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Archive for 02.2011

Facebook-Bewertung steigt auf 60 Milliarden Dollar: Tippt mit, ob die Blase platzt!11.02.11

Willkommen in der Blase, Freunde! Zahlreiche Investoren hätten Facebook gestern gebeten (!) Mitarbeiteranteile in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar kaufen zu dürfen. Das meldet die für gewöhnlich gut informierte Kara Swisher von AllThingsDigital. Genau kommuniziert wurde nicht, auf wie viel Prozent der Anteile sich die Anfrage beziffert. Involvierte Personen der geplanten Finanzierung sprechen aber von 60 Milliarden Dollar, auf dessen Wert sich der Wert des Social Networks nun erhöhe. Erst Anfang Januar hatte Facebook frisches Kapital in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar eingesammelt, das den Wert auf 50 Milliarden Dollar taxierte. Andere Anleger haben bereits Anteile zu einem Preis gekauft, der selbst 50 Milliarden lächerlich erscheinen lässt.

Wieviel Facebook umsetzt? Zwischen Januar und September 2010 sollen es rund 1,2 Milliarden Dollar gewesen sein bei 355 Millionen Dollar Gewinn. Das Netzwerk ist also profitabel. Hochgerechnet aufs Jahr wären das 1,6 Milliarden Dollar Umsatz. Gemessen daran, dass Facebook im vierten Qurtal voraussichtlich stärker gewachsen ist, können wir großzügigerweise auch von 2 Milliarden Dollar ausgehen. Die Bewertung von 60 Milliarden Dollar überstiege den Umsatz also um das 30-fache. Twitter wurde jüngst mit 8 bis 10 Milliarden Dollar bewertet, bei einem Umsatz von 45 Millionen im Jahr 2010 – das wäre im Schnitt das 200-fache des Umsatzes (weiterlesen…)

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Neuer Markt Mini-Smartphones? Apple testet kleines iPhone, HP hat schon eins11.02.11

Da bahnt sich womöglich eine neue Smartphone-Kategorie an: Apple testet derzeit ein Mini-iPhone, das ein Drittel kleiner ist als das iPhone 4 und bis zu 200 US-Dollar kosten soll. Das meldet zumindest der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf Personen, die über das Projekt informiert worden seien und einen Prototypen gesehen hätten. Der Prototyp dieses Mini-iPhones solle keinen Home-Button haben, dafür aber einen Dual-Mode für beide 3G-Standards UMTS/HSPA (Europa, Asien) und CDMA (USA). Allerdings seien derartige Projekte nichts außergewöhnliches. Apple teste oft Produkte, die dann nie das Licht der Welt erblicken. Es gibt wie immer Gründe, die dafür und dagegen sprechen. Nur eins scheint unwahrscheinlich: dass ein iPhone nano nur 200 Dollar kosten wird.

Bloomberg nannte als Argumentation für ein Mini-iPhone mit abgespeckter Hardware, dass Apple damit auf den Erfolg billiger Android-Geräte reagieren wolle. Dagegen spricht allein schon, dass Apple noch nie als Billigheimer unterwegs war. Egal ob iPod, iPhone, Mac oder MacBook: ein Schnäppchen sind und waren Apple-Produkte nie, stabile Umsätze gingen dem Unternehmen vor Marktanteilen. Dass Android Apple den Rang ablaufen wird und Apple das ziemlich egal sein wird, hatte ich im vergangenen Mai schon einmal prognostiziert. Unwahrscheinlich, dass Apple jetzt angesichts des Android-Erfolgs in Panik ausbrechen wird. (weiterlesen…)

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Nokia setzt auf Windows Phone 7: Willkommen Steve Ballmer, neuer starker Mann bei Nokia11.02.11

Es ist raus: Noch vor der heute angesetzten Konferenz um 10 Uhr in London haben Nokia und Microsoft eine gemeinsame Strategie vorgestellt. Die Finnen setzen auf ihren Endgeräten künftig auf Microsofts mobiles Betriebssystem Windows Phone 7. Nokia kündigte an, die Entwicklung von Windows Phone mit voranzutreiben und eigene Software auf Basis der Plattform zu entwickeln, die sich für die künftige Nokia-Smartphones eignet. Die Partnerschaft nutzt Microsoft weit mehr als Nokia, und wie es aussieht, hat Nokia-Chef Stephen Elop das noch nicht ganz realisiert.

