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Archive for 08.2010

Bundesdatenschützer: Größeres Problem als Street View ist heimliche Nutzer-Ortung31.08.10

Im Interview mit der „Internet World“ schließt sich Bundesdatenschützer Peter Schaar der Meinung vieler Netzbewohner an, dass es drängendere Probleme gibt, als die Veröffentlichung von Hausfassaden im Internet. Trotz des Hypes um das Projekt geht er davon aus, dass „bei Google Street View bislang keine sensiblen Daten gespeichert wurden“.  Die Straßenansicht der Suchmaschinen-Firma unterscheide sich aber deutlich von anderen Internetprojekten. Hier sei nämlich der größte Teil der Betroffenen selber nicht im Netz unterwegs. Daraus resultierten viel massivere Vorbehalte gegen die ungefragte Nutzung der persönlichen Informationen als es bei Internetusern der Fall sei.

Jeder Bürger kann zwar gegen die Darstellung seines Hauses bei Street View Widerspruch einlegen, wer aber sein Haus auch nicht bei Sightwalk sehen möchte, muss zusätzlich bei diesem Unternehmen widersprechen. Und bei jeder zukünftigen Firma mit ähnlicher Idee ebenfalls. Um dieses Problem zu lösen, schlägt der Experte eine zentrale Widerspruchsstelle vor. Hier könnte jeder Bürger seine Ablehnung der Datenveröffentlichung dokumentieren. Schon während der Entwicklung würden Firmen dann erfahren können, welche Informationen sie nicht nutzen dürfen.

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Die Geheimnisse der Geheimniskrämer offenbaren: Gawker startet Wikileakileaks.org31.08.10

Wenn Offenheit, dann bitteschön bei den Anderen: Die Whistleblowing-Site Wikileaks.org ist inzwischen weltberühmt dafür, vertrauliche Dokumente von Regierungen und Unternehmen zu veröffentlichen. So sorgte die Website für Schlagzeilen, als sie im April ein Video über ein Massaker von US-Soldaten an Zivilisten im Irak veröffentlichte, oder als es Nachrichtenmagazinen wie dem “Spiegel” Protokolle über den Afghanistankrieg zuspielte. Geht es aber um das eigene Projekt, halten sich die Wikileaks-Verantwortlichen bedeckt. Dass der Hauptserver im liberalen Schweden steht und der medienscheue Austalier Julian Assange treibende Kraft des Ganzen ist, weiß man. Ansonsten, so beklagt es Valleywag-Autor Adrian Chen, schotte sich Wikileaks vom Rest der Welt ab wie ansonsten nur Nordkorea.

Wer etwa alles bei Wikileaks mitarbeite, wie das Projekt organisiert oder finanziert werde, sei so gut wie unbekannt. Und vor allem etwas anderes schien die Macher vom Valleywag-Blog zu stören, das Teil des Medienunternehmens Gawker ist: Wer etwas Negatives über Wikileaks schreibe, werde mit der kalten Schulter bestraft: deren Reporter erhalten keine Informationen mehr von Wikileaks. Gawker selbst ist das dem Bekunden nach passiert, nachdem man energisch darüber berichtet hatte, dass Julian Assange in Schweden sexuelle Belästigung vorgeworfen wird. Grund genug auf jeden Fall, Wikileaks etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und es ihnen mit eigener Münze heimzuzahlen: mit Wikileakileaks.org. (weiterlesen…)

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Digg-Nutzer laufen Sturm gegen neues Design – und schleusen Reddit-Beiträge ein31.08.10

Neu ist nicht immer besser, auf alle Fälle aber ungewohnt: Diggs User, denen das neue Design des Social-News-Aggregators nicht gefällt, haben gestern Beiträge der Konkurrenten Reddit bei Digg eingeschleust und nach ganz oben gewählt. Dort blieben die Artikel für lange Zeit, bevor sie jetzt zur Stunde auf der Startseite wieder nach unten gerutscht sind. Für Digg ist das ein Schlag ins Gesicht, denn das lang erwartete neue Design, stolz “New Digg” genannt, sollte ein Meilenstein werden. Digg hatte dafür neue Funktionen eingebaut, die an ein Social Network erinnern. So sollte es möglich sein, prominenten Diggern per Klick zu folgen, wie die Nutzer es von Twitter her kennen.

