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Archive for 02.2010

Please rob me: Witzige Idee, aber ernstes Thema19.02.10

Ist es einfach nur witzig, eher strange oder vielleicht sogar bedenklich, wenn eine Anwendung wie Please rob me an den Start geht? Wie einige bereits wissen: “Please rob me” trackt Tweets, in denen via Foursquare mitgeteilt wird, dass man gerade nicht zuhause ist. Vielleicht ein paar Gedanken zu diesem Thema…

Es ist schon eine Weile her, dass mich ein guter Freund – Systemelektroniker von Beruf – über eine Sicherheits-Schulung informiert hat, an der er teilgenommen hat. Dort wurde explizit darauf hingewiesen, dass sich organisierte Banden mittlerweile auch auf Twitter eingeschossen haben und gezielt in Häuser einbrechen, von denen man dank Twitter mit Sicherheit ausschließen konnte, dass der Besitzer zu Hause ist. Klar – wenn ich schreibe, dass ich zwei Wochen in Urlaub fliege und man dank Geo-Location, Google Earth und/oder Google Maps einen Einbruch generalstabsmäßig planen kann, muss ich mir wohl oder übel das Attribut “fahrlässig” verpassen lassen.

Ich führe viele Debatten mit Menschen, die sehr wenig mit dem Internet zu tun haben. Oft sind das die gleichen Menschen, die auch auf “Mobil-Telefone” schimpfen und dabei einen Spruch, wie “früher hatten wir kein Handy und sind trotzdem klar gekommen” auf den Lippen haben. Denen versuche ich mit größtmöglicher Gelassenheit zu erzählen, welch wundervolle Möglichkeiten uns die Technik im Allgemeinen und das Internet im Speziellen zu bieten haben. Es geht immer darum, nicht nur schwarz oder weiß zu sehen, sondern eine Entwicklung neutral und in seiner Gesamtheit zu betrachten und sie dann für sich zu nutzen. (weiterlesen…)

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Schweigen ist Gold: Mit welchen Mitteln Apple seine Geheimnisse hütet18.02.10

Es kann darüber gestritten werden, ob Apples berühmt-berüchtigte Verschwiegenheitspolitik einen Teil des Firmenerfolgs ausmacht. Fest steht aber, dass ein Verstoß gegen sie für Businesspartner immer negative Folgen hat. Erinnert sei an das jüngste Beispiel, bei dem Harold McGraw III kurz vor der offiziellen Präsentation des iPad Details über das Gadget ausgeplaudert hatte und dafür von Jobs hart abgestraft wurde. Oder den jungen Foxconn-Mitarbeiter, der sich wegen eines verlorengegangenen iPhone-Prototypen das Leben nahm. Dafür ist Apple sicherlich nicht direkt verantwortlich zu machen, zeigt aber auf, welcher Druck auf den Geschäftspartnern lastet.

Um diesen Druck zu dokumentieren, ist ein (namentlich ungenannter) Reuters-Journalist in die chinesische Stadt Longhua gereist – und hat ihn dort am eigenen Leib zu spüren bekommen. In dieser Stadt befindet sich nämlich das Fabrikgelände eben dieser oben genannten Firma Foxconn, einem der weltgrößten Apple-Auftragshersteller. Und die war wenig erfreut über den ungebetenen Besuch – aus berechtigten Gründen. Denn was der Reporter dort zu sehen und zu hören bekam, gleicht eher einem Spionage-Thriller-Szenario. (weiterlesen…)

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Neues Viralprojekt Skype Outside: Bei VoIP-Anruf – Kunst!18.02.10

Beim Mobile World Kongress (MWC) vor wenigen Tagen gab es für Skype den Durchbruch: Der VoIP-Anbieter wartet seit Jahren darauf, mit seinem Dienst in das UMTS-Netz zu kommen, doch die großen Telcos dieser Welt haben die Tür verschlossen. Warum? “Weil der VoIP-Traffic unsere Netze zumüllt und wir am Ende nicht einmal einen Cent für vertelefonierte Minuten sehen!”, so das Argument der kopfschüttelnden Telekommunikationskonzerne. Skype bietet kostenlose Telefonate zwischen einzelnen Mitgliedern, wer andere Nummern anwählt, kommt mit reichlich günstigen Tarifen davon. In Deutschland erlaubt beispielsweise T-Mobile deshalb die Nutzung von VoIP nur gegen satten Aufpreis.

