Auf 2005 • 31.12.04
rutscht gut und heil alle durch!
Viel Spass beim Feiern und ein tolles 2005!

(Bild soll von Seelenfarben.de sein)
rutscht gut und heil alle durch!
Viel Spass beim Feiern und ein tolles 2005!

(Bild soll von Seelenfarben.de sein)
Gestern Nacht auf Arte (oder war es Phoenix?) einen erstaunlichen Bericht über zahlreiche Jugendliche in Japan gesehen, die jahrelang – manchmal mehr als ein Jahrzehnt – ihr eigenes Zimmer nicht mehr verlassen. Das Phänomen scheint weltweit einmalig zu sein. Und die Zahlen sind immens: Man spricht von mehr als 1 Million junger Leute, die sich vom japanischen Gesellschaftsleben verabschiedet haben. Man nennt sie auch die Hiki-Komori (deutsche Wikipedia-Link). Wobei mir die Definition im verlinkten deutschen Wikipedia Artikel nicht gefällt, da mE fälschlicherweise nicht von einem Jugendtrend gesprochen wird. Die englische Wikipedia Definition ist da viel besser >> Soweit ich den gut gemachten Fernsehbericht entnehmen konnte, handelt es sich dabei um Kinder, die sich schlichtweg dem Druck und den Repressalien seitens ihrer Schul”kameraden”, aber auch des äusserst brutalen Elite-Ausbildungssystems nicht mehr aussetzen wollen und können. Und dann teilweise 10-20 Jahre in ihren Zimmern mehr oder minder einsiedlerisch leben. Die japanische Gesellschaft scheint das Problem auszublenden, da es keine bis nur sehr zarte offizielle Stellen Massnahmen ergriffen haben. BBC beschreibt das recht treffend:
Teenage boys in Japan’s cities are turning into modern hermits – never leaving their rooms. Pressure from schools and an inability to talk to their families are suggested causes … The boy in the kitchen suffers from a social disorder known in Japan as hikikomori, which means to withdraw from society. One psychologist has described the condition as an “epidemic”, which now claims more than a million sufferers in their late teens and twenties. The trigger is usually an event at school, such as bullying, an exam failure or a broken romance. … If children refuse to attend school, social workers or the courts rarely get involved… Most consider hikikomori a problem within the family, rather than a psychological illness. Japan’s leading hikikomori psychiatrist, Dr Tamaki Saito, believes the cause of the problem lies within Japanese history and society. Traditional poetry and music often celebrate the nobility of solitude. And until the mid-nineteenth century, Japan had cut itself off from the outside world for 200 years. More recently, Dr Saito points to the relationship between mothers and their sons. Most hikikomori sufferers are male, often the eldest son. Dr Saito is critical of the mother and son relationship. “In Japan, mothers and sons often have a symbiotic, co-dependent relationship. Mothers will care for their sons until they become 30 or 40 years old.” After a period of time – usually a matter of years – some re-enter society.
Ich bin erschreckt über das Ausmass in dieser modernen Gesellschaft, die sich ihrer Kultur und Zivilisation rühmt. Was passiert da? Warum weiss man so wenig darüber. Oder bin ich nur der Letzte, der davon erfahren hat? Das Problem ist leider auch ein Gewaltproblem, da die meisten Gewalttaten laut TV Reportage mittlerweile innerhalb der Familien von Hiki-Komori ausgehen, die zunehmend aggressiver werden und ihren Zorn über ihren Müttern entladen.
Mehr Information findet man dazu im exzellenten englischsprachigen Wikipedia, auch weiterführende Links >>
Und über Technorati auch auf einen Blog zu diesem Thema gestossen: Japan’s Lost Generation
“Herr der Ringe” gefällt mir, insbesondere als die neun Gefährten von der verschlossenen Tür von Moria stehen. Und obwohl die Lösung doch so nah ist, kommen die Gefährten nicht gleich drauf, wie sie reinkommen sollen. So auch die auf dem MEX Blog seit November eingeführte Kommentarmassnahme, das Losungswort sagen zu müssen. Da bisher kaum jemand dieses Tool nutzt, sind auch die Spammer nicht drauf eingegangen. Insofern ist das Ergebnis: 0 Spameinträge und 3x Spammmoderation (habe Moderation noch zusätzlich laufen, es handelte sich aber um echte Kommentare in allen drei Fällen) seit November. Vorher waren es Unmengen pro Tag. Captchas habe ich nie eingeführt, da diese einerseits unfair gegenüber Leuten mit Sehproblemen sind und andererseits schon längst geknackt werden können.
