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Archive for 08.2011

RTL teilt in Gamescom-Bericht gegen Computerspieler aus und steckt Tausende Beschwerden ein26.08.11

Am Mittwoch erklärt Sascha Lobo noch in der Sendung Elektrischer Reporter, was ein Shitstorm ist, während zur gleichen Zeit ein eben solcher in Richtung RTL aufzieht. Der Privatsender berichtete am 19. August im Format Explosiv über die Gamescom in Köln und ließ sich in dem rund fünfminütigen Beitrag mehrfach zu Äußerungen über Computerspieler hinreißen, die der Schublade ganz weit unten entnommen wurden. Dort wären sie besser liegen geblieben, die Sprüche über sozialinkompetente Gamer mit Körpergeruch und ohne Freundin. Das fanden viele Zuschauer alles andere als witzig.

Auch die Redaktion von GIGA nicht, die eine Parodie abdrehte.  Die Reaktion blieb nicht die einzige. Tausende sind empört und beschweren sich. Jetzt prüft die Niedersächsische Landesmedienanstalt den RTL-Beitrag. Update: Die Prüfung hat ergeben, dass der Bericht nicht gegen das Medienrecht verstößt.

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Panda-Update: Die Verlierer sind Googles Konkurrenten25.08.11

Ich habe in den vergangenen Tagen mit einigen SEOs und Website-Betreibern gesprochen. Die meisten loben, dass Google beim Update seines Such-Algorithmus’ (“Panda-Update”) augenscheinlich schlechte Inhalte abgestaft hat. Durchaus ein Gewinn für die Inhalte im Netz. Aber daneben gibt es eben auch Verlierer und weiterhin Ungereimtheiten. Einer der Verlierer ist Arie Struik, Gründer der unabhängige Produktvergleichsseite alaTest. “Wir haben seit dem Panda-Update 30 bis 35 Prozent weniger Besucher, von einem auf den anderen Tag”, sagte er mir am Dienstag in einem Telefonat. In einer ersten Statistik von Sistrix nach dem Panda-Update rangierte alaTest auf Platz 2 der größten Verlierer, beim Sichtbarkeitsindex mit einem Verlust von 70 Prozent.

Ganz so schlimm sei es nicht, versichert Struik, aber er kann den Grund einfach nicht nachvollziehen. “Ich kenne mich auch mit Suchmaschinen aus. Wir sind die Liste durchgegangen, die Google dazu veröffentlicht hat.” Man habe nichts gefunden, womit man den Suchriesen gegen sich hätte aufbringen können. Alles sei darin umgesetzt. Struiks einzige Erklärung dafür: “Seit Google mit Product Search eine eigenen Preisvergleichsseite gestartet hat, sind wir und andere Preis – und Produktvergleichsseiten zur Konkurrenz geworden.” Besonders pikant dabei: Laut Struik hat Google in den vergangenen Jahren eng mit alaTest zusammengearbeitet, war an der Technik des schwedischen Anbieters interessiert. Hilfe ist nun nicht mehr gefragt. Struik beklagt vor allem, dass es bei Google keinen Ansprechpartner gibt, den er dazu fragen kann. Schlimmer betroffen sind allerdings einige andere kleinere Preisvergleichsseiten und Anbieter. (weiterlesen …)

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Blog-Kommentare sind tot? Nein, sie zucken noch25.08.11

Tja, wie sieht’s damit aus: Blogkommentare. Kollege Jan Christe von t3n hat mich gestern auf Google Plus nach meiner Meinung dazu gefragt. Geantwortet habe ich ihm per E-Mail. Sein Kollege Falk Heldmann hat einen Blogeintrag dazu geschrieben und Nico Lumma hat einen Trackback dorthin gesetzt. Soziales Kuddelmuddel im Jahr 2011. Das Thema jedenfalls wurde angestoßen von Techblogger Robert Scoble. Seine These, veröffentlicht passenderweise auf Google Plus: Der Blogkommentar ist tot und wird künftig keine Rolle mehr spielen.