Neu ist, dass Verlage jetzt die Möglichkeit haben, ihre Beiträge selbst bei Digg einzustellen. Die Social-News-Site, die bislang allein von Nutzervorschlägen lebte, legt auf die Meldungen von Online-Ablegern von Tageszeitungen oder Techblogs damit mehr Gewicht. Wer viele Follower hat, seien es Prominente oder Medien, kann davon ausgehen, dass selbsteingestellte Beiträge lange prominent auf der Digg-Startseite platziert bleiben. (weiterlesen…)

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Welche deiner E-Mails sind wirklich wichtig? Google weiß das jetzt ganz genau31.08.10


Wer jeden Tag hunderte E-Mails bekommt, der hat auf Dauer ein Problem. Zwar sortiert der Spamfilter die unbrauchbaren Nachrichten automatisch aus, aber der Rest bleibt eine graue, undurchschaubare Masse, die Mail für Mail abgearbeitet werden muss. Wer jeden Tag hunderte E-Mails bekommt und bei Google arbeitet, kommt vielleicht auf die Idee, daran etwas zu ändern. Ab heute nämlich wird schrittweise die Funktion „Priority Inbox“ bei Gmail freigeschaltet.

Im Grunde handelt es sich dabei um einen umgekehrten Spamfilter, der die besonders wichtigen Nachrichten automatisch erkennt. Dafür analysiert das System, welche Mails der User liest, auf welche er antwortet und mit wem er besonders häufig Mitteilungen austauscht. Zusätzlich wertet das Programm auch den Brieftext aus und stuft den Inhalt dementsprechend als wichtig oder unwichtig ein. (weiterlesen…)

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Chatroulette 2.0 ist da – aber nichts ist besser geworden30.08.10

Vor einer Woche verabschiedete sich Chatroulette überraschend aus dem Web und hinterließ nur eine kurze Abschiedsnachricht: „Das Experiment Nummer 1 ist beendet. Vielen Dank für Ihre Teilnahme. Die überarbeitete Version der Website startet morgen.“ Zwei Tage später wurde aus „morgen“ dann „bald“, aber sonst änderte sich nichts: die Plattform blieb offline.

Nun ist die Seite wieder da, aber irgendwelche qualitativen Änderungen sind nicht zu entdecken. Was war noch im Mai nicht alles spekuliert worden: Mittels modernster Bilderkennungssoftware würde das Programm visuelle Belästigung automatisch ausfiltern und mit der Beratung des Napster-Gründers Shawn Fanning hoffentlich bald wieder zu altem Glanz zurückkehren.

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Die Handygewinner stehen fest – “Das ist ja superdupermegaoberaffengeil!”30.08.10

So, es ist Zeit, von uns eingeforderte Kreativität auch offiziell auszuzeichnen. Wir hatten Euch ja vor einigen Wochen gebeten, uns mitzuteilen, warum ausgerechnet ihr eines unserer beiden zur Verlosung stehenden Handys haben müsst. Viele, viele Zuschriften haben wir über unsere Accounts bei Facebook und Twitter erhalten. Heute wollen wir euch kurz verraten, welche Glückskekse ab sofort mit neuer Mobilfunk-Hardware telefonieren.

Schon im Vorfeld war für uns klar, dass wir die meisten Zuschriften für das LG Mini zu erwarten hatten. Und so sollte es dann auch kommen. Das Mini-Smartphone aus Südkorea stand ganz klar im Fokus eures Interesses. Ein paar Zuschriften haben wir aber auch für das Emporia Elegance erhalten. Beide Geräte sind inzwischen durch uns verschickt worden und bei ihren Empfängern eingetroffen. (weiterlesen…)

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Au revoir, ATI! AMD lässt die Grafikkarten-Marke sterben30.08.10

