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Die 3 großen Probleme der Apple Watch: Apple hat nicht gelernt von LG und Samsung

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geschrieben von Tobias Gillen

Ich muss mich beim zumindest optischen Fazit der Apple Watch meinem Kollegen Michael Müller anschließen, der diese im gestrigen Liveticker als „häßliches Ding“ abgetan hat. Rein technisch scheint das Ding völlig in Ordnung zu sein. Dennoch hat Apple die entscheidenden Probleme der Smartwatches nicht erkannt und gelöst. Ein paar Gedanken zur neuen Apple Watch.

S1-Chip, Wi-Fi 802.11b/g, Retina-Display, Bluetooth 4.0, Apple MagSafe mit induktiver Ladung, Beschleunigungssensor, Pulsmesser, NFC inklusive Apple Pay – die Apple Watch hat ordentlich was unter der Haube. Sie kann all das, was man heutzutage von einer Smartwatch erwarten würde. Das ist für Apple-Verhältnisse das Minimum, gerade weil sie mit „early 2015“ sehr spät den Markt betreten, den Google, Samsung, LG, Motorola und Pebble aktuell schon ordentlich beackern.

Die drei großen Probleme der Apple Watch

Doch gibt es drei Dinge, die ich Apple an dieser Stelle ankreiden möchte, fernab von der technischen Komponente, die wirklich sehr ansprechend ist.

1. Die Steuerung: Sie funktioniert über Touch und ein kleines Rädchen an der Seite. Damit kann man Listen auf- und abfahren und rein- und rauszoomen. Für ein Unternehmen, das mit dem iPhone die Touch-Steuerung 2007 nicht erfunden aber zumindest revolutioniert hat, das bis auf den Home-Button ein problem- und makellos arbeitendes Betriebssystem erschaffen hat, das ausschließlich auf Touch basiert, ist das reichlich schwach. In der Demo am gestrigen Abend hat die Steuerung zwar spitze funktioniert. Für mich wäre der Weg zurück zu physischen Buttons oder – in dem Fall – einer „Digital Crown“ aber ein enormer Rückschritt. Apple verspricht sich davon eine bessere Steuerung. Ich hätte aber von Apple erwartet, dass sie sich was einfallen lassen, um dieses Problem bei den kleinen Smartwatch-Displays besser zu lösen.

2. Der Preis: Die Apple Watch wird in verschiedenen Versionen auf den Markt kommen: Als normale Apple Watch, als Apple Watch Sports und als Apple Watch Editions. Der Unterschied liegt in Material und Armband. Es gibt die klassische, die sportliche und eine elegante Variante. Apple hat gestern nur etwas von einem Preis von ab 349 US-Dollar angekündigt. Dass das ein Einheitspreis ist, kann ich mir kaum vorstellen, ist auch nicht so wichtig. Denn in jedem Fall dürften 349 Euro den meisten Nutzern zu viel sein.

Es wird die großen Apple-Fans geben, die das investiveren werden. Aber mit diesem Preis kann doch unmöglich eine breite Streuung in der Gesellschaft und damit die breite Masse erreicht werden. Ich erinnere mich ans erste iPhone, das damals nur ein paar „Priviligierten“ vorbehalten war. Erst als andere Menschen das Ding auch über ihre Nicht-Telekom-Verträge ergattern konnten, machte es die große Runde. Die Apple Watch ist für Samsung, LG, Pebble und Co. mit diesem Preis keine Konkurrenz – zudem Android Wear von Google auch ziemlich rund läuft. Sollte die Smartwatch also bald über den Smartphone-Kauf (mit)entscheiden, würde ich annehmen, dass viele eher zu Googles Android und einem Android-Wear-Produkt tendieren.

3. Das Design: Nutzer wollen eine Smartwatch, die nicht aussieht wie eine Smartwatch. Wie oft habe ich diesen Satz in der letzten Zeit gelesen? Und er stimmt: Wer will schon eine Uhr tragen, die ihn sofort zum Nerd deklariert (etwas überspitzt gesagt)? Man will eine Uhr, die schick aussieht, wie eine Uhr eben – und trotzdem technisch rocken kann. Darum haben so viele Menschen so große Hoffnungen in die runde Motorola Moto 360 gesteckt. Sie sah anders als als LG G Watch, Pebble oder Samsung Gear 2. Sie sah aus wie eine Uhr. Das ist für mich der größte Minuspunkt der Apple Watch und meiner Timeline zufolge geht es zumindest einigen ähnlich. Die Apple Watch ist klobig, eckig und sieht in manchen Variationen aus wie eine Spielzeug- oder Kinderuhr. Aber zu Apples Glück lässt sich über Geschmack ja bekanntlich streiten.

Fazit: Apple Watch – ja oder nein?

