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Archive for 11.2011

Rampensau und Schnürsenkelfetischist: Der Vorwerk Saugroboter Kobold VR 100 im Test30.11.11

Die nächste Stufe der Evolution hat uns erreicht. Wir müssen nicht mehr von Hand waschen, kaum noch von Hand spülen, in Zukunft nicht mal mehr selbst staubsaugen. Denn das erledigen mittlerweile Saugroboter für uns. Firmen wie iRobot, Klarstein und Samsung haben einige untertassenartige Modelle im Programm. Preislich sind Einstiegsgeräte ab knapp 150 Euro zu haben, die meisten Geräte kosten aber ab 350 Euro aufwärts, Spitzenmodelle um die 600 Euro.

Hier will der deutsche Staubsaugpionier Vorwerk mitmischen und sich mit dem Kobold VR 100 preislich als das iPad unter den Saugrobotern präsentieren. 649 Euro beträgt die unverbindliche Preisempfehlung. Erhältlich ist der Roboter seit dem vergangenen Wochenende bei Karstadt und im Vorwerk Online Shop. Gerade also noch pünktlich, um die Nadeln unter dem Weihnachtsbaum wegzusaugen. Aber lohnt sich der teure Spaß, macht er überhaupt Spaß und wie schlägt sich das Gerät in der Praxis? Wir haben ihn getestet. (weiterlesen …)

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Muss man Böses tun, bevor man Gutes tun kann?30.11.11


Die Faszination des Bösen treibt Menschen dazu, ihm zu verfallen. Oder zumindest dazu, unliebsame Dinge auszublenden: Gefällt einem etwa das neue Smartphone, denkt man nicht unbedingt daran, wer wie dafür schuften musste oder unter welchen Bedingungen die Rohstoffe dafür gewonnen wurden. Solange man verliebt ist, kann man schon mal ausblenden, wenn der neue Partner die Freunde abschätzig behandelt. Und wenn mir das Social Network technisch gut gefällt und alle meine Freunde sich dort tummeln, dann denke ich nicht bei jedem Besuch daran, dass es meine Daten als seine betrachtet und sie an Unternehmen verschachert, nur um Geld damit zu verdienen.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg scherte sich jahrelang nicht die Bohne um Nutzerrechte, Privatsphäre und Datenschutz, jubelte seinen Nutzern sogar sooft neue Richtlinien unter, bis sie es irgendwann müde wurden, dagegen zu protestieren. Und doch kamen und blieben die Nutzer in Scharen. Gut 800 Millionen dürften es zur Zeit sein, bis zur Milliarde ist es nicht mehr weit. Und jetzt, wo Facebook der größte Börsengang eines IT-Unternehmens in der Geschichte bevorsteht, geht es plötzlich auf Datenschützer zu. Scheint es zumindest: Zuckerberg hat vor der US-Handelsbehörde FTC eingeräumt, in der Vergangenheit Fehler gemacht zu haben. 20 Jahre lang muss Facebook seine Datenschutzrichtlinien nun von unabhängigen Experten prüfen lassen. Es dürfte dem Unternehmen dabei auch um gute PR gehen. Und doch ist es zumindest interessant, dass das Thema Datenschutz plötzlich für Facebook ein Thema ist, was jahrelang keines war. Muss man erst Böses tun, bevor man Gutes tun kann? (weiterlesen …)

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“Erweiterung unseres Pornofilms”: Rechtschreibkorrektur in Mac OS X Lion mit besonderen Vorlieben30.11.11

Ist eigentlich kein weltbewegendes Thema, aber ich finde es kurios: Patrick Emmler wies mich darauf hin, dass Apples neue Autokorrektur in Mac OS X Lion offenbar besondere Vorlieben hat. In einem Text, den er schrieb, ersetzte die Software das Satzfragment “Erweiterung des Portfolios” automatisch in “Erweiterung des Pornofilms”. Mein Kurztest ergibt, dass es stimmt. Das Wort “Portfolio” wird von Apples Rechtschreibkorrektur zwar nicht verändert, wohl aber der Genitiv “Portfolios”. Ist die Autokorrektur ausgeschaltet, blendet die Software “Pornofilms” als Vorschlag unter “Portfolios” ein. Bei eingeschalteter Autokorrektur verändert das Programm das Wort nicht automatisch, unterkringelt es aber und schlägt “Pornofilms” im Kontextmenü als korrekte Schreibweise vor.