Was soll man dazu sagen: Für so tot wie etwa den Flattr-Button halte ich Blogkommentare lange nicht, aber ihre Zahl hat deutlich abgenommen. Zumindest hier kann das allerdings auch andere Gründe haben. Einige Protestleser werden uns den Rücken gekehrt haben, weil Robert hier nicht mehr bloggt, und deswegen nicht mehr kommentieren. Denjenigen, die immer wieder behaupten, damals sei alles besser gewesen, muss ich aber enttäuschen: Mit dem Content, den Robert damals verfasst hat, hätte er heute nicht mehr die Zahl der Kommentare. Wer’s nicht glaubt, soll Roberts Blog besuchen und dort die Kommentare zählen. Hinzu kommt, dass Diskussionen über ein Thema heute einfach woanders stattfinden: Facebook, Twitter und zunehmend Google Plus. Und dass vieles einfach nicht mehr kommentiert, sondern einfach geliket, getwittert oder geplust wird. Sind Kommentare deswegen überflüssig oder gar tot? Nein. (weiterlesen …)

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Steve Jobs tritt als Apple-CEO ab: Beruhigt euch bitte!25.08.11

Manche Themen finden einen in der Tat, ohne dass man nach ihnen suchen muss. Die Nachricht über den Rücktritt von Steve Jobs schallte heute sogar per Lautsprecheranlage einer Hürther Baumarktkette, über dessen Parkplatz ich jeden Morgen zur Arbeit gehe. Der Apple-Chef tritt von seinem Posten als CEO des Unternehmens zurück. Er hat eine Art Rücktrittsbrief verfasst, den unter anderem Spiegel Online und Süddeutsche veröffentlicht haben. Die wichtigsten zwei Sätze daraus:

“Ich habe immer gesagt, dass wenn jemals der Tag kommen sollte, an dem ich nicht länger meine Aufgaben und Erwartungen als Apple-Chef erfüllen kann, ich der erste wäre, der das mitteilt. Leider ist dieser Tag gekommen.”

Der 56-Jährige erhielt vor zwei Jahren ein Lebertransplantat; in der Vergangenheit wurde bei ihm Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. Er ist nach wie vor schwer krank und zieht sich jetzt aus gesundheitlichen Gründen in den Aufsichtsrat zurück. Wohl, um die Aktionäre zu besänftigen. Erst einmal vergebens: Der Wert der Apple-Aktie fiel nachbörslich um gut fünf Prozent. Laut Bloomberg war er bereits in den vergangenen Wochen krankheitsbedingt nicht mehr ins Büro gekommen. (weiterlesen …)

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Nokia auf dem Weg der Besserung: Smartphones, NFC und ein Symbian auf Augenhöhe24.08.11


Nokia 700

Ach, Nokia. Wir sind – nicht immer zusammen – einen weiten Weg gegangen, seit ich mit dem 3210 mein erstes eigenes Handy in Händen hielt. Mein erstes Smartphone freilich kam nicht von euch. Und mein nächstes? Höchstens vielleicht. Es wird nicht das 700 oder das 701 werden, die ihr heute zusammen mit dem Symbian-Update Belle vorgestellt habt. Obwohl beides zweifellos die besten Smartphones aus eurem Hause sind, die ich bald auf dem Markt bekommen werde: Das Nokia 700 zum Beispiel: Klein, handlich, mit sehr farbenfrohem Display und erstaunlich schnell. Und – ebenso wie das Nokia 701 – mit NFC.

Beide Geräte habt ihr heute in Hongkong vorgestellt – und auf einem eigens für einige von uns Bloggern veranstalteten Treff in Düsseldorf. Ihr wolltet euch dort von einer ganz neuen Seite präsentieren. Und das ist euch gelungen. Es gab Hands-on mit den beiden neuen Smartphones, die ganz nebenbei auch noch NFC-fähig sind. Es gab Antworten auf alle kritischen Fragen. Es gab einen Ausblick auf eure Zukunft. Und doch gibt es einige Entscheidungen, die ich nach wie vor nicht ganz nachvollziehen kann. (weiterlesen …)

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Kopieren und Umbenennen unter Windows 8 wird einfacher. Reicht das für den Erfolg?24.08.11

