Jahres ist das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung in Kraft, ein reichlich bissloser Kompromiss, der ursprünglich Telefon-Spammern das Handwerk legen sollte. Nur hält sich da kaum jemand dran, mokieren nun die Verbraucherschützer. Nach wie vor landen bei den Beratern haufenweise Beschwerden über Anrufe à la “Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gewonnen!” Noch immer bekommen Verbraucher Verträge untergeschoben und irgendwelche Summen von ihren Konten abgebucht.

Anders ausgedrückt: Trotz hoher Strafandrohung ist das Gesetz vom Praxisgedanken her Mumpitz. Eine Besserung ist eigentlich erst zu erwarten, wenn am Telefon geschlossene Verträge zunächst schriftlich bestätigt werden müssen, ehe sie gültig werden. Aber das wollte der Gesetzgeber dann doch nicht. Justizministerin Brigitte Zypries war dagegen: “Es kann doch nicht sinnvoll sein, dass ich ein Fax hinterherschicken muss, wenn ich telefonisch meine Pizza oder mein T-Shirt aus dem Katalog bestelle”, hatte sie seinerzeit argumentiert. Meiner Meinung nach spricht aber nichts dagegen, dubiose Verträge mit dubioser Laufzeit und dubioser Monatsgebühr doch noch einmal schriftlich abzusegnen – man kann es ja bei 100 Euro losgehen lassen. (weiterlesen …)

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‘What the world needs now’: Schlimmer Song für einen guten Zweck26.02.10

Hat jemand von euch schon jemals etwas über den John Lennon Educational Tour Bus gehört? Auf die Gefahr hin, dass ich nicht der einzige bin, dem dieses Non-Profit-Projekt bisher unbekannt war, hier ein kurzes Intro: Es handelt sich um ein rollendes, mit hochmoderner Technik ausgestattetes Aufnahme- und Produktionsstudio für Audio- und Videoerzeugnisse. Seit dem Jahr 1998 kurvt es durch die USA, hält an Schulen, bei Musik-Festivals, Messen und unterschiedlichsten anderen Veranstaltungen und ermuntert dort Schüler und Studenten dazu, ihre eigene Musik vorzustellen und im Bus aufzunehmen.

Dieser Bus nun hielt vor einigen Tagen auch auf vor den Toren der ”Technology, Entertainment, Design” (TED) in Kalifornien und lud einige der Konferenzteilnehmer zu einer kleinen Aktion ein. Sie sollten ihre Vorstellungen davon, was die Welt ihrer Meinung nach momentan am dringendsten braucht, auf ein Blatt Papier zeichnen. Diese Kunstwerke wurden dann zu einem kleinen Musikvideo umgearbeitet und mit dem für das Projekt komponierten Song “What the world needs now” untermalt. Geleitet wurde das Projekt von Aaron Koblin, der bereits bei Yahoo für Innovationen und Kreativität verantwortlich war und derzeit als technischer Leiter in Googles Creative Lab tätig ist. Und so sieht das fertige Produkt jetzt aus beziehungsweise hört sich so an: (weiterlesen …)

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Palm wird zwischen Nokia, HTC, Apple und Google zerquetscht26.02.10

Pre und Pixi sind keine Cartoon-Figuren aus alten Comics – sie sind Palms Rettungsplan. Der PDA-Hersteller war die große Nummer in den Neunzigern und entwickelte (für die damalige Zeit) leistungsfähige Handcomputer, die man heute am Besten mit “Smartphones ohne Telefoniefunktion” beschreiben könnte – vielleicht waren es auch schon Tablets. Das Problem ist, dass irgendwann niemand mehr einen aufgepumpten Taschenrechner kaufen mochte. Die Kunden wollten einen mobilen Rechner und damit telefonieren.

