Blog

Archive for 03.2010

Wikipedia gönnt sich Frischekur: Anderes Theme, neues Layout und viele nette Features26.03.10

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia kündigt große Veränderung an. Wir haben hier in letzter Zeit des Häufigeren über die bevorstehende Einbindung von Videos auf der Plattform berichtet. Diese Thema scheint aber nicht die allerhöchste Priorität für die Verantwortlichen bei der Wikimedia Foundation zu haben. Vielmehr stehen laut dem am gestrigen Donnerstag auf dem Blog veröffentlichten Post folgende “signifikanten Veränderungen” auf dem Plan:

1. Das bisherige Theme wird durch eine neues namens “Vector” ersetzt. Hierdurch sollen Hauptfunktionen der Wikipedia für ihre Besucher leichter zu finden sein. Einen ersten Eindruck davon erhaltet ihr auf dem obigen Screenshot. Ich bin froh, dass sich augenscheinlich nicht allzu viel verändert hat. Ich habe mich nämlich schon sehr an das aufgeräumt-kubistische, etwas bieder angehauchte schwarz-weiß-blaue Ausehen der Wikipedia gewöhnt, das irgendwie auch zu einer Enzyklopädie passt. (weiterlesen …)

Posted in Ideen, Internet, Produkte, Unternehmenwith 21 Comments →

Mobiles Geotagging und Gravatar-Profile: WordPress wird lokaler und persönlicher26.03.10

Die Version 2.3 der WordPress-App für das iPhone war… – sagen wir es so: es gab schon einmal stabilere Anwendungen. Jetzt haben die Entwickler aber nachgebessert und präsentieren die runderneuerte Version 2.3.1, die nicht nur einige Bugs beseitigt, sondern für Blogger ein neues Feature mitbringt: mobiles Geotagging. Wer WordPress auf eigenen Servern betreibt, konnte die Ortsmarkierung schon zuvor nutzen, jedoch nicht ohne die Hilfe externer Plugins (zum Beispiel Geotag). Wer sein Blog direkt auf WordPress.com hostet, hatte diese Probleme nicht.

Das mobile Geotagging der Posts geschieht überraschend einfach: Es ist nur ein Klick nötig, dann öffnet sich die Karte, auf der die aktuelle Position bestätigt wird – fertig. WordPress.com-Blogs können die Daten allerdings noch nicht interpretieren. Sie werden zunächst gesammelt, bis in den “nächsten Tagen” der Support dafür umgesetzt wird (es wäre nett, wenn sich jemand von euch melden könnte, wenn es soweit ist). Darüber hinaus wurde das Design der App aufgemotzt, im Folgenden ein paar Eindrücke vom User Interface: (weiterlesen …)

Posted in Bloggingwith 1 Comment →

Bing pimpt die Oberfläche: Mehr Ergebnisse bei weniger Suche25.03.10

Auch wenn man das manchmal aufgrund von Googles scheinbarer Omnipräsenz vergessen kann: Es gibt da draußen auch noch andere Anbieter von Suchmaschinen – und eine davon ist Bing. Und dass Microsoft mit seinem Produkt nicht in den Wettbewerb auf dem Suchmaschinen-Markt eingestiegen ist, um Zweiter zu werden, wissen wir spätestens seit der Search Marketing Expo in Kalifornien. Dort hatte der Microsoft-Chef Ballmer in einem Interview nicht nur diese Zielsetzung formuliert, sondern auch die Strategie, mit der das Ziel erreicht werden soll: Relevanz-Steigerung der Suchergebnisse, Expansion in andere Länder und erhöhte Promotion wie zuletzt in Großbritannien.

