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Archive for 12.2010

Windows Phone Marketplace: Experte hebelt mühelos Sicherheitssystem aus30.12.10

Als ich euch vor knapp einer Woche über die recht ansehnliche Entwicklung des Windows Phone 7 Marketplace berichtete, war mir noch nicht bekannt, dass dieser ein ziemlich großes Sicherheitsleck aufweist. Etlichen Entwicklern aber offenbar schon, die Microsoft auch darüber in Kenntnis setzten. Wie ein Proof of Concept-Video, das ich bei den Kollegen von WPCentral entdeckt habe, nun belegt, ist es dem Software-Riesen aber noch nicht gelungen, erfolgreich Maßnahmen zu ergreifen, um möglichem Missbrauch vorzubeugen.

In dem Video wird der Einsatz einer Software namens “FreeMarketplace” demonstriert, die ein Sicherheitsexperte innerhalb weniger Stunden selbst entwickelte. Mit ihrer Hilfe ist es ihm problemlos gelungen, jede einzelne App aus dem Marketplace auszuwählen, auf seinem Computer zu speichern, ihre Sicherheitseinstellungen außer Kraft zu setzen und sie dann auf ein freigeschaltetes Windows Phone zu laden. Das ganze funktioniert mit wenigen klicken, wie ihr nachfolgend sehen könnt: (weiterlesen …)

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Kinect für World of Warcraft : Forscher wollen heilen, Microsoft könnte profitieren29.12.10

Erst “3D Sex Villa“, jetzt “World of Warcraft (WoW)”. Nachdem zunächst der Spieleentwickler thrixxx mit der Ankündigung für Schlagzeilen gesorgt hatte, die hauseigenen (Sex-)PC-Spiele Kinect-tauglich machen zu wollen (woraus aber offensichtlich doch nichts wird), ziehen nun Fans des genannten Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiels nach. Bei ihnen handelt es sich um die - in der Tech-Szene nicht gänzlich unbekannten – Wissenschaftler der University of Southern California Institute for Creative Technologies (ICT).

Sie haben ein Toolkit namens Flexible Action and Articulated Skeleton Toolkit (FAAST) entwickelt, mit dessen Hilfe sich die nicht ganz unkomplizierte Steuerung der WoW-Charaktere mittels Körperbewegung und spezieller Gesten vollführen lässt. Allerdings befindet sich dieses Kit noch in einem frühen Entwicklungsstadium, was man nicht zuletzt an den etwas Rücken belastenden Verrenkungen erkennen kann, die ihr in dem nachfolgenden Video zu sehen bekommt: (weiterlesen …)

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‘What’s next?’ – Neue Skype-Landing-Page deutet auf mobiles Video-Chat hin29.12.10

Im Februar dieses nun bald endenden Jahres deutete Josh Silverman in einem Handelsblatt-Interview an, mit dem wohl derzeit populärsten VoIP-Anbieter Skype künftig stärker auf Video-Telefonie setzen und sich sukzessive von ”normalen” Gesprächen verabschieden zu wollen. Allerdings, so konnte man seinerzeit zumindest geneigt sein zu denken, sollte sich das auf Gespräche über PC beziehungsweise mit entsprechenden Skype-Clients ausgestattete Fernsehgeräte beschränken. Als der Internet-Telefonie-Anbieter dann drei Monate später neue Feature ausrollte, kristallisierte sich immer stärker heraus, dass man dafür sehr bald auch mobile Endgeräte ins Visier nehmen würde.

Eine neue Landing-Page könnte nun den Hinweis darauf liefern, dass uns Skype noch in diesem Jahr, quasi als verspätetes Weihnachtsgeschenk, die Möglichkeit des mobilen Video-Chat präsentieren wird. Außer 17 verschiedenen, offenbar von einem (oder mehreren) User(n) mit einem Smartphone aufgenommenen Videos ist auf der Seite whatsnext.skype.com eigentlich nicht viel mehr zu entdecken. Die Kollegen von The Next Web vermuten dahinter aber – und dieser Meinung schließe ich mich an – einen Teaser für die neue Funktion. (weiterlesen …)

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Rekord-Weihnachten bei Amazon – und viele traurige Gesichter28.12.10

