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Archive for 12.2011

2011: Das Jahr des Übergangs30.12.11

Windows 8

Wenn ich aus dem Stand die Frage beantworten müsste, was die größte Technikrevolution 2011 gewesen ist, dann – müsste ich mich erst einmal hinsetzen. Tablets? 2010. Ultrabooks? 2008 (siehe MacBook Air). Lytro, eine Kameralinse, um Bilder in der Nachbearbeitung erst scharf zu stellen? Eine feine Sache. Und doch, wie Instagram, eher eine Erfindung für Bildlegastheniker. Windows 8? Wirkt sehr verspielt. Google Plus? Wie Facebook, nur entspannter. Microsoft Kinect oder die Metro-Oberfläche für Windows Phone? 2010. Biegsame Tablets? 2012. Android 4.0 Ice Cream Sandwich? Okay, eine gute Weiterentwicklung, aber eben auch nur das. Siri? Endlich mal eine funktionierende Sprachsteuerung – in einem langweiligen iPhone 4S und mit Schwächen in der deutschen Version.

Nein, ganz ehrlich: Einen echten Knaller habe ich 2011 nicht gesehen. Und ja, das ist ein Lamentieren auf hohem Niveau. Denn ein enttäuschendes Jahr war 2011 nicht. Es gab wichtige Entwicklungen, interessante Trends und Vorboten auf das, was uns in den nächsten Jahren erwarten wird. Es war ein Jahr des Übergangs. Eine Rückblende. (weiterlesen …)

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Besuch beim StartupBus Europe: 4 Tage, 5 Städte, 10 Stunden Schlaf und eine Handvoll Ideen29.12.11

Busfahrten haben bei vielen ein Kindheitstrauma hinterlassen: Ganz hinten saßen die bösen Kinder, zu denen man lieber gehören wollte als zu den Strebern vorne. Tat man aber nicht. Und so saß man in der Zwickmühle: Von hinten kamen Wurfgeschosse und Bierfontänen, von vorne altkluge Sprüche. Den Ärger bekam man trotzdem selbst, weil Busfahrer oder Klassenlehrer nicht entsprechend differenzieren konnten. Eigentlich eine traurige Parabel auf das Leben als Erwachsener: sei in der Mitte der Gesellschaft und du kriegst es von allen Seiten drauf.

Vor diesem Hintergrund mag es auf den ersten Blick wie eine Horrorgeschichte klingen, was Elias Bizannes im März 2010 aus einer Bierlaune heraus erfand: Er wollte mit ein paar Freunden von San Francisco zur Startup-Konferenz SXSW nach Austin in Texas fahren und unterwegs ein Startup gründen. Sagte er zumindest, offenbar ein wenig zu laut. “Es sollte eigentlich ein Witz sein”, wirbt Bizannes mir gegenüber um Verständnis. “Aber die Leute haben das ernst genommen, einige Techblogs schrieben darüber und plötzlich gab es kein Zurück mehr: Wir mussten die Idee durchziehen.” Der StartupBus wurde Realität, ein medialer Erfolg und mehrfach wiederholt. Anfang Dezember startete der erste Original StartupBus in Europa. In vier Tagen ging es von Amsterdam über Kopenhagen, Berlin und Zürich bis nach Paris auf die Startup-Konferenz Le Web 2011. Dort besuchte ich den Bus und wollte dem vermeintlichen Horror auf die Schliche kommen. (weiterlesen …)

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Wifis.org: Neue Leute übers WLAN kennenlernen28.12.11

Wer mögen wohl all die Leute sein, die um einen herum wohnen? Klar, die nächsten Nachbarn kennt man meistens. Aber gerade, wenn man neu an einen fremden Ort zieht, kann es helfen, erst einmal in der Nachbarschaft ein paar nette Leute kennenzulernen. Zum Beispiel, um deren WLAN mitzunutzen, während man die Tage oder Wochen überbrückt, die ein Breitband-Anbieter braucht, um die Leitung zu schalten.

