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Archive for 02.2010

App ‘Recognizr’: Gesichtserkennung meets Social Media25.02.10

Würde ich heute nach Trends befragt, die in naher Zukunft eine bedeutende Rolle auf Smartphones spielen werden, könnte ich nicht umhin, auch “Augmented Reality” aufzuzählen. Dafür sorgen solche Apps wie “Recognizr” aus dem Hause The Astonishing Tribe, einem schwedischen Unternehmen für Mobile-Software. Richtet der Besitzer die Kamera seines mit der Anwendung bestückten Handys auf das Gesicht einer anderen Person, erhält er sämtliche in Sozialen Netzwerken zu seinem Gegenüber verfügbaren Informationen. “Verfügbar” heißt in diesem Zusammenhang allerdings, dass sie von der Person für den Zugriff durch “Recognizr” freigegeben worden sein müssen.

Das “Augmented Identity” benannte Konzept basiert hauptsächlich auf der Gesichtserkennungssoftware einer anderen schwedischen Firma, nämlich FaceLib von Polar Rose. Diese erstellt ein 3D-Modell des Gesichts einer ausgesuchten Person und schickt die Daten an einen Server. Wird dort eine Übereinstimmung mit einem vorhandenen User-Profil festgestellt, erhält der Smartphone-Besitzer Namen, Telefonnummer, Mail-Adresse und Links zu den Social Networks seines Gegenübers übermittelt, auf denen er oder sie aktiv ist. Diese werden ihm dann als kleine Icons im Display angezeigt. Und so sieht das dann in Feldversuch aus: (weiterlesen …)

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RapidShare und der Piraterieverdacht: Jetzt sind die E-Books dran24.02.10

So richtig ruhig wird es um den bekanntesten aller One-Click-Hoster scheinbar nie. Erst vor wenigen Tagen hat man angekündigt, dass man rapidshare.de zum 01. März komplett abschalten wird. Während alle Uploads im ewigen Daten-Nirwana verschwinden werden, wird der Traffic auf die .com-Domain umgeleitet.

Die Begründung liefert der mittlerweile in der Schweiz ansässige Dienst nicht mit, aber man geht davon aus, dass “rechtliche Motive” eine nicht unwichtige Rolle spielen. Andere Stimmen nennen aber die ausbleibenden User/Uploads bei der .de-Domain, weshalb sich das Aufrechterhalten nicht länger rechnen würde.

Vermutlich stimmt beides ein wenig. Wirklich treffen wird es de facto aber die Wenigsten, da die Nutzer dieses Dienstes eh schon längst zum großen .com-Bruder oder ganz anderen One-Click-Angeboten abgewandert sind. Heute nun findet sich RapidShare erneut in den Schlagzeilen wieder: Sechs internationale Verlage konnten einen ersten Nadelstich setzen und das Verbreiten von 148 illegal gehosteten Angeboten verhindern. (weiterlesen …)

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Ballot Screen: Wettbewerber bieten ‘unabhängige Beratung’ zur Browserwahl24.02.10

Der Ballot-Screen für Windows steht in den Startlöchern, die EU hat durchgedrückt, dass Microsoft allen Nutzern die Auswahl des Browsers selbst überlassen muss. Opera hatte im letzten Moment noch Veto eingelegt, was die Darstellung der Browser-Vorschläge angeht: nun ist sie nicht mehr alphabetisch, sondern geschieht zufällig. Natürlich haben Cracks aus der Slowakei mittlerweile herausgefunden, dass diese Zufälligkeit wiederum eine gewisse Regelmäßigkeiten aufweist.

Das nur zur Hintergrundgeschichte. Der Ballot Screen soll am 17. März nach einem Update auf allen Systemen mit Windows XP, Vista und Windows 7 automatisch eingeblendet werden – wenn alles klappt (so sieht er live aus). Schon jetzt bereiten sich die Browser-Entwickler auf die wankelmütige Entscheidungen der europäischen Nutzer vor, immerhin besteht die Möglichkeit, dass es zu einer Neuverteilung der Karten kommt. Nur, wie erregt man die meiste Aufmerksamkeit? Durch Demonstration von Kompetenz! (weiterlesen …)

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Die Jubelperser von Xing: ‘Wir wollten keine gecasteten Models zeigen’ [Interview]24.02.10