Auf dem MWC ist es Skype nun gelungen, zumindest einen Anbieter davon zu überzeugen, dass VoIP nicht zwangsläufig ein Umsatzkiller für Unternehmen – sondern vielmehr ein Kaufanreiz für Kunden ist. Verizon hat sich einverstanden erklärt und den Vertrag unterzeichnet – ab März dürfen damit alle Verizon-Kunden mit Datentarif Skype dazu nutzen, um kostenlos andere Skype-Mitglieder auf der ganzen Welt anzurufen. Der Mobilfunker will zu diesem Zeitpunkt insgesamt neun Smartphones (darunter BlackBerrys und drei Android-Handys) mit Skype mobile ausgestattet haben. (weiterlesen…)

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AOL wird hyperlocal: Hunderte Blogs sollen die Käseblätter der Vorstädter ersetzen18.02.10

Nach seinem kleinen Abstecher mit dem AIM ins Social Network-Terrain konzentriert sich AOL nun offenbar wieder auf handfestere Projekte. Internen Informationen zufolge, die dem Silicon Alley Insider über AOL zugeschanzt wurden, plant der Internet-Konzern Weltbewegendes: Er will zum “globalen und lokalen Leader im [...] Produzieren und Ausliefern von qualitativ hochwertigem Content” werden, so die anonymen Quellen. Und wie soll dieses bescheidene Kunststück erreicht werden? AOL-CEO Tim Armstrong will hierfür den Mitte des vergangenen Jahres erworbenen Dienst “Patch” kräftig aufbohren.

Für jene, die Patch nicht kennen: Es handelt sich um eine “Community-spezifische News- und Informations-Plattform”, die von “professionellen Redakteuren, Autoren, Fotografen und Videografen” betrieben wird. Zu Deutsch: Lokalnachrichten deluxe. Der Plan sieht nun vor, das aus derzeit 30 News-Blogs bestehende Netzwerk bis zum Ende dieses Jahres auf “Hunderte” aufzustocken. Ein sicherlich zu großer, deswegen aber nicht unbedingt falscher Schritt in die richtige Richtung. Oder doch?   (weiterlesen…)

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Alles einsteigen! Google Maps begleitet die Transsibirische Eisenbahn18.02.10

80 Stationen von Moskau nach Wladiwostok, 9.288 Kilometer durch absolutes Niemalsland, bis man am Strand des Pazifiks steht und in aller Ferne Japan zuwinkt. Hachja, die Transsibirische Eisenbahn hat schon etwas. Wir haben Freunde in Sibirien, die immer schon wollten, dass ich vorbeikomme. Wenn ich ein dehnbares Bimetall wäre, würde ich vielleicht einmal hin: Temperaturen von -72 bis +40 Grad Celsius hält doch wohl kein Organismus aus. Deshalb muss ich wohl – wieder einmal – auf Google setzen.

Der Suchriese hat gemeinsam mit der Russischen Eisenbahn ein Mammutprojekt auf die Beine gestellt: Ein Kamerateam hat sechs Tage lang die Fahrt des transsibirischen Zugs begleitet und während dieser Zeit die komplette Außenansicht dokumentiert. Ich halte das Ergebnis für atemberaubend, man beachte die Bilder, die uns da in eine ferne Welt entführen (okay, abgesehen von den ranzigen Graffitiwänden Moskauer Plattenbauten). (weiterlesen…)

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Neues Übersetzungs-Tool: Dank Google nie mehr falsches Essen im Ausland bestellen18.02.10

Langsam aber sicher schreitet Google seinem Ziel entgegen, Übersetzer in die Arbeitslosigkeit und Wörterbuchseiten wie LEO in die Bedeutungslosigkeit zu verbannen. Einverstanden, ein übertrieben düsteres Bild, aber der Suchriese treibt tatsächlich konsequent die Weiterentwicklung seines hauseigenen Übersetzungsdienstes an. Zuletzt habe ich hier noch über den Universal-Übersetzer für Android-Phones gesprochen, der sicherlich noch eine Weile Zukunftsmusik bleiben wird. Nun hat Eric Schmidt während seiner Keynote am vergangenen Dienstag auf dem Mobile World Congress in Barcelona aber einen weiteren Meilenstein auf dem Weg in diese Richtung präsentiert: den Prototypen eines Übersetzungsservices für Google Goggles. Während der Veranstaltung gab es nur eine flotte Preview, jetzt hat Google noch einmal nachgeschoben und stellt ihn ein wenig ausführlicher vor.