Dieser Gedankenwandel ist lange Zeit an Palm völlig vorbei gegangen. Erst im vergangenen Jahr wurde man sich der eigenen Fähigkeiten wieder bewusst und warf die besagten Handys auf den Markt: Palm Pre und Palm Pixi. Ich habe mir vor einigen Monaten den Pre in einem Test angesehen – ein wirkliches putziges Stück Hardware, das sich nicht vor der Konkurrenz zu verstecken braucht. Mir gefiel auch das Drumherum, das Marketing, die Message (bis auf diese hier), das Flair. Palm war zurück und eine zeitlang sah es so aus, als würde der überrante Ewig-Gestrige wieder Boden unter die Füße bekommen. Das dachte ich zumindest, doch gestern Abend war es Zeit für einen ersten Kassensturz. (weiterlesen …)

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iPhone 4G kommt mit berührungsempfindlichem Gehäuse – zumindest vielleicht26.02.10

Das Szenario dürfte jedem Apple-Freund wie -Feind nicht erst seit dem iPad bestens bekannt sein: Je näher die – vermutete – Einführung eines neuen Produktes aus der Cupertino-Schmiede rückt, desto höher die Dichte der sich darum rankenden Gerüchte. Und da für den Sommer die Präsentation eines neuen iPhone-Modells erwartet wird, fängt die Gerüchte-Suppe langsam an zu kochen und fast täglich werden neue Zutaten in den Topf geschmissen. Vor einigen Tagen waren es noch eine Front-Kamera und die Möglichkeit der Video-Telefonie, jetzt sind es zwei neuartige Formen der iPhone-Bedienung.

Ein Patentantrag von Apple aus dem Jahr 2008, der am gestrigen Donnerstag vom US-amerikanischen Patent- und Markenamt veröffentlicht wurde, enthält Beschreibungen der “Tap”- und “Swipe”-Steuerung (zu Deutsch etwa “tippen” und “streichen”). Dabei wird mit dem Finger entweder auf die Rückseite des Smartphones getippt oder über die Kameralinse gestrichen (im Bild wird der Fingerstreich durch den Pfeil angedeutet), um eine Funktion auszuführen. Den Unterlagen zufolge sollen hiermit beispielsweise die Optionen der Voicemail genutzt werden können, während der User sein Phone am Ohr behält. (weiterlesen …)

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YouTube 101: Giggles, ein Ninja und andere Gestalten erklären Usern die Channels25.02.10

Ein Hagelregen der Entrüstung brach gestern über YouTube herein als bekannt wurde, dass die Mutter aller “Rickroll“-Videos – “Never gonna give you up” von Rick Astley – wegen angeblichen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen von der Plattform verbannt wurde. Nun ist es aber wieder da, alles war nur ein großes Versehen und wir können beruhigt aufatmen. Dummer Nebeneffekt des Ganzen ist, dass eine Ankündigung auf dem YouTube Blog etwas untergegangen ist, die durchaus einer Erwähnung wert ist.

In einem ungekannten Akt der Barmherzigkeit gegenüber Usern, die mit den Channels auf der Videoplattform noch nicht so vertraut sind, hat YouTube nämlich einen ganzen Haufen an “How to”-Filmchen veröffentlicht. Der Initiative wurde der sich mir nicht erschließende Name “YouTube 101″ verpasst und insgesamt gibt es elf dieser etwas gewöhnungsbedürftigen Aufklärungsspots. Gewöhnungsbedürftig deswegen, weil sie kein einheitliches Theme haben (so wie die Google-Tutorials, bei denen in den häufigsten Fällen Zeichnungen vor einem weißlich-grauen Hintergrund ablaufen), sondern einmal ein Cartoon-Streifenhörnchen (Giggles aus der Serie “Happy Tree Friends“), ein anderes Mal einen als Ninja verkleideten Typen (Ask a Ninja) als Hauptdarsteller haben. Bevor ich mir aber den Mund fuselig erkläre, folge ich dem Credo “show, don’t tell”… (weiterlesen …)

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Update für Windows 7: Neue Gültigkeitsüberprüfung telefoniert nach Hause25.02.10

Microsoft hat das Windows Genuine Advantage-Programm (WGA) in die Tonne gekickt. Die Windows-Echtheitsprüfung kontrollierte bislang, ob eine Originalversion des von beispielsweise Windows XP installiert war. Die Nutzer nahmen es den Redmondern im Jahr 2005 übel, als dieses Feature klammheimlich als kritisches Autoupdate auf ihren Rechnern landete. Sicherlich waren darunter auch einige, die eine… sagen wir… geborgte Kopie eines Kumpels auf ihrem Rechner laufen hatten und sich sorgten, dass das WGA-Programm bei negativem Befund den PC abschießen würde. Doch auch aufrichtige Nutzer hatten so ihre Probleme damit, immerhin crawlt die Software die komplette Hard- und Software-Umgebung des Computers, um alle gesammelten Informationen später an Microsoft zu schicken. Welche das sind, weiß niemand.