“Ziel der neuen Kampagne ist es, die Mitglieder in den Mittelpunkt zu stellen – vorm PC, bei ihrem individuellen XING-Moment: der Traumjob, der passende Experte fürs Projekt – oder mehr Kontakte als der eigene Sohn.” – so hatte es Xing formuliert. Die neue Werbe-Offensive mit dem Titel “Es hat Xing gemacht!” entbehrt nicht eines gewissen Charmes, immerhin wird dort vorgestellt, wer eigentlich noch so auf dem Kontaktnetzwerk sein Unwesen treibt – und wie er dorthin kam. Da ist Timo H., der Marketing Manager, der “30 Expertenantworten in einer Stunde bekam”. Oder Florian S., der einen passenden Fachmann für sein Projekt auf der Plattform fand.

Um den Xing-Gedanken im Netz zu versprühen, sollte eine Banner-Kampagne anrollen, ebenso wurde eine Microsite online geschaltet, auf der weitere Testimonials gesucht werden, die ihren “persönlichen XING-Moment mit einem Foto hochladen” und mit etwas Glück vielleicht sogar Gewinne einkassieren können. (weiterlesen …)

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Hybrider Online-Brief: Post druckt Mails aus und verschickt sie24.02.10

Es kommt Bewegung in die Sache. Anfang Februar hatte ich darüber geschrieben, dass die Deutsche Post ihren Kunden bald das Versenden von “Online-Briefen” ermöglichen möchte. Kurz zur Auffrischung: Bei diesem Web 2.0-Pendant der Snail-Mail handelt es sich um ein Zusatzangebot der Post zum normalen Brief, der quasi ins Internet übertragen wird. Der große Vorteil zur E-Mail besteht darin, dass es sich bei dem Online-Brief um ein rechtsverbindliches Dokument handeln wird. Damals hatte ich aber nur über eine Variante des Briefes geschrieben, bei der sowohl dessen Einlieferung als auch die Zustellung auf elektronischem Weg erfolgt.

Nun stellt sich heraus, dass die Post auch eine weitere Variante geplant hat, nämlich den “Hybriden Onlinebrief”. Wer die elektronische Zustellung seines Schreibens nicht wünscht oder diese nicht möglich ist, kann dann umsatteln und den Brief in physischer Form und mittels klassischen Postboten beim Empfänger abliefern lassen. Im Klartext: Über das Onlineportal der Deutschen Post wird der Brief eingeschickt, von dem Unternehmen ausgedruckt, kuvertiert, frankiert und in den Briefkasten geworfen. (weiterlesen …)

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Twitter: Gezwitscher auf Werbe-Plattform soll Kassen klingeln lassen24.02.10

Wenn ein Unternehmen ankündigt, es möchte Werbung schalten die “passend und nützlich” ist, “so dass der User sie nicht als Werbung empfindet”, dann werde ich hellhörig. Denn entweder ist dieses Unternehmen dann in seiner Naivität grenzenlos und somit nicht mehr zu retten oder es hat tatsächlich eine Innovation zu bieten, die einer Quadratur des Kreises oder dem Perpetuum Mobile sehr nahe kommt – im übertragenen Sinne, versteht sich. Auch wenn ich Letztgenanntes stark anzweifle, wird Twitter mit einem Werbe-Monetarisierungskonzept aufwarten müssen, das zumindest in Ansätzen das oben zitierte, vollmundige Versprechen erfüllt.

Dies stammt übrigens von Anamitra Banerji, Leiter der Produktabteilung bei Twitter, und wurde am gestrigen Montag auf einem Panel zum Thema “Interaktive Werbung” am Rande der von der Werbeindustrie abgehaltenen IAB-Konferenz geäußert. Dort erfuhren die Anwesenden von ihm auch dies: “Wir arbeiten an einer Werbe-Plattform, aber sie befindet sich noch in der Testphase.” Banerji wollte sich zwar nicht festlegen, wann genau diese Plattform den Usern präsentiert wird – was aber in Anbetracht der Tatsache, dass dies so oder ähnlich schon häufiger angekündigt wurde, durchaus interessant gewesen wäre. Es wird aber erwartet, dass es auf der am 12. März beginnenden South by Southwest Conference (SXSW) soweit sein soll, wo CEO Evan Williams die Keynote halten soll. (weiterlesen …)

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‘Soziales Portal’: Yahoo! rückt näher an das Echtzeitnetz heran24.02.10