Das war auch das Problem, das Mathias Nitzsche hatte, als er innerhalb Berlins umzog: “Ich wollte eigentlich nur ins Internet, mein neuer Anschluss war aber noch nicht geschaltet. Es endete damit, dass ich wie ein Idiot von Haus zu Haus zog und bei den Nachbarn gebettelt habe, ihr WLAN mitzunutzen.” Viele traf er gar nicht erst an. Die, die ihm die Tür öffneten, wollten ihn mit Hinweis auf die Haftung oder aus Bequemlichkeit meistens nicht an ihrem WLAN teilhaben lassen. Wen er schließlich doch überreden konnte, bei dessen WLAN war oft das Signal zu schwach. Um anderen solche Probleme zu ersparen, hat Nitzsche Wifis.org gegründet, eine simple und sichere Möglichkeit, um via WLAN mit Menschen in der unmittelbaren Umgebung Kontakt aufzunehmen. (weiterlesen …)

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Mobile Weihnachten28.12.11

In der Zeit zwischen den Feiertagen – also jetzt – lässt man ja gerne noch einmal das Jahr Revue passieren. Und wenn man sich zu wenig Rest-Urlaubstage übrig gelassen hat, muss man in diesen Tagen sogar arbeiten… Aber bei ein paar schönen Zahlen, die die Entwicklung im vergangenen Jahr schön zusammenfassen, kann das sogar Spaß machen: 7 Millionen Android- und iOS-Geräte wurden weltweit alleine am 25. Dezember aktiviert.

Das messen die Jungs von Flurry anhand von Apps, die den Analytics-Dienst verwenden. Laut Flurry sind die Zahlen fast zu 100 Prozent akkurat. 6,8 Millionen Aktivierungen von Tablets, Smartphones und Mobile Internet Devices mit einem der beiden Betriebssysteme sollen es genau gewesen sein. (Vorjahr: 2,8 Millionen.) Das wären mehr als viermal so viel wie an einem Durchschnittstag im Dezember, wo es 1,5 Millionen Aktivierungen gegeben haben soll. Gut die Hälfte davon müssen demnach iOS-Geräte sein, denn Android-Chef John Rubin twitterte noch am 21. Dezember, dass täglich 700.000 Android-Geräte aktiviert würden. Am 24. und 25. Dezember waren es noch einmal deutlich mehr: 3,7 Millionen Android-Aktivierungen an beiden Tagen zusammen. Die Zahlen markieren einen Wendepunkt. (weiterlesen …)

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Gratis-Downloads: Amazon, Apple und Kobo spendieren MP3s, TV-Serien und E-Books27.12.11

Jeden Tag eine neue Überraschung in Form von köstlicher Schokolade im Adventskalender – das ist leider vorbei. Mit Amazon und Apple lässt sich das tägliche Präsentritual nach den kaloriengesegneten Feiertagen ganz ohne Schokolade bis Anfang Januar strecken. Beide bieten zurzeit jeden Tag einen kostenlosen Download an: Amazon aus den Rubriken MP3s und E-Books für den Kindle, Apple querbeet aus dem iTunes-Fundus. Auch der E-Book-Anbieter Kobo gibt euch digitalen Lesestoff aus.

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Frohe Weihnacht(sgrüße)25.12.11

Ist euch mal aufgefallen, dass Weihnachtsgrüße jedes Jahr hauptsächlich über ein anderes Medium ins Haus flattern? Einst waren es Weihnachtskarten und Anrufe. Dann kamen die meisten Grüße per E-Mail oder, wenn sie speziell sein sollten, per E-Mail-Grußkarte. Dann waren SMS eine Zeitlang das vorherrschende Medium.

Ich kann mich auch noch an ein Jahr erinnern, in dem die meisten sich per Blogpost oder Twitter gratulierten, oder per StudiVZ. Und heute? Alles Genannte (außer StudiVZ), dazu ein paar WhatsApp-Nachrichten. Die große Mehrheit aber schreibt Statusupdates auf Facebook. Etwas unpersönlich? Schon, aber im Grunde schauen ja sowieso alle Freunde dort vorbei und dürfen sich angesprochen fühlen. Ich selbst bin bei sowas ja schrecklich altmodisch und melde mich später noch bei den meisten Freunden – per Facebook-Message.