Die Partnerschaft mit Microsoft soll über Windows Phone 7 hinaus gehen und eine Art freundschaftlichen Charakter erhalten. So wollen die beiden Unternehmen gemeinsame Marketinginitiativen fahren und einen gemeinsamen Entwicklungsfahrplan für mobile Produkte aufstellen, an den sich beide halten. Bing wird die Standard-Suchmaschine in Nokia-Geräten und -Services, Werbung in Suchergebnissen kommt künftig vom Microsoft AdCenter. Im Gegenzug setzt Microsoft auf Nokia Maps in der mobilen Bing-Suche. Der Windows Marketplace für Windows-Phone-Apps soll auch Nokia-Apps mit aufnehmen.
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HP im Glück: Farbtupfer und eigener Charakter dank webOS10.02.11

Dem mobilen Betriebssystem webOS mutet eine gewisse Tragik an. Es war bei seiner Vorstellung im Januar 2009 zusammen mit dem Palm Pre frenetisch gefeiert worden, erblickte dann aber bis zum Herbst des gleichen Jahres nicht das Licht des Marktes. So kam Apple dem Start von Palms letztem Hoffnungsträger Pre mit dem iPhone 3GS noch zuvor. Das Pre verkaufte sich nur noch leidlich, Entwickler programmierten zu wenig Anwendungen für webOS und Palm ging schließlich das Geld aus. HP rettete den Handheld-Pionier im April vergangenen Jahres mit einer Übernahme vor dem Aus – und war vor allem an einer Weiterentwicklung von webOS interessiert.

Gestern hat HP eine neue Generation von Smartphones und ein eigenes Tablet mit webOS vorgestellt. Es dürfte die letzte Chance für das Nischen-Betriebssystem sein, und es dürfte knapp werden. Denn das niedliche Veer in allen Ehren, das bereits im Frühling kommen soll. Aber das relevantere Tablet TouchPad soll erst im Sommer erscheinen, also wieder erst Monate nach der Ankündigung. Und das, obwohl HP bereits Monate lang an dem Tablet gewerkelt hat. Bis dahin dürfte Apple bereits mit dem iPad 2 auf dem Markt sein. (weiterlesen…)

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Schaulaufen der Kandidaten: Jemand Interesse am 10-Milliarden-Netzwerk Twitter?10.02.11

Google, Facebook und noch ein drittes, nicht benanntes, Unternehmen sind an einer Übernahme von Twitter interessiert. Das meldet das “Wall Street Journal” heute. Ein Verhandlungspartner soll Twitters Wert auf 8 bis 10 Milliarden US-Dollar beziffert haben. Erst im Dezember hatte eine neue Finanzierungsrunde in Höhe von 200 Millionen Dollar Twitter auf einen Wert von 3,7 Milliarden Dollar gehoben. Das Unternehmen selbst sieht seinen potenziellen Wert bei 100 Milliarden Dollar. Twitters Umsatz im vergangenen Jahr betrug laut “Wall Street Journal” 45 Millionen Dollar; in diesem Jahr erwartet man 100 bis 110 Millionen Dollar. Willkommen in der neuen Webblase.