Das Problem – so es denn überhaupt eins ist – scheint nur Mac OS X Lion zu betreffen. Die eigentlich deutlich penetrantere Autokorrektur in iOS 5 lässt “Portfolios” durchgehen und findet keinen Ersatz. Es klingt nach der Strafe für alle, die anderen von ihren am Mac erstellten Portfolios vorschwärmen…

(Jürgen Vielmeier)

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50.000 neue Blogs täglich und endlich Einnahmen: WordPress stellt Adsense-Alternative WordAds vor30.11.11


Blogs sind nicht tot. Tatsächlich werden es täglich 50.000 mehr. Zumindest ist das die Zahl neuer WordPress-Blogs, die täglich erscheinen, wie Jon Burke mitteilt. Wie viele davon dann täglich mit wertvollen Inhalten gefüllt werden, steht auf einem ganz anderen Blatt. Tatsache ist jedoch, dass Burke als Werbevermarkter bei WordPress mit den bisherigen Einnahme-Möglichkeiten auf WordPress unzufrieden war. AdSense als De-facto-Standard für Online-Anzeigen bringt den meisten allenfalls Peanuts ein, und das, so Burke, “habt ihr nicht verdient”.

Deswegen bietet Automattic, die Firma hinter WordPress, jetzt das neue Werbeformat WordAds an. Über ein Plugin sollen WordPress.com-Nutzer Anzeigen auf ihrem Blog einbinden können, die von Federated Media bereitgestellt werden. Der Vermarkter ist bereits seit Jahren mit der Blogvermarktung aktiv, gerade auch bei größeren Techblogs. Das ist ein Schritt, der erst einmal wenig Nachteile offenbart. Die Frage, warum das überhaupt so lange gedauert hat, beantwortet Burke mit “Google”: AdSense war praktisch Standard, dann habe man gesehen, wie viele Blogger ihr Angebot mit unschönen Werbeformaten entstellen, und davor habe man erst einmal zurückgeschreckt. Jetzt sei man aber so weit. Laut Burke angeblich, weil er so viel Schönes auf Blogs sehe, das es verdiene, mehr Geld zu erhalten. (weiterlesen …)

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Apple will Verkauf von Samsungs Galaxy Tab 10.1N verbieten lassen: Und weiter geht das Spielchen30.11.11

Überraschend kommt das jetzt nicht, aber das Spielchen wird zunehmend langweiliger. Apple will Samsung den Verkauf des Tablets Galaxy Tab 10.1N in der EU verbieten lassen, wie Dow Jones Newswire erfuhr. Es wäre das dritte Tablet, das Samsung dann in Deutschland nicht mehr selbst verkaufen dürfte. Zuvor hatte Apple Verfügungen gegen das Galaxy Tab 7.7 und das Galaxy Tab 10.1 erwirkt.

Das Galaxy Tab 8.9 blieb bislang von Apple unbehelligt und darf weiterhin verkauft werden. Aber gerade das Verkaufsverbot des 10.1-Zoll-Tablets war Samsung so sauer aufgestoßen, dass man sich beeilt hatte, das Weihnachtsgeschäft mit einem, sagen wir mal, sehr ähnlichen Tablet zu retten: dem eigens für Deutschland aufgelegten Galaxy Tab 10.1N. (weiterlesen …)

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Urinal Games: Spiele mit dem Urinstrahl steuern29.11.11


Von all den Synonymen, die für das auffälligste männliche Geschlechtsorgan kursieren, fand ich “Joystick” immer am amüsantesten. Aber wer hätte gedacht, dass das offenbar gar nicht zweideutig gemeint war: Mit dem Penis kann man in der Tat künftig Spiele steuern, zumindest wenn die Firma Captive Media ihre ganz speziellen Stehklos tatsächlich an den Mann bringt.