Für 349 US-Dollar (ergo: 300 bis 350 Euro?) ein nicht sonderlich ansehnliches Produkt, das viel zu spät mit einem Rückschritt in der Steuerung, dafür aber mit ordentlich Power unter der Haube auf den Markt kommt? No way. Die Apple Watch ist für meinen Geschmack definitiv mindestens einen Hunderter zu teuer, um interessant zu sein.

Beim iPhone nehme ich den hohen Preis in Kauf, weil es mir wirklich nützt, weil ich damit arbeiten kann, weil es mir die Qualität und die Optik liefert, die ich bei einem Smartphone suche. Das gilt nicht für die Apple Watch und ich finde, Apple hat nicht oder zu wenig aus den Fehlern von den bereits auf dem Markt befindlichen Herstellern und deren Produkten gelernt. Von der Apple Watch bin ich enttäuscht und hatte definitiv mehr erwartet.

Wie seht ihr das?

Bild: Apple, Screenshot

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Über den Autor

Tobias Gillen

Tobias Gillen ist seit August 2014 Chefredakteur und seit Mai 2015 Geschäftsführer von BASIC thinking. Erreichen kann man ihn immer per E-Mail oder in den Netzwerken.

90 Kommentare

  • Die Steuerung als Problem zu bezeichnen, ohne das Gerät eine Sekunde lang in der Hand gehabt zu haben ist schlicht unseriös. Über die anderen Punkte lässt sich diskutieren. Für die verbaute Technik halte ich den Preis für angemessen, günstig ist er nicht. Ist ja auch nicht Medion. Das Design ist Geschmacksache, wird wohl nicht allen Menschen stehen – dünner wäre schöner.

    • Ich habe nicht die Steuerung an sich, sondern die Tatsache, dass Apple das Problem nicht besser gelöst hat, kritisiert. Und ich muss ein Gerät nicht in der Hand haben, um zu wissen, dass ich kein kleines Rädchen wie bei einer Spielzeuguhr für die Bedienung haben möchte. Bitte nicht gleich mit „unseriös“ losschießen, lieber nochmal in Ruhe drüber lesen, was genau mein Punkt ist.

    • Die Apple Watch ist wirklich nichts besonderes. es kann nichts besser und sieht erlich gesagt einfach scheiße aus.
      Im Vergleich zum iphone wird mit der watch ordentlich abkassiert zb; das standart model kostet 400 Euro, in der Produktions kostet es 65 Euro mit Transport usw 10 Euro.
      das macht 75 euro reine kosten für das gerät, das Designer und die Entwicklung berechne ich aus einem Grund nicht mit weil Apple wie alle anderen Unsummen an Fördergelder kriegen. d.h wen Apple alleine von dem Ding 8 Millionen verkauft xD…… das verdient kein andere Hersteller mit der gesamten Produkt Palette.
      und ich bin mir sicher das diese Tatsache Apple irgend wann das Genick brechen wird.

  • Ich stimme der Analyse zu, komme aber genau zu den gegenteiligen Schlüssen:

    – Steuerung: Apple hat mit der Crown einen Ausweg gefunden, auf einen kleinen Schirm Touch-Bedienung unterzubringen. Die Unterbringung der Funktionen in dem bekannten Element einer Uhr ist nicht die schlechteste Idee.

    – Preis: Alles richtig gemacht. Die Watch wird nicht von Leuten gekauft, die Preis/Leistung vergleichen. Sonst würde mittlerweile auch keiner mehr iPhones kaufen. Apple Produkte müssen teuer (und gut) sein, sonst laufen sie nicht.

    – Design: Über Geschmack kann man ja streiten, aber die Watch ist sofort als Apple-Produkt zu erkennen (wichtig, sonst bewundert einen ja keiner) und trotzdem stylisch (mit Fitness-Tracker Uhren wollen die wenigsten rumlaufen). Und bei den verschiedenen Varianten findet jeder sein bevorzugtes Design.

    Fazit: Wenn die Integration der Funktionen mit dem iPhone und den Apple-Diensten wirklich so gut funktioniert wie beschrieben, wird das Ding ein Erfolg. Auch wenn andere Anbieter im Einzelfall mehr zu günstigen Preisen anbieten.

    • Danke, Volker, für deine Einschätzungen! Aber gerade beim Preis/Leistungsverhältnis hakt es doch, oder? Beim iPhone bekomme ich viel Leistung, da nehme ich den Preis in Kauf. Aber bekomme ich die auch von einer Smartwatch? Brauche ich die wirklich? Ist das da gerechtfertig? Ich bin nicht sicher…

  • Über Design lässt sich ja bekanntlich streiten, beim Preis sollte man sich aber an die Fakten halten.

