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Archive for 03.2010

Marketplace für Windows Phone 7: Microsoft sucht jetzt willige Entwickler [Update]16.03.10

Microsoft nutzt derzeit die Entwicklermesse MIX10 in Las Vegas, um die Programmierer unter die Haube des nagelneuen Handy-OS Windows Phone 7 schauen zu lassen. Ziel der Veranstaltung ist es, neue Fans für das Betriebssystem zu gewinnen, das in etwa einem halben Jahr auf den Markt kommt. Und bis dahin muss eine ansehnliche Palette nützlicher Apps bereitstehen, die Kunden vom Mehrwert überzeugen.

Dazu wurde heute die Entwicklungsplattform für Windows Phone 7 freigegeben. Der Spielraum der Programmierer bewegt sich zwischen Silverlight und dem XNA-Framework, das auch bei der Xbox zum Einsatz kommt und unter anderem 3D-Games möglich macht. “Windows Phone 7 Series kombiniert eine Multimedia-Anwendungsumgebung mit leistungsfähiger Hardware, einem neuen Software-Ansatz und neuem Design”, warb Joe Belfiore von Microsoft. “Damit können Entwickler und Designer schnell und einfach hochwertige Anwendungen und Spiele erstellen.” Über ihre Programme sollen die Entwickler auf folgende gerätespezifischen Funktionen zugreifen können: (weiterlesen…)

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Bericht: Samsung stellt iPad-Attentäter in Aussicht16.03.10

APC hat Bestätigung! Da APC aber nur eine Quelle ist, bitte ich, die nun folgende Information mit kritischem Blick zu lesen. Also, das Tech-Magazin will exklusiv erfahren haben, dass Samsung einen iPad-Attentäter in der Pipeline hat! Kein Nachahmer, kein Simulant – nein, etwas “Besseres” soll es sein. Noch dieses Jahr soll der Flachmann auf den Markt kommen. Ein Redakteur traf den Chef der australischen IT-Division auf dem diesjährigen Samsung Forum in Singapur und konnte dem Manager einige Details entlocken.

Samsung hat zwei Alleinstellungsmerkmale ausgemacht, die es zu besetzen gilt, um Apples Lösung alt aussehen zu lassen: Rechenpower und Konnektivität – genau das seien die Schwachstellen des iPad, so der Samsung-Mann. “Ich weiß, dass die Tablet-Plattform Beine hat, doch ich denke, diese Beine müssten wesentlich kräftiger sein. Zum Beispiel ein Produkt mit Atom-Prozessor, das wesentlich flexibler ist – von den Ein- und Ausgängen nicht zu sprechen. So etwas hätte mehr Potential als das iPad.” (weiterlesen…)

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Eine Doku für 400 Millionen Facebook-Nutzer: ‘Fernsehen ist ein schwarzes Loch’16.03.10

Kennt ihr bei “Hart aber fair” diese kleine Feedbackrunde? Frank Plasberg seufzt dann immer ein wenig und rückt im dynamischen Schritt vom Gästetisch ab, um ein Schwätzchen mit seiner Redaktionsdame zu halten. Frage: “Wie ist die Stimmung da draußen im Land?” Es ist wundersam, dass dort niemand auf eine bessere Idee kommt, als die Zuschauer um einen Eintrag “im Gästebuch” zu bitten oder gar zum “Anruf im Studio” zu animieren. Das Feedback des Publikums wird umständlich und selektiv eingesammelt und dann vom Blatt ablesend wieder durch die Kamera auf die Bildschirme der Leute gespuckt. Das war es. Ich glaube, so haben das in den Achtzigern schon die Benefiz-Shows gemacht. Gibt es denn nach 30 Jahren Fernsehgeschichte keine besseren Ansätze? Natürlich gibt es die…

Das neueste Experiment zum interaktiven TV-Konsum startet in wenigen Wochen der US-Fernsehsender PBS. In Zuge der Reihe “American Experience” wurde die Dokumentation “Earth Days” produziert, ein 102-minütiger Streifen, in dem die Entwicklung des Umweltaktivismus in den Vereinigten Staaten nachgezeichnet wird. Der Film wurde schon in rund vierzig Kinos im Land gezeigt, nun steht die TV-Premiere an. Doch der Produzent Mark Samels hat dieses Mal andere Pläne: “Unser Fernsehen ist ein sehr distanzierendes Medium”, erzählte er nun der “New York Times“. “Man steckt all Arbeit hinein und am Ende verschwindet es in diesem schwarzen Loch, im Äther.” (weiterlesen…)