Getreu dem Motto “Bing and Decide” zielen aber all diese  Ansätze darauf ab, Bing in Kontrast zu Google als “Decision Machine” hervorzuheben. “Unser Hauptfokus bleibt unverändert – wir wollen Bing zum geeignetsten Ort für die Entscheidungsfindung des Users machen”, heißt es in einem heute veröffentlichten Blogeintrag. Und dies unterstreicht Microsoft mit Designanpassungen und neuen Features, die man sich (zunächst nur) für den US-Markt überlegt hat. Hierzu gehören detailliertere Reise- und Wetterauskünfte, sowie umfangreiche Informationen bei Suchanfragen zu Automobilen und Sport. Was genau ihr euch darunter vorstellen könnt, zeige ich euch anhand einiger Beispiels-Screenshots (Da mir die neuen Funktionen natürlich auch nicht zur Verfügung stehen, kann ich euch nur oberflächlich die Veränderungen anhand von Vergleichen mit jetzigen Bing-Ergebnissen aufzeigen). Weitere Informationen findet ihr auf dem Bing-Blog. (weiterlesen …)

Posted in Ideen, Internet, Produkte, Unternehmenwith 12 Comments →

Pläne von RTL und ProSiebenSat.1: Deutsches Hulu in den Startlöchern?25.03.10

Jetzt haben User aus dem alten Europa so lange darauf gewartet, dass die Amerikaner die IP-Sperre für Hulu aufheben – und nun ist dieser Schritt vielleicht völlig überflüssig. Gerade sorgt im Netz eine kleine Meldung des “Dow Jones Newswire” für Furore. Überschrift: “RTL, ProSiebenSat.1 planen offene Internet-TV-Plattform.” Bevor sich allzu große Euphorie breit macht, sollte erwähnt werden, dass keine der beiden Sendergruppen sich dazu bislang öffentlich äußern wollte; der Nachrichtendienst bezieht sich in dem Bericht auf unternehmensnahe Kreise.

Was wir (unter Vorbehalt) wissen: RTL und ProSiebenSat.1 bereiten derzeit ein Joint-Venture vor, das mit dem Aufbau eines Videoportals beauftragt werden soll. Dieses übernimmt jedoch nur die technische Realisierung, die Inhalte werden dann von den einzelnen Sendern geliefert. Warum zwei Wettbewerber plötzlich im Internet gemeinsame Sache machen? “Es ist einfacher für den Konsumenten, über nur eine Plattform zugreifen zu müssen, um seine Lieblingsprogramme ansehen zu können”, wird eine Quelle zitiert. “Es ist die deutsche Antwort auf Hulu.” (weiterlesen …)

Posted in Internet, Produktewith 20 Comments →

Kreativpause bei YouTube: ‘I can haz Service Unavailable?’ (Update)25.03.10

Was ist denn da los? Die ersten Sonnenstrahlen krabbeln über den Himmel und alle lassen den Griffel fallen, um aufs Land zu fahren? Gestern gingen bei der Wikipedia weltweit die Lichter aus, der Offline-Zustand hielt eine, wenn nicht zwei Stunden lang an – eine Weile, in der man sich ziemlich dumm vorkommt. Im Nachhinein wurde bekannt, dass in einem europäischen Datenzentrum des Betreibers Wikimedia ein Server durchgeknallt war, nachdem es Probleme mit der Kühlung gegeben hatte. Und nun, keine 24 Stunden später, zog YouTube nach.

Der globale Ausfall begann am Donnerstagmittag gegen halb eins, Besucher wurden durch ein tristes “Http/1.1 Service Unavailable” begrüßt. Von der Downtime war allerdings nur die YouTube-Startseite betroffen, wer mit Direkt-Links zu bestimmten Clips versorgt war, konnte weiterhin Videos aufrufen. Google zögerte, den Zustand zunächst in irgendeiner Weise genauer zu kommentieren: “We apologize for the inconvenience, but YouTube is temporarily unavailable. Our engineers are currently working to restore the site”, ließ die deutsche Dependance in Hamburg mitteilen. Das war es. (weiterlesen …)