Das Ende einer bewegten Geschichte: Fast pünktlich zum 25-jährigen Markenjubiläum wird ATI in die ewigen Jagdgründe geschickt: Chiphersteller AMD streicht den Namen des im Juli 2006 übernommenen Herstellers für Grafikkarten. Neue Karten werden jetzt unter dem Namen AMD geführt und auf Rechnergehäusen zusätzlich mit Produktnamen wie “Radeon” bezeichnet. Statt wie bislang “ATI Radeon Graphics” ist auf den neuen Logos künftig der neue Name “Radeon Graphics AMD” zu finden (siehe Bild oben). Eine entsprechende Werbekampagne laufe bereits. Das berichten die Kollegen von Golem.de nach einem Gespräch mit AMDs Markenchef John Volkmann. Bisherige ATI-Produkte behalten ihren Namen, Neuprodukte mit ATI-Logo soll es aber in ein paar Monaten nicht mehr geben. (weiterlesen…)

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Aktuelle Blockbuster bald bei YouTube – aber nur gegen Bezahlung30.08.10

Bei YouTube erwartet der Durchschnittsnutzer in erster Linie Kurzausschnitte diverser  Fernsehserien, Katzen und „in deinem Land leider nicht verfügbar(e)“ Musikvideos. Google allerdings hat höhere Pläne für seiner Videotochter und will laut eines Berichts der Financial Times noch in diesem Jahr groß in das Geschäft des Online-Filmverleihs einsteigen.

Bereits im Herbst letzten Jahres waren entsprechende Verhandlungen zwischen der Suchmaschinen-Firma und den maßgeblichen Hollywoodstudios bekannt geworden. Nun aber haben die Beteiligten ihre Gespräche intensiviert. Schließlich soll der Dienst noch vor Ende des Jahres starten, berichtet die Zeitung. YouTube würde dann in direkte Konkurrenz zu den etablierten Angeboten von Amazon, iTunes und Netflix treten. Die Filmindustrie will mit dem Onlinevertrieb ihrer Zelluloid-Produkte die sinkenden DVD-Verkäufe kompensieren. Für sie dürfte an der Kooperation mit der Streaming-Plattform besonders verlockend sein, dass die Kunden die Videos nicht herunterladen, sondern direkt über die Seite konsumieren. Denn wer keine Filme auf der Festplatte hat, kann sie auch nicht mit seinen Freunden tauschen. (weiterlesen…)

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“Lukratives Angebot”: Sky sucht Kontrolleure, die Schwarzseher aufspüren30.08.10

Neuer Job gefällig? Karriere beim Bundesnachrichtendienst angestrebt? Die GEZ bereits erfolgreich absolviert? Dann haben wir da was für euch: Sky sucht bundesweit 50 Kontrolleure, die überprüfen, ob Restaurants, Bars und Hotels das Bezahlprogramm auf legale Weise ausstrahlen. Ziel soll es sein, Schwarzseher auszuspähen. Die Tätigkeit wird überdurchschnittlich vergütet: Sky zahlt monatlich mindestens 2.500 Euro und legt für jeden erfolgreichen “Einzelauftrag” noch 280 Euro obendrauf, plus Spesen. Die Vertriebsfirma Exomax sucht vor allem Abiturienten, Absolventen und Berufserfahrene, die als Handelsvertreter agieren sollen.

Das berichtet das Nachtichtenmagazin “Fokus” in einer Vorabmeldung zum aktuellen Heft unter Berufung auf eine Ausschreibung der Vertriebsfirma Exomax, die von Sky beauftragt wurde. Die offizielle Aufgabe der Rekruten ist die “regionale Vermarktung” von Sky, was immer genau damit gemeint ist. Laut anderen Stellenangeboten, die auf der Website von Exomax zu finden sind (PDF), fallen darunter Tätigkeiten wie Klinkenputzen oder Mitarbeit an Infoständen. Pro Bundesliga-Spieltag seien laut dem Angebot dann “zusätzliche Einkünfte von etlichen hundert Euro machbar”. (weiterlesen…)

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Basic Flashback: Eine Hommage an WLANs – wo die schnelle Lutzi die Telekom killt29.08.10

Ich mag meine Nachbarschaft. Hier ist immer was los, hier laufen schräge Typen herum und hier scheint eine ganze Kolonie verirrter Künstler zu leben. Und sie pflegen die besondere Leidenschaft, einen kleinen Teil ihrer Nachbarschaft mit anonymen, ultrakurzen Cybertexten zu amüsieren: kreative WLAN-Namen. Twitter ist im Vergleich dazu ein Tolstoi-Roman: WLAN-SSIDs dürfen maximal 32 Zeichen lang sein. Sie werden nur von den Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft überhaupt gelesen, und auch nur dann, wenn man das seltene Vergnügen hat, sein eigenes WLAN gegen ein anderes zu tauschen.