Das gleichnamige Produkt ist ein Urinal mit eingebauter Spielekonsole, und das Spiel steuert der Benutzer in der Tat mit seinem Urinstrahl. Zum Beispiel ein Autorennen: Nähert sich der Strahl einem linken Sensor, der im WC verbaut ist, steuert auch das Auto nach links. (weiterlesen …)

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Windows Phone Marketplace: Zahl der Apps steigt in einem Jahr um 10.000 Prozent29.11.11

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Zahlen sagen nicht all zu viel aus. Eine Steigerung von 1 auf 2 ist bekanntlich auch schon ein Zuwachs von 100 Prozent. Und wenn man von einem Wachstum von 10.000 Prozent liest, dann sollten bei jedem die Alarmglocken schrillen: da kann das Anfangsniveau nicht wirklich hoch gewesen sein.

War es in diesem Fall auch nicht: Als der Windows Phone Marketplace offiziell Anfang Oktober 2010 an den Start ging, gab es dort lausige 292 Apps. Die 1.000 wurden noch im gleichen Monat geknackt. Ein Jahr später sind es laut App-Store-Spezialist Distimo 29.700 Apps. Das wäre im Vergleich zum Start in der Tat eine Verhundertfachung oder eben ein Wachstum von 10.000 Prozent. (weiterlesen …)

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Aus Pinterest mach Pinspire mach LikedBy: Neuer Coup der Startup-Klonfabriken29.11.11


Neues Rocket-Internet-Projekt Pinspire

Sogar das Blog Deutsche Startups nennt es, so kritisch wie möglich, eine “lupenreine Kopie”, obwohl es von der gleichen Firma mitfinanziert wird: Rocket Internet, der Inkubator der Samwer-Brüder, hat mit Pinspire ein neues Projekt aus dem Boden gestampft. Kreativste Einzelleitung dabei dürfte gewesen sein, den Schriftzug im Kopf der Seite auszutauschen. Idee und Raster sind bis auf marginale Änderungen am Design eins zu eins vom Original Pinterest übernommen.

Was soll ich jetzt tun? Das gut finden, weil die Samwer-Brüder damit immer wieder dutzende Arbeitsplätze schaffen? Mich echauffieren, weil die Kopien von wenig bis gar keiner eigenen Kreativität zeugen? Oder mir Popcorn schnappen, Wetten abschließen und darauf hinfiebern, was als nächstes geklont wird? Lukasz Gadowski hat Ende Oktober eine Debatte über gute und schlechte Copycats neu angestoßen. Es gibt einen Unterschied dazwischen, ob man eine Idee 1:1 kopiert oder ob man eine bestehende Idee adaptiert, weiter entwickelt und verbessert. (weiterlesen …)

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Schenkt Bloggern Liebe und Geld! Heute ist “Pay a Blogger Day”29.11.11


Lasst uns wenigstens kurz erwähnen, dass heute Flattrs “Pay a Blogger Day” ist. Der Mikrospenden-Dienst ruft damit dazu auf – ihr ahnt es – heute einem Blogger eurer Wahl eure ganze Liebe zu schenken. Indem ihr in eurem Lieblingsblog auf den Flattr-Button klickt. Idealerweise unter einem Beitrag, der euch am meisten gefällt. Natürlich nur auf Blogs, die es auch verdient haben.

Daran schließt sich die Frage an, welchem Blog oder welchem Blogbeitrag ihr etwas spenden würdet. Das kann jemand sein, der seine Arbeit gut macht. Oder auch jemand, der es dringend gebrauchen kann. Ich empfehle euch heute Letzteres: Auch wenn sie keinen Flattr-Button hat (dafür aber PayPal & Co.), geht meine Empfehlung an Creezy vom Blog “Holy Fruit Salad“. Sie ist Fotografin und Bloggerin und hat in diesen Tagen alles (ja, alles) verloren, was sie mutig in ihrem Blog dokumentiert hat. (weiterlesen …)

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Kamerahandys? Warum will Panasonic zurück auf den europäischen Markt?28.11.11

Smartphones sind selbst auf eigentlich gut versorgten Märkten noch eine wahre Goldgrube. Muss sich zumindest Elektronikhersteller Panasonic denken. Die Japaner hatten schon einmal Mobiltelefone im Programm, zogen sich aber 2006 davon zurück. Seit diesem Jahr verkauft Panasonic in Japan wieder Android-Smartphones und im Frühjahr 2012 will man zurück nach Europa und Android-Smartphones verkaufen, meldet Nikkei Business Daily. Warum nur?

