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Archive for 01.2011

Nerdcore ist down: Walter gegen Euroweb (Update)18.01.11

Das beliebte Blog Nerdcore.de von René Walter ist seit heute Vormittag offline und derzeit nur über eine Ausweichadresse zu erreichen. Als neuer Inhaber der Domain ist bei der Denic die Euroweb Internet GmbH eingetragen. Genaueres ist bislang nicht bekannt. Peter von blog.rebellen.info hat Walter für ein Kurzinterview herangezogen. Darin orakelt Walter:

Ich wurde im Sommer letzten Jahres von Euroweb abgemahnt weil ich sie als die Arschgeigen bezeichnet habe, die sie sind. Und ich hab mich um die Abmahnung nicht gekümmert. Dafür zahle ich jetzt die Rechnung.

Er gibt sich im Folgenden ausgesprochen siegessicher:

pEtEr: Wie geht es weiter? Wird es ein Gemetzel biblischen Ausmaßes?

René: Ja. Euroweb ist danach nur noch Geschnetzeltes.

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Cheezburger: Internet-Subkultur sammelt 32,5 Millionen Dollar ein18.01.11


Das Cheezburger-Netzwerk hat 32,5 Millionen US-Dollar Wagniskapital erhalten. Als Investoren beteiligen sich die Foundry Group, Avalon Ventures und SoftBank Capital. Drei Manager der Investoren wechseln in den Vorstand der Pet Holdings, dem Unternehmen hinter dem Netzwerks. Bitte was? Vorstand, Holding, Katzen? Wer einmal einen Blick auf die Seiten des Cheezburger Network wirft, wird eher ein paar betrunkene College-Studenten als Strippenzieher vermuten. Und das soll eine Multimillionen-Dollar-Firma mit Vorstand sein?

Das Netzwerk ist inzwischen tatsächlich erstaunlich groß. Im Cheezburger-Hauptblog veröffentlichen die Nutzer täglich Fotos knuddeliger Kätzchen oder ähnlich plüschiger Haustiere. Berühmt geworden ist die Seite auch durch sein LOLspeak, eine orthografisch unkorrekte Schreibweise des Englischen, mit denen den Kätzchen passende Worte in den Mund gelegt werden, wie: “Teh internet is too cute 4r me.” LOLspeak wurde, ausgehend von 4chan, auf Icanhazcheezburger so erfolgreich, dass selbst ein Musical darin komponiert wurde und eine Bibel erhältlich ist. (weiterlesen…)

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Antworten auf Deine Fragen18.01.11

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Hattest Du auch schon mal das Problem, dass sich Staub im Objektiv Deiner Digitalkamera abgesetzt hatte und Du nicht wusstest wie Du die Kamera reinigen kannst? Oder Du wolltest die Autobatterie austauschen und wolltest Dir das Geld für die Werkstatt sparen, hattest aber keine Ahnung wie man eine Autobatterie selbst austauscht? Genau diesen Herausforderungen hat sich www.asklubo.com gestellt. Dort findest Du auf Deine Fragen schnelle, korrekte Antworten und genaue Schritt-für-Schritt Anleitungen.

Normalerweise läuft die Recherche nach Problemlösungen im Internet so ab: man gibt in der Suchmaschine seines Vertrauens ein paar Stichwörter ein und muss sich dann durch mehrere Seiten von Suchergebnissen klicken. Mit Glück findet man recht schnell eine Lösung – mitunter dauert die Suche jedoch sehr lang und ob die gefundene Hilfestellung hilfreich ist, ist fraglich. Gerade bei komplizierteren Problemen, zumeist technischen Problemen, ist eine einfach verständliche Schritt-für-Schritt Anleitung schwer zu finden. (weiterlesen…)

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Studie: Wie schnell verbreiten sich Nachrichten und warum?17.01.11

Wie aktuell bleiben Themen über Sport, Unterhaltung und Technik im Fernsehen, in Zeitungen und in Blogs? Und wie schnell und wie lange verbreiten sich Themen über Twitter? Das haben Jure Leskovec und Jaewon Yang am Institut für Computerwissenschaften an der Universität Stanford in einer wissenschaftlichen Arbeit (PDF) untersucht. Dabei stellte sich – wenig überraschend – heraus, dass der Einfluss der Medien themenübergreifend schon nach ein bis zwei Stunden rapide nachlässt. Was danach passiert, unterscheidet sich leicht zwischen Genre und Medium. Gerade bei Politik und Sport steigt die Aufmerksamkeit professioneller Blogs nach etwa fünf Stunden wieder signifikant an. Technik und Unterhaltung bleiben dafür in Privatblogs auch Stunden nach Abebben des Einflusses in anderen Medien konstant stark.