    1. Gestern hieß es „startin at 349“ – sprich die billigste Variante wird 349 Dollar kosten.
    2. Es wird definitiv nicht 349 Euro kosten. Warum? Einfach mal die Preise der iPhones im AppleStore in den USA und in Europa vergleichen. Ich denke die „Umrechnung“ wird sich bei der Watch ähnlich gestalten und ab 300 Euro starte (zum Vergleich: die Moto 360 kostet circa 50 Euro weniger)

    Der Bequemlichkeit halber:
    http://store.apple.com/at/iphone/family/iphone/compare
    http://store.apple.com/us/iphone/family/iphone/compare

    • Zu 1: „Apple hat gestern nur etwas von einem Preis von 349 US-Dollar gesprochen. Dass das ein Einheitspreis ist, kann ich mir kaum vorstellen, ist auch nicht so wichtig. Denn in jedem Fall dürften 349 Euro den meisten Nutzern zu viel sein.“

      Zu 2: Daher steht es in Klammern dahinter. Irgendwo im Rahmen von 300-350 Euro wird sich das Ding bewegen, da bin ich sicher. Habe die Klammer entsprechend angepasst.

      Danke dir!

  • Ich bin der Meinung, dass das Preis/Leistungsverhältnis fast irrelevant ist. Die IPhones können aus dieser Sicht jetzt schon weniger als die Konkurrenz, zu höheren Preisen.

    Apple-Produkte sind Prestigeobjekte, die auch noch reibungslos funktionieren. Solange das so bleibt, zahlen die Leute gerne mehr als üblich.

    • Wir werden sehen, ich bin da noch skeptisch. Klar wird das Ding seinen Absatz finden, aber Apple wird die Apple Watch m.M.n. nicht so sehr verteilen können wie das iPhone.

  • Zu Punkt 1: sehe ich ganz anders. Gerade der drehknopf hats mir angetan und gibt dem ganzen digitalgedöns nen schönen retrotouch.
    Zu Punkt 2 und 3: bin ich absolut gleicher Meinung

  • Apple ist kein Anbieter für die Masse. Laptops ab 1000€, Telefone zwischen 400 und 900€ sind keine Produkte die von allen gekauft werden sollen. Ich denke genauso wird es mit der Uhr.

    Und bei der verbauten Technik ist der Preis aus meiner Sicht angemessen.

    Für mich ist nur noch wichtig, wie der Akku so sein wird und wie die ZUsammenarbeit mit dem iPhone laufen wird. Ist die Uhr auch ohnr iPhone nutzbar?

    Vermutlich werde ich 2015 zuschlagen…

    • Ja, Apple ist leider kein Anbieter für die Masse – und trotzdem hat heute gefühlt jeder 15-Jährige ein iPhone. Über die Akku-Leistung wurde kaum was gesagt, vermutlich, weil das noch in der Entwicklung steckt. Das iPhone ist erforderlich. 😉

  • HI,

    dem Kommentar von Volker Meise kann man sich nur Anschliessen. Dem durchschnittlichen Applejünger ist es am Ende des Tages grad egal ob die Uhr hässlich wie die Nacht finster ist oder ob er so eine Smartwatch nun braucht oder nicht.
    Die Uhr kommt von Apple, das Logo passt, der Prestigefaktor stimmt (vor allem im Sommer mit kurzen Shirt) und der Preis Hey Mann/Frau muss doch zeigen das man es hat.

    Es wird spannend zu beobachten wie sich der Markt für Uhren entwickelt. Meinereiner hat nie eine Uhr getragen, erst recht nicht seit dem ich ein Mobiltelefon habe und werde mir dementsprechend auch keine Smartwatch holen, egal ob Apple, LG oder moto360.

  • Hi,

    einfach zu fordern, Apple solle liefern, das ist einfach 😉

    Zu den drei Punkten:

    1. Steuerung: Vielleicht geht hier auch einfach nichts anderes. Touch ist bei der Fläche blöd, Siri oft situationsbedingt unpassend. Also ist der Rückgriff auf ein „altes“ Element und dessen Neudefinition interessant.

    2. Auch hier: Vielleicht geht es einfach nicht „billiger“ in Anbetracht der verbauten Technik. Ich meine aber auch, dass bei so einem Accessoire der Preis nur eine untergeordnete Rolle spielt. Es muss nicht immer alles billig sein …

    3. Das stimme ich zu, die Watch gefällt (mir) nicht. Ich bleibe bei meinen bisherigen Uhren (die ein Vielfaches gekostet haben 😉

    • Apple legt diesen Anspruch doch vor. Ich sage: Sie erreichen ihn aber nicht.

      Zu 1: Auch hier erwarte ich von Apple einfach, dass sie dann nicht auf ein „altes“ Element zurückgreifen, sondern sich eine Touch-Bedienung einfallen lässt, die taugt. Das haben die anderen Anbieter noch nicht 100-prozentig beschafft.