Pepilog hat eine noch simplere Lösung, wer sich das mal anschauen mag.
Und generation neXt grübelt noch :-)
WFlamme meint:
Wenn es einen Gott gibt und ich ihn treffe, dann schlage ich ihn als erstes mit aller Kraft in die Fresse. Habe ich mir fest vorgenommen.
Beat that: 75.260 Punkte

Nettes Shockwave-Spielchen zum zwischendurch abschalten: Badaboom >>
so siehts aus:

und hat irgendwie ‘nen ekligen Süchtigmach-Effekt. Also be careful ;-)
(via Themenmixer, der nur 68940 Punkte hat :-)))
PSPad, ein prima Fileditor, den ich über eine Empfehlung auf atnotes.de entdeckt habe. Wirklich schönes Freewaretool, das mir sogar besser als Proton gefällt, mein bisheriges Lieblingstool.
(weiterlesen…)
Auf Freerepublic stehen Tipps, wie man die Seitendarstellung von FF beschleunigen kann. Habs mal ausprobiert und mein subjektiver Eindruck ist, dß es wirklich schneller läuft. Aber sicher bin ich mir nicht.
1.Type “about:config” into the address bar and hit return. Scroll down and look for the following entries:
network.http.pipelining network.http.proxy.pipelining network.http.pipelining.maxrequests
Normally the browser will make one request to a web page at a time. When you enable pipelining it will make several at once, which really speeds up page loading.
2. Alter the entries as follows:
Set “network.http.pipelining” to “true”
Set “network.http.proxy.pipelining” to “true”
Set “network.http.pipelining.maxrequests” to some number like 30. This means it will make 30 requests at once.
3. Lastly right-click anywhere and select New-> Integer. Name it “nglayout.initialpaint.delay” and set its value to “0″. This value is the amount of time the browser waits before it acts on information it recieves.
via Sommergut
gehe ganz normal über Netzwerkverbindung direkt ins Netz (WinXP). Habe T-DSL Flat, nutze aber nicht die TDSL Software zum Einwählen.
Problem: Nach einer gewissen Zeit ist Connect weg.
Frage: Gibt es irgendwo eine Einstellung, die diesen Abbruch bedingt? ZB Timeout bei Inaktivität? Ist ja fast schon wie früher, als man ein kleines Tool benötigt hatte, damit die T-Online Software nicht disconnected.
Wenn wir schon bei Kassettenrecordern und dergleichen technischen Geräten aus dem 20. Jahrhundert sind, wer weiss denn, was das ist? Das zumindestens sei verraten: Es ist der visionäre Vorläufer vom heutigen iPod, liebe Kinder :-)
Lösung >>
(…zum Jahr 1979 blättern)
Laut LinkedIn – einem Social Networking Anbieter – habe ich bereits ca. 387.100 Kumpels. Obwohl ich lediglich 4 Kontakte in LinkedIn habe. Davon ist einer ein Pseudokontakt (mein Pseudo-Freund Robert Nasic :-).
Dear Robert,
Your LinkedIn network has grown to 387,100+ professionals in 2004. We hope you have had a successful year.
However, there are 1,167,800+ additional hiring managers, business partners and industry experts on LinkedIn you cannot find or contact because you are currently only connected to 4 other people on LinkedIn.
Nehmen wir mal an, ich würde jeden einzelnen kennenlernen wollen. Und das würde 5 Minuten in Anspruch nehmen, zB per Mail und einem einfachen Hallo-Text inkl. einem netten Reply.