Die neue Bewertung soll unabhängig einer gestern erfolgten neuen Finanzierungsrunde von Andreessen Horowitz gewesen sein. Die Finanziers um Netscape-Gründer Marc Andreessen investierten 80 Millionen Dollar in Twitter. Eine Sprecherin des Kapitalgebers wollte aber nicht kommentieren, für wie viele Anteile das Geld geflossen ist. Geld macht Twitter bislang mit drei Werbeformaten: Promoted Trends, Promoted Tweets und Promoted Accounts. Mehr als die Umsätze hergeben, dürften Technik und Personal allerdings gleich wieder auffressen. Die Mitarbeiterzahl stieg im Laufe des vergangenen Jahres von etwa 100 auf 350. Was also würden Google, Facebook oder der ominöse Dritte mit Twitter anstellen? Wer wäre der geeignetste Kandidat? (weiterlesen…)

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INQ Cloud Touch: Das Facebook-Phone, das keines ist10.02.11

Der britische Anbieter INQ hat zwei neue Android-Smartphones vorgestellt, die Facebook als Hauptanwendung in den Mittelpunkt stellen. Gleich vorweg: Die beiden Geräte Cloud Touch und Cloud Q sind mitnichten das Facebook Phone, dessen Entwicklung HTC nachgesagt wird, genauso wenig wie offiziell von Facebook gebrandete Smartphones. Sie zeigen nur, wie ein Facebook-Phone ungefähr aussehen könnte. Allerdings ist Facebook auch auf den beiden neuen INQ-Geräten nicht die einzige Cloud-Anwendung. So läuft Spotify als Standard-Musikplayer. Das zeugt zum einen von Mut, immerhin ist Spotify überhaupt erst in einigen europäischen Ländern frei verfügbar.

Zum anderen zeigt das aber auch, dass die beiden Handys zumindest in der Konfiguration zunächst auf den europäischen Markt beschränkt bleiben. Zum Glück, denn – bei aller Liebe: Das Cloud Touch und das Touch Q sind zwei Smartphones, die entweder besonders retro oder besonders geschmacksarm wirken. Wir können uns da noch nicht ganz entscheiden. Von einem echten Facebook-Phone erwarten wir mehr. INQ ist bekannt für seine Low-Cost-Handys wie dem Chat 3G, das Blackberry-Geräten früherer Generationen nachempfunden ist. Das Cloud Touch ist das erste Touchscreen-Handy der Briten überhaupt. (weiterlesen…)

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HP stellt TouchPad, Pre3 und neues Kulthandy Veer vor09.02.11

HP hat heute Abend in San Francisco ein eigenes Tablet vorgestellt. Das TouchPad ist das erste seit der Übernahme von Palm durch HP und das erste Tablet überhaupt mit dem eigenen Betriebssystem webOS, hier in der Version 3.0. Es hat mit dem 9,7-Zoll-Bildschirm die gleiche Größe wie das iPad und eine Auflösung von 1024×780 Pixel bei einer Farbtiefe von 18bit. Es gibt eine Frontkamera mit 1,3 Megapixeln und Videotelefonie-Funktion und eine Micro-USB-Schnittstelle. Unter der Haube werkelt stolz ein Dual-Core-Prozessor mit 1,2 Gigahertz (Qualcomm Snapdragon). Es gibt mehrere Versionen des Tablets mit und ohne 3G-Mobilfunk und dann auch mit GPS. Als Speichergrößen stehen 16 oder 32 Gigabyte zur Auswahl. Über das Induktionsladegerät Touchstone, das als Extra verfügbar ist, soll das Aufladen der Batterie ohne Kabel möglich sein. Das Gewicht entspricht mit 740 Gramm etwa dem des iPad (730 Gramm mit 3G-Chip). Verfügbar sein soll das TouchPad ab Sommer. Preise nannte HP noch nicht.

Mit dem TouchPad lehnt sich HP funktionell und optisch stark an Apples iPad an. So hat auch das TouchPad nur einen einzigen Bedienknopf, der dem Home-Button des iPads ähnelt, der Rest funktioniert über Gestensteuerung und dem virtuellen Keyboard. Durch den Dual-Core-Prozessor soll reibungsloses Multitasking möglich sein. Hier wäre HP derzeit König. Und auch die Frontkamera hängt das erste iPad bislang ab. Allerdings dürfte der Starttermin hinter dem des iPad 2 liegen, das ab April und ebenfalls mit einer Front-Kamera erwartet wird. Die Produktion soll bereits begonnen haben. Das Motorola Xoom, das im März auf dem US-Markt erscheinen soll, läuft genau wie das TouchPad mit einem Dual-Core-Prozessor, wenn auch “nur” mit einem Nvidia Tegra 2 und 1,0 GHz. (weiterlesen…)