      Zu 2: Klar, Geld ist nicht alles. Aber das Preis-/Leistungsverhältnis halte ich einfach für nicht gegeben. Und das Ding wird sicher keine 350 Dollar in der Produktion kosten, so viel ist sicher. Also billiger geht schon – will Apple aber natürlich nicht.

      Danke für dein Feedback!

  • Ich find´s klasse … möchte jetzt niemanden zu nahe treten, aber ohne das Produkt auch nur einmal in den Händen gehalten zu haben bzw. es richtig im Alltag getestet zu haben, find ich die hier aufgeführte Thematik für einen „Redaktionsleiter/Medienjournalist“ sehr „umprofessionell“.
    Die Keynote ist nicht mal 12 Stunden her und schon wird das Produkt mal wieder zerrissen!!! Ehrlich gesagt geht es mir die letzte Zeit ganz schön auf den Keks, dass sobald ein Apple-Produkt herausgekommen ist, sofort dran rumgenörgelt wird – oder noch besser „Wann kommt eigentlich das neue iPhone 7“ ??? (Wird bestimmt bald das „NEUE“ Thema im Netz sein!!!) Dann wird darüber Philosophiert welche technischen Neuerungen es haben könnte, wie es vielleicht aussieht, wo Appel jetzt schon Fehler gemacht hat usw. … ich könnte die Thematik bis zur Unendlichkeit weiter ausführen … aber ehrlich gesagt Nervt es schon ganz gewaltig! Ist wie beim Autofahren – die einen schwören auf VW die anderen auf BMW. Letztendlich entscheidet der Käufer ob es gefällt oder nicht! Bei der „Watch“ wird es nicht anders sein.

    • Du sagst es: Der Käufer entscheidet, ob es gefällt oder nicht. Und ich habe dargelegt, warum sie mir nicht gefällt. Weil ich ein Käufer von Apple-Produkten bin. Und ich zerreiße hier auch nichts, ich stelle einfach nur heraus, dass das Ding drei Schwächen hat. Zudem habe ich auch die Pro-Seite beleuchtet, also kein Stress 😉 Und die Gerüchte-Küche im Vorhinein haben wir bei BT ganz bewusst auf sehr kleiner Flamme gehalten. Entsprechend finde ich diese Pauschal-Tech-Blogs-Kritik hier unpassend. Danke trotzdem für deinen Input!

  • Dafür, dass Apple diesmal so spät anrückt mit einer Smartwatch, könnten sie wirklich die 100€ für den Namen einfach mal weglassen.. Ich werde sie mir nicht kaufen..

  • Punkt 1 ist für mich auch der spannendste. Ich war nie der große Enthusiast, wenn es um Wearables ging, denn ich hab mich immer gefragt, wie so eine Uhr über Touch bedient werden könne, ohne, dass ich an meinem schmalen Handgelenk so einen Klopper hängen habe. Ich finde Apples Ansatz daher richtig, die einzige Alternative, die mir spontan einfallen würde, wäre ein ausgeklügelstes System von Einmal-, Zweimal-, Mehrmalstippen, das dann aber zu Erlernen zu umständlich wäre.

    Andere Artikel haben bereits die intuitive Bedienung der Watch gelobt. Wobei auch hier: erst ein richtiges Hands-On wird Aufschluss geben. Was hast du dir denn genau erhofft? Ein reines Touchpad?

    • Ich habe mir eine Lösung erhofft, wie man das kleine Touchpad nutzen kann. Bei Samsung hat das mit Tizen nicht geklappt, mit Android Wear schon eher. Aber da finde ich die Steuerung leider auch sehr schwach. Ich hätte mir gewünscht, dass Apple hier den Ton vorgibt und mir was präsentiert, womit ich arbeiten kann. Das Rad finde ich da irgendwie nicht so praktisch…

  • Ich kann mich den 3 Punkten und dem Fazit nicht anschließen – dabei bin ich eher Apple-Gegner 🙂

    Gerade das Rädchen an der Seite ist ja innovativ, finde ich. Apple hat hier nachgedacht und versucht das Bedienungsproblem zu lösen. Das Gewische und Getouche auf den kleinen Uhren-Displays ist lästig und macht keinen Spaß, man schießt im wahrsten Sinne des Wortes öfters übers Ziel hinaus. Hab mehrere Smart Watches auf der IFA probiert und es war bei allen der Fall.

    Der Preis wird einige abschrecken, aber am Ende wollen doch viele Leute das Teil, denke ich. Beim iPhone und iPad war es ähnlich: erst alle Wow nach der Präsentation, dann ein Presselamento, was das ganze alles soll. Und einige Monate später waren beide jeweils ein Erfolg.

    Ich sehe durchaus Potential, dass Apple hier den Smart-Watch-Markt aufrollt.