Die angeschlagene Suchmaschine will mit allen Mitteln den zweiten Platz bei den Suchmaschinen behaupten. Yahoo! kommt derzeit noch auf einen weltweiten Marktanteil von 6,16 Prozent – seit Bestehen von Bing konnte sich Microsoft auf rund 3,17 Prozent heranpirschen. Es bleibt spannend…

Um fit für die Zukunft zu sein, haben sowohl Google als auch Bing die Zeichen der Zeit und damit die Bedeutung des Echtzeitnetzes erkannt. Schon im vergangenen Jahr wurden daher Kooperationen mit Facebook und Twitter geschlossen: Twitter-Tweets sollen ebenso wie Facebook-Statusupdates auf den Ergebnisseiten beider Suchmaschinen auftauchen. Yahoo! hat hier ein wenig gepennt, erst im vergangenen Dezember wurde eine Partnerschaft mit Facebook bekannt gegeben. Und heute soll auch Twitter hinzukommen…

Die Nachricht kam per Pressemitteilung: “Yahoo! dreht auf im Social Web”, heißt es da. Die Kooperation beinhaltet drei Teilbereiche und ich muss wirklich sagen, dass das Suchportal pfiffige Wege gefunden hat, um das Echtzeitnetz nicht nur mit der Suche, sondern auch mit den Content-Angeboten zu verzahnen: Nutzer werden künftig ihre Twitter-Feeds überall finden, egal, ob auf der Homepage, in der Mail-App oder bei Yahoo! Sport. Ebenso einfach können sie von Yahoo! aus ihre Twitter-Profile mit neuen Einträgen updaten. Natürlich tauchen Tweets (so wie bei den Wettbewerbern) in der Suche auf – doch darüber hinaus auch begleitend bei den News und den Content-Sparten von Unterhaltung und Sport. Neben den Meldungen werden dann die thematisch passenden Tweets in Echtzeit angezeigt. Im Jahr 2010 eigentlich längst überfällig. (weiterlesen …)

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Apples Server-Farm ‘iDataCenter’: Erste Filmaufnahmen von der Cloud-Fabrik23.02.10

Mitte des vergangenen Jahres wurden Pläne bekannt, wonach Apple bis zum Ende des Jahres 2010 in der Region Catawba County in North Carolina ein riesiges, eigenes Rechenzentrum errichten wollte. Den Informationen zufolge sollte das sogenannte “iDataCenter” etwa 46.000 Quadratmeter groß werden – fast fünfmal so groß wie das derzeitige Rechenzentrum in Kalifornien - und über einen Zeitraum von zehn Jahren eine Investitionssumme von einer Milliarde Dollar (entspricht etwa 733 Millionen Euro) verschlingen. Nebenbei sollten auch noch 50 direkte und 250 indirekte Jobs geschaffen werden.

Mittlerweile ist ein wenig Zeit ins Land gegangen und der Komplex hat konkrete Formen angenommen. Wie konkret, zeigt ein kurzes Video, das ein YouTube-User namens Billwagenseller aus einem Helikopter aufgenommen und auf der Video-Plattform online gestellt hat. Manch einer, der um Apples Geheimnis-Krämerei Bescheid weiß, wird möglicherweise einen Abfangjäger im Luftraum über dem und Stacheldrahtzäune und Kontrollposten um das Gebäude vermissen. Aber Spaß beiseite: Für Catawba haben vermutlich nicht nur Steuervergünstigungen, sondern auch die einsame und durchaus abgeschottete Lage gesprochen. (weiterlesen …)

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Ministerin Aigner legt nach: Vetorecht für jeden Bürger – noch ehe Street View online geht23.02.10

Glaubt man den O-Tönen, die die dpa besorgt hat, ist unsere Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) ziemlich stinkig. Wir hatten schon vor rund zwei Wochen erste Misstöne von ihr vernommen, doch heute soll noch einmal eins draufgelegt werden. Nach wie vor geht es um Street View, das sie als “millionenfache Verletzung der Privatsphäre” bezeichnet hatte. Das Feature von Google Maps ist für Deutschland noch immer nicht verfügbar, Google trampelt aber schon mit den Füßen und freut sich darauf, endlich loszulegen. Auf der CeBIT soll kommende Woche eine Live-Präsentation des Dienstes stattfinden.