Tja, was soll ich sagen: Windows 8 wird es schwer haben. Zumindest dann, wenn Microsoft seine bisherige Vermarktungsstrategie beibehält und das fertige Endprodukt im Großen und Ganzen wieder zu Preisen oberhalb der 100-Euro-Grenze offeriert. Aber selbst günstigere Konditionen werden vermutlich nicht viel daran ändern, dass ein massenhafter Umstieg von Windows 7 aller Wahrscheinlichkeit nach kaum stattfinden dürfte. Allein der umsatzträchtige Unternehmenssektor ist auf Jahre wieder gesättigt. Und bereits Windows 7 floss nur äußerst zäh auf die Festplatten dieser Welt. Eine mögliche Ausnahme wäre wohl ein Upgrade nach Apple-Vorbild, das sich ohne viel Aufhebens vielleicht per Windows Update installieren lässt und kaum 30 Euro kostet.

Denn mehr ausgeben für ein OS, dessen Vorgängerversion dann gerade einmal drei Jahre alt ist? Kommt jedenfalls für mich nicht in Frage. Ich glaube, die goldenen Zeiten der teuer verkauften PC-Betriebssysteme sind mit Windows 7 endgültig zuende gegangen. Nicht umsonst ist auch Microsoft in diesem Bereich bereits auf der Suche nach langfristigen neuen Lösungen wie einem allumfassenden Ökosystem oder kurzfristigen zusätzlichen Einnahmequellen, wie dem bereits letztes Jahr geleakten Windows App Store, der in der kommenden Variante mit an Bord sein soll. Ob das reicht, darf aber ebenso bezweifelt werden. Denn die besten Jahre des klassischen Heim-PCs sind wohl – trotz aller Nostalgie – ebenfalls vorüber. Ein Ende des PC-Booms ist laut Gartner längst abzusehen. Und für das Brot-und-Butter-Computing auf bereits vorhandenen Heim-Notebooks und Workstations reicht auch Windows 7, abgesehen von Mac OS X und der ein oder anderen Linux-Variante wie Ubuntu, die nach 20 Jahren (Happy Birthday, Linux!) mittlerweile auch ohne Nerdbrille oder acht Semester Informatik bedienbar ist. Bleiben für Windows 8 also noch die Tablets, deren Absatz sich trotz aller Unkenrufe weiter steigern dürfte. (weiterlesen …)

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Apple und Samsung streiten weiter: Ist das iPad-Design schon Jahrzehnte alt?24.08.11

Ich kann ein ganz schöner Kunstbanause sein. Auch dann, wenn es um Filme geht. Sind sie älter als ich, schwarz-weiß oder auch nur aus der Zeit vor der DVD, muss jemand mit Filmverständnis her, der meine Gedanken an gruselige VHS-Bildqualität vertreibt und mich dazu überredet, doch mitzuschauen. Nur damit ich nachher feststellen kann, dass das einer der besten, interessantesten oder überraschendsten Filme war, den ich seit langem gesehen habe. Oder zumindest besser als gedacht. So kam ich auch dazu, 2001: Odyssee im Weltraum zu sehen.

Unter anderem kann ich mich an die Szene gut erinnern, in der zwei Astronauten an einem Tisch sitzen und essen und auf dem Tisch zwei Geräte liegen, die mich sofort und unweigerlich an die heutigen Tablets erinnert haben: Rechteckig, extrem flach, fast ausschließlich aus einem Display bestehend. Ob dieser Film aus dem Jahre 1968 die Vorlage für das iPad war? Für Samsungs Anwälte ist die Filmszene jedenfalls ein möglicher Beweis dafür, dass es Tablets auch schon vorher gab. (weiterlesen …)

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HP hat die Preisschraube für immer verdreht: Wie viel seid ihr noch bereit, für Tablets und Smartphones zu zahlen?23.08.11