Posted in Internetwith 12 Comments →

Robo-Finger testet die Zuverlässigkeit von Smartphone-Displays25.03.10

Manch einer von euch wird sich vielleicht noch an meinen letzten Apple-Artikel erinnern, den ich genau vor einer Woche hier gepostet habe. Den mit der etwas unglücklich gewählten Überschrift, in dem es um einen Verkaufsstopp von Schutzfolien für die Screens von Cupertino-Gadgets ging. Ich hatte damals gesagt, die im Netz am häufigsten geäußerte Vermutung für diesen Move sei folgende gewesen: Apple macht sich Sorgen um den Ruf seiner Produkte beziehungsweise deren Zuverlässigkeit. Display-Folien könnten bei potenziellen Käufern unter Umständen den Eindruck erwecken, als würden die Screens schnell verkratzen. Ob diese Sorge begründet ist oder nicht, sei mal dahingestellt. Die Jungs von den Moto Development Labs haben in einem Smartphone-Touchscreen-Vergleichstest jetzt aber (erneut) nachgewiesen, dass der Touchscreen des iPhone zumindest am akuratesten arbeitet.

Hierzu wurde ein Roboterfinger so präpariert, dass er eine gerade Linie mit immer gleichbleibender Geschwindigkeit und gleichem Druck zeichnete. In einem ersten Durchgang entsprach Letztgenannter dabei dem mittelfesten Aufdrücken eines sieben Millimeter breiten, menschlichen Fingers. Beim zweiten Versuch wurde der sehr leichte Aufdruck eines vier Millimeter breiten Fingers simuliert. Außerdem wurden für die unterschiedlichen Smartphones jeweils Zeichenprogramme benutzt, die keine Glättungsalgorithmen nutzen. Durch sie hätten die Aussagen über die Zuverlässigkeit der Display-Sensoren beeinträchtigt werden können. Diese sind nämlich dann am höchsten ist, wenn die gezeichneten Linien keine Wellen- und/oder Treppenmuster aufzeigen. (weiterlesen …)

Posted in Hardware, Personen, Produkte, Unternehmenwith 16 Comments →

Stiftung Warentest: Dicke Rüge für soziale Netzwerke – außer für StudiVZ25.03.10

Es war etwa Mitte November, als sich der Verbraucherzentrale Bundesverband mit den einschlägigen Communities Xing, MySpace, Facebook, Lokalisten, Wer-kennt-Wen und den VZlern an einen Tisch setzte und man gemeinsam einen Regelkatalog erarbeitete. Thema der Stunde war wie immer der Schutz der Mitgliederdaten. Als man sich trennte, hatte man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen können.

Die Stiftung Warentest hat nun einmal die Probe aufs Exempel gemacht und den Umgang der Betreiber mit den Daten der Nutzer unter die Lupe genommen. Es ist kaum überraschend, doch es in solch einer Deutlichkeit zu lesen, erschreckt schon ein wenig: “Alle getesteten sozialen Netzwerke haben Mängel beim Datenschutz und der Datensicherheit, bei acht von zehn sind es ‘deutliche’ oder ‘erhebliche’ Mängel”, teilten die Tester heute mit. Die genauen Ergebnisse lassen sich in der aktuellen April-Ausgabe nachlesen, ich habe mir jedoch die entsprechenden Seiten von der Pressestelle besorgt und will nun einige Infos daraus mit euch teilen. (weiterlesen …)

Posted in Kritiken, Social Networkswith 31 Comments →

Digilog Book: 3D hält jetzt auch Einzug ins Bilderbuch25.03.10

E-Books? Tablets? Reader? Pah! Papier, Druckerschwärze und 3D – das ist die Zukunft! Im Zuge des Mehrdimensionenbooms, der in Kinos, auf Konsolen und unseren Fernsehern mit voller Macht zuschlägt, kommen Wissenschaftler auf immer neue Ideen. In Südkorea, am Gwangju Institute of Science and Technology, sind Forscher derzeit damit beschäftigt, einem todgeglaubten Medium neues Leben einzuhauchen Und das ist durchaus wörtlich zu verstehen.