Nun, wie gesagt: WGA ist Geschichte. Aber nur, weil Microsoft nun einen neuen Namen für die Gültigkeitsüberprüfung gefunden hat: Windows Activation Technologies (WAT) lautet das neue Pendant für Windows 7! (weiterlesen …)

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Samsung Glamour S7070 im Test: Zwischen Hello Kitty und Grand Dame25.02.10

Irgendwann vor ein paar Tagen landete eine Mail in meinem Postfach: “Hey, hab ihr mal Lust, das Samsung Diva auszuprobieren?” Ich öffnete die Bilder im Anhang und war beim Anblick irgendwo zwischen Schrecken und Faszination gefangen: “Das Ding ist so was von Porno – das müssen wir testen”, schrieb ich zurück.

Und hier liegt es nun vor mir, das Samsung Diva, das hierzulande unter der Bezeichnung Samsung Glamour S7070 in die Läden kommen wird (249 Euro ohne Vertrag). Das Handy ist Teil der neuen Lady-Offensive der Südkoreaner, deren Marketing-Abteilung sich die Glamour-Line hat einfallen lassen: ein telekommunikatives Accessoire für “moderne, stilbewusste Frauen”, wie die Presseabteilung es nennt.

Zunächst zu den harten Fakten: Das Samsung Glamour S7070 misst 10,1×5,5×1,3 Zentimeter und wiegt rund 94 Gramm. Das 2,8 Zoll große Touchdisplay bringt es auf 16 Millionen Farben – die Auflösung liegt mit 240×320 Pixeln eher im durchschnittlichen Bereich. Bluetooth, EDGE-Unterstützung, Radio und ein MP3-Player sind an Bord, wobei der interne Speicher per SD-Karte auf acht Gigabyte aufgestockt werden kann. Auf dem Rücken befindet sich eine 3,2 Megapixel starke Kamera, die immerhin einen zweifachen, digitalen Zoom hinbekommt. Nicht der Burner? Nun, ich wollte das S7070 auch nicht aus der Sicht eines Smartphone-Fetischisten, sondern aus der einer… modernen, stilbewußten Frau darstellen. (weiterlesen …)

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Musikbranche sorgenfrei: Weniger Kunden, aber mehr Einnahmen25.02.10

Das Jahr 2009 war kein Gutes für die Musik-Industrie. Einer Studie der NPD Group zufolge waren nämlich im vergangenen Jahr eine Millionen US-User weniger bereit, für Musik-Downloads ihre Geldschatullen zu plündern, als noch im Jahr 2008. Russ Crupnick, einer der Chef-Analysten bei dem Marktforscher, nimmt das aber alles völlig easy und sieht darin keinen Grund für die Musik-Branche, in Panik zu geraten oder gar ihr Vertriebsmodell in Frage zu stellen. Der Grund? Bei den “Abwendern” handelt es sich überwiegend um ältere Konsumenten, die in den Jahren 2007 und 2008 zum ersten Mal online gingen, den Musik-Download ausprobierten und dann das Interesse daran verloren. So einfach können die Dinge manchmal liegen.

Statt darüber nachzudenken, wie diese Interessenten möglicherweise in zufriedene Kunden hätte verwandelt werden können, dürfen die Musik-Bosse trotzdem weiterhin Champagner schlürfen. Crupnick hat nämlich auch gute Nachrichten zu vermelden: Entgegen dem negativen Trend bei den Käuferzahlen stieg die Zahl der Dollar-Noten, die Musik-Liebhaber jährlich für Downloads bereit waren über den Ladentisch wandern zu lassen. Und zwar von durchschnittlich 33 auf 50. (weiterlesen …)

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Neue Horrorzahlen von Sky: Schlimmer gehts nimmer25.02.10

Aus Premiere wird Sky und in diesem Zusammenhang alles besser. Das war die Philosophie der Chefetage von Deutschlands führendem Pay-TV-Sender. Heute muss man sagen: es war eher ein frommer Wunsch. Wer sich nämlich die aktuellen Zahlen des Geschäftsberichts für das Jahr 2009 (PDF) anschaut, wird sicherlich genau wie ich zunächst einmal schlucken müssen. Wahre Horrorzahlen hat Sky heute Morgen vorgestellt. Doch sind sie wirklich so erstaunlich? Wer ein bisschen tiefer in die Materie Bezahlfernsehen eintaucht, wird feststellen: wenn sich nichts Grundlegendes ändert, wird alles bleiben, wie es ist.

