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Archive for 05.2011

Blogs als Quelle für traditionelle Medien: Keine Lust mehr, euer Fußvolk zu sein [Update]26.05.11

Ich muss mal was loswerden. Es hatte sich in den letzten Tagen angestaut und mich ein wenig verblüfft zurückgelassen. Und ich musste noch nicht einmal breit dafür recherchieren, um auf ein paar unrühmliche Beispiele zu stoßen: Traditionelle Medien haben nach wie vor keinen Bock auf Blogs, lesen sie aber trotzdem, saugen die Informationen dort heraus und nennen oft nicht einmal die Quelle. Das hat eine neue Qualität im Vergleich zu der Zeit, als sie Blogs bloß ignoriert haben. Viel besser fühlt es sich aber nicht an.

Ein erstes Beispiel habe ich bereits am Montag kurz aufgegriffen: “Focus Online” und der “Focus” haben auf eine, wie ich finde, besonders herablassende Art bewiesen, wie man mit Bloggern umgehen kann. In einer Meldung auf “Focus Online” über lange YouTube-Ladezeiten bei Telekom-DSL-Anschlüssen von Ressortleiterin Angelika Sanktjohanser liest man folgenden Satz:

Ein IT-Blog fand unter der Überschrift „YouTube ist bei der Telekom langsam“ vor einigen Tagen binnen kürzester Zeit eine dreistellige Zahl zustimmender Kommentare.

Ist ja toll. Aber welches IT-Blog ist das? Wer ist der Autor und warum verlinkt man nicht darauf? Das ist nur eins von einigen erstaunlichen Beispielen der vergangenen Tage. (weiterlesen …)

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Mobiles Internet – Österreich auf der Überholspur, Deutschland lahmt hinterher26.05.11

Es ist eigentlich immer von Vorteil, wenn man sich mit Menschen aus dem europäischen Ausland unterhält, weil man so (unter Umständen) auch mal Einblick in die Mobilfunkwelt unserer Nachbarn erhalten kann. Als ich am Dienstag in München war, um mich über das neue SMS-Konzept von mysms.com zu informieren, fiel ganz nebenbei auch der Name Bob. Die österreichischen Macher von sms.at wussten von Tarifen zu berichten, bei denen ich die Ohren nicht nur spitzen, sondern auch anlegen musste. Wieder einmal erwischte ich mich bei dem Gedanken: wie schön wäre es, in Österreich zu wohnen.

Gut, diesen Gedankengang möchte ich jetzt nur auf die örtlichen Mobilfunktarife übertragen wissen, aber wenn wir unsere Blicke mal in die benachbarte Alpenrepublik schweifen lassen, wird recht schnell deutlich, was in Sachen preiswerter Mobilfunk-Nutzung auch bei uns möglich sein könnte, ja, vielleicht sogar müsste. Und damit sind wir wieder bei Bob; der Billigmarke von der A1Telekom Austria. Ich will euch nicht mit Tarifinfos langweilen, aber schaut es euch einfach mal an, zu was für Spotpreisen nebenan in Österreich mit dem Handy telefoniert bzw. mit dem Notebook gesurft werden kann. (weiterlesen …)

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Einschalten, was die Freunde hören: Wenn Facebook Spotify integriert26.05.11

Wenn sich Themen frühmorgens quer durch die Online-Ableger der großen Tageszeitungen manövrieren, dann steckt meist die dpa dahinter. Diesmal auch: Laut einem Forbes-Bericht, den die Nachrichtenagentur aufgreift, plant Facebook, den Musikstreamingdienst Spotify zu integrieren. Martin Weigert von Netzwertig wundert sich darüber, dass die dpa und die angeschlossenen Medien davon sprechen, Facebook plane einen eigenen Musikdienst. Denn das ist natürlich nicht der Fall: Wenn die Gerüchte stimmen, dann wird Facebook Spotify lediglich stärker als bisher einbinden.