Das Projekt läuft unter dem Namen Digilog Book. Im Mittelpunkt stehen ein Buch und eine Brille, mit der sich Dinge sehen lassen, die anderen verwehrt bleiben. Digilog basiert nicht auf dem Prinzip der Virtual Reality, bei dem alles Optische künstlich ist, sondern setzt auf Augmented Reality: Der Hintergrund ist echt, alles andere steuert eine Software bei. Wird das Buch aufgeklappt, entstehen neue Welten. Und wie das Ganze in der Praxis aussieht, könnt ihr jetzt sehen: (weiterlesen …)

Posted in Ideenwith 10 Comments →

Adobes neuer Photoshop: Kickt störende Objekte auf Knopfdruck aus dem Bild25.03.10

Ich möchte als Einleitung ein klitzekleines Anekdötchen erzählen: Als ich vor vielen Jahren mal Urlaub in Istanbul gemacht habe, bin ich vor wundervoller Motiv-Vielfalt fast nicht mehr mit dem Fotografieren hinterhergekommen. Ich nahm damals auch ein besonders stimmungsvolles Foto auf, auf dem zwei ältere Herren mit langen weißen Bärten - gestützt auf ihre Krückstöcke – auf einer Bank vor einer Moschee saßen und sich unterhielten. Sie wussten nicht, dass sie fotografiert wurden, daher wirkte alles sehr natürlich. Sehr ärgerlich war dann aber, dass just im Moment des Knipsens eine junge Frau von rechts ins Bild lief. Foto versaut, Wiederholung ausgeschlossen. Ende vom Lied war, dass ich die Dame für viel Geld von Profis aus dem Bild habe entfernen lassen.

Heute, im Zeitalter der Digitalkameras und Bildbearbeitungssoftware, kann dies jeder in Eigenregie bewerkstelligen. Es erfordert aber mitunter sehr viel Zeit und häufig auch mindestens semi-professionelle Kentnisse der Software. Am 12. April dieses Jahres könnte es damit aber vorbei sein und der vorhin geschilderte Eingriff zum Kinderspiel werden. Dann wird Adobe der Öffentlichkeit nämlich seine neue Creative Suite 5 präsentieren (einen Monat später wird der offizielle Verkausstart erwartet). Und die wird die neue Version des bekannten Bildbearbeitungstools Photoshop enthalten, das mit einem Feature aufwartet, welches es wirklich in sich hat. (weiterlesen …)

Posted in Fun, Produkte, Unternehmenwith 32 Comments →

Amazon: ‘Kundenvertrauen’ sagen und ‘Preisdiktat’ meinen24.03.10

Je größer ein Unternehmen wird, desto größer wird auch die Wahrscheinlichkeit, dass man es mit dem Attribut “böse” versieht. Facebook, Google, Microsoft oder Ebay sind da sicher Parade-Beispiele. Amazon gehört mit seiner Marktmacht selbstverständlich auch zu diesem illustrem Kreis, bei welchem ich jetzt mal bewusst nicht darüber spekuliere, ob man die Vokabel “böse” nun zu Recht verwendet, oder ob es sich um ein böses Vorurteil handelt.

Definitiv unerfreulich für unzählige Händler sind die neuen Regeln, die für Amazon Marketplace ab dem 31. März 2010 gelten. Unter dem Stichwort “Preisparität” verkündet Amazon nun, dass Händler, die ihre Artikel über das Amazon-Portal Marketplace verkaufen, die Ware bei Amazon mindestens genauso günstig anbieten müssen, wie auf irgendwelchen anderen Vertriebskanälen (z.B. dem eigenen Online-Shop). Nur Ladenlokale sind davon ausgenommen.

Diese Änderung, bei der Amazon trotz des veranschlagten Termins den Händlern noch eine Frist zum Anpassen bis zum 1. Mai gewährt, betrifft sowohl den reinen Artikelpreis, als auch auch den Gesamtpreis des Produktes. Zum Gesamtpreis werden beispielsweise die Versandkosten gerechnet, allerdings auch Sonderrabatte, Preisnachlässe aus Werbeaktionen etc. Damit bricht den Händlern gleich eine ganze Latte an Instrumenten der Preisgestaltung weg und erwartungsgemäß hält sich der Jubel über die neuen Regeln deutlich in Grenzen. (weiterlesen …)

Posted in EBusinesswith 31 Comments →

Neuauflage von ICQ7 erlaubt den direkten Chat mit Facebook-Buddys24.03.10

Mitte Januar warf das Team von ICQ die neue Version 7 ins Netz, die sich dem Web 2.0 erstmals richtig öffnete: Über den Instant Messenger ist es so beispielsweise möglich, Statusupdates auf Facebook zu senden und zu empfangen. Kurz vor Redaktionsschluss (haha!) trudelte nun aber die Kunde über einen weiteren kleinen Durchbruch ein: Mit ICQ 7 kann nun auch der komplette Facebook-Chat abgewickelt werden.