Google Goggles Bilderkennungs-Software wurde um das Feature “Optische Zeichenerkennung” erweitert, eine Technologie, die automatisch den in Bildern enthaltenen Text erkennt. Sie wird mit derjenigen für maschinelle Übersetzungen gekoppelt und erlaubt es, Texte auf Plakaten, Schildern oder Speisekarten (siehe Bild) abzufotografieren, das Text-Foto an die Google-Server zu schicken, dort übersetzen zu lassen und das Resultat wieder auf dem Android-Phone zu erhalten. Anbei eine kleine Demonstration, wie das in der Praxis funktionieren könnte. Randnotiz: Das erste Mal, seit ich über Google-Dienste schreibe, wurde mir ein Feature von einem Deutschen präsentiert und ist zudem bisher nur in der deutschen Version (Deutsch-Englisch, um genau zu sein) verfügbar. Enjoy: (weiterlesen…)

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Vermeintlicher Tablet-Boom: Gerätebauer wollen iPad-Preise unterbieten18.02.10

Das muss man sich einmal vorstellen: Es geht um Produkte, die es noch gar nicht zu kaufen gibt und um Preise, die zum Teil noch nie bestätigt wurden – dennoch beteiligen sich Hersteller, Verlage, Journalisten, Meinungsforscher und natürlich die privaten Nutzer wie wild an den Spekulationen. Es geht um den Markt mit Tablet-PCs, der in großen Teilen allein auf dem Reißbrett existiert. Und es geht um das iPad.

Die Gerätehersteller hatten vor dem Tag gezittert, an dem Steve Jobs das Apple-Tablet vorstellen würde. Gleichzeitig waren sie aber auch froh, dass das große Geheimnis schließlich gelüftet wurde: Endlich gab es Informationen mit denen sich arbeiten lässt, dachten sie und machten sich an die (Weiter-)Entwicklung ihrer Klone. Der einzige Ausbrecher in diesem Geduldsspiel war HP. Das Unternehmen schickte wenige Tage zuvor den Microsoft-Chef Steve Ballmer auf der Gadget-Messe CES an die Front, um ihn einen halbfertigen Prototypen eine zeitlang vor den Augen des Publikums herumwedeln zu lassen: das HP Slate. (weiterlesen…)

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Neue Privacy-Regeln bei Facebook: Ich sehe was, was du nicht siehst…18.02.10

Facebook schraubt ja öfters mal den Privacy-Einstellungen herum und nicht selten prasselt kübelweise Kritik auf den Netzwerk-Giganten ein – hin und wieder auch gerechtfertigt. Vor wenigen Stunden hat man seine Ankündigungen wahr gemacht und gibt den zahlreichen Nutzern von Apps auf Facebook nun die Möglichkeit, viel feiner zu justieren, welche anderen Mitglieder dem Informationsregen ausgeliefert sein soll.

In der Praxis sieht diese Änderung recht marginal aus – es wird uns wie bei den Statusmeldungen etc. nun auch bei Farmville und Co. ermöglicht, vor dem Veröffentlichen eines Beitrages explizit auszuwählen, ob unsere Freunde, Freunde von Freunden, oder von uns definierte User den Artikel sehen können.

Diese Änderung ist wichtig und lange überfällig. Es ist zwar ein Leichtes, eine nervige Anwendung auszublenden, aber oftmals setzen sich einzelne Facebook-Nutzer nicht genügend mit den technischen Möglichkeiten auseinander und zudem schießen die Anwendungen ja wie Pilze aus dem Boden. (weiterlesen…)

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CeBIT 2010: Basic Thinking lässt 2.222 Gratis-Tickets springen!17.02.10

Es ist wieder soweit, die Vorbereitungen zur CeBIT 2010 laufen auf Hochtouren. Basic Thinking ist bereits akkreditiert, das heißt, dass wir am Vorabend des 1. März von Köln aus aufbrechen werden, um zwei Tage lang vom Messegelände in Hannover zu berichten. Wie im vergangenen Jahr wollen wir dies aber nicht alleine tun – einigen von euch möchten wir vielmehr die Gelegenheit bieten, einfach mitzukommen. Zur CeBIT 2009 machte der Chef dafür 1.000 Gratis-Tickets locker, doch in diesem Jahr soll noch einmal etwas draufgelegt werden: Insgesamt verschenken wir deshalb 2.222 kostenlose CeBIT-Eintrittskarten (e-Tickets) im Wert von je 33 Euro! Voraussetzung für ein Gratis-Ticket ist, dass du uns bei Twitter folgst; oder ein Basic Thinking-Fan bei Facebook bist. Wie du dann genau vorgehst, erfährst du jetzt: (weiterlesen…)

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Die Jagd der Behörden auf Kino.to: Ein Wirtschaftskrimi ohne Happy Ending17.02.10