1.554.900 Kumpels x 5 Minuten =
7.774.500 Gesamtaufwand in Minuten
oder 129.575 Stunden
oder 5.399 Tage
oder 15 Jahre
Das Dumme: In 15 Jahre habe ich aber sicherlich mindestens die 15fache Menge an Kontakten – wenn mein Netzwerk im schlimmsten Falle linear wachsen würde – also müsste ich 15×7,5= 112 Jahre aufwenden, um alle Kumpels zu begrüssen. Dann sind es nach 15 Jahren 23.323.500 Kumpels. Doch halt. Nach 112 Jahren ist es bei weiterhin linearem Wachstum bereits eine Menge von… 2.612.232.000 Kumpels, die auch zu begrüssen sind. Dafür brauche ich … lange :-) Was heisst das? Sch… ich brauche mehrere GMail Accounts zum Verwalten meines Mailvolumens.
Ich habe vier Kassettenrecorder. Was das ist? Jungspunte werden das nicht mehr kennen. Wikipedia sagt:
Kassettenrekorder sind eine spezielle Form der Rekorder, bei denen die Tonaufzeichnung analog auf Compact-Cassetten geschieht. Sie sind eine in den 1970ern populär gewordene kleine Variante der Tonbandgeräte. Die Compact-Cassette wurde 1963 von Philips auf den Markt gebracht.
Und? Mein Kassettenrecorder Nummer 1 geht nicht. Kabutt. Ausgeleiert. Kassettenrecorder Nummer 2 geht nicht. Kabutt. Tot. Kassettenrecorder Nummer 3 geht nicht. Kabutt. Spielt zu langsam. Kassettenrecorder Nummer 4 geht nicht. Kabutt. Macht laute Nebengeräusche beim Abspielen. Und nun? Soll ich meinen Kindern zum Einschlafen etwa aus dem Netz Kinderlieder streamen? Dat läuft bestimmt besser als olle Kassetten mit einem Kassettenrekorder. Gibts denn überhaupt Internetradiostationen für Kinder?
Für die Nachwelt und Internetarchäologen:
1. Ein Kassettenrecorder
2. Eine Kassette, auf der Töne gespeichert sind. Beispielsweise Musiktöne oder Sprachlaute von Menschen, Fischen und Blumen beim Wachsen. Diese können vom Kassettenrecorder abgehört und widergegeben werden:
das ist eine Internetseite, wie ich sie liebe: Karg, knapp, kurz und knackig, ohne viel gross Design-Tamtam.
PlanB:
(click me)
Und laut Gerold interessante Inhalte für Marketiers >>
Dann auf zum Agenturblog.de, der sucht nämlich begeisterte KöchInnen und Mitblogger für ein neues Blog-Projekt.
gerade beim PRBlogger entdeckt:
The blog—short for weblog—can indeed be, as Scoble and Gates say, fabulous for relationships. But it can also be much more: a company’s worst PR nightmare, its best chance to talk with new and old customers, an ideal way to send out information, and the hardest way to control it. Blogs are challenging the media and changing how people in advertising, marketing, and public relations do their jobs
Ein klasse Bericht auf Fortune.com, der das Jahr 2004 im Bereich Business Blogging prima zusammenfasst und auch einige Ausblicke gibt, was Blogs anzurichten vermögen; sowohl im Guten als auch im Schlechten. Pflichtlektüre.
Anlässlich des schaurigen Naturereignisses in Südostasien, stellen einige Blogger wie Loic, Jim und andere fest, dass Blogs hätten Leben retten können.
Phisland – ein Blogger – hat über das Beben drei Stunden vor Erreichen der ersten Tsunamiwellen berichtet.
So genial auch die Idee ist, Blogs als untereinander vernetzte Warnsysteme einzusetzen, die mit rasender Geschwindigkeit eventuell auch über das Anbinden an weiterer Broadcasting-Systeme – wie etwa Foreneinträge, automatic voicecall, Audiostreaming über Internetzradios, etc… – andere informieren, so stellt sich eine grosse Hürde: Wie stellt man fest, ob die Meldung authentisch ist oder nicht? Und was wird gesagt? Wie zuverlässig ist das?