    Kritikpunkte bei den Smart Watches, Apple Watch eingeschlossen, sehe ich vielmehr bei der Akkulaufzeit, beim ständigen online-Zwang sowie dem Verbindungszwang zu den Smartphones (iPhone; analog Android-Geräte bei Android Wear etc.).

    Eventuell ist das hier der erste Anschub in diesem Produktbereich. Vermutlich müssen wir 1-2 Jahre warten, ehe es bessere Akkus gibt und mehr Praxiserfahrungen von Nutzern und Herstellern vorliegen.

    Daher: nichts übereilen. Aber: die breite Masse wird es nach einigen Anlaufschwierigkeiten schon annehmen, da bin ich mir ziemlich sicher. Bisher wurde nahezu alles „geschluckt“ 🙂

  • Waren diese Fragen nicht schon immer im Zusammenhang mit Apple-Produkten da? Bisher sind die Produkte immer auch sehr gut gelaufen.

    Ich selbst trage so schon keine Uhr und sehe daher auch keine Notwendigkeit die Apple-Watch zu kaufen.

    Letztlich wird auch die Watch laufen. Es kann nur vermutet werden, ob ggf. die Veranstaltung dahingehend ein „Testballon“ war und jetzt die Zeit genau genutzt wird, hier noch ein „Feintuning“ vorzunehmen. Der Preis: irrelevant. Es gibt einfach Produkte, die verkaufen sich nur teuer. Da stimme ich voll zu.

    ich selbst

    Viel interessanter finde ich den Umstand, das die wirklich „neuen“ Produkte (Watch und Pay) nicht mehr mit „i-“ sondern mit „Apple-“ bezeichnet werden. Es mutet an, dass sich Apple damit von Jobst quasi verabschieden will und darstellt… es geht auch so.

  • Zu allererst mal, guter Artikel! Er gibt genau mein Gefühl der gestrigen Keynote wieder. Ich stimme dir in Punkt 1. (Steuerung) und Punkt 3. (Design) voll zu! Punkt 2. (Preis) ist nicht all zu wichtig für mich. Ich bin sogar der Meinung, dass ein höherer Preis „verhindert“ dass, wie Du so schön zum iPhone schreibst, gefühlt jeder 15 jährige mit so einem Teil rumläuft… 🙂

    Aber zurück zu 1. + 3.
    Von der Steuerung bin ich überrascht, aber auch ein wenig enttäuscht. Es ist eine gute Idee die Krone als Steuerungselement einzusetzen, allerdings hätte ich etwas innovativeres erwartet. Zum Beispiel eine Touch sensitive Seite, und wenn sie Rund gewesen wäre, eine Touch sensitive Lynette…

    Und, was ist das ein umständlicher Name? `Apple Watch´?! `iWatch´ wäre besser gewesen. Nachfolgend schreibe ich, aus protest, iWatch… 🙂

    Apropos Innovativ, das ist die iWatch für mich mal gar nicht. Es ist doch im Prinzip dass, was die anderen auch anbieten. Ok, es ist typisch Apple; gut verarbeitet, durch und durch designt (dazu gleich mehr) und harmonisiert sicher perfekt mit dem iPhone.
    Ich hatte eher erwartet dass die iWatch mehr kann als nur Puls und Bewegung messen. Es gibt genug Fitnesstracker die das auch tun, und noch mehr können. Schlaffasen überwachen etc.

    Und (endlich Punkt 3.) das Design!! Ich kann mich garnicht mehr beruhigen… nach dem Motorola die Moto 360 vorstellte hab ich mir schon ein (oder zwei) abgefreut. Das ist für mich eine Smartwatch, RUND! Keine modernere Auflage des iPod Nano Touch, mit ein paar mehr Funktionen und Sensoren. Schon klar das die iWatch mehr ist als das, aber irgendwie auch nicht, ich sage nur Innovation!
    Die Moto 360 ist mit dem runden Display eine echte Revolution im wie ich finde iPhone 5/5s Design. Von Apple hätte ich mir eine Runde Uhr, meinetwegen im iPhone6 Design, gewünscht.
    Zudem wirkt die iWatch echt DICK. Zumindest auf den Bildern. Ich warte mal auf „early 2015“ und hoffe dass sie in natura besser ist als auf den Bildern…

    Dennoch ist mein Fazit, die Moto 360 ist optisch die bessere iWatch! 🙂
    Technisch denke ich hat Apple ein gutes Produkt entwickelt, nur eben im (für mich) völlig falschen Gewand und zu wenig Sensoren. Schade.

  • Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich immer trefflich streiten. Im Gegensatz zu den Modellen der Konkurrenz sieht die Apple Watch aus wie eine richtige Uhr.
    Teuer? Das ist auch wie immer relativ und kommt auf den Funktionsumfang an. Eine Spezialuhr für Sportler wie z.B. von Polar kostet leicht mehr als das doppelte und sieht nicht so toll im Alltag aus und bietet weniger Funktionsumfang.
    Die Steuerung vermag zumindest ich erst zu beurteilen, wenn ich sie haptisch ausprobieren kann.