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Noob und Nerd: Gut gemachte Comedy-Serie über Techie-WG09.02.11

Die BT-Redaktion ist Fan von “Noob und Nerd”, einer Comedy auf dem Sender 1Live, die Anfang Januar gestartet ist. Seitdem gibt es fast täglich neue Folgen mit Gaststars wie Esther Schweins, Hella von Sinnen oder Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst). Aktuell in Folge 28 sind Ben Stiller und Robert de Niro zu Gast, oder zumindest ihre deutschen Synchronstimmen. “Noob und Nerd” erzählt die Geschichte von Manuél (Noob) und Dennis (Nerd), die sich eine WG teilen. Bei ihnen wohnt die attraktive spanische Austauschstudentin Si (deren Name bedeutet, dass sie nicht Nein sagen kann), die Nachbarin ist Veronica Ferres und zu Gast in jeder Folge ist Vermieter und Weltkriegsveteran Herr Braunschweig. (weiterlesen…)

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Warum die nächste AppleTV-Generation eine Spielekonsole werden könnte09.02.11

Dünnes Eis, keine Fakten, aber genug Gründe für eine Vermutung: Apple könnte die nächste Generation von AppleTV zu einer Kombination aus Fernsehbox und Spielekonsole machen. Woher kommt nun wieder dieser abenteuerliche Idee? Werfen wir zunächst einen kurzen Blick auf die Marktanteile bei den Online-Videoverkäufen in den USA, die iSuppli in dieser Woche veröffentlicht hat: Demnach bleibt Apple 2010 Marktführer mit einem Anteil von 64,5 Prozent. Im Jahr 2009 gingen noch drei Viertel (74,4 Prozent) der Käufe über Apples Online-Ladentheke. Microsoft hat mit 17,9 Prozent Marktanteil (Vorjahr: 11,6) stark aufgeholt. Sony bleibt auf Rang 3 und erhöht den Marktanteil von 5,7 auf 7,2 Prozent.

WalMart taucht noch nicht in der Statistik auf, ist laut iSuppli aber einer der künftigen, wichtigsten Mitspieler über den zugekauften Dienst Vudu. Der kommt auf Fernsehern und Blu-ray-Playern nahezu aller namhaften Hersteller zum Einsatz, wie LG Electronics, Samsung, Toshiba, Philips, Panasonic und zusätzlich auf der Boxee Box und der Playstation 3. WalMart will die Konkurrenz, wie auch in Kaufhäusern üblich, mit Kampfpreisen ausstechen. Zahlen zum Gesamtvolumen des Marktes nannte iSuppli leider nicht. (weiterlesen…)

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Google Translate für iPhone im Kurztest: Nah dran an der Killer-App09.02.11

“Draußen scheint die Sonne” heißt auf Japanisch “太陽が外に輝いている” und auf Italienisch “Il sole splende fuori”. Zumindest laut Google Translate, das gestern nach Android auch für iOS-Geräte erschienen ist. Höchste Zeit für einen Kurztest: Die iOS-App orientiert sich an der Version für Android, kann Sprache erkennen und direkt in 23 Sprachen übersetzen. Erkannte Sätze liest die App in diesen 23 Sprachen auch vor. Das macht die Kommunikation mit ausländischen Mitbürgern leichter. Gravierender Nachteil allerdings: Die App funktioniert nur, wenn eine Verbindung zum Internet besteht, was die Nutzung etwa auf einem türkischen Basar ziemlich unbrauchbar macht – sofern kein WLAN- oder UMTS-Netz zur Verfügung steht.

