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Archive for 03.2010

Streetview: Kein neues Geschäftsmodell für deutsche Kommunen31.03.10

In welcher Disziplin ist die teutonische Politik eigentlich besser? Im Schlecht-Reden von allem, was sie nicht versteht oder im Entwickeln von neuen Möglichkeiten, Gelder in die leeren Kassen zu spülen? Ihr müsst nicht antworten, war eine rhetorische Frage…

Einige Städte und Gemeinden haben jedenfalls als die perfekte Strategie in punkto Streetview einen Balance-Akt im Sinn: Die Balance zwischen Ablehnung und Hand-Aufhalten, nach dem Motto: “Haut ab – oder zahlt wenigstens ordentlich dafür!”

Orte wie beispielsweise Stade haben sich vorgestellt, von Google so etwas wie modernen Wegzoll zu verlangen: 20 Euro pro Kilometer und ein Euro pro Einwohner sollten es sein. Google selbst sieht diesen Vorschlägen grundsätzlich sehr gelassen entgegen und das deutsche Straßen- und Wegegesetz gibt dem Internet-Giganten recht, wie eine rechtliche Prüfung der Stadt Plettenberg nun ergeben hat. Die Stadtverwaltung äußert sich dazu in einer Pressemitteilung:

Nach rechtlicher Prüfung in Übereinstimmung mit der Rechtsauffassung des Städte- und Gemeindebundes kommt die Stadt Plettenberg zu dem Ergebnis, dass die Tätigkeiten von Google Street View (Aufnahmen von Fotos und ihre Veröffentlichung im Internet für einen virtuellen Stadtrundgang) weder aus datenschutzrechtlichen Gründen noch aus straßenrechtlichen Gründen unterbunden werden können.

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Hoffnung für Sehbehinderte: Microchip und Smartphone-Software sorgen für Durchblick31.03.10

Es gibt richtig gute Nachrichten für jene Mitmenschen unter uns, die an der Augenkrankheit Retinitis Pigmentosa leiden (siehe Bild rechts). Hierbei handelt es sich um eine vererbte (oder durch sogenannte spontane Mutation entstandene) Netzhautdegeneration, die zu schweren Sehbehinderungen bis hin zur vollständigen Erblindung führen kann. Das deutsche Unternehmen Retina Implant hat in einer klinischen Studie mit elf Teilnehmern erstaunliche Ergebnisse mit selbst entwickelten, subretinalen Implantaten erziehlt. Anders als bei anderen Implantat-Herstellern, die auf “externe” Hilfsmittel wie besondere Kameras oder spezielle Brillen setzen, pflanzten die deutschen Forscher ihren Patienten Mikrochips direkt unter die Netzhaut (siehe Bild unten). Genauer gesagt liegen die kleinen technischen Wunderwerke, die im Kern aus Fotosensoren, Verstärkerschaltungen und Elektroden bestehen, im Bereich des sogenannten Gelben Flecks. Dieser befindet sich in der Mitte der Netzhaut, stellt den Bereich mit der größten Dichte von Sehzellen dar und gilt daher als Scharfsehzentrum. Der Vorteil bei dieser Methode besteht nun darin, dass der Sehvorgang derart direkt über die Netzhaut stimuliert werden kann.

Das klingt zwar ein wenig befremdlich und erinnert an Szenen aus Science Fiction-Filmen, in denen Menschen durch hinzufügen von Mikrochips und Ähnlichem in Cyborgs verwandelt werden. In diesem Fall wird das die Betroffenen aber kaum stören, denn durch das “künstliche Auge” erhalten sie immerhin ansatzweise ihr Augenlicht zurück. Laut den Studienergebnissen konnten die blinden Studienteilnehmer nicht nur (wieder) Lichtquellen wahrnehmen, sondern auch die Umrisse von Gegenständen erkennen und dadurch beispielsweise Besteck voneinander unterscheiden. Manche waren zudem imstande, Buchstaben zu lesen und so Rechtschreibfehler in ihren Namen zu entdecken. Wenn die Entwicklung weiterhin so gut verläuft, könnten die Implantate laut Unternehmenssprecher bereits in zwei Jahren Marktreife erlangen. (weiterlesen …)