Na, habt ihr zu Weihnachten auch auf euer Postpaket gewartet? Wenn ich mich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis umhöre, ist Tenor häufig der gleiche: Postpaket nicht angekommen, Heiligabend ohne Geschenke, ganz toll. Mich hat es auch getroffen. Zwei Pakete, die von Amazon über Hermes verschickt wurden, sind bis heute nicht bei mir eingetroffen. Auf der einen Seite werfe ich Amazon zwar vor, den Mund mit dem Versprechen, alle Pakete bei einer Bestellung bis zum 21. Dezember pünktlich zum Weihnachtsfest zu liefern, zu voll genommen zu haben. Auf der anderen Seite muss man wohl einsehen, dass für den unerwartet heftigen Wintereinbruch und das damit verbundene Logistik-Chaos niemand wirklich verantwortlich gemacht werden kann.

Doch zurück zu Amazon. Nicht wirklich verwunderlich ist, dass der wohl beliebteste Online-Shop der Deutschen ein neues Rekordergebnis im diesjährigen Weihnachtsgeschäft einfahren konnte. Am Spitzentag, dem 13. Dezember, wurden sage und schreibe 2,1 Millionen Produkte verkauft. Das entspricht mehr als 24 Artikeln pro Sekunde. Vor einem Jahr lag der Spitzenwert bei 1,7 Millionen Produkten. Etwas überraschender sind teilweise die Platzierungen der meistverkauften Artikel in den einzelnen Amazon-Kategorien. (weiterlesen …)

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War StreetView erst der Anfang? Aigner warnt vor der Gefahr durch Spielzeugdrohnen27.12.10

Neuerdings lohnt es sich immer mal, beim Bundesverbraucherministerium vorbeizuschauen, um herauszufinden, was in Sachen Technik und Social Media gerade angesagt ist. Den Datenschützern missfiel in den letzten Monaten zum Beispiel Google StreetView oder Facebook – zwei häufig genutzte Dienste unserer Leser. Was Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner heute für bedenklich hält, dürfte das nächste, große Ding werden: Spielzeugdrohnen.

Drohnen sind ein zweifelhaftes Instrument der “modernen” Kriegsführung geworden. Statt Soldaten in einen Einsatz zu schicken, erledigen immer häufiger Drohnen die Drecksarbeit: unbemannte, ferngesteuerte Flugkörper, die entweder selbst Waffen in sich tragen oder zur Aufklärung dienen. Das Risiko für den Angreifer ist beim Einsatz von Drohnen lediglich noch finanzieller Natur. Gleichwohl sinkt die Hemmschwelle abzudrücken, und die Gefahr, “die Falschen” zu töten, erhöht sich.
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Frohe Weihnachten! Eisfreie Gehwege wünschen wir euch!24.12.10

Viele von euch mussten in den vergangenen Tagen quer durch die verschneite Republik oder das vereiste Europa reisen. Erst einmal hoffen wir natürlich, dass ihr alle heil zuhause angekommen seid, gemütlich Weihnachten feiern könnt und jetzt möglichst wenig vor die Tür auf die glatten Straßen gehen müsst. In vielen Kommunen, zum Beispiel dem beschaulichen Köln, ging das Streusalz aus, weil es sich angeblich im Einkaufspreis vervierfacht habe; selbst Autobahnen wurden nicht mehr gestreut. Streusalz, so scheint es, kann nicht die Zukunft sein. Das Problem bei Schnee und Eis könnten dafür beheizbare Gehwege lösen.

Die Kollegen von Engadget und YankoDesign stellen in diesen Tagen beheizbare Matten namens “HeatTrak” vor, die – rechtzeitig ausgelegt – den Gehweg eisfrei halten können. Sie verbrauchen nur sehr wenig Strom und können damit zumindest im privaten Gebrauch das lästige Schneeschippen überflüssig machen. Das reicht uns natürlich nicht: Wir wollen eisfreie Straßen!
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Instagram: Wie die mobile Foto-Community in zehn Wochen 1 Million Nutzer gewann23.12.10

Instagram, eine iPhone-App zum einfachen Austauschen von Fotos, hat die Zahl von 1 Million Nutzern überschritten. Das überrascht nicht nur mich, denn zum einen reicht die Liste der Konkurrenten von hier bis zum Fluchtpunkt: Flickr, PicPlz, Path, Posterous, TwitPic, Hipstamatic und viele mehr. Zum anderen ist Instagram erst vor zehn Wochen an den Start gegangen und bislang nur auf dem iPhone verfügbar. Es scheint zwei einfache Gründe für den überraschenden Erfolg von Instagram zu geben: Es ist einfach, und es zu benutzen macht Spaß.