Vor allem bei Nachrichtenagenturen verfällt die Aktualität einer Meldung der Studie zufolge sehr schnell. Länger frisch bleiben sie tatsächlich nur in Blogs. Bei Nachrichtenagenturen und den Websites von Tageszeitungen nimmt der Einfluss von Unterhaltungsthemen nach fünf bis sechs Stunden wieder spürbar zu. Ein ähnliches Wiederaufleben ist bei allen Medien in Bezug auf innenpolitische Themen zu beobachten, während Wirtschaftsthemen nach einigen Stunden durch die Bank gegen null tendieren. Verglichen haben die Autoren der Studie 170 Millionen Artikel auf den Websites von TV-Sendern, Nachrichtenagenturen, professionellen und privaten Blogs sowie Online-Zeitungen. (weiterlesen…)

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Patch: AOL gibt Abermillionen für den Lokaljournalismus aus17.01.11

AOLs neuer Chef Tim Armstrong ist ein Freund des Online-Journalismus. Das klingt selbstverständlich, ist aber erstaunlicherweise eher die Ausnahme. Zumindest was Investitionen angeht. Seit Armstrong im März 2009 bei AOL das Ruder übernahm, investierte er dutzende Millionen US-Dollar in AOLs Lokalnewsplattform Patch.com. Auch die Übernahme des US-Techblogs Techcrunch wurde maßgeblich von Armstrong initiiert. Die “New York Times” betrachtet heute in einem interessanten Beitrag das Phänomen Patch. Das Projekt hat sich längst noch nicht überall durchgesetzt, aber in vielen Kommunen sei die Seite bereits anerkannt und generiere eine ernst zu nehmende Anzahl von Besuchen und Seitenaufrufen.

Das Projekt zeigt die Schwierigkeiten mit einem solchen Lokalprojekt. Bisherige Projekte ähnlicher Natur machen deutlich, dass Plattformen für Lokaljournalismus ohne Geld bisher nicht erfolgreich waren. AOL hat das Geld bislang maßgeblich in Personal investiert. So beschäftigt Armstrong vor Ort Lokalredakteure, die zwischen 38.000 und 43.000 Dollar im Jahr und damit ein anständiges Salär erhalten. Die Redakteure müssen dafür täglich bis zu fünf Beiträge liefern, seien es Nachrichten, Bildergalerien, Kommentare oder Videos. Daneben betreuen sie weitere Freischaffende vor Ort. Mehrere hundert Lokalredakteure sind im Einsatz, die AOL mit Laptop, Digitalkamera, Handy und Funkgeräten ausgestattet hat. Letztere, um den Polizeifunk zu verfolgen, was in den USA bis zu einem gewissen Grad erlaubt ist. (weiterlesen…)

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“The Social Network” großer Gewinner bei den Golden Globes17.01.11

The Social Network

Der Facebook-Film “The Social Network” ist der große Gewinner der Golden Globes 2011, die gestern Nacht in Beverly Hills verliehen wurden. Der Film, der den Aufstieg des heute weltumspannenden Netzwerkes erzählt, erhielt vier der Trophäen unter anderem für den besten Film, die beste Regie und das beste Drehbuch. Einen weiteren Preis erhielt das Drama für die beste Filmmusik, komponiert vom netzaktiven Nine-Inch-Nails-Frontmann Trent Reznor. “The Social Network” gewann damit die meisten Trophäen und ließ Filme wie “Inception” und “Black Swan” hinter sich.

“The Social Network” war insgesamt sechsmal nominiert. In der Kategorie “bester Hauptdarsteller: Drama” ging Jesse Eisenberg als Mark Zuckerberg dafür ebenso leer aus wie Andrew Garfield, der für die Rolle des von Zuckerberg betrogenen Mitgründers Eduardo Saverin für den besten Nebendarsteller nominiert war. Hier gewannen statt dessen Colin Firth als stotternder König in “The King’s Speech” und Christian Bale als Bruder eines Boxers in “The Fighter”. Große Verlierer des Abends waren der siebenmal nominierte Film “The King’s Speech” und Christopher Nolans fünfmal nominiertes Actiondrama “Inception”. (weiterlesen…)

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Retro-Aktiv: SuperRTL sendet Tweets über Videotext14.01.11