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Android 2.1: Upgrade für das Milestone ab sofort verfügbar, jedoch noch nicht für jeden31.03.10

Motorola hat uns gerade mit einigen Neuigkeiten bezüglich des lang erwarteten Android-Update auf die Version 2.1 für das Milestone versorgt. Zunächst die gute Nachricht: Die Aktualisierung ist ab sofort verfügbar. Und nun die schlechte Nachricht: Das Upgrade gibt es nicht für jeden. Es ist ein wenig kompliziert, weshalb ich eben noch einmal bei Motorola Deutschland angerufen habe, um die Dinge hier jetzt klarzustellen:

1. Das Upgrade gibt es derzeit nur für Geräte, die im Einzelhandel gekauft wurden.
2. Modelle, die auf o2 oder Vodafone gebrandet sind, müssen noch zwei bis vier Wochen warten.

Um sicherzugehen, in welche Kategorie euer Milestone fällt, öffnet in Menü folgendes Fenster: Einstellungen/Telefoninfo/Firmware-Konfigurationsversion. Sollte hier “DACH” (Deutschland, Österreich und Schweiz) stehen, seid ihr dabei. Wenn dort “O2DE” oder “VFDE” steht, ist weiterhin Geduld angesagt. (weiterlesen …)

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‘LehrerVZ’ unter dem Hammer: Und weit und breit kein Holtzbrinck-Anwalt in Sicht?31.03.10

Irgendwie blicke ich da gerade nicht richtig durch. Es gab eine Zeit, in der die Betreiber der VZ-Netzwerke alles abgemahnt und verklagt haben, was einem “VZ” in Domainnamen auch nur ähnlich sah. Die Gründe dafür bewegten sich irgendwo zwischen Verwechslungsgefahr mit dem Erkennungsmerkmal der deutschen Soziales Netzwerk-Gruppe und der Verunglimpfung der Marke. Und die Zahl der Geprügelten, die sich des Buchstabenpärchens bedient hatten, ist Legion: AbiturVZ, ErstiVZ, FickenVZ, FussballerVZ, LehrerVZ, PokerVZ, TeacherVZ und noch eine ganze Palette anderer.

Nun ist es aber so, dass bei eBay momentan drei Domains zum Verkauf angeboten werden, die ebenfalls das “VZ” beinhalten, nämlich LehrerVZ.net, LehrerVZ.com und LehrerVZ.eu. Die Auktion läuft noch knapp über neun Tage und bisher wurden null Angebote abgegeben. Dies könnte an dem Startgebot liegen, das bei stolzen 24.999 Euro liegt. Ob dies ein realistischer Preis ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Was mich aber auch vielmehr interessiert: Liegt die geringe Zahl der Interessenten (bisher haben inklusive mir nur sechs Personen die Auktion aufgerufen) und der Gebote darin begründet, dass der Käufer der Domains mit ihnen auch gleich das zweifelhafte Vergnügen ersteigert, mit Abmahnpost vom Anwalt gesegnet zu werden. Oder hat sich die Politik der VZ-Verantwortlichen in dieser Hinsicht gewandelt und man pocht nicht mehr so stark auf seinen Markenschutz? (weiterlesen …)

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Reklamations-Prävention: Amazon patentiert Videoüberwachung des Verpackungsvorgangs31.03.10

Erst gestern berichteten wir über die ominöse Reptilien-Ausrede, mit der eine Amazon-Mitarbeiter einen Kunden abspeisen wollte, der sich nach seinem verspäteten Paket erkundigte. Jetzt erfahren wir aus weiteren US-Kreisen, dass der Versandhändler offenbar wirklich ein Problem mit renitenten “Ich habe das nie bekommen!”-Anfragen hat. Wie aus einem gerade eingereichtet Patentantrag hervorgeht, plant Amazon die Videoüberwachung des kompletten Versandprozesses: “Ein Bild oder mehrere Bilder von Waren können im Rahmen der Auftragsabwicklung beim Verpacken in der Versandstation geschossen werden und mit dem Auftrag assoziiert werden. Alternativ könnte auch ein kurzer Videoclip während des Verpackens aufgenommen werden”, heißt es dazu in dem Schreiben. (weiterlesen …)