Die Instagram-App ist kostenlos, nach der Installation leicht konfigurierbar und so mit anderen Accounts auf Facebook, Twitter, Flickr oder Foursquare kombinierbar. Einmal mit seinen Social-Media-Konten verbunden, zeigt die App an, welche Freunde Instagram schon benutzen. Man kann ihnen, wie von Twitter oder Facebook bekannt, einfach mit einem Klick folgen. Weiterhin fällt auf, dass die Instagram-Macher die Bedienung sehr leicht gemacht haben. Möchte man zum Beispiel ein neues Foto hinzufügen, öffnet sich sofort die Kamera. Ein Link zum Fotoarchiv ist gleichzeitig unten eingeblendet. Sprich: Man spart sich die Antwort auf die Frage, ob man nun ein Bild neu aufnehmen oder ein bereits geschossenes verwenden möchte. Ein Arbeitsschritt fällt damit weg, ein Prinzip, dem die ganze App zu folgen scheint.
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Wikileaks geleakt: Norwegische Zeitung will Zugriff auf alle 250.000 US-Depeschen haben23.12.10

Jetzt wird es ironisch: Das norwegische Abendblatt “Aftenposten” hat angeblich Zugang zu allen der 250.000 US-Botschaftsdepeschen erhalten, die Wikileaks zugespielt wurden. 20 Redakteure bearbeiten das Material gerade. Das meldet die norwegische Wirtschaftszeitung “Dagens Naerings”. Das Besondere daran: Wikileaks hat erst einen kleinen Teil der gut 250.000 Depeschen seinen Medienpartnern zukommen lassen. Geplant war, die Dokumente erst nach und nach zu veröffentlichen.

Aftenpostens Nachrichtenredakteur Ole Erik Almlid sagte “Dagens Naerings”: “Wir können mit den Dokumenten machen, was immer wir wollen. Wir können sie veröffentlichen oder auch nicht, wir können sie online oder auf Papier veröffentlichen.” Seine Quelle wollte er nicht nennen. Wikileaks hat seinen Medienpartnern “Der Spiegel“, dem britischen “Guardian” und der spanischen “El Pais” die Datenbank mit den Dokumenten zur Verfügung gestellt. Bislang hatte man sich aber erst auf die Veröffentlichung von knapp 2.000 Depeschen verständigt. Die Medienpartner mussten versichern, nicht vorab mit weiteren Depeschen an die Öffentlichkeit zu gehen, wollten sie in Zukunft noch Exklusivpartner von Wikileaks sein. Der Guardian hatte die Datenbank allerdings auch der “New York Times” zugespielt, die sich bislang aber ebenfalls an den von Wikileaks vorgegebenen Zeitplan gehalten hat. (weiterlesen …)

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Skype fällt für mehr als 12 Stunden aus – in Zeiten der Cloud eine Ewigkeit [Update]23.12.10

Schöne Bescherung: Die VoIP-Software Skype war bis heute früh für die Mehrheit seiner Nutzer stundenlang ausgefallen. Mehrere Supernodes, eine Art Telefonzentrale, hätten aufgrund eines Software-Fehlers nicht mehr reagiert, teilte Skype im Unternehmensblog mit. Einige Nutzer wurden dadurch als offline angezeigt, obwohl sie verbunden waren. Laut Skype versucht der Software-Client, die Kontakte erst einmal direkt anzusteuern. Findet er sie nicht auf Anhieb, etwa, weil ein Freund Skype auf einem anderen Gerät als sonst verwendet, wendet sich der Client an einen Supernode. Techniker seien nun damit beschäftigt, “Mega-Supernodes” aus dem Boden zu stampfen, um den Fehler zu beheben. Vor allem Nutzer des Windows-Clients sollen zur Zeit noch Probleme beim Einwählen haben, einzelne Funktionen wie der Gruppen-Videochat sollen unter Umständen noch nicht funktionieren. Skype teilte gerade auf Twitter mit, dass das Problem gelöst sei und das System nun nach und nach wieder erreichbar werde.