Euch allen auf jeden Fall: frohe Festtage!

(Jürgen Vielmeier, Bild: HikingArtist (CC))

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Last-Minute-Geschenk? Luxus-Kopfhörer Atomic Floyd SuperDarts im Test23.12.11

Man fühlt sich gut dabei, Dinge zu testen, die so teuer sind, dass man sie sich selbst nie leisten wird. Purer Luxus eben, wie ein paar Ohrhörer des Typus “Super Darts” von Atomic Floyd im Werte von rund 250 Euro. Ärgerlich nur, wenn sie gleich beim ersten Versuch nicht einmal ansatzweise im Ohr stecken bleiben. Man kommt sich wie ein Aussätziger vor, wenn man sich in der U-Bahn Ohrhörer einstöpseln will und sie schon bei der geringsten Bewegung immer und immer wieder herausfallen. Das Problem bei den SuperDarts: Aufgrund ihrer zylinder- oder eben dartförmigen Bauweise ohne Abschrägung bedeutet jeder Zug am Kabel eine Hebelwirkung. Erster Eindruck also: mau.

Zweiter Eindruck: Ok! Der Hersteller war so umsichtig, Ohrstöpsel in verschiedenen Größen mitzuliefern. Und einmal umgeswitcht auf die kleinere Variante, halten die SuperDarts zumindest bei mir in der Tat bombensicher, selbst bei Erschütterungen und wenn man einßermaßen kräftig daran zieht. Problem in meinen Fall: Die sanften Ohrstöpsel mit der so genannten “SoftSeal Noise Isolation” ließen sich nur mit Gewalt über die stählernen Woofer ziehen. Einer der Überzüge überlebte dieses Abenteuer leider nicht unbeschadet, er riss ein. Soundqualität bei meinem Testgerät: gemischt.  (weiterlesen …)

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Grid-10-Hersteller bereut TabCo-Kampagne, nennt Hardware-Markt “brutal”23.12.11


Chandra Rathakrishnan und das Grid 10 im September in Hamburg

Am Montag berichtete ich davon, dass es nicht gut aussehe mit dem alternativen Tablet-Anbieter Fusion Garage. Der Hersteller des Grid 10 und des Smartphones Grid 4 war von seinem Rechtsbeistand und seiner PR-Agentur gekündigt worden. Den einen hatte man nicht bezahlt, bei dem anderen hatte man sich wochenlang nicht gemeldet. Während dessen guckten die Kunden in die gähnende Leere, weil ihre Bestellungen des Grid 10 nicht ausgeliefert wurden.

Nun hat sich Fusion-Garage-Gründer Chandra Rathakrishnan in einem längeren Interview mit dem Technikmagazin Engadget noch einmal zu Wort gemeldet. Darin präsentiert er sich erfreulich offen, erklärt die Probleme der vergangenen Wochen mit einer noch nicht abgeschlossenen Finanzierungsrunde und gibt zu, dass man die zweite Chance vermasselt habe. Auch die TabCo-Kampagne, die im Sommer viel Aufsehen erregt hat, bereut er. (weiterlesen …)

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Geldregen: Google zahlt Mozilla jährlich 300 Millionen Dollar für den Firefox [Bericht]23.12.11


Mozilla mit Problemen? Iwo, das Gegenteil ist der Fall! Anfang des Monats wurde bekannt, dass die Suchpartnerschaft zwischen Google und Mozilla ausgelaufen war. Da Google selbst den eigenen Browser Chrome betreibt, der den Firefox nach Marktanteilen inzwischen überholt hat, konnte man spekulierten, dass Google sich als Finanzier des Mozilla-Projekts zurückzieht. Seit dieser Woche wissen wir, dass die Partnerschaft verlängert wird. Was wir noch nicht wussten, war, zu welchem Preis. Aber wenn eine Meldung von “All Things Digital” stimmt, dann wird Mozilla künftig besser dastehen denn je.