Doch Aigner könnte der Suchmaschine einen dicken Strich durch die Rechnung machen, sie will Street View mit neuen Gesetzen in die Schranken weisen: “Wir sind da in Gesprächen auf Arbeitsebene mit den zuständigen Ministerien – auch die Justizministerin hat ja schon angekündigt, dass sie hier Handlungsbedarf sieht”, wird sie zitiert. Ingesamt hat sie einen vorläufigen Forderungskatalog von vier Punkten aufgesetzt, den sie mit allen Mitteln durchdrücken möchte: (weiterlesen …)

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Google Earth: Ab sofort für das Nexus One, bald für alle Google-Handys verfügbar23.02.10

Schon seit etwas mehr als 1,5 Jahren gibt es Google Earth für das iPhone, so lange hat sich der Suchriese nun Zeit gelassen, um beim eigenen Betriebssytem nachzuziehen: Google Earth für Android ist ab sofort verfügbar und kann im Android Market kostenlos heruntergeladen werden – vorerst gilt das aber nur für Besitzer eines Nexus One (mehr Details unten).

Fairerweise muss allerdings erwähnt werden, dass diese neue Version im Vergleich zum Apple-Pendant über einige bislang nie dagewesene Features verfügt. Da wäre zum Beispiel die integrierte semantische Suche, die sich komplett per Sprache bedienen lässt – bislang natürlich nur ein Englisch: Anstatt über die Tastatur den “Eiffel-Turm” einzugeben, kann man den Namen des Pariser Wahrzeichens auch einfach in das Mikrofon sprechen. “Die leckersten Reibekuchen in Köln”, soll Google Earth ebenfalls interpretieren können, genauso funktioniert die Suche nach einem “romantisch Platz am Rheinufer”. Im Folgenden das Demo-Video: (weiterlesen …)

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ICANN prüft neue TLD: Sex im Netz könnte sich bald mit .XXX schreiben23.02.10

Für Gentlemen ist Sex ist wie Geld: Wer ihn hat(te), spricht nicht darüber. Naturgemäß gilt dies nicht für alle und so dreht das Thema Sex seit ein paar Tagen wieder einmal seine Runden durch das Internet. Zuerst gibt der Auktionator Davir R. Maltz bekannt, dass die Domain “sex.com” am 18. März versteigert wird (wer von euch mitbieten möchte: Check über 1 Million Dollar ist Teilnahme-Voraussetzung, weitere Infos gibt es als PDF), etwa zeitgleich fällt Apple ein, dass man doch lieber wieder kinder- und familienfreundlich sein möchte und verbannt daher einen Großteil der Schmuddel-Apps aus dem App Store (aktuelles Statement).

Und am gestrigen Montag erreichte uns die Kunde, dass es möglicherweise bald doch XXX-Top-Level-Domains (TLD) geben könnte. Im März 2007 hatte sich die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) noch dagegen ausgesprochen, der Registrierung von Triple-X-TLD für Seiten mit erotischem beziehungsweise pornografischem Inhalt ihren Segen zu erteilen. Die US-amerikanische Non-Profit-Organisation entscheidet über die Grundlagen der Verwaltung der TLD und wird deswegen auch gerne mal ”Weltregierung des Internets” genannt. (weiterlesen …)

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‘Recovery Girl 007′: Google-Chef lässt das Blog der Ex entfernen23.02.10

Klatsch und Tratsch auf Basic Thinking? Klar, wenn es dem guten Zweck dient! Naja, zumindest finde ich, dass es mal wieder an der Zeit ist, ein wenig für Aufklärung zu sorgen, was den Umgang mit eigenen und fremden Daten und der Privatsphäre an sich angeht. Die großen Webzweinuller-Betriebe, allen voran Facebook und Google, haben es mit dem Datenschutz ja nicht so. Mark Zuckerberg hält die Kontrolle der eigenen Nutzerdaten für ein überholtes Gebot der Neunziger, Google-Chef Eric Schmidt sagt wiederum: “Wenn es etwas gibt, das man vor den Augen anderer verbergen will, dann sollte man es vielleicht auch gar nicht erst tun.” Gut gebrüllt Löwe, denn – lieber Herr Schmidt – heute geht es um Sie!