Um das Feature zu ermöglichen, wurde nach eigenen Angaben die Kooperation mit dem Social Network nun deutlich ausgeweitet. Wer sich die neue Version installiert, bekommt künftig in der Kontaktliste die neue Personengruppe “Facebook-Friends” angezeigt. Sie gibt Auskunft darüber, welche Facebook-Buddys gerade online sind, ein Chat lässt sich dann durch ein Klick auf den jeweiligen Namen starten: Während der eine Gesprächspartner also vor ICQ sitzt, kann sich der andere gerade mitten auf der Plattform tummeln – das klappt. (weiterlesen …)

Posted in Social Networks, Softwarewith 19 Comments →

GameCrush: Ein Escort-Service für Online-Gamer24.03.10

Während ich eben bei IGN über GameCrush gelesen habe, dachte ich still bei mir: “Die Rechnung der Macher wird todsicher nicht aufgehen”. Dann wollte ich mir einen eigenen Eindruck über das Angebot verschaffen, rief die Seite auf und bekam zu sehen, was ihr dem Screenshot unten entnehmen könnt: die Server sind denen durchgebrannt. Der erst gestern gelaunchte “Social Service” (ich weiß, alles erhält heutzutage das Label “Social”) kann natürlich aufgrund einer vermehrten Berichterstattung zum Start und dem daraus resultierenden Ansturm von Neugierigen wie mir zusammengebrochen sein. Meine Befürchtung ist aber, dass eher willige User dafür gesorgt haben, dass die Server nun rauchen. Womit das Konzept von GameCrush – zu meinem großen Erstaunen - dann doch aufgehen dürfte. Und das scheint auf zwei Annahmen zu beruhen: 1. Jungs bezahlen in bestimmten Situationen und Lebenslagen gerne für weibliche Gesellschaft. 2. Der Großteil der Online-Gamer würde lieber mit Mädchen als mit anderen Jungs spielen.

Aber nun Butter bei die Fische – worum geht es bei GameCrush? In knappen Worten darum, als Mitglied für Geld eine bestimmte zeitlang Online-Games mit beziehungsweise gegen attrakive Frauen zocken zu dürfen. Die Details: Die Anmeldung auf der Plattform ist kostenfrei, das Mindestalter für Spieler beträgt aber 18 Jahre. Der Grund für die Altersbeschränkung hat offenbar nicht nur mit den Spielen zu tun, die möglicherweise keine Jugenfreigabe erhalten haben, sondern auch mit dem “explicit content”, der von den Damen ausgehen kann. Diese können sich nämlich entweder in einer “dirty”- oder “flirty”-Spiellaune befinden und dementsprechendes Zeug im Video-Chat absondern. Während der Chat nix kostet, sind die Game-Sessions mit den Herz-Damen kostenpflichtig. (weiterlesen …)

Posted in Gaming, Geschaeftsidee, Internet, Unternehmenwith 9 Comments →

Musikindustrie: Physische Datenträger bleiben auch künftig das Medium Nummer eins24.03.10

So, nach der Kleckerinfo vom Wochenanfang zum boomenden Online-Versandhandel (!) legt der Bundesverband Musikindustrie nun noch einmal mit konkreten Verkaufszahlen nach. Auf einen Nenner gebracht? “Joah, lief schon mal besser.”