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Opera: Finale Versionen des Mini 5 und Mobile 10 stehen zum Download bereit16.03.10

Freunde des besonderen Surferlebnisses: Es ist soweit. In einer soeben veröffentlichten Pressemitteilung lässt der norwegische Browserhersteller Opera seine treuen und neuen Fans wissen, dass Opera Mini 5 und Opera Mobile 10 jetzt in ihrer finalen Version veröffentlicht wurden und ab sofort von der Unternehmensseite kostenlos heruntergeladen werden können.

Bei der Weiterentwicklung des Browser-Duos wurde vor allem Wert auf das Wesentliche gelegt: “Die Bedürfnisse unserer mehr als 50 Millionen Nutzern stets vor Augen, haben wir uns insbesondere auf die Geschwindigkeit, eine unserem Browser für Desktop-PCs vergleichbare Funktionalität und die Datensicherung in unseren mobilen Browsern konzentriert”, so Lars Boilesen, CEO von Opera Software. Für alle Neu-Fans, die es bisher nicht wussten: Durch das Routing auf die hauseigenen Server schafft es Opera, die Größe der Datenpakete, die zum Smartphone geschickt werden, um bis zu 90 Prozent zu reduzieren. Der Vorteil spiegelt sich dadurch nicht nur in der Speed wider, mit der Webseiten aufgebaut werden, sondern auch im Geldbeutel. Wer einen volumenabhängigen Datentarif hat oder im Ausland mobil surfen will, wird das zu schätzen wissen. Für Liebhaber der visuellen Aufbereitung gibt es die Leistungsübersicht nachfolgend auch in bewegten Bildern: (weiterlesen…)

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Google: Rettet eine Steuer die lokale Presse in England?15.03.10

Es ist doch seit Jahren unverändert: Die Verlage (Musik und Zeitungen gleichermaßen) schauen auf die Absatzzahlen, blicken sich dann schulterzuckend gegenseitig an, sehen noch einmal auf die Zahlen – und letzten Endes bleibt der Blick dann hängen auf der anderen Seite des Zauns. Dort – im Google-Land – läuft alles etwas anders. Während die ganze Welt unter einer beispiellosen Finanzkrise ächzt und leidet, sieht es dort aus wie immer: Die Honig-Töpfe sind prall gefüllt, die gebratenen Hähnchen fliegen in Schwärmen über die saftigen Wiesen hinweg und die stets fröhlichen Einwohner bewerfen sich kichernd mit Geld, welches überall einfach so herumliegt.

Wenn ich nun also Teil einer darbenden Industrie bin, kann man es mir vermutlich nicht einmal verdenken, wenn ich nicht konstruktiv über eine Lösung meines Problems nachdenke, sondern mich immer von dem Schlaraffenland Google ablenken lasse. Irgendwann kann man keinen klaren Gedanken mehr fassen und sieht den einzigen Ausweg: Ich brauche das Geld von Google. (weiterlesen…)

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Licht aus, Spot an: Design-Konzept projiziert Botschaften auf den Asphalt15.03.10

Vielleicht habt ihr das bei euch in der Stadt ja auch – und auch schon einmal selbst gesehen. Ich meine so kleine Projektoren vor bestimmten Geschäften in der Fußgängerzone, mit denen die Ladenbesitzer ihre Werbung auf den Asphalt beamen und sie euch so quasi zu Füßen legen. Stellt euch das Ganze nun in einem größeren Maßstab vor, siedelt es an einer stark frequentierten Kreuzung an und lasst die Lichter im bunten Glanze nicht nur als Kaufanreiz erstrahlen, sondern auch als Richtungsweiser, Hinweisgeber, oder Dekoration. Dann seht ihr ziemlich genau das, was sich die Designer von Quartier Des Spectacles unter ihrem Projekt “Intersection Signalétique” vorstellen.