In zwei Wochen könnte das Produkt schon an den Start gehen, schreibt Forbes-Autorin Parmy Olson. Sie beruft sich auf eine Person, die in die Verhandlungen involviert sein soll. Der Service werde zur Zeit getestet. Sobald es losgeht, sollen Facebook-Nutzer eine Spotify-Schaltfläche zwischen Fotos und Veranstaltungen in der linken Seitenspalte finden, um den Dienst zu starten.  (weiterlesen …)

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Was Twitter von TweetDeck übernehmen sollte: lange Tweets mit Deck.ly25.05.11


Twitter hat heute die Übernahme des Unternehmens und Twitter-Clients TweetDeck offiziell bekannt gegeben und damit die Gerüchte der vergangenen Tage und Wochen bestätigt. Twitter kündigte in einem Blogpost dazu an, man werde weiter in TweetDeck investieren, das die Nutzer kennen und mögen. Gleichzeitig spricht TweetDeck-Gründer Iain Dodsworth in einem Blogpost über Veränderungen, die nun wohl bevorstünden. Beides ist vermutlich richtig. Twitter wird TweetDeck zumindest nicht abschalten, was von Pessimisten befürchtet worden war. Ich erwarte eher, dass Twitter TweetDeck umbauen und ihm seinen eigenen Stempel aufdrücken wird.

Eins sollte Twitter dabei in Betracht ziehen: den Langnachrichtenservice Deck.ly in seine App-Welt mit aufzunehmen und stärker zu fördern. In den vergangenen Tagen und Wochen habe ich immer mehr lange Tweets gesehen, die mit Deck.ly erstellt wurden. Deck.ly ist ein Service von TweetDeck, der Tweets mit mehr als 140 Zeichen erlaubt, also eine Art MMS für Twitter. Im Tweet erscheint dann bei Überschreiten der Zeichenzahl ein Link zu einer ansprechend gestaltete Website, auf der man die Nachricht weiter im Web teilen konnte. Ohne Twitter im Rücken war Deck.ly wenig sinnvoll. Würde der Zwitscherdienst Deck.ly aber nun in all seine Apps einbauen, könnte ein interessanter neuer Ableger entstehen, der Twitter einen Mehrwert bietet. (weiterlesen …)

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Die schlechte Nachricht: Reichwerden mit dem Internet bleibt künftig Großkonzernen vorbehalten25.05.11

Die gute: ihre Produkte werden immer besser.

Geht es euch auch so, dass euch die Entwicklungen in der IT in letzter Zeit mulmig machen? Vielleicht täusche ich mich ja, aber ich fürchte, da braut sich eine Zukunft zusammen, die wenig Spaß machen könnte. Und ich hoffe, ich irre mich. Gestern war ich Berlin zu Gast, als Microsoft in seinem Mango-Update die Zukunft für sein mobiles Betriebssystem Windows Phone 7 vorgestellt hat. Und das konnte sich sehen lassen.

Wenn Mango im Herbst so kommt, wie gestern vorgestellt, dann wird Microsoft wieder im Geschäft sein und könnte zu alter Stärke zurückfinden. Der neue People Hub bietet ein intelligentes Nachrichtensystem, die Kamera kann Gesichter und Text erkennen und Kontakten zuordnen. Das kommt dem semantischen Web schon recht nahe und das wird die Konkurrenz von Apple bis Google nicht auf sich sitzen lassen können. Technisch gesehen wird es für uns als Kunden auf lange Sicht deswegen immer schöner: Die Anbieter pushen sich gegenseitig mit besserer Hard- und Software und die Entwicklungssprünge haben ein in der Geschichte einmaliges Tempo erreicht.

Das ist das schöne an der Entwicklung. Die Schattenseite ist, dass das Web der nahen Zukunft zunehmend von einer Handvoll Großkonzernen beherrscht werden wird und wir nicht mehr viel dagegen machen können. (weiterlesen …)

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Samsung muss Apple Smartphones und Tablets noch vor dem Verkaufsstart zeigen25.05.11

Die Schlacht um Patente wird immer absurder: Nachdem in den vergangenen Wochen gefühlt jeder jeden verklagt hat, hat Apple nun gegen Samsung einen Teilerfolg vor Gericht errungen. Samsung muss Apples Anwälten insgesamt fünf Smartphones und Tablets aushändigen, noch bevor diese auf den Markt erscheinen. Der iPhone-Hersteller hatte den koreanischen Nebenbuhler bezichtigt, Patente verletzt zu haben, und ihn deswegen am 18. April vor Gericht gezerrt.