Wir haben es in den vergangenen Tagen live miterleben dürfen: Wenn der Preis stimmt, verkaufen sich selbst die Tablets und Smartphones eines Nischenanbieters wie Eiscreme am Tag des Fegefeuers. HP dürfte mit seinem TouchPad damit auf Platz 2 der meist verkauften Tablets vorgestoßen sein. Allein bei BestBuy sollen alle 250.000 Tablets über die Ladentheke gewandert sein, die man vergangene Woche noch erbost an HP zurückschicken wollte. Ein Problem, das sich daraus aber in Zukunft ergibt: Der Preis stimmte nicht, zumindest nicht für den Hersteller: HP hat das TouchPad und die beiden Smartphones Pre 3 und Veer nicht einmal zum Selbstkostenpreis verramscht. Die Erwartung der Kunden ist aber gleichzeitig mächtig gestiegen: Sie haben Tablets für 100 Euro und Smartphones für 60 und 80 Euro bekommen. Erheblich mehr werden sie in Zukunft nicht mehr dafür ausgeben wollen.

Es dürfte jedem einleuchten, dass das kein Preis ist, mit dem ein Hersteller langfristig arbeiten kann. Aber wenn es doch so billig geht, wieso dann noch 500 Euro für ein Tablet und ebenso viel für ein Smartphone bezahlen? Künftig werden sich die Preise selbst der Marktführer weit unterhalb dessen ansiedeln. Die Vorboten erspähte man schon in den Wochen davor: Da hatte HP den Preis für das Veer bereits auf knapp 180 Euro gesenkt, selbst als das baldige Ende des Modells noch nicht feststand. Bei einigen Online-Shops war in den vergangenen Wochen eine Zeitlang das Windows Phone Samsung Omnia 7 für unter 200 Euro zu haben. Das Samsung Galaxy S in der immer noch topaktuellen ersten Version kostet mittlerweile kaum noch mehr als 300 Euro. Und passend zur HP-Rabattaktion machen natürlich auch wieder Gerüchte über ein Billig-iPhone die Runde. Preis freilich noch unbekannt, ein Analyst erwartet aber etwas um 200 Dollar, auch wenn das in meinen Ohren utopisch klingt. (weiterlesen …)

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Cloudtells: Theater im Social Network23.08.11

Dennis Nicolas Perzl und Andreas Hastreiter mögen Theater. So sehr, dass sie sich überlegt haben, Stücke künftig von der Bühne zu holen und auf Facebook, Twitter und Co. stattfinden zu lassen. Cloudtells heißt das Projekt und steht für “The Cloud tells me a story”; Social-Media-Theater nennt sich das Genre. Die Darsteller eines Stücks erhalten darin einen Account bei Twitter, Facebook oder ähnlichem und erzählen darin ihre Version der Geschichte. Als Zusammenfassung und Ergänzung sollen Podcasts und Videos dienen. Die Zuschauer können das Geschehen kommentieren, befürworten, sich mit den Charakteren austauschen und bis zu einem gewissen Grad auch die Handlung interaktiv beeinflussen. Das erste Stück “Jonathan und das goldene Schwert” hat den Social-Media-Test erfolgreich passiert. Die Fortsetzung “Jonathan 2″ soll kommende Woche starten und auf Twitter, Facebook, Flickr, Instagram und Google Plus stattfinden.

Ich erwischte Dennis Perzl gerade am Telefon: “Ich habe vor gut einem Jahr ein Praktikum in einem Theater absolviert”, erklärte er mir die Motivation hinter der neuen Art von Theater. “Damals hatten wir immer das Problem, junge Leute für die Bühne zu begeistern. Also dachten wir uns, dem ganzen einen moderneren Anstrich zu geben.” Es begann mit dem Facebook-Account einer Theaterfigur und fand seine Fortsetzung wenig später im ersten Theaterstück. Um die Projekte künftig größer aufzufahren und mehr Geld vor allem für Requisiten zu haben, wollen Perzl und Hastreiter einen bescheidenen Betrag über Crowdfunding einsammeln. (weiterlesen …)

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HP und der Chaos-Montag: Über den misslungenen Versuch, ein Pre 3 zu kaufen [Update]23.08.11


[Update, 12:26 Uhr] Stereopoly meldet, dass das TouchPad heute noch einmal im HP Store angeboten werden soll. Viel Spaß beim Reload klicken, ich bin raus… [/Update]