Update, 13:00 Uhr: Skype scheint noch immer nicht wieder ganz da zu sein. Auf Twitter berichten weitere Nutzer über Probleme, Skype selbst schätzt die Zahl der Nutzer, die wieder online gehen können, auf bloße 30 Prozent. Zur Zeit sind rund 5,2 Millionen Nutzer online, laut Skype sollten es zu dieser Tageszeit dreimal so viele sein.

Update, 14:00 Uhr: Inzwischen sind rund 6,2 Millionen Nutzer wieder online. Das Problem scheint aber immer noch nicht ganz behoben zu sein. Skype meldet im Unternehmensblog, dass es noch ein paar Stunden dauern könne.

Update, 15:30 Uhr: Skype meldet nun, dass gut zehn Millionen Nutzer wieder online seien. Aufgrund dessen wie Skype arbeite, seien keine genauen Zahlen verfügbar, der Wert geschätzt. Die Skype-App zeigt derzeit 8,7 Millionen Online-Kontakte an. Auf Twitter beschweren sich immer noch zahlreiche Nutzer, dass Skype nicht funktioniere. Die Probleme nähern sich langsam der 24-Stunden-Marke. Ob es zum Abschluss des Arbeitstags wohl noch was wird? Jetzt, wo doch Weihnachten ist…

Update, 16:30 Uhr: Wir steigern uns: Inzwischen sind 11 Millionen Kontakte online. Laut Skype ist man aus dem Gröbsten raus. Doch noch immer klagen Nutzer über schlechte Performance oder nur kurze Verfügbarkeit des Servers.

Update, 17:30 Uhr: 13,4 Millionen Kontakte online. Die Zahl scheint sich langsam auf Normalniveau einzupendeln, obwohl noch immer einige über Probleme klagen. Wir lassen es mal für heute dabei und wünschen Skype noch gutes Gelingen!
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Fake oder nicht? Bild von ‘iPad Mini’ im Netz aufgetaucht22.12.10

Normalerweise sagen Bilder mehr als Tausend Worte. Irgendwie mag ich aber nicht ganz glauben, was mir das Teaser-Bild demnach mitteilt. Falls ihr nicht ganz versteht, worauf ich hinaus will: Der junge Mann behauptet, in seiner linken Hand ein iPad zu halten und in seiner rechten – ein iPad Mini. Es gab zwar in letzter Zeit das eine oder andere Gerücht über eine neue - statt 9,7 nur 7 Zoll große – Version des Apple-Tablets. Bisher wurde aber weder eines in der freien Wildbahn gesichtet, noch hatte Jobs irgendwelche Missverständnisse darüber aufkommen lassen, was er von einem kleinen Bruder des iPad hält.

Anlässlich der im vergangenen Oktober verkündeten Rekord-Quartalszahlen polterte His Jobnes per Telefonkonferenz in die Ohren der Journalisten und in Richtung Konkurrenz: “Das ist nicht ausreichend, um großartige Tablet-Apps herzustellen”. Gemeint war die Größe von 7 Zoll bei Tablet-Displays. Und dann fügte er hinzu, diese Dinger seien zudem zu klein, um mit den Fingern leicht bedient werden zu können. Ich hatte seinerzeit die Frage aufgeworfen, ob dies ein Psycho-Trick sei, um die Mitbewerber zu verwirren oder gar zu entmutigen, nur um um dann doch selbst mit einem Siebenzoller um die Ecke zu biegen? (weiterlesen …)

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Zuckerbergs Vorweihnachtsgeschenk an euch: Facebook mit neuem Feed-Filter22.12.10

Für jene von euch Facebook-Nutzern, die es noch nicht bemerkt haben sollten oder noch nicht für das Feature freigeschaltet wurden: Facebook hat einen neuen Feed-Filter ausgerollt (siehe Teaser-Bild). Ihr findet ihn, wenn ihr auf eurer Startseite rechts vom Menü-Punkt “Neueste Meldungen” auf den kleinen Drop Down-Pfeil drückt. Es erscheint dann eine Auswahl mit den Optionen “Neuste Meldungen”, “Statusmeldungen”, ”Fotos”, “Links” und ”Seiten” sowie der Möglichkeit, Freundeslisten zu erstellen oder die Optionen zu bearbeiten.