SuperRTL schlägt zum Start der Teenie-Musical-Serie “Glee” eine interessante Brücke zwischen Heute und Gestern. Tweets, die während der Serie mit dem Hashtag #glee getwittert werden, bindet der Sender über seinen Videotext auf dem Fernseher ein. Zu lesen sind die Updates auf der Videotext-Tafel 777 im SuperRTL-Text. Die Kombination ist so verrückt, dass die Idee schon wieder genial ist. Die leicht angestaubte Technik Vidoetext, die im vergangenen Jahr in Deutschland ihren 30. Geburtstag feierte, trifft das moderne Social-Medium Twitter. Das ist, als würde man Freunden iPad-Screenshots zufaxen oder
Facebook-Nachrichten auf ihr Festnetztelefon schicken. Fallen euch noch ähnliche Mashups ein? (weiterlesen…)

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Xing: 17 Prozent weniger Nutzer innerhalb eines Jahres? (Update)14.01.11

Xing hat laut einer Statistik von Compass Heading im Jahr 2010 ein Viertel seiner Nutzer in Deutschland verloren. Das Business-Netzwerk hat eine Klarstellung dazu verfasst, die Zahlen aber interessanterweise nicht direkt dementiert. Compass Heading errechnet für Dezember 2010 für Xing eine Zahl von 2,4 Millionen Unique Visitors (UVs = eindeutige Besucher). Das wären 25 Prozent weniger als im Januar 2010, als Xing den Zahlen nach noch 3,2 Millionen Benutzer hatte.

Update: Compass Heading hat Xing in einem weiteren Blogbeitrag einzeln analysiert und vergleicht darin diesmal auch die Besucherzahlen von Dezember 2010 mit Dezember 2009.

Marc-Sven Kopka von Xing kritisiert den Vergleich in seiner Klarstellung im Xing-Blog: “Da aktuell Zahlen aus Dezember mit Zahlen aus Januar 2010 verglichen werden, ergibt sich zwangsläufig ein verzerrtes Bild.” Michael Radomski, der Geschäftsführer von Compass Heading hat mir gerade am Telefon erklärt, dass dieser Vergleich möglicherweise unglücklich war. Allerdings zeichne sich auch im Vergleich von Dezember 2009 (2,9 Millionen UVs) zu Dezember 2010 (2,4 Millionen) ein klares Minus (17 Prozent) ab. Compass Heading hat die Zahlen auf Basis von Google AdPlanner berechnet. Dessen Zahlen beruhen auf Schätzwerten von Google, sind also gewissermaßen mit Vorsicht zu genießen. (weiterlesen…)

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Blogger sucht Frau: Musik und Mettigel gegen die Einsamkeit (Update)14.01.11


Gute Nachrichten: Die Blogger Sachar Kriwoj und Lisa Rank wollen, dass die Menschen nicht länger einsam sind und planen deswegen eine Abendveranstaltung mit dem Namen “Blogger sucht Frau“. Beworben haben sie sich mit der Idee bei den Veranstaltern der Bloggerkonferenz Re:publica 11 (13. bis 15. April) in Berlin.

Ähnlichkeiten mit der RTL-Show “Bauer sucht Frau” sind natürlich nicht ganz zufällig, doch “Blogger sucht Frau” soll in eine andere Richtung gehen. Auf der Veranstaltung sollen zwei Pärchen zusammen kommen, wobei egal ist, welche sexuelle Orientierung die Kandidaten haben. Besser als es auf der gestern eingerichteten Facebook-Fanpage steht, kann es wohl keiner erklären: “Männer suchen Frauen, Frauen suchen Männer, Frauen suchen Frauen, Männer suchen Männer. Alles will, alles darf.” Nur Mehrpartnerschaft ist nicht erlaubt. Zu den genauen Inhalten des Abendprogramms wollten die beiden noch nichts verraten. Fest steht allerdings schon, dass es Musik geben und ein Mettigel involviert sein wird. Die Idee klingt nach einer Entlastung für den großen Privatsender: “RTL kann nicht allein gegen die Einsamkeit ankämpfen”, so Sachar. “Heute suchen sie Partner für Bauern, morgen für Steuerberater. Kommen noch die Einsamen des Internet dazu, ist selbst RTL überfordert.” (weiterlesen…)

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Blackberry-Hersteller sucht nach Fachkräften auf RIM.jobs: Ach leck mich doch am A…14.01.11