Denn 300 Millionen US-Dollar im Jahr soll es Google demnach künftig wert sein, im kleinen Suchfensterchen des Firefox’ als Standardsuche eingestellt zu sein. Bislang zahlte Google nur gut 100 Millionen Euro im Jahr. Dem Projekt steht künftig also ein warmer Geldregen ins Haus, mindestens drei Jahre lang. (weiterlesen …)

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Musikabos sind angekommen, wird 2012 das Jahr der Serien- und Filmflatrates?22.12.11


Nachdem dann heute mit Rdio der inzwischen siebte legale Musikabodienst in Deutschland seinen Start angekündigt hat, lässt sich langsam zusammenfassen: Das Problem ist gelöst. Kostenlos ist zwar vorbei, aber für rund 5 Euro auf dem Desktop und etwa 10 Euro auf dem Smartphone bekommt man heute seine 10 bis 15 Millionen Songs, legal, so viele Songs sooft man will. Die Musikindustrie freut sich bereits, dass sie mit der Devise “Besitz ist tot” ein Modell für die Zukunft gefunden hat. Das Angebot gefällt nicht jedem Kunden, und es birgt Nachteile. Aber allein die Existenz dieser Dienste ist ein Meilenstein.

Denn bloß vor einem Jahr hatte die Industrie sowohl hier als auch auf der anderen Seite des Großen Teichs noch große Bedenken gegen Musikabos. Napster und Simfy als erste Anbieter in Deutschland wurden geduldet, aber nicht gerade geherzt. Erst nach und nach gab ein Label nach dem anderen seine Vorbehalte auf. Und auch die Modelle wurden für die Anbieter wirtschaftlicher, weil Labels und Rechteverwerter ihnen preislich entgegen kamen. Das ist der eigentliche Grund für die Invasion der Dienste. Wenn Besitz aber wirklich tot ist, was ist dann mit anderem Content, allen voran Spielfilmen und TV-Serien? (weiterlesen …)

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Robert Basic will Buzzriders im Januar starten: Neuer Technikhub22.12.11

Robert Basic will Buzzriders starten. Der Gründer und Namensgeber unseres Blogs, das er vor knapp drei Jahren an meinen Brötchengeber Serverloft/Onlinekosten verkaufte, will sich in Kürze mit dem Technikhub zurückmelden. Es soll zum einen ein Informationsportal werden, zum anderen eine Art Anlaufstelle für Technikinteressierte. Wer will, kann sich bereits jetzt auf einen Verteiler setzen lassen, um Produkte zu testen oder zu Veranstaltungen eingeladen zu werden.

Unter Buzzriders.com hatte Basic ursprünglich vor, dem Open-Source-Gedanken folgend, ein Portal für Lokaljournalismus zu eröffnen. Bereits kurz nach dem Verkauf, Anfang 2009, ging es an die Planung, ein Start erfolgte nie. Das neue Buzzriders soll sich um Themen abseits der heute gängigen Mainstreams kümmern. Es gehe um “High Tech Produkte, Entwicklungen, Veränderungen in den Bereichen Verkehr, Gesundheit, Militär, Haushalt, Kommunikation”, heißt es auf der Website des Projekts. Basic selbst will der Mittler sein, der Produkte und Events auswählt und Einladungen oder Testgeräte (außer im Bereich Militär) organisiert. Er setzt den Schwerpunkt auf Hightech und Innovationen. Was haltet ihr von der Idee?

(Jürgen Vielmeier)

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Rdio kündigt baldigen Start in Deutschland an. Musikabo, die 7.22.12.11

Kurz vor Weihnachten geht es jetzt plötzlich Schlag auf Schlag. Nachdem die Gema in den vergangenen Wochen eingelenkt und Musikabos begrüßt hat, als hätte es nie etwas anderes gegeben, schießen die Dienste wie Pilze aus dem Boden. Rdio hat mich gerade per Mail zum Start des neuen Dienstes nach Berlin eingeladen. Die Party steigt am 12. Januar um 20 Uhr, der Dienst am gleichen Tag. Rdio wird sich zumindest nicht fundamental von bereits gestarteten Musikabos unterscheiden. 12 Millionen Songs werden sich auf Desktops oder mobile Geräte streamen lassen. Preise hat Rdio noch nicht bekannt gegeben.