Als meine Wohnung noch eine WG war, half ein Freund dabei, das WLAN einzurichten. Er machte sich einen Spaß daraus und nannte es “hierkoenntihrkiffen”, dabei tranken wir doch eigentlich nur Bier. Irgendwann ging das Router-Passwort verloren und deswegen heißt das WLAN jetzt immer noch so. Sei’s drum, “Fritz! Box WLAN 3270″ kann jeder, und leider macht sich die Mehrheit der WLAN-Nutzer nicht die Mühe, die Voreinstellung des Herstellers zu ändern. Eine nicht gerade kleine  Zahl aber nutzt den kreativen Minispielraum doch und schafft sich mit einer kreativen SSID (Service-Set Identifier) ein eigenes Reich. (weiterlesen…)

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Todesurteil nach zwei Monaten: 1&1 gibt das SmartPad auf27.08.10

Ende Juni hatte das SmartPad von 1&1 in Deutschland für Wirbel gesorgt. Das Billig-Tablet des Telekomunikations-Anbieters war zwar wirklich keine iPad-Alternative (Datenblatt als PDF). Aber immerhin  landete die Firma mit dem Rechner einen Coup, weil sie schneller als etwa die deutsche Konkurrenz mit  dem WeTab auf dem Markt war und so noch die ganze Apple-Euphorie mitnehmen konnte. Weiterer unschlagbarer Vorteil: bei Abschluss eines DSL-Vertrages bei 1&1 gab es den flachen Computer kostenlos dazu. Dieses Angebot zeigte Wirkung – zumindest ein bisschen: nach Aussage von Unternehmens-Chef Ralph Dommermuth sorgte der Gratisrechner für einen deutlichen Anstieg des DSL-Geschäfts im August. Weil aber gleichzeitig auch die Zahl der Resale-Kunden schrumpfte, blieb unter dem Strich eine stagnierende DSL-Kundenzahl.

Während das hauseigene Blog noch am 19. August den Kunden fröhlich die “ersten Schritte mit dem 1&1 SmartPad” beibrachte, verkündete der Chef heute überraschend das Ende des Rechners. Im September könnten die Kunden seiner Firma noch eines der Geräte erhalten, danach aber sei Schluss. (weiterlesen…)

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GEMA scheitert mit einem Eilantrag gegen YouTube, Problem bleibt bestehen27.08.10

Die GEMA ist vor dem Landgericht Hamburg mit einem Eilantrag gescheitert, Google die Veröffentlichung von 75 Videos auf YouTube zu verbieten und bisher veröffentlichte Videos zu löschen. Die GEMA selbst spricht von 600 Videos, die man zusammen mit anderen Verbundpartnern in einer Aufforderung an YouTube aus dem Mai gerne gelöscht sehen würde. Das verwundert zunächst, denn bisher konnte man fast sicher davon ausgehen, dass die konservativen Hamburger Richter stets für die Rechteverwerter entscheiden. Auf den zweiten Blick ist das jedoch kein Grund zu jubeln für die Freunde freier Musik. Die Richter haben lediglich keine Eile gesehen, mit der Google handeln müsse. Einen Unterlassungsanspruch zogen sie dennoch in Betracht; darüber wurde dieses Mal aber nicht entschieden. (weiterlesen…)

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iPhone-Hacker: Kein neuer Jailbreak mehr für iOS 4.027.08.10

Die Hackergruppe „iPhone Dev Team“ hat angekündigt, für die aktuellen Versionen des Apple-Systems keine weiteren Jailbreaks mehr zu veröffentlichen. Um vollen Zugriff auf das eigene Apfel-Gerät zu erhalten, muss es der Besitzer erst von den mitgelieferten Restriktionen befreien. Dann kann der Anwender beispielsweise auch Programme installieren, die der Hersteller nicht zuvor genehmigt hat. Da ein solcher Eingriff natürlich nicht vorgesehen ist, gelingt er nur durch die Ausnutzung von Sicherheitslücken im Betriebssystem. Der am Anfang dieses Monats vorgestellte Jailbreak sorgte unter anderem deshalb für Aufsehen, weil er sich nur durch den Aufruf einer Webseite starten ließ.