Offenbar sind das aber noch nicht alle Möglichkeiten beziehungsweise die Liste kann bei euch noch um weitere Punkte ergänzt sein, wenn ihr beispielsweise Spiele zockt. Dann erscheint auch der Punkt “Games” in der Liste (Beispiele hierfür und weitere Punkte findet ihr bei VentureBeat und Inside Facebook). Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Änderung bei einigen von euch auf Gegenliebe stößt, weil sie zum einen in einem Drop Down-Menü verpackt ist und dadurch keine allzu große Neuorientierung erfordert, wie das beispielweise an anderer Stelle der Fall war. Zum anderen macht sie das Filtern (komme ich gleich noch zu) einfacher. Ich höre aber auch schon die ersten ”Never change a winning team” skandieren, die beispielsweise ihre Freundeslisten nicht mehr an der bekannten Stelle wiederfinden. Ich konnte bislang keine weiteren (negativen) Konsequenzen entdecken, bitte euch aber, diese in den Kommentaren zu posten, falls euch welche auffallen. (weiterlesen …)

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BitTorrent-Downloads 2010: Camerons ‘Avatar’ führt die Top 10-Liste an21.12.10

Von 3D-Filmen im Allgemeinen und James Camerons Blockbuster “Avatar” im Speziellen kann man halten, was man will. Ich habe ihn mir im Kino angeschaut und zweifele daher ein wenig daran, dass das Vergnügen und der Entertainment-Faktor beim Gucken auf der heimischen Mattscheibe vergleichbar (hoch) gewesen sein dürften. Trotzdem haben sich im nun fast abgelaufenen Jahr 2010 weit über 16,5 Millionen Menschen dafür entschieden, Pandora von der Couch aus einen Besuch abzustatten. Es sollte allerdings erwähnt werden, dass dies illegalerweise geschah.

Wie die Kollegen von TorrentFreak berichten, wurde das finanziell erfolgreichste Werk der Film-Geschichte allein über BitTorrent 16.580.000 Mal heruntergeladen. Der Film belegt damit nicht nur den ersten Platz der “Am-häufigsten-schwarzkopierten-Filme-des-Jahres-2010″-Liste, sondern heimst damit gleichzeitig auch noch die Auszeichnung für den innerhalb eines Jahres am häufigsten runtergeladenen Film ein. Eine Ehre, auf die Cameron und die Hollywood-Bosse wohl sicherlich gerne verzichtet hätten. Welche Filme es sonst noch in die Top 10 geschafft haben, könnt ihr der nachfolgenden Tabelle entnehmen: (weiterlesen …)

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Bereits über 4.500 Apps: Windows Phone 7 Marketplace wächst schneller als Android21.12.10

Nach dem GAU mit dem KIN gab man sich bei Microsoft ganz zuversichtlich, schnell wieder in die Spur zu finden und mit Windows Phone 7 schon bald erste Erfolge feiern zu können. Man wolle aus den Fehlern lernen, die mit dem Social Phone gemacht wurden, sich stärker fokussieren und darum bemühen, ein Gerät herzustellen, das die Leute haben wollen, so Steve Ballmer. Neben einer überzeugenden Optik sollte dem Microsoft-Chef zufolge auch die zeitsparende “glance and go”-Experience des Phones dazu beitragen, die ja in den ersten Werbe-Spots so stark in den Vordergrund gerückt wurde. Meine Einschätzung lautete seinerzeit: “Was aber auf der Messe schon fehlte und heute immer noch fehlt, um vor allem mit Apple und Google auf Augenhöhe um die Vorherrschaft auf dem Mobilfunk-Markt kämpfen zu können, ist ein ausreichend großes Portfolio an Apps. Microsoft wird sich bemühen müssen, möglichst schnell möglichst viele Entwickler davon zu überzeugen, Anwendungen für Windows Phone 7 zu programmieren.” Das ist offenbar geschehen.