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Logitech Harmony 300: Neue Billig-Universalfernbedienung – mit 55 Tasten!31.03.10

Ich als alter TV-Komplettverweigerer habe keinen Bedarf dafür, aber unter euch gibt es bestimmt einige, die einen Wohnzimmertisch besitzen, der nur dafür da ist, um die Last von unzähligen Fernbedienungen zu tragen. Universallösungen können Abhilfe schaffen, im Elektro-Discounter fliegen ja haufenweise Angebote für Eine-für-alle-Fernbedienungen herum. Logitech hat seit einigen Jahren Profi-Remotes im Angebot, die sogenannte Harmony-Reihe, in der sämtliche Modelle bislang immer eines gemeinsam hatten: sie waren unverschämt teuer. Ich meine, wer ist denn bereit, für ein Knöpfchenbrett sage und schreibe 300 Euro auszugeben?

Logitech hat dieses Problem jedenfalls erkannt und will nun mit einem Massenmarkt-tauglichen Produkt gegensteuern. Im Blog entdeckte ich gerade die Infos zur neuen Harmony 300, eine Art Einsteiger-Remote, die über 5.000 Marken (insgesamt 225.000 Fernseher, Verstärker, Player, Settop-Boxen, Konsolen und so weiter) unterstützen soll. Die Liste der Geräte wird ständig erweitert. Konfiguriert wie die Fernbedienung über den Rechner (Mac und PC – beides geht), die Einstellungen werden dann per USB auf die Remote übertragen. (weiterlesen …)

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Biz Stone(d) im Interview: Twitter sei ‘ein Triumph der Menschheit’31.03.10

Oh, Mann. Ob Biz Stone, seines Zeichens Mitgründer von Twitter, da nicht ein wenig sehr dick aufgetragen hat? In einem Interview mit der “Zeit” hat der gute Mann nämlich auf die Frage “Was hat die Innovation Twitter eigentlich für Amerika gebracht?” folgendes vom Stapel gelassen: “Dienste wie Twitter sind nicht nur ein Triumph der Technologie, sie sind ein Triumph der Menschheit!” Natürlich ist das PR-Geschwafel, das man nicht ernst nehmen darf oder sollte (außer natürlich, man stimmt mit Biz überein). Und ja, auch andere Unternehmen loben sich und ihre Produkte über den grünen Klee. Aber seien wir mal ehrlich: in Bezug auf Twitter klingt die Aussage doch irgendwie grotesk. Betrachtet wir nämlich mal ganz nüchtern die Rate, mit der wir die imaginäre Fontäne des ”Fail Whale” auf unseren Monitoren haben in die Höhe schießen sehen, kann von Triumph der Technologie meines Erachtens kaum die Rede sein. Und bei geschätzten 75 Millionen Mitgliedern, von denen offenbar nur 21 Prozent aktiv sind, befinden wir uns auch meilenweit entfernt von den knapp sieben Milliarden Menschen, die die Menschheit ausmachen.

Twitter-Bashing? Keine Spur! Ich nutze den Dienst selbst gerne und häufig. Allerdings weiß ich auch, wo seine Schwachpunkte und Grenzen liegen. Und bei einem Statement wie dem obigen, muss es erlaubt sein, einen ehrlichen Kommentar zu formulieren. Wird dieser doch durch die nicht einmal mehr nur subtil vorhandene Hybris quasi provoziert. Vielleicht waren die Worte anders gemeint und ich sollte sie nicht wörtlich nehmen. Doch auch eine weitere Äußerung Stones in dem Interview zielt in die gleiche Richtung: “Informationen über Leute, Orte und wichtige Ereignisse sind jetzt sofort verfügbar, und zwar wann immer wir sie brauchen. Das hilft uns auch, zu erkennen, dass wir Weltbürger sind. Wir werden damit bessere Menschen.” (weiterlesen …)

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Ab 7,99 Euro im Monat: Springer bringt ‘Welt’-Kiosk auf das iPad [Update]31.03.10

Das iPad ist noch nicht auf dem Markt (der deutsche Marktstart ist für den 24. April geplant), doch schon jetzt wetzen die Verleger die Messer. Wie der Springer-Konzern am Mittwochmorgen in einer Presserundmail verkündet, sei eine sogenannte “Kiosk-App” für die drei Blätter “Welt”, “Welt Kompakt” und “Welt am Sonntag” schon in wenigen Tagen verfügbar.