Einige Zeit später schloss die Softwareabteilung aus Cupertino die entsprechende Lücke mit der Auslieferung der Versionen 4.0.2 für das iPhone und 3.2.2 für das iPad. Dieser Schritt war gut für die Sicherheit der User, aber schlecht für alle, die ihr Apfelgerät trotz Update gerne befreien würden. Das “iPhone Dev Team” begründet nun in seinem Blog, warum sich die Programmierer entschieden haben, für die aktuelle Systemsoftware keine neue Einbruchssoftware mehr anzubieten.

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Google verbessert seine Echtzeitsuche für Twitter und Buzz – noch hakt es aber ein wenig27.08.10

Spätestens seit der Notwasserung des Passierflugzeugs im Hudson River und den Protesten gegen das Wahlergebnis in Iran ist Twitter als Lieferant aktuellster Nachrichten anerkannt. Eine Folge davon ist ein verändertes Nutzerverhalten: Wer heute wissen will, was weltweit über ein vor wenigen Minuten stattgefundenes Ereignis gedacht wird, nutzt nicht Google, sondern die Recherchefunktion des Microblogging-Dienstes. Ein Umstand, den die Entwickler aus Mountain View natürlich nicht auf sich sitzen lassen konnten.

Dementsprechend startete das Unternehmen schon im Dezember des vergangenen Jahres seine Echtzeitsuche, die vor allem auch die Ergebnisse des 140-Zeichen-Dienstes berücksichtigte. Nun hat der Konzern verkündet, dass er dieses Angebot weiter überarbeitet hat. Unter der Adresse google.com/realtime ist nicht nur die Suche nach bestimmten Begriffen in den Statusupdates von Twitter, Facebook und Buzz möglich, sondern auch die Einschränkung auf bestimmte Länder. Über die Eingabe von „Street View“ etwa sieht man, was weltweit über die Straßenansicht der Firma gedacht wird. Schränkt der User die Abfrage über die Funktion „Custom Location“ auf Deutschland ein, zeigt die Seite nur die heimischen Kurzmitteilungen an.

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Playmates im Browser-Spiel: Playboy und Bigpoint arbeiten an Game-Serie27.08.10

Das Männermagazin “Playboy” stößt in neue Märkte vor und kooperiert für eine Serie von Browserspielen mit dem Hamburger Anbieter Bigpoint. Aktuelle Playmates haben Gastauftritte in den Spielen, die auf der Website von Playboy.com erscheinen sollen. Bereits zur Gamescom wurde bekannt, dass die “Miss September” der deutschen Playboy-Ausgabe, Bernadette Kaspar, im neuen Spiel Poisonville einen Gastauftritt erhält. Neu ist, dass es nicht bei dem einen Spiel bleiben soll. Wie PCGames unter Bezug auf einen Beitrag auf Paidcontent.org berichtet, will Playboy verstärkt ins Games-Business einsteigen. Übrigens mitnichten nur in Deutschland: Die Spiele sind für die internationale Playboy-Website vorgesehen – ein echter Ritterschlag für Bigpoint.

Der Trailer zu “Poisonville”, einem GTA-ähnlichen Spiel, das zur Gamescom erschienen ist, setzt bereits dezent auf weibliche Reize, wobei schon deutlich wird, dass bei dem Massively Multiplayer Online Role-Playing Game (MMORPG) die Action klar überwiegt. “Viel” ist von den Playboy-Damen in doppelter Hinsicht natürlich nicht zu sehen: Zum einen tauchen sie im Spiel nur am Rande auf, zum anderen sind sie schon aufgrund der Schwierigkeit der Altersfreigabe züchtig angezogen.
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