Einen Prototypen haben die Mädels und Jungs bereits an der Kreuzung von Sainte-Catherine und Saint-Denis in Montreal aufgebaut. Mittels mehrerer an Masten aufgehängter Projektoren, die auf die Ampelschaltung abgestimmt sind, erfahren die Fußgänger auf etwas ungewohnte Weise, wann sie sicher die Straße überqueren dürfen. Und während sie bei Rot warten, gibt es Informationen zu Events in der näheren Umgebung. Schaut euch dazu mal das kleine Filmchen an (weitere Fotos findet ihr auf der oben verlinkten Seite):  (weiterlesen…)

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Im Namen des Konsumenten: Urteil zu Preisänderungen ein Schock für Internethändler15.03.10

Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) dürfte zwar uns Konsumenten erfreuen, weil es unserer Irreführung durch Internethändler entgegenwirken soll. Gleichzeitig könnte es aber auch ein erneuter Beleg dafür sein, dass die Rechtsprechung beziehungsweise die ihr zugrundeliegenden Gesetze hierzulande längst nicht mehr mit der Entwicklung im Internet mithalten können. Um aber nicht die Moral der Geschichte vorwegzunehmen, kurz zum Hintergund: Ein Händler hatte auf der Preissuchmaschine idealo.de eines seiner Produkte beworben. Aufgrund des besonders günstigen Preises wurde es auf Platz 1 der insgesamt 45 Suchergebnisse gelistet. Dumm nur, dass dieser Preis auch dann noch angezeigt wurde, als der Händler ihn bereits drei Stunden zuvor auf seiner eigenen Homepage angehoben hatte. Schwupps war ein Konkurrent zur Stelle, mahnte den Händler wegen Irreführung des Kunden ab und bekam nun in dritter Instanz Recht. Dass aber Recht haben und Recht bekommen zwei Paar Schuhe sind, dürfte jedem klar sein – vor allem nun auch den Internethändlern.

Im vorliegend Fall hatte der Händler die Information über den geänderten Preis nämlich umgehend an Idelo weitergeleitet, und damit war die Sache für ihn erledigt. Nicht so aber für seinen Konkurrenten und das BGH. Obwohl die Preissuchmaschine im Kleingedruckten darauf hinweist, dass für die angegebenen Preise und Verfügbarkeiten keine Gewähr übernommen werde und Änderungen aus technischen Gründen nicht in Echtzeit angezeigt werden könnten, sei die Kenntnis dieses Umstands vom Kunden nicht zu erwarten, so die Begründung der Richter. Für ihn gelte in Anlehnung an das Akronym WYSIWYG: The price you pay for is the price you see. (weiterlesen…)

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Digg-Jux zeigt Twitter-Schwachstelle auf – und sorgt für viel PR15.03.10

Am vergangenen Samstag haben sich Kevin Rose und Alex Albrecht in ihrem wöchentlichen Video-Podcast Diggnation einen interessanten Scherz erlaubt. Der Gründer des Social Booksmark-Dienstes Digg und der Schauspieler und Podcaster traten am Rande des South by Southwest Interactive-Festivals mit ihrer Show live auf und baten ihre Gäste um Teilnahme an einem Weltrekord-Versuch: Es sollte der größten, jemals unternommenen Twitter-Scherz beziehungsweise Twitter-Falschmeldung gestartet werden. Dazu sollten die Party-Gäste die Nachricht twittern, dass Conan O’Brian nun auf Revision3 zu sehen sei. Zur besseren Nachverfolgung sollte jeder Tweet zusätzlich den Hashtag #omgconan enthalten. Für all jene, den beide Namen völlig fremd sind: O’Brian ist ein in den USA sehr populärer Talkshow-Moderator ist, dessen “Tonight Show” erst kürzlich von dem Fernsehsender NBC eingestellt wurde, nachdem der Moderator ihrer Verschiebung auf einen anderen Sendeplatz nicht zugestimmt hatte. Und bei Revision3 handelt es sich um einen Internet-Fernsehsender aus San Francisco, zu dessen populärsten Sendungen – ihr werdet es erraten haben - Diggnation gehört.