Es ist nicht gerade so, dass es nicht schon eine Menge Anbieter hier gäbe: Samsung und Apple liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Marktführerschaft, Nokia und RIM (Blackberry) mussten in diesem Jahr herbe Verluste hinnehmen, für HTC und LG bleibt der Markt angespannt, Sony muss sich strecken, um das zu retten, was vom bald endenden Jointventure Sony-Ericsson noch übrig ist. Es gibt Nischenanbieter wie Acer und Motorola. Und dann schippern mit Huawei und ZTE zwei chinesische Anbieter nach Europa, die die Konkurrenz mit Billigware aufmischen wollen. Wo bitte soll da für Panasonic noch Platz sein? (weiterlesen …)

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Festival der 1-Sekunden-Filme: “The Beauty of a Second”28.11.11

Kurz, kurz, kurz – bloß kurz. Dahin geht der Trend schon seit Jahren, könnte man meinen. Mikroblogging ergänzt Blogging, Webvideos sollten aufgrund des Aufmerksamkeitsverlusts nicht länger als 90 Sekunden sein. Und Blogtexte werden immer kürzer, damit sie noch gelesen werden.

Doch eine grenzenlose Kürze scheint nicht die Lösung zu sein: Der Kurznachrichtendienst Twitter will sich hierzulande nicht so recht durchsetzen, Smartphone-Besitzer lieben SMS-artige Dienste, bei denen es eben nicht auf die Länge ankommt, und die Twitter-Pendants 12 Seconds für kurze Videos und PhrazIT für kurze Bewertungen haben ihren Dienst längst wieder eingestellt.

Und just in diesem Moment kommt Schreibgeräte- und Schmuckhersteller Montblanc daher und feiert den 190. Geburtstag des Chronographen (Uhr mit Stoppfunktion) mit diesem ungewöhnliche Filmfestival: “The Beauty of a Second“. An dem Wettbewerb dürfen ausnahmslos Filme teilnehmen, die 1 Sekunde lang sind, nicht mehr. 1 Sekunde – was kann man in dieser kurzen Zeit schon erzählen? Welche Handlungen können da groß beschrieben werden? Was kann man da künstlerisch umsetzen? Vielleicht mehr als ihr denkt. (weiterlesen …)

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Feiertagsshopping hat seinen Preis: Pfefferspray, überlastete Server, Geld vom Staat28.11.11

Wir alle lieben Angebote und Schlussverkäufe. Händler freuen sich im vierten Quartal über die höchsten Umsätze, Kunden lieben Angebote, und Deals locken praktisch mehr denn je. Selbst tägliche Rabatt-Angebote wie von Groupon, Dauertiefstpreise und der so genannte “Schluss mit dem Preiswahnsinn” ändern daran nichts. So hat der Black Friday in den USA der Industrie wieder einmal Rekordeinnahmen beschert, vor allem dem Online-Handel: 816 Millionen US-Dollar haben die Händler laut Comscore am vergangenen Freitag in den USA umgesetzt, dem Tag nach dem Feiertag Thanksgiving, an dem viele Menschen einen Brückentag nehmen.