    Fazit: Nicht alles immer gleich schlecht reden

    Beste Grüße

    Hansjörg Leichsenring

  • Als ich das erste mal anderswo die Steuerung einer Smartwatch über das Uhrenrädchen, als Studie gesehen habe, wusste ich, dass ist es und dachte mir noch dabei, wenn Apple clever ist, dann kaufen die das Unternehmen auf. Zumindest nutzen sie die Idee und die ist für so ein kleines Teil, wie die Uhr, sehr gut, gerade für Leute mit etwas breiteren Fingern.

    Eigentlich braucht niemand mehr heutzutage eine Armbanduhr, da kann ich jederzeit mein Smartphone zücken. Aber ja, zum Laufen benutze ich GPS gesteuerte Uhren und Herzfrequenzmesser. Könnte ich mir nun damit ersparen. Und diese Teile kosten richtig viel Geld. Überhaupt ist die Uhrenbranche in einem Segment gegliedert, wo es billige und dann sehr, sehr teure Uhren gibt. Apple wird mit dem geforderten Preis also mehr gut leben können und es hat sich bei Apple auch oft genug gezeigt, dass sich deren preiswerten Produkte, oft nicht so gut verkaufen, wie die teuren, sie iPhone 5c.

    Beim Design, mögen sie evtl. nicht jeden Geschmack getroffen haben, aber sie machen doch verdammt viel richtig. Mehrere Modelle, welche mit unterschiedlichen Armbändern sich weiter individualisieren lassen und alles recht clever gelöst. Und dann zwei Größen, für Männer und Frauen.

    Ich finde, wo sie beim iPhone 6 eher nur das nötigste gemacht haben um nicht zurück zu fallen, haben sie bei der Apple Watch die Messlatte für die Konkurrenz ordentlich hoch aufgestellt und sich wieder wie in früheren Zeiten verhalten.

  • Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich den „Digital Chrone“ so schön finde, auch wenn er schon wie geschrieben einen gewissen Retrocharme ausstrahlt.
    Dennoch finde ich die Idee eine Kombination von Chrone, Touch und Favoriten Taste zumindest in der Vorstellung gar nicht so schlecht. Unter die Bedienbarkeit fällt meines Erachtens dann aber auch die eingeblendeten möglichen „Touchantworten“.
    Das Design ist meines Erachtens zwar Apple style, aber eine größere Anlehnung an ein rundes Design hätte ich auch gut gefunden, vor allem weil die Icons ja auch alle rund sind 😉
    Letztendlich wird sich aber erst bei einem hands on zeigen, ob die Steuerung über Touch, drehen, drücken wirklich so praktisch ist.

  • Anstatt zu Punkt 1 nur zu schreiben, dass du dir eine bessere Lösung gewünscht hättest, mach doch einmal einen Vorschlag wie die bessere Lösung hätte aussehen können. Denn Klug reden kann jeder 😉

  • Es ist erschreckend zu sehen, wie wenig bei der Kritik der Apple Watch auf die Chancen eingegangen wird.

    Ich sehe das so – Apple hat hier höchstwahrscheinlich eine komplette Produktlinie (firmenintern) aufgebaut, investiert ordentlich, nutzt seine recht große Markt/Produktionsmacht und bringt ein Produkt das für eine „erste Generation“ mMn meilenweit von z.B. Pebble entfernt ist. Auch die Moto 360 ist ein gutes Beispiel für ein Produkt bei dem man nicht genug Mut hatte neue Wege zu gehen.

    Ich glaube tatsächlich das Apple für sich erkannt hat, das der Markt noch längst nicht gesättigt ist. Unter anderem ist die Verfügbarkeit von z.B. Moto 360 eine großes Problem. (ähnlicher Fehler wie Amazon ihn unlängst machte)

    Kaufen werd ich sie mir wahrscheinlich trotzdem nicht, ich mag das gute Zusammenspiel der Apple Produkte wirklich gern, aber – noch – löst die Uhr für mich keine Probleme oder eröffnet neue Möglichkeiten die ich unbedingt benötige, gilt für alle Smartwatches.

  • Zu Punkt 1:

    Bedienkonzepte müssen ausprobiert werden, und nicht einfach in „alt“ und „neu“ eingeteilt werden. Apple verwendet ja durchaus auch mechanische Knöpfe. Mich nerven beispielsweise die Lautstärke Regler an meinem iPad Air. Ich weiß oftmals nicht ob ich das Gerät kopfüber halte, oder beim waagrechten Bedienen, ob die Regler gerade oben oder unten sind. Beim Video-schauen greife ich oft daneben. Nun – diese Gefahr gibt es bei einer Uhr nicht, und ich stehe einem Rädchen offen gegenüber. Die Haptik muss angenehm sein! Interessant finde ich die Touch-Bedienung mit verschiedenen Druckpunkten.