Das Interessante an dem Gag ist nun, dass er die größte Schwachstelle von Twitter offenbart. Wie ich vergangene Woche in einem Artikel zu der Nachrichtenangentur Reuters geschrieben habe, wird Twitter nämlich von vielen Menschen als News-Ticker benutzt. Dabei kann die Quelle der Nachricht aber oftmals gar nicht verifiziert, die Gültigkeit der Meldung somit nicht (sofort) überprüft werden. Häufig wird die Zahl derjenigen Twitterer, die unabhängig voneinander (also keine Retweets) die gleiche Meldung posten, als Barometer für deren Wahrheitsgehalt genommen. Und genau an dieser Stelle haben die Digg-Gründer angesetzt und diesen “Sicherheitsmechanismus” ausgehebelt. (weiterlesen…)

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Aus Angst vor Ballmer: Mitarbeiter verstecken ihre iPhones15.03.10

So locker wie bei seinem Besuch an der Trevecca Nazarene University in Nashville reagiert Steve Ballmer offenbar nicht immer, wenn er mit einem Produkt seines Erz-Rivalen Apple konfrontiert wird. Damals hatte ein Student ihn gefragt, ob er dessen Mac signieren würde. Der Microsoft-CEO machte gute Miene zum bösen Spiel und kritzelte seinen Namen und eine kleine Botschaft – “Need a new one?” – auf das Gerät (Für alle, die es nicht kennen, habe ich das Video weiter unten nochmal eingebettet). Weniger “amused” ist Herr Ballmer aber offenbar, wenn seine eigenen Angestellten Apple-Produkte denen des Software-Riesen vorziehen.

Dem “Wall Street Journal” zufolge soll ein Microsoft-Mitarbeiter auf einem Firmen-Meeting versucht haben, ein paar Schnappschüsse von seinem Boss zu machen – und zwar mit einem iPhone. Dieser reagiert prompt, riss dem Unglücksraben das Smartphone aus der Hand, legte es auf den Boden und tat so, als würde er es mit seinem Fuß zertreten. Die Botschaft an die Tausende von Microsoft-Beschäftigten, die dem Spektakel beiwohnten, dürfte klar gewesen sein. Seitdem trauen sich nur noch die wenigsten von ihnen, ihr iPhone auf dem Firmengelände öffentlich zu benutzen. (weiterlesen…)

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GEZ: SPD wünscht den Abschied von der gerätebezogenen Gebühr12.03.10

Große Ereignisse erwarten Deutschland im Juni. Nein, zur Abwechlsung meine ich nicht die Fußball WM. Die Rede ist von einem Treffen aller Ministerpräsidenten, um eine “Neuordnung der Rundfunkfinanzierung” zu besprechen.

Geht es eigentlich nur mir so, dass sich der Begriff “Rundfunk” noch urzeitlicher anhört als die GEZ an sich? Ich zahle seit vielen Jahren brav meine Gebühren, muss irgendwie aber trotzdem jedes Mal zusammenzucken, wenn die GEZ in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Beispiele der jüngeren Vergangenheit wären da die Forderung nach der vollen Gebühr auf “neuartige Geräte”, womit wohl dieser neuartige Humbug namens Computer oder Handy gemeint sein soll.

Darüber hinaus hat man ein Portal an den Start gebracht, in dem man neben Blogbeiträgen von GEZ-Mitarbeitern ein Forum in den Mittelpunkt des Angebots rückt. Es macht durchaus Sinn, die Kommunikation mit den Gebührenzahlern zu suchen, auch wenn vorher klar gewesen sein dürfte, dass man damit ein Minenfeld betritt. Denn wie es schon Korrupt auf seinem Blog in etwas markigeren als meinen Worten resümiert hat, dürfte so ziemlich jeder Mensch in diesem Land – und das schließt Mitarbeiter der GEZ mit ein – eine Vorstellung davon haben, welche Meinung über diesen Gebühren-Dinosaurier vorherrscht. (weiterlesen…)

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Google wird von China ermahnt – und Microsoft freut sich12.03.10

Wenn zwei sich streiten, dann freut sich der Dritte. Letzterer könnte Microsoft sein, die anderen beiden sind Google und China. Kurz zur Erinnerung: Mitte Dezember des vergangenen Jahres wurden der Suchriese und knapp zwei Dutzend andere Unternehmen Opfer einer gezielten und schweren Cyber-Attacke. Wie sich herausstellte, wurde sie von chinesischen Elite-Schülern im Auftrag der kommunistischen Regierung des Landes durchgeführt, was China allerdings bestreitet. Als Reaktion auf den Angriff hatte Google angekündigt, die vereinbarte Zensur in China zu beenden und sich notfalls sogar komplett aus dem Land zurückzuziehen. Seitdem suchen beide Parteien nach einer Lösung, beharren aber weiter auf ihrem jeweiligen Standpunkt. Diesen hat der chinesische Minister für Industrie und Informationstechnologie, Li Yizhong am heutigen Freitag noch einmal in deutliche Worte gepackt.