Nutzer haben über die Anwendung die Möglichkeit, sich mittels eines Abo-Modells mit Informationen zu versorgen. Ich habe mir eben von einem Sprecher die Preise besorgt: Die “Welt am Sonntag” kostet pro Monat 7,99 Euro, die “Welt Kompakt” 12,99 Euro und “Die Welt” 29,99 Euro. Das Print-Abo der “Welt” ist derzeit für 36,90 Euro im Monat zu haben. Interessant ist es allemal, dass praktisch zeitgleich mit der Ankündigung eine Preiserhöhung bei einigen “Welt”-Printausgaben einhergeht.

Die ersten Screenshots der Anwendung zeigen ein simples Leseerlebnis auf: “Für das iPad wurde die Darstellung der Inhalte weiter verbessert und eine einfache, benutzerfreundliche Navigation durch die einzelnen Seiten realisiert”, wird es näher beschrieben. Auf den ersten Blick wirkt es aber, als werde Springer einen simplen PDF-Reader im eigenen Branding launchen. Ein Spiel mit den technischen Möglichkeiten des Apple-Tablets, das beispielsweise direktes Leser-Feedback erlaubt, kann ich nirgendwo entdecken. Man arbeite aber daran, in kommenden App-Aktualisierungen die “besonderen multimedialen Möglichkeiten des iPad” aufzugreifen. (weiterlesen …)

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Facebook legt für 30 Minuten die Mail-Adressen der Mitglieder offen [Update]31.03.10

Ich glaube, von einem “Fauxpas” kann man da nicht mehr sprechen, wenn urplötzlich in einem Netzwerk mit mehr als 400 Millionen Mitgliedern die E-Mail-Adressen der Nutzer in der Öffentlichkeit präsentiert werden, oder? Wie mehrere US-Portale und vor allem Twitter-Nutzer berichten, ist es am Dienstagabend zu einem Ausfall der Privacy-Konfiguration auf Facebook gekommen. Rund eine halbe Stunde lang waren daraufhin die E-Mail-Adressen einiger, wenn nicht aller Mitglieder auf ihren Profilen für Dritte einsehbar.

Gawker zitiert das Statement eines Betroffenen:

Ich kann es verdammt noch mal nicht glauben. Die Mail-Adressen von jedem werden seit mindestens 30 Minuten öffentlich eingeblendet. Ich habe versucht, in meinem Account die Mail zu entfernen, weil ich ein Problem mit einem irren Stalker habe. Doch ich konnte es nicht. Gott, ich hasse Facebook. Wann werden sie jemals lernen?

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Google Buzz: Kaum gestartet, schon scheint die Luft raus30.03.10

Erinnert sich jemand von euch noch an Google Buzz? Zugegeben, eine etwas ketzerische Frage. Aber der Umstand, dass es um den erst vor Kurzem gelaunchten Dienst des erfolgsverwöhnten Suchmaschinen-Giganten schon jetzt relativ still geworden ist, erstaunt doch ein wenig. Da es sich dabei aber nur ein subjektives “Gefühl” handeln könnte, mit dem wir völlig falsch liegen und Buzz unrecht tun, wollte es Matt McGee von Search Engine Land genau wissen. Hierzu hat er mehrere Quellen ausgewertet und die Diagnose bestätigt: noch handelt es sich zwar nicht um eine Flatline, aber der Patient liegt definitiv im Sterben.