Willkommen in der Spitzengruppe der Tablet- und Smartphone-Verkäufer, Hewlett-Packard! Nach der Ankündigung, die Hardware für das System WebOS nicht weiter zu führen und die Hardware zu verschleudern, dürfte HP saftige Verkäufe seiner Hardware verzeichnen. Nachdem das TouchPad am Samstag in den USA zu Preisen ab 99 US-Dollar verschleudert wurde, holte der Kaufrausch gestern auch Deutschland ein: HP senkte die Preise im eigenen Shop massiv. So massiv, dass die Server für Stunden in die Knie gingen und noch immer überlastet sind. Ich berichte aus erster Hand, denn ich war ebenfalls dem Kaufrausch verfallen.

Ich erfuhr gestern gegen 12 Uhr mittags, dass es so weit war. HP hatte die Preise für seine Geräte in den Stores bereits gesenkt: Das TouchPad mit 16 GByte für 99 Euro, die 32-GByte-Version für 129 Euro, die neue Version mit 64 GByte für 179 Euro, Das Pre 3 für 79 Euro, das Veer für 59 Euro. Kaum erfuhr ich davon, machte ich mich in den HP Store auf. Ein hochklassiges Smartphone für 79 Euro, da kann man ja nicht viel falsch machen. Ich konnte das Pre 3 noch auswählen. Aber schon als ich versuchte, das Gerät in den Warenkorb zu legen, gingen die HP-Server langsam in die Knie. Und so ging es weiter – für Stunden. Und das war nicht das einzige, was an diesem Tag bei HP schief lief. (weiterlesen …)

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Apple will Leben retten: Japanisches iOS 5 erhält Erdbebenwarnsystem22.08.11

Die kommende Version 5 von Apples mobilem Betriebssystem iOS wird mit einem Erdbebenwarnsystem verknüpft werden, berichtet 9to5Mac. Anders als man vermuten könnte, erfolgt die Warnung aber nicht über die Bewegungssensoren der iOS-Hardware. Vielmehr verbindet sich die Funktion, die man im neuen Notification Center aktivieren kann, mit dem japanischen Erdbebenwarnsystem. Dieses kann Erschütterungen registrieren, das Epizentrum bestimmen und kurze Warnungen an die Bevölkerung herausgeben. Dadurch kann die Bevölkerung wenige Sekunden bis 1 oder 2 Minuten vor einem Erdbeben gewarnt werden. (weiterlesen …)

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Anonymous hackt die Gema: “Website in Deutschland leider nicht verfügbar”22.08.11

Mindestens zwei Websites in Deutschland sind derzeit schwer bis gar nicht zu erreichen. Die des HP Stores und aktuell auch die der Gema. Anonymous steht hinter dem Hack der Gema-Website. Aktuell ist die Seite offline, zeitweilig stand dort ein Link auf eine Pastehtml-Botschaft mit dem Titel: “Leider ist diese Seite (nicht nur) in Deutschland nicht verfügbar, da sie auf ein Unternehmen verweisen könnte, für das Anonymous die erforderlichen Freiheitsrechte nicht eingeräumt hat. Das tut uns Leid. Nicht!”

Die Nachricht ahmt damit den Wortlaut der Meldung nach, die üblicherweise auf YouTube erscheint, wenn ein Video hierzulande nicht verfügbar ist. Und sie ist auch in der gleichen Optik gehalten. Auch wenn ich grundsätzlich gegen Cracks bin – man sollte sich auch anders einigen können – ist der Aktion zumindest eine gewisse Ironie nicht abzusprechen. Ich gehe allerdings nicht davon aus, dass die Gema mit Humor darauf reagiert. Wahrscheinlicher ist, dass man Anzeige erstattet und es zumindest von einer Seite eine Stellungnahme geben wird, in der das Wort “Terroristen” fällt. (weiterlesen …)

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Turbulentes Wochenende: HP verramscht TouchPads jetzt auch in Deutschland [Update]22.08.11