Wie ihr der oberen Grafik entnehmen könnt, liegt die Zahl der im Marketplace verfügbaren Apps aktuell bei 4.557. Der Seite WP7 Applist zufolge, die alle erdenklichen Statistiken zu Microsofts App-Angebot zur Verfügung stellt, wurden allein in den vergangenen 24 Stunden 74 neue Anwendungen hinzugefügt. Das sind durchaus beeindruckende Zahlen, sowohl für sich betrachtet als auch im Vergleich mit der Konkurrenz. Ebenfalls in der erwähnten Grafik eingezeichnet (rot markierte Kurve) ist nämlich das Angebot des Apple App Store. Es ist leicht zu erkennen, dass dessen großer Vorsprung seit dem Launch des Redmonder Pendants geschmolzen ist und die beiden Kurven sich nun deutlich angenähert haben, wenngleich Apples Kurve eine stärkere Tendenz nach oben aufweist. (weiterlesen …)

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Prognose: Ausgaben für Online-Werbung in 2010 erstmals höher als für Zeitungsanzeigen20.12.10

Die Marktforscher von eMarketer haben mal wieder einen Blick in ihre Glaskugel getätigt und eine sehr interessante Zukunftsprognose abgegeben. Demnach wird Ende dieses Jahres auf dem US-Markt das eintreffen, was von vielen Beobachtern schon seit längerem erwartet wird: Die Ausgaben für Werbung im Internet werden zum ersten Mal höher liegen als die für Zeitungsannoncen.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet das: Werbetreibende geben bis zum Jahreswechsel schätzungsweise 25,8 Milliarden US-Dollar (etwa 19,6 Milliarden Euro) für Online-Ads aus.  Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg um 13,9 Prozent (siehe Teaser-Bild). Dem gegenüber stehen Investitionen im besagten Print-Bereich von 22, 78 Milliarden (umgerechnet circa 17,3 Milliarden Euro) – das sind 8,2 Prozent weniger als in 2009. (weiterlesen …)

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Facebooks E-Commerce-Strategie: Mit großen Schritten zum Online Shopping Outlet20.12.10

Es dürfte sich mittlerweile wohl herumgesprochen haben, dass Facebook nicht nur ein Social Network ist, das seinen Usern den gegenseitigen Austausch durch das Posten von Nachrichten, Bildern und Videos erlaubt. Mark Zuckerberg trimmt sein Baby immer mehr zu einer Plattform, auf der Unternehmen verschiedenster Couleur Business treiben können – und sollen. Neben der Möglichkeit, das sehr erfolgreiche “Selbstbedienungs-Werbesystem” zu nutzen, sollen die Unternehmen künftig noch stärker dazu angehalten werden, eigene Facebook-Seiten zu erstellen. Sowohl das kleine Start-Up wie auch der Global Player sollen auf ihnen ihre Waren anbieten und damit dabei helfen, Facebook möglichst schnell zu einem Online Shopping Outlet heranwachsen zu lassen.

Offenbar wurde hierzu nicht nur ganz frisch eine neue “Commerce Partnership Gruppe” bei Facebook eingerichtet, die vom “Business Development“-Chef David Fisch geleitet wird. Zuckerberg und seine Gefolgschaft haben sich zudem im vergangenen Monat mit mehr als 20 Unternehmen getroffen. Sollten die Verhandlungen erfolgreich verlaufen – was ich zu diesem Zeitpunkt kaum anzweifeln mag – und die Facebook Pages in naher Zukunft tatsächlich um E-Commerce-Features erweitert werden, dann wäre dies nicht nur ein extrem erfolgversprechendes Monetarisierungskonzept. Es würde gleichzeitig auch die Werbeeinnahmen in die Höhe schnellen lassen, da davon auszugehen ist, dass die Verweildauer der User auf der Plattform nochmals gesteigert werden könnte. Und das neue Angebot sicherlich auch noch mehr User anziehen würde. (weiterlesen …)

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