Soso: Der Smartphone-Hersteller RIM, bekannt für seine Blackberry-Geräte, ist Besitzer der Domain RIM.jobs. Dort suchen die Kanadier nach neuen Mitarbeitern. Die Domain verlinkt auf die “Careers”-Unterseite von RIM. Aktuell offene Jobs sind etwa Marketing-Positionen in Großbritannien oder den Niederlanden, Techniker in Russland oder Südafrika. RIMs eigentliche Domain ist unter RIM.com zu finden. Die Wahl einer Jobs-Domain für offene Stellen ist ja eigentlich eine gute Idee. Woran man bei RIM dabei aber offenbar nicht dachte: “Rimjob” ist auch ein pornografischer Begriff und bedeutet so viel wie Anilingus. Was das genau ist, recherchiert ihr bitte selbst! Ich spare mir jetzt Platitüden, ob RIM etwa MitarbeiterInnen für ganz andere Tätigkeiten als Datenbankmanager sucht und überlasse das eurer Fantasie. Über Sexskandale im Management des Herstellers – bei anderen Konzernen ja leider üblich – ist jedenfalls bislang nichts bekannt.

Das Beispiel zeigt aber einmal mehr, dass man eine Domain mit Bedacht wählen sollte. Bestes Beispiel für eine weniger geschickt gewählte Adresse war bislang zweifellos die des Stiftverkäufers Penisland.net. Ob Robert an einen gewissen Erotikthriller dachte, als er diesem Blog seinen Namen gab, ist nicht überliefert. Das Augenzwinkern bei der Namenwahl ist aber laut zu hören. (weiterlesen…)

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CityVille knackt die 100-Millionen-Marke: Größtes Online-Spiel auf Facebook13.01.11

CityVille hat gestern Nacht die Zahl von 100 Millionen Nutzern geknackt. Bereits seit Heiligabend ist das Social Game das mit den meisten Nutzern auf Facebook, seit man FarmVille aus eigenem Hause überholt hat. Dafür benötigten die Nutzer nur 41 Tage. Aktuell sind es 100.064.000 Nutzer. Inside Social Games betont allerdings, dass Zynga mit CityVille weniger erfolgreich sei als mit FarmVille, das eine höhere Verweildauer hat. Sprich: die Nutzer verbringen mehr Zeit mit FarmVille als mit CityVille und geben dort mehr Geld aus.

Was macht den Erfolg von CityVille aus? Sagt ihr es mir! Ich hab es gerade einmal kurz ausprobiert. CityVille erinnert mich an die Sims und SimCity. Man wird sehr leicht durch die niedlich designte Oberfläche navigiert, braucht praktisch nicht mehr tun als auf das klicken, was das Spiel einem vorsetzt. Bereits nach ein paar Klicks, die man alleine spielt, wird das Spiel (un)sozial und rät, die eigenen Freunde mit Einladungen zu bombardieren. Wenig später wird zum ersten Mal geraten, Geld zu investieren, um größere Investitionen zu tätigen. Immerhin geht es um den Posten des Bürgermeisters der neu gegründeten Stadt. (weiterlesen…)

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iOS 4.3: Das iPhone wird zum Hotspot – wenn der Anbieter es erlaubt13.01.11

Apple hat eine Beta-Version der neuen iOS-Software-Version 4.3 im eigenen Entwickler-Center online gestellt. Das alleine wäre hier noch keine Meldung wert, aber das Update unterstützt neue Gesten, etwa, mit einem Wisch zum Home-Bildschirm zurückzukehren. Die ersten vermuten deswegen bereits, dass die nächsten Generationen von iPad, iPhone und iPod touch ohne den Home-Button auskommen könnten. iOS 4.3 unterstützt außerdem eine Hotspot-Funktion, mit der iPhone- und iPad-Nutzer ihre 3G-Datenverbindung über Bluetooth oder WLAN mit anderen teilen können. Auch das bisher nicht unterstützte Tethering zwischen iPhone und iPad, für den Mann, der alles hat.