Die zuständige Richterin Lucy Koh am Bundesgericht in San Jose in Kalifornien hat in diesem Fall geurteilt, dass Samsung Apple bis zu drei Monate vor einem geplanten Verkaufsstart Neuerscheinungen offenlegen muss. Darunter fallen neben den Produkten auch die Verpackung und Verpackungsinhalte, das komplette Unboxing also. Aktuell bezieht sich das auf die Smarthpones Galaxy S2, Infuse 4G, Infuse 4G LTE und die Tablets Galaxy Tab 8.9 und Galaxy Tab 10.1. Dazu hat Samsung aktuell 30 Tage Zeit. (weiterlesen …)

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Bezahlen ohne Geldbörse: Google könnte morgen eine NFC-Plattform vorstellen25.05.11

Weg mit den Brieftaschen, Leute! Google will wahrscheinlich schon morgen eine Bezahlplattform für Smartphones mit dem mobilen Betriebssystem “Android” vorstellen. Es soll das kontaktlose Bezahlen über Near Field Communication (NFC) ermöglichen. Das berichten unabhängig von einander der Börsendienst Bloomberg und die Wirtschaftszeitung “Wall Street Journal” (WSJ). Kunden des Systems sollen über entsprechende Lesegeräte in Geschäften bezahlen, Bonuspunkte erhalten und Groupons nutzen können.

Zunächst soll das mobile Bezahlen nur in einer Testphase in einigen Städten in den USA möglich sein. Google würde das Programm in New York und San Francisco starten und danach weitere Städte folgen lassen, heißt es in den Berichten. Der Webriese hatte entsprechende Test bereits vor einigen Monaten angekündigt und seitdem immer mehr Partner um sich geschart. Voraussichtlich sollen zunächst nur Besitzer des Smartphones Google Nexus S von Samsung (Bild oben rechts) im Netz des Anbieters Sprint Nextel in den Genuss der Plattform kommen. (weiterlesen …)

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MySMS – Wenn die SMS aus der Wolke kommen25.05.11

SMS schreiben am PC oder über eine App. Das klingt jetzt zunächst einmal nach nichts Neuem. Und auch ich musste mich zugegebenermaßen ein bisschen motivieren, einer Einladung der Macher von MySMS.com nach München zu folgen. Denn was soll an einer SMS-App auf dem Smartphone oder Tablet PC so besonders sein? Wo ist da im Zeitalter von etablierten Instant Messengern und Programmen wie WhatsApp der Mehrwert? Diese und andere Frage galt es gestern auf einem exklusiven Blogger-Meeting in der bayerischen Landeshauptstadt zu klären.

Und um gleich mal mit der Tür ins Haus zu fallen: Unternehmenschef Martin Pansy und sein 40-köpfiges österreichisches Team von der sms.at mobile internet services GmbH planen, den Markt für SMS-Kommunikation ordentlich aufzurollen. Das ehrgeizige Ziel: “Wir wollen die weltweit beliebteste SMS-Applikation werden.” Das klingt ambitioniert. Und Pansy ergänzt: “Es ist nicht wichtig, der Erste, sondern es ist wichtig der Beste zu sein.” In der benachbarten Alpenrepublik ist das offenbar schon gelungen, denn bei den “Ösis” ist das Start-Up nach eigenen Angaben die SMS-Community überhaupt. Okay, zur Kenntnis genommen! Ihr werdet euch jetzt fragen, mit welcher Art von App nun auch in Deutschland durchgestartet weden soll. Die Antwort kann ich euch geben. (weiterlesen …)

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Endlich erwachsen: Microsoft stellt Mango-Update für Windows Phone 7 vor24.05.11

Viel Neues: Der Softwarekonzern Microsoft hat heute eine Vorschau auf das Update namens „Mango“ für sein mobiles Betriebssystem Windows Phone 7 (WP7) gegeben. Das Update soll im Herbst erscheinen, eine Vorabversion der Entwicklertools bereits innerhalb der kommenden 24 Stunden. Neben Multitasking hat WP7 eine Energiesparfunktion, die mehrere Dienste und Services wie GPS im Hintergrund bei Bedarf ausschaltet. Dadurch soll sich die Akkulaufzeit trotz Multitasking erhöhen.