Die App verlangt allerdings genaues, langsames Sprechen. Dann aber funktioniert Google Translate, oder “Übersetzer”, wie die deutsche Version heißt, recht zuverlässig. Man wirft mir oft vor, etwas undeutlich zu sprechen, was mich zum idealen Testkandidaten der App macht. Meine Fragen nach dem Weg zum Bahnhof, nach dem Wetter oder der Uhrzeit werden allerdings klaglos richtig beantwortet. Die Qualität der Ergebnisse lässt bei schnellem Sprechen, weniger benutzten Sätzen, lauten Hintergrundgeräuschen und Fremdwörtern im Satz nach. Auch Eigennamen im Satz stellen für Translate ein Problem dar. (weiterlesen…)

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Nokia-Chef hält flammende Wutrede, schwört Mitarbeiter und Kunden auf die Zukunft ein09.02.11

Bei Nokia geht es jetzt ums Ganze. Man könnte gar meinen, eine Art Entscheidungsschlacht stünde bevor und ein großer Feldherr müsse seine Truppen jetzt darauf einstimmen. Der Feldherr wäre in diesem Falle der neue Nokia-Chef Stephen Elop, und seine Brandrede hat er gestern gehalten. Und wie er sie gehalten hat. Es war eine Wutrede – offen, ehrlich, mutig. Jeder im Unternehmen dürfte ihre Bedeutung verstanden haben.

Elop beginnt seine Rede mit der Parabel eines Arbeiters auf einer Ölplattform, der eines Tages nach einer großen Explosion aufwacht und feststellt, dass die Plattform in Flammen steht: Er hat nur noch zwei Möglichkeiten: Auf der Plattform verbrennen oder 30 Meter tief ins eiskalte Wasser springen mit ähnlich geringen Aussichten, zu überleben. Er entscheidet sich, zu springen, wird gerettet und stellt danach fest, dass es richtig war, sein Verhalten radikal zu ändern. Auch Nokia stehe auf einer brennenden Plattform. (weiterlesen…)

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Social Media Manager: Hier die Skepsis, dort der Sprung zum Social Monetization Manager08.02.11

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Auf mashable.com diskutierte man Ende letzter Woche eine mögliche Evolution des Social Media Managers. Gemäß den Ausführungen von Vadim Lavrusik wird nämlich überlegt, ob dieser in seiner Entwicklung nun den bislang nahezu ungelösten oder nur schwer auszufüllenden Punkt der Monetarisierung abdecken könnte. Angestoßen wurde die Überlegung durch die Cox Media Group, die den „Social Monetization Manager (SMM)“ wie folgt beschreibt: „Someone who will focus on a strategy and implementation that will drive revenue to the company“. Für den Medienkonzern heißt das, jemand, der die über 100 TV-, Radio- und Zeitungsangebote getreu Jerry Maguire aus dem gleichnamigen Film „zum Schotter führt“.

Doch was bedeutet diese in dieser Form noch einmalige Ausschreibung eigentlich? In erster Linie, dass (wie in diesem Fall Nachrichten-)Unternehmen in den Vereinigten Staaten bereit sind zu experimentieren, wie man Social Media in bare Münze umwandeln kann. Doch bei genauerer Betrachtung fällt auch auf, dass man sich mit der Position des Social Media Managers an sich schon so intensiv auseinander gesetzt hat, dass der nächste Schritt als logisch, wenn nicht gar zwingend angesehen wird. Und an dieser Stelle werden wir in die harte Realität des deutschen Marktes zurückgeholt. (weiterlesen…)

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Mobilfunkbetreiber an Nokia: Bitte, bitte nehmt nicht Android!08.02.11

Zersplitteter Markt als Hoffnung: Laut einem Bericht der “Financial Times” appellieren europäische Mobilfunkbetreiber an Nokia, nicht Android als neues Betriebssystem zu verwenden. Die Meldung bleibt nebulös, spricht aber unter anderem von Anbietern wie Vodafone, France Télécom und Telefónica. Sie hoffen, dass der Markt bunter bleibt und sich nicht alles auf zu wenige Systeme konzentriert. Deswegen wünschen sie sich künftig Nokias Eigenentwicklung MeeGo auf Smartphones. Zur Not gäben sie sich auch mit Windows Phone 7 als geringerem Übel zufrieden.