Angesichts der Zahlen fragt man sich, warum es überhaupt zu Szenen kommen konnte, wie denen in einem Walmart in Los Angeles. Dort hat eine Frau nach Zeugenaussagen gegen die Umstehenden Pfefferspray eingesetzt, um im Kampf um eine vergünstigte Xbox oder Wii-Spiele zum Zuge zu kommen. Etwa 20 Menschen wurden davon leicht verletzt. Dem Ganzen sollen tumultartige Szenen vorausgegangen sein; Kunden wurden offenbar gegen Regale gedrückt. In Jakarta in Indonesien kam es bei einer Rabattaktion für das neue Blackberry-Smartphone (!) Bold 9790 zu einer Panik unter den über 3.000 Wartenden. Etwa hundert Menschen wurden verletzt. Ist Online-Shopping die Lösung für solche Probleme? (weiterlesen …)

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Die Bahn sattelt auf Facebook um: Zwei Kanäle ab dem 8. Dezember25.11.11


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Nachdem die Bahn seit Mai mit einem eigenen Twitter-Account meines Erachtens recht erfolgreich auf Kundenanfragen reagiert, soll bald die nächste Stufe zünden: Am 8. Dezember, genau ein halbes Jahr nach dem Startschuss für den Twitter-Account, wagt sich die Bahn noch einmal auf Facebook. Das berichtet das Medienmagazin “Horizont” in Bezug auf DB-Vertrieb-Marketingleiterin Karina Kaestner am Mittwoch. Die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Agentur “talkabout” bestätigte mir gerade telefonisch: “Phase 2″ der neuen Social-Media-Strategie der Bahn wird Facebook sein. Es soll zwei Kanäle geben: einen für Konzernmeldungen, einen zweiten für den Personenverkehr. Wie das genau aussehen soll, will die Bahn kurz vor dem 8. Dezember bekannt geben.

So oder so ist das ein Schritt, der ebenso konsequent wie waghalsig ist. Konsequent, weil man mit Twitter bislang nur eine Nische bedient. Der Kurznachrichtendienst hat in Deutschland den Durchbruch nie ganz geschafft. Wenn man die Kunden erreichen und den Dialog mit ihnen erweitern will, muss man sich auf das hierzulande meist genutzte Social Network wagen. Doch da kann die Bahn zumindest auf den ersten Blick nicht viel gewinnen, wie sich vor Jahresfrist beim “Chefticket” zeigte. Als die Bahn für das gleichnamige Angebot eine Facebook-Seite freischaltete, nutzten die Kunden sie als Beschwerdeabladestelle gegen “Stuttgart 21″. Warum sollte es diesmal anders sein? (weiterlesen …)

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Gesichtsloses Groupon: Irgendwo zwischen Reichtum, Pleite und Schönheits-OPs25.11.11

Die britische Konditorin Rachel Brown hat den “schwersten unternehmerischen Fehler” ihres Lebens begangen, als sie ihre handgemachte Törtchen als Angebot bei Groupon einstellte. Sie rechnete mit vielleicht ein paar Dutzend Bestellungen und limitierte ihr Angebot unglücklicherweise nicht. Doch der Rabatt von 75 Prozent – 6,50 statt eigentlich 26 britischer Pfund – lockte Abertausende an. Bei 8.500 Bestellungen musste sie das Angebot kappen.

Sie und ihre Mannschaft mussten 102.000 Törtchen backen und konnten nicht mehr die gleiche Qualität liefern, weil es sonst nur etwa 100 Torten im Monat sind. Weil sie für jede Bestellung draufzahlte, Überstunden bezahlen und zusätzliches Personal anheuern musste, um die Nachfrage zu decken, machte sie einen Verlust von 12.500 Pfund (14.500 Euro). Das Ereignis war ein Unfall und kommt doch nicht ganz zufällig. Groupon scheint in den Köpfen der Nutzer noch lange nicht angekommen zu sein, während die Firma gedanklich schon Königreiche verwaltet. (weiterlesen …)

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The Social Network 2: Eine Welt ohne Facebook25.11.11

Der Trailer zu “The Social Network” hat mir persönlich besser gefallen als der Film selbst, und offenbar nicht nur mir: Er wurde mehrfach parodiert. Nun endlich hat jemand eine Ecke weiter gedacht und “The Social Network” einen zweiten Teil gewidmet. Oder genauer gesagt den Trailer zum fiktiven Kinofilm “The Social Network 2″. Darin stellen sich die beiden Filmemacher Bennet Silverman und John Gasienica von Nice Piece Productions eine durchaus berechtigte Frage: Was würden wir eigentlich tun, wenn es keine Social Networks mehr gäbe? (weiterlesen …)

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