    Zu 2:

    Uhren sind Schmuck ! Middelhoff hatte eine Luxusuhr für 20000€. Eine Apple Uhr ist ein andere Art von Statement, aber eines das öffentlich stärker sichtbar ist als ein iPhone. Genau wie bei Beat Kopfhörern kommt der Preis (teilweise auch) vom Image.

    Zu 3:

    Ja, zu 100%. Die Moto 360 ist so schön ich könnte weinen.

  • Das Ding ist m.E. unnötig wie ein Kropf. Und wenn ich mich so umhöre bei Freunden und Bekannten, die gerne Uhren tragen und Smartphones benutzen, bin ich da nicht alleine.

  • Bei einer Smartwatch gibt es drei wichtige Sachen:

    Akku, Akku und Akku 😉

    Hierzu hat Apple nicht gesagt, ich bezweifle aber, dass aber dieses Kernproblem gelöst hat. So großer Apple Fan ich auch sein mag, nach den drei überzeugenden Produkteinführungen iPhone, iPad und Macbook Air bin ich zum ersten Mal enttäuscht:

    http://www.angrynerds.de/post/90552230944/was-meine-smartwatch-koennen-muss-apple-watch

    Bei der Uhr warte ich (mindestens) auf Version 2, es sei denn, Apple Pay kommt überraschend schnell in Deutschland auf den Markt und findet Verbreitung (im Moment würde ich schätzen, dass die Apple Watch V.2 eher auf dem Markt ist=)

  • zu 1:
    Ich muss mich den „Vorrednern“ anschließen: die Steuerung zu kritisieren, selbst aber keine Alternative nennen zu können, ist billig.
    Die Steuerung mit der „Digital Crown“ ist einfach und geradezu genial.
    Wenn ich sehe wie sich die anderen Anbieter dabei verbiegen einfach kleine Smartphones fürs Handgelenk zu bauen, dann ist der Ansatz von Apple wieder einmal der einzig durchdachte Ansatz (by the way: bei Samsung ärgern sie sich gerade wieder grün und blau und werfen grade die Kopiermaschinen an).
    Ist vielleicht nicht absolut perfekt, aber eine bessere Alternative für die Bedienung kann es m.E. nicht geben.

    zu 2:
    Apple ist nicht billig, kann es aber auch nicht sein, denn die Produkte sind nicht billig sondern hochwertig. In den letzten Jahren sollte sich das eigentlich endlich durchgesetzt haben: nur weil ich alle möglichen technischen Spielereien in ein Produkt hineinzwänge (siehe Samsung), wird das Endprodukt nicht wirklich besser!
    Denn eins sollte auch klar sein, ich kaufe bei Apple nicht nur die Hardware und irgendwelche Software, sondern ich kaufe ein nahezu perfekt aufeinander abgestimmtes Produkt. Man findet dabei immer nur sehr wenige objektive Kritikpunkte (natürlich wünsche ich mir auch ab und zu die ein oder andere Funktion, aber deshalb kann man nicht gleich erwarten, dass das Produkt diese auch bietet).

    Und letztlich gilt: wem es zu teuer ist, der MUSS es ja nicht kaufen!

    zu 3:
    Das Design ist sicher nicht revolutionär, aber auch hier gilt (und auch das sollte man inzwischen eigentlich gelernt haben): Apple designed kein Produkt um sich von den anderen Anbietern abzuheben. Wenn es designtechnisch Sinn macht wird es gemacht – sonst nicht!
    Ausnahme: die jetzt größeren iPhones, bei denen man sich tatsächlich den Wünschen der Kunden beugt, denn Sinn macht diese Größe nicht!
    Das nennt man übrigens „form follows Funktion“. Was bringt mir denn eine runde Smartwatch!? Sieht vielleicht toll aus, ist aber dann wirklich nur eine Uhr mit etwas Intelligenz.
    Dazu habe ich übrigens bei den amerikanischen Kollegen gelesen, dass die Uhr am Handgelenk einen deutlich „geschmeidigeren“ Eindruck macht und überhaupt nicht groß aufträgt.
    Muss man sich wahrscheinlich wirklich mal live anschauen…

  • @egghat
    Echt lustig diese Forderungen „Was meine Smartwatch können muss“.

    Ich wünsche mir auch ein Auto wie den BMW X5 der nur 1 Liter verbraucht!

  • Abgesehen davon, dass ich keine Usecases für Smartwatches erkennen kann die mich dazu bewegen, eine zu kaufen, finde ich den Preis OK. Sie kann meiner Meinung nach mehr als alle anderen Smartwatches auf dem Markt und dann muss man ja auch noch den Applebonus zahlen.