Mitte des vergangenen Jahres hatte sich der verheiratete Google-CEO von seiner damaligen Mätresse Kate Bohner getrennt. Bohner ist eine ebenso anerkannte wie exzentrische Journalistin, schrieb für das “Forbes Magazin” und half als Co-Autorin bei Donald Trumps Ego-Ratgeber “Die Kunst des Comebacks”. Wie die Beziehung zu Schmidt damals aussah, will ich hier nicht in all den schillernden Farben ausbreiten: die Geschichte mit den Diamantohrringen, den vielen Dollar-Noten und dem Umzug nach Los Angeles lest ihr am Besten direkt bei Valleywag nach. (weiterlesen …)

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Das fehlte den Chinesen noch: Der Dalai Lama twittert23.02.10

Gut möglich, dass sich der Dalai Lama bei seinem Besuch im Weißen Haus vor einigen Tagen vom US-Präsidenten Barack Obama hat anstecken lassen. Jedenfalls ist auch er nun drin - im Twitterverse. Und dieses Mal soll es sich auch tatsächlich um das echte Oberhaupt des tibetischen Buddhismus handeln, zumindest ist der entsprechende Twitter-Account als ”Verifiziertes Konto” gekennzeichnet.

Vor etwa 22 Stunden hat Tendzin Gyatsho seinen ersten von bisher insgesamt sieben Tweets verschickt und bis eben etwa 44.600 Follower gefunden, deren Zahl sich in den kommenden Tagen aber sicherlich noch nach oben schrauben wird. Leider sieht es aber so aus, als würde der Dalai Lama nicht selbst twittern, sondern die Administratoren seiner offiziellen Homepage News und Fotos über beziehungsweise von sich posten lassen. Ein reger, bidirektionaler Austausch mit dem geistigen Oberhaupt wird daher vermutlich nicht möglich sein – falls doch, dürfte das die Tweets-pro-Tag-Statistik des Microblogging-Dienstes nochmal deutlich in Richtung der y-Achse ausschlagen lassen. Die ganze Sache hat aber noch einen weiteren Aspekt. (weiterlesen …)

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Microsoft-Amazon-Deal: Freie Open-Source-Software – heute im Sonderangebot!23.02.10

Open Source-Programm, das. Definition: Der Quelltext liegt in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form vor. Die Software darf beliebig kopiert, verbreitet und genutzt, verändert und in der veränderten Form weitergegeben werden. Quelle: Wikipedia

Diese Definition eines quelloffenen Codes ist seit heute Nacht wieder ein wenig bröckeliger geworden. Microsoft hat gemeinsam mit Amazon ein Patentabkommen unterzeichnet, das es dem Buchhändler gestattet, Open Source-Software auf dem Kindle und eigenen Servern zu benutzen. Richtig gehört: Redmond lizenziert Open Source an andere Unternehmen. Amazon ist nicht der erste Partner in dieser Geschichte: Apple, Hewlett Packard, Novell und andere sind da bereits im Boot. Der Hintergrund ist der, dass Microsoft schon vor Jahren für sich festgestellt hat, dass freie Software wie Linux mehr als 230 eigene Patente verletzen würde – und einiges davon demnach dem Konzern gehöre. (weiterlesen …)

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Facebook: Vielseitiger als die Polizei erlaubt22.02.10

Immer öfter stolpert man bei Facebook über neue und spannende Ideen, wie man mithilfe dieses gewaltigen Netzwerkes neue Wege findet, um seinen Job, seine Kunst, seine Ideen zu präsentieren und eben ungleich mehr Menschen zu erreichen, als es auf dem herkömmlichen Wege möglich wäre.

Wen wundert es da, dass auch Institutionen wie die Polizei das für ihre Zwecke zu nutzen versucht. Natürlich passiert sowas noch nicht in Deutschland (kennt man ja), aber in den Vereinigten Staaten gibt es durchaus schon viele Police Departments, die richtig gescheite Facebook-Auftritte hinlegen.

Möglichkeiten,  die Polizeiarbeit auf ein zeitgemäßes, dem Internet entsprechendes Niveau zu heben, bieten sich viele. Man kann die Pinnwand selbstverständlich für Pressemitteilungen nutzen, zu Veranstaltungen einladen oder einfach nur die örtlichen Polizisten vorstellen, um einen besseren Draht zu den Bürgern zu bekommen.

Darüber hinaus werden die Seiten auch immer häufiger dazu genutzt, Mugshots oder sogar Videos von Überwachungs-Kameras zu posten, um der Bevölkerung die Chance zu geben, selbst zur Aufklärung eines Verbrechens beitragen zu können. (weiterlesen …)

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