Ich will Euch an dieser Stelle nicht mit Zahlen langweilen, aber ein paar Eckdaten kann ich Euch nicht vorenthalten: Satte 676,5 Millionen Euro hat Sky im vergangenen Jahr Verlust gemacht. Davon steuerte allein das vierte Quartal 114 Millionen Euro bei – getrieben durch hohe Kosten für das laufende Programm und eine sündhaft teure Werbekampagne, um den Markennamen “Sky” bekannt zu machen. (weiterlesen …)

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Deutsche Telekom: Der Bonner Telco-Riese strauchelt25.02.10

Kollege Lücke war am Morgen schon um kurz vor sieben in der Redaktion und beackerte den Geschäftsbericht 2009 der Deutschen Telekom. Als ich später die Zahlen sah, kratzte ich mich am Kopf und fragte: “Was gibt’s Neues?” Es sah so aus, als lägen die Dinge immer noch so, wie sie sich uns vor einem Jahr zeigten und nach einem kurzen Gespräch einigten wir uns darauf, dass 2009 ein “So lala”- bis “Oh, mein Gott!”-Jahr für den Ex-Monopolisten war: Gut ist, dass die Kundenflucht im Festnetz-Sektor langsam zu einem Halt kommt (dennoch kündigten noch immer zwei Millionen Kunden ihre Verträge) – auf der anderen Seite schwächelte aber auch das Neukundengeschäft im DSL-Bereich. Schlecht ist, dass der Überschuss wegen hoher Abschreibungen verglichen mit 2008 um 76 Prozent (!) auf 353 Millionen Euro sank. Laut Reuters hatten Analysten mit 1,03 Milliarden Euro gerechnet – das nur zum Einorden der Zahlen. Damit die Aktionäre heute nicht panisch ihre Telekom-Papiere abstoßen, will der Konzern dennoch eine Dividende zahlen, nämlich 0,78 Euro je Aktie.

Auf der dazugehörigen Pressekonferenz gab sich Konzernchef René Obermann ein wenig steifer als sonst: “Ich stelle fest, dass wir auf einem guten Kurs sind”, begrüßte er die Anwesenden. “Um es gleich voraus zu schicken: Wir werden heute keine Details zu unserer neuen Strategie verraten, wie es von einigen erwartet wurde”. Obermann will den Fahrplan seines Projektes “Telekom 2.0″ erst im März bekannt geben, in einer “angemessenen Zeit”. Das geplante Strategiepapier soll das Zauberrezept für die Zukunftstüchtigkeit des Unternehmens sein. (weiterlesen …)

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PayPal will Synonym für Online-Bezahlung werden – trotz verpennten Trends25.02.10

Während eBay seit einigen Jahren mit rückläufigen Besucherzahlen zu kämpfen hat und gute neue Ideen rar gesät sind, entwickelt sich die Tochterfirma PayPal eigentlich prächtig. Dies liegt zum einen natürlich an der Schützenhilfe aus dem Mutterhaus: So muss sich beispielsweise jeder Neu-Verkäufer auf der Online-Auktionsplattform ein PayPal-Konto zulegen, wenn er seinen Krempel versteigern möchte, aber weniger als 50 Käufer-Bewertungen vorzuweisen hat. Zum anderen aber auch an der eigenen Firmenphilosophie und dem Umstand, dass die Konkurrenz im Micropayment-Segment bisher noch recht überschaubar ist.

Die angesprochene Firmenphilosophie beinhaltet unter anderem das Credo “Lass andere machen, was du nicht selbst machen kannst oder willst – aber verdiene daran”. Bestens bekannt ist diese Strategie ja schon aus dem App Store, von Facebook oder vom Developer Garden der Telekom. Auf der jährlichen Goldmann Sachs Technologie-Konferenz in San Francisco hat eBay-CEO John Donahoe daher auch die hauseigene Entwickler-Plattform PayPal X nochmals gepusht – und zwar in Richtung Soziale Netzwerke. Auch wenn PayPal Applikationen nicht selbst herstellt, so “wollen wir die Plattform sein, auf der einige dieser Social Media-Apps entstehen.” Gut möglich, dass Donahoe tatsächlich schon bald vermehrten Zulauf von externen Entwicklern auf PayPay X erhält, dies liegt dann aber weniger an seiner flammenden Rede als an der Kooperation mit Facebook. (weiterlesen …)

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