Der Bericht darüber, wie die Macher hinter dem größten deutschsprachige Raubkopie-Portal Kino.to von den hiesigen Behörden gejagt werden, liest sich wie ein Drehbuch für einen Wirtschaftskrimi: Da hetzen die deutschen Fahnder von Amsterdam nach Dublin, von Düsseldorf nach irgendwo in Russland und dann weiter nach Lloret de Mar. Zwickau und Hamburg sind auch Zwischenstationen. Aber entweder Mister X ist schon über alle Berge oder aber die nötige Hilfe – etwa durch Google oder die russische Regierung – wird ihnen verwehrt. Es wäre vermutlich die größte Ironie, wenn die Story wirklich eines Tages verfilmt werden – und dann auch auf der Plattform landen würde. Dies würde aber natürlich bedeuten, dass der Film ohne “Happy Ending” auskommen müsste, wovon unsere Verbrechensbekämpfer aber offenbar nicht ausgehen.

Denn momentan folgen Ermittler der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) und die Polizei wieder einmal zwei vermeintlich heißen Spuren, die endlich zur Festnahme der offenbar deutschen Hintermänner führen sollen. Deren illegales Portfolio soll Schätzungen zufolge mittlerweile etwa 12.000 Filme, 10.000 Serienfolgen und 5.000 Dokumentationen beinhalten, die sie ihren zwischen 200.000 bis 400.000 deutschen Usern rund um die Uhr zum kostenlosen Download anbieten. Und während sie auf ihrer Seite mit Abzock-Abos und Werbung jährlich etwa 3,5 Millionen Euro ergaunern, klagt die Filmindustrie über den so entstehenden Schaden, der sich im mittleren, dreistelligen Millionenbereich befinden soll. Also wird fleißig weiter Jagd auf die Kriminellen gemacht. (weiterlesen…)

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Vom Zeitungsartikel zum Leser-Tweet: TweetCatcha zeigt, wie die Zeit vergeht17.02.10

So, meine lieben Freunde guter Visualisierungskunst: aufgepasst! Twitter-Aktivitäten werden heute durch einen Haufen diverser Dienste sichtbar gemacht, doch ich habe noch keine so schöne Darstellung gesehen, wie die von TweetCatcha. Das Projekt stammt von dem US-Studenten Nick Hardeman, der sich einmal die Schnittstelle der “New York Times” vorgeknöpft hat. Darüber wurden eine zeitlang sämtliche Überschriften und URLs zu Artikeln der Zeitung gesammelt und gleich darauf mit Twitter verglichen (wen es interessiert: dazu wird BackTweets verwendet). So wurde herausgefunden, wer auf Twitter seinen Followern eine bestimmte NYTimes-Lektüre empfahl und wann das geschah.

Die herausgefischten Twitter-Updates wurden um eine Art Uhr angeordnet. Die Stelle, an der sich ein Tweet befindet, hängt von dem Zeitpunkt ab, an dem er verfasst wurde: Wenn kurz nach Erscheinen des “Times”-Artikels getwittert wurde, befindet sich der entsprechende Tweet nah an dem Zeitrad. Je mehr Stunden vergehen, desto weiter entfernt er sich davon – wie eine Silvesterrakete. Der Kreis in der Mitte ist von 24 Ringen umgeben, wobei jeder für eine Stunde des Tages steht. (weiterlesen…)

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X-Tube: Japanischer USB-Steampunk sorgt für DTS-Sound17.02.10

Vorab sei gesagt, dass ich hoffe, nun ein Publikum von Audiophilen vor mir zu haben. Und niemanden, der auf der Suche nach Amateur-Sex falsch abgebogen ist (man glaubt nicht, was Google so alles anspült, siehe Leseranzahl bei “read”). Das kleine Gadget, das ich gerade gefunden habe, hört nun einmal auf den Namen “X-Tube”.

Hersteller ist der japanische Elektrokonzern Hanwa, der seine Liebe zur guten alten Elektronenröhre wiederentdeckt hat – sie wurde um 1900 erfunden. X-Tube ist nun ein kleiner Röhrenverstärker auf USB-Basis, der in der Lage ist, jedem Rechner DTS-Soundfähigkeiten zu verleihen. Er hat also nicht nur ordentlich Steampunk-Charme, sondern kann auch wirklich etwas leisten. Abgesehen davon sieht die blaue, bei Nichtgebrauch langsam pulsierende LED einfach toll aus. (weiterlesen…)

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Office 2010: Outlook wird sozialer, spricht Facebook und MySpace17.02.10

Vor wenigen Tagen hatte AOL seinen Usern eine neue Version des eigenen Instant Messengers AIM vorgestellt, mittels dessen nun das Chatten mit Facebook-Kontakten möglich wird. Wenig begeistert hatte ich dem Internet-Dienst etwas ketzerisch geraten, sich lieber auf seine Stärken zu berufen und das Entwickeln solcher Services den Unternehmen zu überlassen, die etwas davon verstehen. Gut möglich, dass Microsoft mit dem heute gelaunchten Dienst “Outlook Social Connector” (Beta) unter Beweis stellt, dass es zu diesen Unternehmen gezählt werden kann.