In der Mitteilung wird Wert darauf gelegt, dass das Jahr 2009 als “Krisenjahr” verstanden wird, in dem man sich “gut behauptet” habe. Im vergangenen Jahr konnte die Musikindustrie einen Gesamtumsatz in Höhe von 1,803 Milliarden Euro verzeichnen. 2008 waren es noch 1,842 Milliarden Euro, also rund 2,1 Prozent mehr. Dazu sollte noch erwähnt werden, dass in die Statistik zum ersten Mal die Einnahmen aus Leistungsschutzrechten sowie den neuen Erlösquellen wie Merchandise, Künstlermanagement und Lizenzeinnahmen mit eingeflossen sind. Das eigentliche Minus dürfte also ein wenig größer sein. (weiterlesen …)

Posted in EBusiness, Internet, Unternehmenwith 12 Comments →

Google Bookmark-Liste angetestet: Favoriten sortieren, bündeln und mitnehmen24.03.10

Das Schöne an Google ist, dass für uns Nutzer quasi jeden Tag Weihnachten ist. Die Frequenz, mit der der Suchriese neue Bonbons aus seiner Wundertüte für uns rausholt, ist wirklich beeindruckend hoch. Nachdem ich am gestrigen Dienstag noch über das neue Maps-Feature geschrieben hatte, geht es heute um die eine Listen-Funktion bei den Lesezeichen. Vorab eine Info an jeden, den das Thema interessiert und der das neue Feature selbst ausprobieren möchte: Als ich für einen Test versuchte, über meinen Google-Account darauf zuzugreifen, war Sackgasse angesagt. Alles, was ich fand, war eine Übersicht über die von mir mit den goldenen Sternchen gemarkten Lesezeichen, die Google auch erst vor Kurzem eingeführt hatte. Zum Ziel kam ich erst über diese Booksmark-URL. Ihr solltet es also auch auf diesem Wege versuchen, falls es euch anders nicht gelingt. 

Kommen wir zum Feature selbst, bei dem uns einiges schon bekannt vorkommen dürfte. Einige von euch werden es nämlich bereits vom Google Notebook Service her kennen. Dort bestand die Möglichkeit, interessante Websites, die man beim Surfen durchs Web entdeckt hat, in Listen zu speichern. Da der Suchriese seinen Notebook-Dienst aber vor einiger Zeit aufs Abstellgleis gestellt hat (User mit noch aktivem Account können ihr aber weiterhin uneingeschränkt nutzen), wurde die Listenfunktion nun einfach auf die Bookmarks übertragen. Alles weitere lässt sich anschaulicher anhand von Screenshots erklären… (weiterlesen …)

Posted in Internet, Produkte, Unternehmenwith 13 Comments →

Apples ‘Pöh!’ an Google: Yahoo! schafft den Sprung auf das iPhone24.03.10

Gawker hatte am Dienstag eine kleine Story gebracht, in der beschrieben wurde, wie Apple-Boss Steve Jobs seinen Google-Kollegen Eric Schmidt die Hölle heiß machte. Es geschah in der Black Rock Wüste im Nordwesten Nevadas im Sommer 2007 – kurz bevor das iPhone seinen Marktstart erlebte. Jobs hatte Wind davon bekommen, dass Google an einem “G-Phone” arbeitete (später würde es als Nexus One die Runde machen) und war stinksauer auf Schmidt. Laut Bericht rief er den Google-Chef, der damals noch im Aufsichtsrat von Apple saß, auf seinem Handy an. Jobs “schrie” und “schimpfte”, bis die Verbindung zusammenbrach. Schmidt rief später von einer Telefonzelle aus zurück: “Steve ist sehr, sehr verärgert”, soll er später seinem Mitreisenden verraten haben. “Mein Gott, war der wütend.”

Das nur als kleine Illustrierung der Beziehung zwischen Apple und Google. Schon an mehreren Stellen konnten wir beide Konzerne auf Kollisionskurs sehen, aus der ehemalig Silicon Valley-Liaison ist heute offene Feindschaft geworden: Beide fischen im selben Gewässer. Deshalb war es auch nicht verwunderlich, als vor wenigen Monaten das erste Mal eine Bing-Such-App für das iPhone auftauchte. Apple hatte tatsächlich Microsoft den Zutritt zum App Store gestattet, nur, um die Abgängigkeit von Google weiter zu verringern. Und heute kommt ein weiterer Sargnagel für die Google-Beziehung hinzu. (weiterlesen …)

Posted in Software, Unternehmenwith 10 Comments →