Dem Bericht nach haben sich auch Vertreter weiterer Anbieter wie die Telekom, Orange und Telecom Italia getroffen, um über die Zukunft mobiler Betriebssysteme zu beraten. Android und iOS nannten die Mobilfunker demnach “trojanische Pferde”, die die Anbieter mit eigenen Preismodellen in eine Art Haft nähmen. Sie fürchten, dass Apple und Google ihnen Forderungen diktieren könnten, Technologien wie Apples FaceTime besser zu unterstützen. Schon jetzt geht das Geschäft mit mobilen Anwendungen (Apps) vollkommen an den Anbietern vorbei, während Google und Apple Provision kassieren. Allerdings verhält es sich da bei Nokias Ovi-Store genauso. Eine echte Antwort auf den App Store oder den Android Market haben die Netzbetreiber bislang nicht gefunden. (weiterlesen…)

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Zeitungsverleger fühlen sich von Apple betrogen, wollen keine 30 Prozent zahlen08.02.11

Wir wollen nicht gemein sein, aber ein wenig Schadenfreude muss einem reinen Online-Magazin ohne Leistungsschutzrecht gestattet sein. Angesichts dieser Meldung: Die Europäischen Verleger sind enttäuscht von Apple und fordern einen freien Zugang zum iPad. Jenes Gerät, das sie vor einem Jahr noch gepriesen haben, wegen dem Apple sich bei ihnen nur noch einer minder kritischen Berichterstattung unzerziehen musste. Und wegen dem sich Springer-Chef Mathias Döpfner gar zu der peinlichen Aussage hinreißen ließ: “Jeder Verleger sollte sich einmal am Tag hinsetzen, beten und Steve Jobs dafür danken, dass er mit diesem Gerät die Verlagsindustrie rettet.”

Mit dieser Rettung der armen, unter dem Internet leidenden Verlage (Ironie) durch Apple ist es jüngst etwas unwahrscheinlicher geworden. Denn der gepriesene Engel könnte sich als Satan entpuppen und künftig auch für In-App-Käufe der Verlags-Apps 30 Prozent Provision verlangen. Mehr noch: Die Abwicklung der Verkäufe würde über den iTunes-Store laufen statt bislang über die Server der Verlage. Im Falle der Verleger würde das bedeuten: Für jede einzelne Ausgabe der iPad-Version von “Spiegel”, “FAZ” oder “Bild” würde Apple sich 30 Prozent abzweigen. Eine stolze Summe, gemessen etwa daran, dass eine “Spiegel”-Ausgabe für das iPad derzeit 3,99 Euro kostet. Zuletzt kam Sony das zu spüren, als Apple den Sony Reader nicht in den App Store ließ, über den Käufer provisionslos Bücher von Sonys eigenen Servern kaufen konnten. (weiterlesen…)

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Online-Nutzung in den USA: Facebook frisst die E-Mail auf08.02.11

Dies scheint die Woche zu sein, in der wir den Abgesang auf die E-Mail anstimmen. Erst gestern schrieben wir darüber, dass Atos Origin die E-Mail innerhalb von drei Jahren intern verbannen will. Gestern von Comscore veröffentlichte Zahlen verheißen ebenfalls nichts Gutes für das Medium: In den USA haben Webnutzer im vergangenen Jahr acht Prozent weniger Zeit damit verbracht E-Mails zu schreiben, Jugendliche (12 bis 17 Jahre) gar 59 Prozent weniger. Das geht aus dem aktuellen Report “The Comscore 2010 U.S. Digital Year in Review” hervor.

Auch andere Altersgruppen mailen weniger: Die 25- bis 34-Jährigen etwa verbrachten 18 Prozent weniger Zeit mit E-Mails als 2009, die 35- bis 44-Jährigen 8 Prozent weniger und die 45- bis 54-Jährigen 12 Prozent weniger. Interessanterweise ist die E-Mail-Nutzung bei 18- bis 24-Jährigen nahezu unverändert (minus 1 Prozent), während sie bei den Älteren ab 55 deutlich zunimmt. Letzteres hängt damit zusammen, dass viele Ältere das Web stürmen und dort erst einmal mit E-Mail in Verbindung kommen. (weiterlesen…)

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