Den Daten des Online-Werbenetzwerks Chitika zufolge wird weder im Internet nach dem Stichwort “Buzz” gesucht, noch innerhalb des eigenen Netzes, das mehr als 80.000 Websites umfasst. Dies sah am 9. Februar dieses Jahres, dem Tag des Launches von Googles neuem Feature, noch ganz anders aus. Etwa 1.500 Suchanfragen für “Google Buzz” wurden damals im Werbe-Netzwerk gemessen, ungefähr 15 Mal so viele wie für den Suchbegriff “Twitter”. Danach sank die Rate rapide und kontinuierlich ab (siehe Teaserbild): Bereits einen Tag später waren es nur noch knapp ein Drittel so viele Anfragen und am Tag drauf befand sich die Zahl bei weniger als einem Zehntel des Ursprungswertes. Mittlerweile hat sie sich irgendwo unterhalb von zehn Suchanfragen täglich eingependelt (weitere Informationen hierzu findet ihr auf der Blog-Seite des Unternehmens). (weiterlesen …)

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iWeb 2.0 Notebook: Mit Flügeln zum Fullsize-Keyboard30.03.10

Wenn ich nach Verbesserungspotenzial bei einem Netbook befragt werden würde, dann fielen mir mit Sicherheit einige Punkte ein. Es könnte leichter sein, das Display größer und flacher, die verbaute Hardware schneller oder leistungsfähiger und so weiter. Irgendwo an letzter oder einer der nachfolgenden Positionen würde sich dann erst der Wunsch nach einem größeren Keyboard wiederfinden. Ich habe mich bisher nämlich noch nie an der kleineren Tastatur oder den anders angeordneten Tasten gestört, selbst beim Asus Eee PC nicht.

Nun gibt es aber verständlicherweise Menschen, die das aus welchen Gründen auch immer anders sehen. Sie wünschen sich durchaus eine größere Klaviatur, ohne dabei aber – das versteht sich von selbst – auf die Handlichkeit und Größe ihrer mobilen Geräten verzichten zu müssen. Manche setzen daher neben einer externen Maus auch auf ein Full-Size-Keyboard, das sie bei Bedarf anschließen. Sollte sich das Konzept des Designers Yang Yongchang durchsetzen und von Laptop-/Notebook-Herstellern aufgegriffen werden, könnte dies aber schon bald der Vergangenheit angehören. Mit seinem (etwas komisch benannten und an ein Apple-Produkt erinnernden) iWeb 2.0 Notebook stellt er nämlich ein Gadget mit aufklappbarer Tastatur vor. (weiterlesen …)

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Verschenkaktion zum Samsung Glamour S7070: And the winner is…30.03.10

So, Trommelwirbel bitte! Bei unserer kleinen Verschenkaktion für das Samsung Glamour S7070 (auch “Diva” genannt) wurde ein Gewinner ermittelt! Sämtliche Details zum Ablauf der Verlosung findet ihr weiter unten. Ich habe alles fotografisch dokumentiert: OSZE-Wahlbeobachter sollen später nichts zu meckern haben.

Bevor wir den Namen des Gewinners nennen, zunächst noch ein paar Infos zur Aktion: Insgesamt haben 282 Leser über Twitter teilgenommen, 176 waren es bei Facebook – macht zusammen 458 Lose im Pott! Wir danken jedem Einzelnen! Ich habe nach Ablauf der Frist alle Namen gesammelt; was im Übrigen ein ziemlich anstrengendes Unternehmen ist, wenn also jemand für künftige Aktionen eine bessere Idee hat, der kann sie uns gerne mitteilen. So, und jetzt geht es auch schon los! (weiterlesen …)

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Kaffee kochen und Piraten jagen: Warner sucht Praktikanten für Kampf gegen Cyberkriminelle30.03.10

Die traurige Wahrheit dürfte sich ja mittlerweile rumgesprochen haben: Schulabgänger und Studenten werden immer häufiger für schlecht (oder gar nicht) bezahlte Jobs herangezogen werden. Und die Qualität der Jobs ist dann oft ebenso hoch wie der angesprochene Lohn. Zumindest in diesem Punkt unterscheidet sich der britische Ableger der Warner Bros-Filmstudios von den anderen Unternehmen, die die Generation Praktikum mit offenen Armen willkommen heißen. Für ein einjähriges Praktikum zahlt die Film- und Fernsehgesellschaft von der Insel willigen Studenten nämlich umgerechnet 19.500 Euro (17.500 Pfund). Das sind immerhin 1.625 Euro pro Monat. Und was müssen diese dafür tun? Piraten jagen! Klingt komisch, ist aber so.