Am Rande der Tagung des Volkskongresses in Peking stellte er klar, dass Google “die Konsequenzen wird tragen müssen”, wenn die von der chinesischen Regierung geforderten Zensurbestimmungen nicht auch weiterhin umgesetzt werden. Und weiter: “Ich hoffe, Google kann Chinas Regeln und Bestimmungen respektieren. Wenn jemand auf Maßnahmen beharrt, die gegen chinesisches Recht verstoßen, dann wiederhole ich: Dieser jemand ist unfreundlich und unverantwortlich und wird die Konsequenzen selbst zu verantworten haben.” Eine recht deutliche Ansage und es stellt sich die Frage, ob man Google an seinen Taten oder nur den Worten wird messen können. (weiterlesen…)

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iBooks vs. eBookstore: Händler will Bücher auch aus eigenem Store fürs iPad verkaufen12.03.10

“Kunden können am Freitag, den 12. März ab 5.30 Uhr morgens pazifischer Zeit auf apple.com ihre Vorbestellung tätigen.” Diese Mitteilung ist all jenen als E-Mail ins virtuelle Postfach geflattert, die ihre Adresse in Apples Benachrichtigungsliste hinterlegt hatten. Heute ab 14.30 Uhr unserer Zeit sitzen also Steve Jobs netten Angestellten mit Notiz-Zetteln und Bleistiften bereit, um eventuell eingehende Vorbestellungen für das “magische und revolutionäre iPad“ entgegenzunehmen. Und offenbar erwartet der Maestro einen regen Zulauf, denn Analysten zufolge sollen allein im ersten Halbjahr 2010 um die 5 Millionen iPads hergestellt werden. Ob die dann auch wirklich an den Mann/Frau gebracht werden können, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Über die Verkaufspreise und Verfügbarkeiten hatten wir euch ja bereits informiert – wer also hierzulande nicht bis Ende April warten möchte und über einen Zweitwohnsitz in den USA und eine amerikanische Kreditkarte verfügt (bei Bedarf könnte ich mit letzterem aushelfen), der sollte jetzt die Uhr nicht mehr aus den Augen lassen.

Püntklich zu dieser Ansage hat ein weiterer Buchverlag ganz deutlich seine Sympathien für das Multimedia-Tablet aus Cupertino betont. Nachdem vor einigen Tagen bereits John Makinson, seines Zeichens CEO von Penguin Books, seine Freude über das iPad und dessen Nutzen für sein Haus mit der Welt geteilt hatte, ziehen nun die Verantwortlichen Barnes & Noble nach. Auf dem Unternehmensblog des größten amerikanischen Buchhändlers heißt es: ”…daher wollten wir bestätigen, dass wir in Kürze einen neuen B&N eReader für das iPad anbieten werden”. (weiterlesen…)

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Reuters kontra Twitter: Erst die Kunden, dann die Follower12.03.10

Es dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben, dass Twitter sich schon lange vom Slogan “Was machst du gerade” verabschiedet hat und nun fragt, “Was sagen andere über…?”. Damit zollen die Verantwortlichen des Microblogging-Dienstes dem Trend Respekt, dass profane Tweets mit simplen Tätigkeitsbeschreibungen und relativ geringem Informationswert sukzessive durch News-lastige Kurznachrichten ersetzt werden. Dazu gehören immer öfter brandaktuelle Berichte wie beispielsweise nach der Präsidentschaftswahl im Iran, dem Flugzeugabsturz in den Hudson River oder der Bundespräsidentenwahl. Dabei sind es oft aber nicht nur die sogenannten Bürgerjournalisten, die zufällig zur rechten Zeit am richtigen Ort sind und über Vorfälle twittern. Häufiger sind es Journalisten selbst, die ihre Follower mit Exklusivmaterial füttern.