Die Hotspot-Funktion ist bereits in der iOS-Version 4.2.5 enthalten, die in den USA für Verizon-iPhones zur Verfügung steht. Der Netzanbieter verkauft die Geräte dort ab Februar, nachdem die Exklusivpartnerschaft zwischen Platzhirsch AT&T und Apple ausgelaufen ist. Weil Verizon mit CDMA ein anderes Modulationsverfahren für 3G verwendet als AT&T, spendierte Apple die neue iOS-Version gleich mit und legte eben noch einige Extra-Funktionen oben drauf. (weiterlesen…)

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Zum Geburtstag größte Dankbarkeit: Wikipedia wird 1013.01.11

Lest nicht weiter, wenn ihr schmalzige Dankesreden nicht mögt. Aber am Samstag wird der Tag kommen, an dem wir uns mal nicht über das Gesicht von Jimmy Wales ärgern oder über langsame Ladezeiten in der Vergangenheit. Auch nicht darüber, dass angeblich immer weniger Autoren mitmachen, manche mühsam verfasste Beiträge aussortiert werden und es manchmal heftige Streitigkeiten um einzelne Passagen gibt. Denn Samstag wird ein schöner Tag: Wikipedia wird zehn Jahre alt. Und das ist ein Glücksfall für das Internet, was sag ich: die Gesellschaft.

Erinnert ihr euch noch, wie es vorher war? Wollte man etwas wissen, zum Beispiel was UMTS ist, konnte man das bei Google suchen und sich so seine Informationen mühsam zusammen klauben. Man konnte in die Buchhandlung gehen und sich für viel Geld ein Buch zum Thema kaufen oder die Bibliothek aufsuchen, sofern die Heimatstadt eine hatte, und darauf hoffen, dass es ein Buch über UMTS gab und es nicht gerade ausgeliehen war. Strukturierte Informationen im Web gab es praktisch nicht. Die Wikipedia hat dafür gesorgt, dass wir nicht dumm sterben müssen. Auf der Wikipedia hatten und haben Menschen, die etwas wissen oder in Erfahrung bringen konnten, endlich die Chance, ihr Wissen weiterzugeben. (weiterlesen…)

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Quora: Was steckt hinter dem Hype?12.01.11


Das Thema Quora geisterte in den vergangenen Tagen durch die Medienlandschaft. Vor allem Journalisten zeigten sich begeistert von der Community. Was ist das Besondere an dem Frage-Antwort-Portal, das ja wahrlich nicht das erste seiner Art ist? Von der US-Techblogszene wird eine kleine Erfindung schnell mal zum Megatrend aufgepustet. Und so geistern bereits Schlagwörter wie “Revolution der Themenfindung” und “Blogging 3.0″ durch die Gegend, wobei mir nicht ganz klar ist, was Blogging 2.0 gewesen sein soll. Twitter?

Techblogger Robert Scoble fragt sich bereits, ob Quora die größte Bloginnovation der vergangenen zehn Jahre ist. Woran er das festmacht? Daran, dass Quora viel von Social Networks gelernt hat. Es bietet einen ähnlichen Livestream wie Twitter, sieht dabei aus wie ein Blog und hat Twitters Follower-Prinzip übernommen. Das heißt, man kann seine Fragen allen stellen oder auch nur seinen Freunden. Folgen kann man dabei Leuten oder aber – und das ist wirklich clever – Fragen und Antworten. Quora unterstützt Live-Updates. Man kann also sehen, wann jemand etwas schreibt, man kann Antworten bewerten. Das deutet aber eher auf ein Yahoo Answers 2.0 hin. (weiterlesen…)

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Perfekt ausgebildet, darf nichts kosten? Statista und Fragen zu einem Stellenangebot12.01.11

Man kann ja doch nichts ändern. Und jeder für sich, ist das nicht heute Realität? Es begann mit einem Tweet. Ein Freund, Kommunikationsdesigner, regte sich über eine Stellenanzeige auf, wie es so viele von ihnen gibt. Ein Hamburger Startup sucht einen Junior Content Manager, der praktisch perfekt ausgebildet ist und dabei kaum etwas kosten darf. So die Anzeige. In einem solchen Fall hat man drei Möglichkeiten. 1. Es ist einem egal, weil es einen selbst nicht betrifft. 2. Man macht es wie die meisten, ärgert sich, aber sagt nichts. 3. Man geht der Sache nach.

Ich bin der Sache mal nachgegangen. Das war ich mir selbst schuldig. In den vergangenen Jahren war ich selbst oft auf Jobsuche und habe mir von manchen Unternehmen einiges gefallen lassen müssen, was nicht in Ordnung war. Seit Anfang Januar bin ich nun bei BasicThinking und verantworte damit immerhin eins der meist gelesenen Blogs in Deutschland. Von hier aus kann man mehr erreichen als ein Arbeitsloser, dessen Ärger auf dem Weg durch die Instanzen ungehört verhallt. (weiterlesen…)

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