Smartphones, die heute schon mit Windows Phone 7 funktionieren, lassen sich auf Mango updaten. Mit Acer, Fujitsu und ZTE wollen im Herbst drei neue Hersteller Smartphones Windows Phone 7 auf den Markt bringen. Von Nokia war leider nicht die Rede. All das hätte man auch in einer Pressemeldung erklären können. Warum hat Microsoft dazu extra nach Berlin, London und New York geladen? (weiterlesen …)

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MeeGo 1.2: Update für das WeTab und Support aus Taiwan und China24.05.11

MeeGo, quelloffen, Linux-based und eine Verschmelzung von Intels Moblin und Nokias Maemo, ist am Donnerstag in der Version 1.2 veröffentlicht worden. Der aktuelle Release soll Herstellern und Entwicklern das Werkzeug für neue Software für ARM-V7- und Intel-Atom-Hardware an die Hand geben. Im Klartext sollen also Tablets, Netbooks und andere Kleingeräte bestückt werden – zumindest Intel gibt den Kampf um das Betriebssystem noch nicht auf. Die ersten Firmen haben auf der MeeGo Konferenz in San Francisco ihr Interesse bekundet.

In Europa ist es der alte Bekannte WeTab, dessen WeTab OS ein Update auf Basis von MeeGo 1.2 erhält. Das von 4tiitoo vertriebene Tablet soll dann die Sprachen Deutsch, Englisch, Holländisch, Spanisch, Italienisch, Russisch und Französisch unterstützen.

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Legendäre Social-Media-Kampagne? Lady Gaga bringt Amazon-Server ins Wanken24.05.11

Lady Gaga hat gestern die Server von Amazons MP3 Download-Service ins Schwitzen gebracht. Die Pop-Ikone hatte ihr neues Album dort für den Preis von 0,99 US-Dollar angeboten. Das Album “Born this way” geht derweil im iTunes Store für deutlich höhere 11,99 Dollar über die virtuelle Ladentheke. Einige Fans konnten deswegen das Album gestern nicht downloaden oder mussten einige Zeit auf den Download warten. Amazon versprach aber, dass jeder, der das MP3-Album gestern bestellt hätte, es noch zum verbilligten Preis erhalten werde.

Von der Quasi-Verschenkaktion hatten beide Seiten etwas. Amazon pusht damit seinen digitalen Musikspeicher Cloud Player. (Interessiert sich eigentlich noch jemand dafür?) Wer sich ein Album kauft, erhält Zugang zu 20 Gigabyte Speicher statt der üblichen 5 Gigabyte. Das gilt auch für die Gaga-Scheibe. Für die Lady bedeutet das natürlich Aufmerksamkeit und einen rosigen Verkaufsstart ihres neuen Albums. (weiterlesen …)

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Militante Gruppe bekennt sich zu Anschlag auf Berliner Ostkreuz, nennt Atompolitik als Grund23.05.11

Das meinen die doch nicht ernst, oder? Offenbar doch. Die militante Gruppe “das Grollen des Eyjafjallajökull” hat sich im Internet in einem Bekennerschreiben zu dem Anschlag auf einen Verkehrsknotenpunkt am Berliner Ostkreuz bekannt. In dem Schreiben begründet die linksautonome Gruppe die Brandstiftung mit umstrittenen Punkten deutscher Innen- und Außenpolitik. Die Gruppe schreibt, und ich versuche das mal auszugsweise darzulegen:

Wir streiken! Deshalb haben wir heute einen Teil der Bahninfrastruktur am Ostkreuz, einem zentralen Verkehrsknotenpunkt der deutschen Hauptstadt, sabotiert (…)

Berlin ist Hauptstadt eines der führenden Waffenexporteure, Berlin ist Hauptstadt des mächtigsten EU-Staates. In Berlin wurde ein „Ausstieg“ aus der Atomenergienutzung mit langen Restlaufzeiten beschlossen, aus dem dann ausgestiegen wurde, um nun erneut in einen „schnellst möglichen“ Pseudo-Ausstieg einzusteigen.

Alle haben Verantwortung für das, was geschieht. Alle haben die Möglichkeit, zu sagen: Stopp! Nicht mit uns. Wir bestreiken die quälende und mörderische Normalität. Es muss sich was ändern. Grundlegend.

Mobilität garantiert das reibungslose Funktionieren zur Aufrechterhaltung eben jener Normalität. Diese zu unterbrechen, wenn auch nur in bescheidenem Umfang, ist unsere Absicht.