Und genau dieser Umstand geht der amerikanischen Nachrichtenagentur Reuters gewaltig gegen den Strich. So gewaltig sogar, dass sie kürzlich eigens für ihre Mitarbeiter Verhaltensregeln im Umgang mit Social Networks erstellt und in das Kapitel “Reporting from the internet” ihres “Handbook of Journalism” aufgenommen hat. Unter anderem enthält es die Anordnungen, dass erst ein Vorgesetzter kontaktiert werden sollte, bevor ein Reuters-Journalist Twitter zu beruflichen Zwecken nutzt, diese Tweets dann von jemand anderem zur Sicherheit gegengelesen werden sollen, in ihnen keine persönlichen – vor allem politischen – Ansichten enthalten sein sollen und der Mitarbeiter für seine privaten Tweets entsprechend einen privaten Account nutzen sollte. Alles völlig nachvollziehbare Grundsätze, die in der Basic-Thinking-Redaktion ähnlich gehandhabt werden und Irritationen wie im Beispiel von Alex Paynes Tweet verhindern sollen . Der in meinen Augen entscheidende Passus ist aber jener, der die Journalisten dazu auffordert, ihre Nachrichten nicht auf Twitter auszuplaudern, bevor die Reuters-Kunden sie erhalten haben. (weiterlesen…)

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Fraxion: Das heiße Eisen “Paid content” in Blogs12.03.10

Im Zuge unserer kleinen Monetarisierungsdebatte in eigener Sache warfen einige Leser immer wieder die Idee Flattr in den Raum. Es geht um die Frage, wie Blogs – privat oder kommerziell – ihren eigenen Betrieb finanzieren können. Paid Content ist eine Möglichkeit und Flattr, erfunden vom Mitgründer von The Pirate Bay Peter Sunde, ist ein ziemlich kreativer Ansatz. Die Diskussion über Bezahlinhalte wird offenbar immer breiter geführt, immer mehr Modelle werden im Netz lanciert, doch bei allen stehen stets zwei Punkte im Vordergrund:

  • Jeder Publisher muss in der Lage sein, darüber entscheiden zu können, wie er seine Inhalte im Netz verfügbar macht.
  • Es muss ein idiotensicheres Payment-System existieren, welches sowohl die nötige Sicherheit mit sich bringt, als auch einfach genug zu bedienen ist, um die Hemmschwelle beim Zahlvorgang möglichst gering zu halten.

Schauen wir uns also mal eine neuen Kandidaten an: Fraxion zum Beispiel möchte einen etwas anderen Weg gehen. Dank Fraxion soll es jedem Blogger ermöglicht werden, die gewünschten Inhalte gegen Zahlung freizugeben, wobei die Zahlung durchaus minimal sein darf, um die Hemmschwelle für potentielle Leser so gering wie möglich zu halten. Schaut Euch dazu am besten den folgenden Clip an. (weiterlesen…)

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Spielzeug wird zum Elektroschocker: Wer zu viel denkt, wird bestraft11.03.10

Im Original stammt der Mindflex vom amerikanischen Spielzeugkonzern Mattel, wurde zu Beginn des vergangenen Jahres auf der CES vorgestellt (keine Ahnung, ob es das Teil mittlerweile auch bei uns zu kaufen gibt) und war ein echter Hingucker. Es befähigte nämlich den Spieler, nur Kraft seiner Gedanken einen kleinen Ball durch ein Plastiklabyrinth zu führen. Der Trick dabei bestand darin, dass mittels eines Kopfaufsatzes die Hirnströme gemessen wurden und je stärker diese waren, desto stärker blies ein Ventilator den Spielball durch die Lüfte.

Nun haben die Jungs von Harcos Labs ihre eigenen Vorstellungen davon gehabt, was man mit dem Mindflex so alles anstellen könnte und haben sich eine Do-it-yourself-Variante desselbigen gebastelt. Auch bei ihr werden die Hirnströme gemessen, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Nun gilt es, so gut wie möglich nichts zu denken und seine Gehirnströme auf einem niedrigen Level zu halten. Steigt deren Intensität nämlich, was durch eine Ampel-ähnliche Lämpchenanordnung angezeigt wird, und übersteigt dabei einen kritischen Punkt, setzt es… Stromstöße (siehe Bild). Wer andere nicht leiden sehen kann, sollte jetzt nicht weiter lesen, alle anderen werden vermutlich mit den (freiwilligen) “Testpersonen” mitlachen müssen… (weiterlesen…)

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