Der Dienst hat seinen Hauptsitz in San Francisco und war bislang nur in den USA, Kanada und Brasilien verfügbar. Die Gründer Niklas Zennström and Janus Friis dürften der halben Welt unter ihren anderen Produkten Skype und KaZaA bekannt sein. Sie haben das Geschäft aber inzwischen einem anderem Team um den Musikveteranen Drew Larner übergeben und wollen in Bälde auch den Videostreaming-Service Vdio starten. (weiterlesen …)

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Rapsong “SOPA Capabana”: Kann die Internetzensur noch gestoppt werden?22.12.11

“Wie war das damals, als das Internet noch frei war?”, fragte sich unter anderem Rapper Dan Bull, als er mit Hilfe Dutzender Internetnutzer ein Musikvideo gegen SOPA drehte. “SOPA Cabana” ist nur eine von vielen Aktionen gegen den Gesetzesentwurf “Stop Online Piracy Act” in den USA, den Befürworter eines freien Internets derzeit stark kritisieren. Beim Social-Bookmarking-Dienst Reddit glaubt man nicht daran, dass man weiter würde existieren können, sollte SOPA in Kraft treten.

Das Dokumenten- und Präsentations-YouTube Scribd warnt vor SOPA, indem es eine Milliarde seiner Dokumente Schritt für Schritt offline nimmt. Webpersönlichkeiten wie Google-Gründer Sergey Brin und Wikimedia-Chef Jimmy Wales warnen ebenfalls vor den massiven Nachteilen, die das geplante Gesetz mit sich bringen würde. Während Befürworter vorgeben, das Urheberrecht stärken zu wollen, sehen Kritiker ein Ende der Meinungs- und Redefreiheit im Internet kommen. (weiterlesen …)

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Siri, der Horrorfilm22.12.11


Apples Sprachsteuerung Siri begeistert Scharen von Unterhaltungskünstlern. Mit Siri wurde geflirtet, Siris obszöne Sprache wurde entlarvt, Siri wurde parodiert und mit ihm (ihr? na gut: ihr) wurde gesungen. Nun bekommt Siri ihren ersten Kinofilm. Zumindest suggeriert dies ein gut gemachter Trailer von Rooster Teeth. Im Stile von Parodien wie “Scary Movie” wird das sprachgesteuerte Telefon zum gefühllosen Killer, der seine Mitmenschen in den Wahnsinn treibt oder sie gleich selbst ins Jenseits befördert. Wir ahnten es: Mit dem iPhone 4S ist nicht zu spaßen. (weiterlesen …)

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Nokia benennt Symbian um: Die nächste Version heißt Nokia Belle21.12.11


Das Ende eines altgedienten Betriebssystem ist gekommen, zumindest das Ende des Namens: Nokia macht ab der kommenden Version “Belle” Schluss mit Symbian. Die nächste Version wird dann Nokia Belle heißen. Auf drei aktuellen Smartphones (700, 701 und 603) ist Belle bereits vorinstalliert. Für alle Geräte mit Symbian^3 kommt das Update im kommenden Februar. Das kündigte der Hersteller im eigenen Nokia-Blog an.

Die Nutzer, die unter dem Blogeintrag kommentieren, sind nicht gerade amüsiert über den späten Start. Zumal die ersten Belle-Smartphones bereits im Oktober auf den Markt kamen und die Updates auf Belle eigentlich auch bereits dann kommen sollten. Das Ende des Namens des 14 Jahre alten Symbian-Systems dürfte viele Entwickler verärgern, ist aber streng genommen konsequent. So traf es in diesem Jahr auch schon Nokias Marke Ovi: Der Ovi Store heißt inzwischen Nokia Store, Ovi Maps mittlerweile Nokia Maps. Symbian Belle also jetzt Nokia Belle. Was ist mit den nächsten, für das kommende Frühjahr und den Winter geplanten Symbian-Versionen Carla und Donna? Dürften dann wohl den Namen Nokia Carla und Donna bekommen. Da diese eine MeeGo-ähnliche Oberfläche erhalten sollen, ist die Namensänderung nachvollziehbar. Na denn, Goodbye Symbian!

(Jürgen Vielmeier)

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