Die Gruppe spricht weiterhin von der Flüchtlingsproblematik an den EU-Außengrenzen, von der Atomkatastrophe in Fukushima, schreibt, dass es über einen sofortigen Atomausstieg nichts zu verhandeln gebe. (weiterlesen …)

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Achillessehne durchtrennt: Kabelbrand legt Berlin lahm23.05.11


Chaos in Berlin: Probleme mit dem Nahverkehr gibt es also nicht nur hier in Köln/Bonn mit KVB und SWB, sondern derzeit massiv drüben in Berlin. Mir wäre es ja eigentlich egal, wenn ich nicht morgen selbst mal die schöne Hauptstadt besuchen würde, um zu erspähen, was Microsoft mit seinem Mango-Update plant. Und wenn nicht auch zahlreiche Internet-Provider davon betroffen wären. Der Brand, der sich heute früh gegen 3 Uhr am Bahnhof Ostkreuz ereignet hat, sorgt noch immer für Probleme im Berliner Nah- und Regionalverkehr und vor allem bei Vodafone.

Einige tausend Festnetz- und Mobilfunkkunden des Providers konnten nicht ins Netz, weil der Brand eine Glasfaserleitung beschädigt hatte. Betroffen von dem Band waren und sind aber auch Alice, 1&1, Versatel und QSC. Der Brandanschlag, von dem die Polizei ausgeht, traf einen zentralen Kommunikationsknoten des Bahn-Dienstleisters DB System. Im Internet ist inzwischen das Bekennerschreiben einer linksautonomen Gruppe aufgetaucht. (weiterlesen …)

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Kampfansage: HP will die “Nummer eins plus” auf dem Tablet-Markt werden23.05.11

Ja klar. HP will im Tablet-Markt mehr als die Nummer eins werden, also die 1+ nicht bloß eine +1. HPs Europachef Eric Cador nennt es “die Nummer 1 plus”. Eine gewagte Aussage gemessen daran, dass man derzeit gar kein Tablet auf dem Markt hat. Das bislang erste des PC-Herstellers soll im Juni ausgeliefert werden; einen genauen Starttermin des TouchPads hat HP bislang noch nicht genannt.

Kosten soll das TouchPad in etwa so viel wie das iPad 2. An dem hat sich HP technisch und optisch orientiert. Schmuckstück des TouchPad ist aber die neue Version 3 des eigenen Betriebssystems WebOS, das man von Palm übernommen hatte. HP hatte vergangene Woche in Cannes Prototypen des TouchPads vorgestellt, die laut dem “Telegraph” nahezu fertig gewesen seien. Bezweifeln muss man Cadors Worte dennoch, wenn man einigermaßen bei Trost ist. (weiterlesen …)

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Rätselhafter Trend Planking: Acht Australier verlieren ihren Job23.05.11

Man könnte von einem harmlosen Phänomen sprechen, wenn dabei nicht schon ein Mann zu Tode gekommen wäre: Planking. Nun haben acht Mitarbeiter der Warenhauskette Woolworths in Australien ihren Job verloren. Sie hätten den Trend in einer Weise betrieben, in der sie selbst oder Kunden hätten zu Schaden kommen können, schreibt der “Daily Telegraph”. Demnach lagen sie auf Fleischwölfen, Verkaufsregalen, Einkaufswägen oder Milchpaletten. Beim Planking legen sich Menschen stocksteif auf einen Gegenstand und lassen sich dabei filmen oder fotografieren.

Anthony Wilson, dessen Position bei Woolworths als “Risk and Safetey General Manager” beschrieben wird, sagte dazu: “Wir wollen nicht die Spaßpolizei sein. Es geht uns darum sicherzustellen, dass Menschen auf ihre eigene Sicherheit achten.” Woolworths begründet diese Sicherheitsmaßnahme eben mit dem Tod eines jungen Mannes. Dieser war betrunken beim Planking auf der Brüstung eines Balkons aus dem siebten Stock hinunter gestürzt. Es klingt so, als wolle Woolworths ein Exempel statuieren, um Jugendliche vor dem gefährlichen Trend zu bewahren, für den es inzwischen weitere Ableger gibt. (weiterlesen …)

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