Im Kampf gegen Raubkopierer, File Sharer und wie die Cyber-Kriminellen sonst noch so von den Branchen-Riesen tituliert werden, holt man sich in seinem von Verblendung getriebenen Kampf gegen Windmühlen nun professionelle Verstärkung von den Universitäten. Technikinteressierte Studenten mit entsprechenden Studienfächern, Kenntnissen von und Erfahrungen mit Filesharing-Netzwerken sowie augenscheinlich einer persönlichen Abneigung gegen Netzpiraten sind ab Juli dieses Jahres herzlich im Hause Warner Bros. willkommen, Bewerbungsschluss ist aber bereits am 31. März. (Komplette Stellenausschreibung als .pdf) Auch wenn es Beispiele hierfür gibt, möchte ich an dieser Stelle mit Verweis auf das heutige Datum ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Meldung – zumindest von meiner Seite – nicht um einen vorgezogenen April-Scherz handelt.  (weiterlesen …)

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Amazon-Support: ‘Das verspätete Paket? Das hat ein Alligator gefressen.’30.03.10

“Der Hund hat meine Hausaufgaben aufgegessen!” oder “Ich muss es verloren haben – gerade war es noch da!” sind beides klasse Ausreden, um Missgeschicke oder Faulheiten zu erklären. Notlügen gibt es aber offenbar nicht nur bei Privatpersonen, sondern auch bei Unternehmen, wie das US-Verbraucherschutzportal Consumerist gerade berichtet. Die Story handelt von Amazon und der Frage, was mit Paketen und Päckchen eigentlich geschieht, die sich irgendwo auf dem Weg zwischen Absender und Empfänger befinden. Der Consumerist bezieht sich dabei auf eine Zuschrift des Lesers Will Collier, der sich zuvor Computer-Teile bei dem Versandhändler bestellt hatte. Auf seinem eigenen Blog stellt Collier zunächst klar: “Ich schwöre, ich habe es mir nicht ausgedacht!” (weiterlesen …)

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Facebook schafft die ‘Fans’ ab, macht sie zu ‘Gefällt mir!’-Anhängern30.03.10

Kleine Änderung, große Wirkung. Zumindest wenn es nach dem Willen der Verantwortlichen bei Facebook geht, soll sich diese Abwandlung des bekannten geflügelten Wortes bald bewahrheiten. Und hierum geht es: Ihr kennt ja sicher alle die “Werde Fan von”-Button -  und Banner, die Unternehmen wie Coca Cola, die Telekom und natürlich auch Basic Thinking verwenden. Dieser Slogan soll nun verschwinden, oder besser ausgedrückt: er soll einem anderen weichen. Denn eigentlich möchten sich Zuckerberg und Co. nur von dem Wörtchen “Fan” trennen und es gegen “Like” ersetzen. Da “Werde Mögen von” oder entsprechend “Become A Like” aber bescheuert klingt, wird halt notgedrungen die komplette Ansage geändert.

Aber warum nur? Diese Frage habe ich mir als allererste gestellt, als ich die Meldung vorhin las. Und die simple Antwort lautet – “natürlich”, bin ich da fast schon geneigt hinzuzufügen: aus wirtschaftlichen Gründen. Die nämlich bereits auf Facebook existierenden “Like”-Buttons werden von den Usern nämlich fast doppelt so oft angeklickt, wie ihre “Become A Fan”-Pendants. Und nun hoffen die Denker und Lenker des größten sozialen Netzwerkes der Welt, dass sie durch diese Änderung das Engagement der User steigern und damit gleichzeitig auch ihre Bindung zu den Unternehmen beziehungsweise deren Produkten stärken können. Klingt plausibel. (weiterlesen …)

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