Wie der Name es schon erahnen lässt, findet die Verbindung zu den sozialen Kontakten über Microsofts Personal Information Manager Outlook statt. Die Add-on-Software soll eine ganzes Set an Features enthalten, die es dem User beispielsweise erlauben, beim Lesen einer eingegangenen Mail in einem separaten Fenster (“People Pane”) detailierte Informationen zu dem Kontakt zu sehen (siehe Bild). Dieses beinhaltet nicht nur Angaben zur Person, die Kommunikations-Historie oder eine verbesserte Suche nach Daten, die mit dem Kontakt ausgetauscht wurden. Sie bietet zudem auch Infos, die vor allem Social Network-Enthusiasten freuen dürften. Beim Anklicken einer Mail erhalten sie nämlich auch die letzten Aktivitäten ihrer Kontakt auf den Plattformen LinkedIn, Facebook und MySpace angezeigt, etwa einen hinzugefügten Businesskontakt oder ein Status-Update – in Echtzeit, versteht sich. (weiterlesen…)

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Schnellschuss Buzz: Datenschützer fordern noch einmal Nachbesserungen17.02.10

Nach dem ohnehin holprigen Start von Google Buzz droht nun die weitere Spaßbremse für den Rich-Media-Microblogging-Dienst. Die neuen Features zum verbesserten Schutz der Privatsphäre, die Google zwei Tage nach dem Launch durchführte, gehen Datenschützern auf dem nordamerikanischen Kontinent nicht weit genug: Kanadas Bundesdatenschutzbeauftragte Jennifer Stoddart habe entsprechende Anweisungen gegeben, den Dienst auf weitere Verstöße hin zu überprüfen, berichtet CBS. Die Chancen stehen gut, dass man fündig wird.

Am Mittwoch räumte Buzz-Produktmanager Todd Jackson gegenüber der BBC in bemerkenswerter Offenheit ein: “Wir haben Buzz intern bei Google einige Zeit getestet. Natürlich ist das Feedback von 20.000 Googlern nicht dasselbe, wie Gmail-Nutzer weltweit damit herumspielen zu lassen.” Anders als sonst beim Launch neuer Dienste hat Google zudem darauf verzichtet, das “Trusted Tester Program” hinzuzuziehen, das den Kreis der Alpha-Nutzer erweitert hätte. “Sobald es offensichtlich wird, dass die Leute nun denken, dass wir nicht genug getan haben, werden wir mehr Änderungen vornehmen”, so Jackson. Millionen von Nutzern seien zu Recht verärgert, dem Unternehmen tue es “sehr, sehr Leid”. (weiterlesen…)

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Googles Millionen-Spende an Wikipedia: Bestechung oder gute Absicht?17.02.10

Da dürften sich die Verantwortlichen bei der Wikimedia Foundation aber gefreut haben: Um den ewig klammen Betreibern der Online-Enzyklopädie Wikipedia helfend unter die Arme zu greifen, hat Google nämlich in seine Portokasse gegriffen und zwei Millionen Dollar rausgeholt. Das hat Jimmy Wales per Tweet verkündet und auch eine Stellungnahme für heute angekündigt. 

Bis dahin bleibt genügend Zeit und Raum, um über Googles Motivation für die Spende zu spekulieren. Sollte es eine andere als Großzügigkeit sein, wird sie vermutlich ohnehin nicht in der Presseerklärung auftauchen. Natürlich besteht diese Möglichkeit, immerhin hat das Unternehmen aus Mountain View sich bereits in der Vergangenheit oft sehr generös gezeigt, etwa bei der humanitären Hilfe für Haiti, dem Gratis-WLAN auf US-Flüghäfen zu Weihnachten oder der Geld-Spende für die Stadt The Dallas. Zumindest in den beiden letzten Beispielen wäre aber Schelm, wer Google nicht nur Uneigennützigkeit unterstellen würde. Ich bin aber gern ein Schelm… (weiterlesen…)

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