Update: Massive Preissenkungen jetzt auch in Deutschland

Auflösungsgerüchte (und -erscheinungen) einer Rockband sind oft die beste Verkaufsförderung. So ähnlich verhält es sich gerade offenbar auch mit HP und dem vermeintlichen Ende von WebOS. Zieht man die Verkaufszahlen und Marktanteile der WebOS-Geräte zu Rate, konnte man sich bis vergangenen Donnerstag eigentlich sicher sein, dass nur ein eingeschworener Kreis von Fans das System und seine Geräte überhaupt kannte. Seit dem verkündeten Ende am Freitag scheint sich das grundlegend geändert zu haben. Seitdem habe ich mit App-Entwicklern, jungen Vätern und Hausfrauen über WebOS gesprochen. Jeder scheint eine Meinung dazu zu haben und sich überraschenderweise gut damit auszukennen.

Aber mehr noch: Nachdem das TouchPad am Wochenende in den USA kurzerhand bei BestBuy für 99 US-Dollar (statt 399) für die 16-GByte-Version und für 149 statt 499 Dollar für die 32-GByte-Version verramscht wurde, schnellten auch die Verkaufszahlen nach oben. Das Tablet ist bei dem Händler inzwischen ausverkauft. HP, ich glaube langsam immer mehr, es war ein großer Fehler, was ihr da beschlossen habt. Seit Freitag überschlagen sich die Ereignisse und Meldungen: Microsoft lockt WebOS-Entwickler, HP will Käufer entschädigen, die zu viel für das TouchPad gezahlt haben, und auch Hitler ist gar nicht amüsiert über das Ende von WebOS. Auch in Deutschland werden die Geräte jetzt verramscht. (weiterlesen …)

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Highscore: Gamescom schließt mit Besucherrekord22.08.11

Das nennt man dann wohl Rekord: Wer die Meldungen verfolgt hat oder wer vor Ort war, den dürfte das kaum noch wundern: Die diesjährige Spielemesse Gamescom in Köln in der vergangenen Woche endete mit einem Besucherrekord: 275.000 Besucher kamen und übertrafen damit das Ergebnis des Vorjahres (254.000) deutlich. Am Wochenende wurden die Eingänge aus Sicherheitsgründen zeitweise geschlossen, während sich draußen Menschentrauben bildeten und viele enttäuschte Fans nicht mehr hinein gelassen wurden.

Zum City-Festival mit Bands wie Jupiter Jones, Madsen und Guano Apes zählten die Veranstalter auf den Kölner Ringen am vergangenen Wochenende 100.000 Besucher. Am Samstag stürmten 60.000 Besucher alleine in den ersten zwei Stunden nach der Öffnung um 9 Uhr die Hallen der Köln-Messe. Auch die Zahl der Aussteller stieg von 505 auf 557. Ein gutes Zeichen: Fast die Hälfte davon (257) kam aus Deutschland. Die 120.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden im kommenden Jahr wohl nicht mehr ausreichen. (weiterlesen …)

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Five Twenty: Liebevolle Web-Hommage an die Tageszeitung19.08.11

Meine Woche war ziemlich stressig, eure auch? Wenn ja, dann ist Five twenty vielleicht das richtige für euch. Kevin Heusinger hat hier inmitten des hektischen Online-Newsalltags eine Oase der Ruhe geschaffen. Five twenty aggregiert Online-Nachrichten und fasst sie in einem ruhigen Format zusammen – im Falle der Zeitungsansicht sogar in einer Art Zeitungsformat. Für die Web-Version gibt es eine Früh- und eine Spätausgabe der wichtigsten Meldungen quer aus allen Genres.

Was das Ganze soll? Five twenty läuft entgegengesetzt zum nie endenden Nachrichtenstrom auf Twitter, Facebook, Google Plus oder dem RSS-Reader. Meldungen mit nicht ganz so hoher Dringlichkeit lassen sich auf Five twenty damit auch Stunden später wieder finden und in Ruhe lesen – fast wie in einer papiernen Zeitung eben. Deswegen erscheinen die Früh- und Spätausgaben auch an zwei festen Zeitpunkten: um 5:20 Uhr und um 17:20 Uhr. (weiterlesen …)

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