    Ganz wichtiger Punkt dabei ist ja auch, dass z.B. LG und Samsung keinen Cent(Übertreibung) für die Software ausgegeben haben (Entwicklung etc.). Das vergessen viele bei den Preisen von Apple gerne.

    Ansonsten wird gutes Design auch von Unternehmen und Personen definiert. Das entsteht ja nicht aus dem Nichts. Und Apple ist gerade so ein Unternehmen. Ich verspreche, dass die neue Designlinie die gestern vorgestellt wurde zum Quasistandard für gutes Design unter den Kennern wird, so wie es bisher auch immer der Fall war.
    Und der, der es nicht mag fällt dann halt durchs Raster weil er keinen guten Geschmack hat. Vergleich: Wenigen Leuten gefällt die Mode, die in auf der FW Paris gezeigt wird. Aber das ist eben auch nichts für das gemeine Volk sondern für Menschen die etwas mit Design anfangen können. Es soll ja auch Menschen geben, die Samsunghandys schön finden.

  • Zur Steuerung:
    Da kann die Software noch so toll sein! Wenn der Finger das Display verdeckt, ist die Bedienung bestenfalls schwierig. Und ein Stylus oder so kann es ja auch nicht sein. Insofern finde ich es erstmal recht clever und auch dem Design zuträglich, eine Krone anzubringen und zu nutzen.
    Wird sich zeigen, wie fummelig sich das gestaltet.

    Zum Preis:
    Leute geben sehr viel Geld für Uhren und Fitnesskram aus. Apple konkurriert auch auf diesem Feld, nicht nur gegen Samsung. Weil sie eben auch Lifestyle-Marke sind. Davon können die anderen Technologie-Firmen nur träumen, auch Sony.
    Die Einstellungen der letzten Zeit zeigen ja sehr deutlich, dass man auch personell noch weiter in diese Richtung gehen will.
    349 € sind für eine Uhr zum Angeben viel zu wenig, da verwundern mich diesbezügliche Kommentare hier schon etwas. In der Tat dürfte selbst die teuerste Variante dafür noch zu billig und wahrscheinlich bald auch zu verbreitet sein.
    Die reinen Techies schreckt er natürlich etwas ab.

    Zum Design:
    Häßlich finde ich sie nicht. Vom Hocker haut sie aber wohl kaum jemand. Aber welche Uhr schafft das schon?

  • Naja Designtechnisch gefällt mir das nicht aber von der Steuerung finde ich es eine durchdachte Idee. Aber man muss das Gerät erst mal sebler in der Hand halzen beziehungsweise um die Hand tragen. 😉

  • Die These, dass die „Leute“ nicht so viel Geld für einen Smartwatch ausgeben, trifft meiner Meinung nach genauso auf die iPhones zu … 800 bis 1000 Euro für ein Smartphone sind hoffnungslos überteuert.

    Zwar hat Apple nach langem Zögern dann doch eingesehen, dass die Kunden dann doch größere Displays wollen – jedoch mindestens einen Generation zu spät.

    Da Apple seine Produkte zu einem Preis vertreibt, der letztlich fast „doppelt zu hoch“ ist, wundert es mich nicht, dass das iPhone inzwischen unter die 15%-Marktanteil-Grenze gefallen ist.

  • Rein technisch scheint das Ding völlig in Ordnung zu sein. Dennoch hat Apple die entscheidenden Probleme der Smartwatches nicht erkannt und gelöst.

    Wer bist du, dass du mit deinen jungen Jahren und keinerlei vorzeigbarem Fachwissen meinst dich über etwas mit solch starken Worten außern zu müssen? Wir halten einmal fest:

    – DU hast wie die meisten anderen Menschen bislang keinen Kontakt mit der AppleWatch gehabt. Du urteilst hier rein auf dem, was du innerhalb einer Werbeveranstaltung gesehen hast. Lächerlich.

    – So wie du dich äußerst hast du nicht einmal die Produkte von LG und Samsung für einen Tag selber testen können.

    Nein, dieser Beitrag ist absolut lächerlich.

    Du brennst hier ein Feuerwerk starker Worte ab, glaubst ohne die Produkt über die du schreibst selber zu kennen die „Probleme“, nein sogar die *entscheidenden* Probleme dieser Produkte zu kennen…

    Du kritisierst eine Steuerung per Rad. Hast sie nie getestet. Aber nur weil Apple mal der Touchbedienung zum Durchbruch verholfen hat hältst du das jetzt für einen Rückschritt. Ich wiederhole: Du urteilst hier über etwas was du nicht selber einmal testen konntest.

    Was zum Teufel hat das hier mit Journalismus zutun?!

    Das ist große Kinderkacke. Wenn dieser Stil das neue Basicthinking sein soll…

    • 1.) Bleib doch bitte bei der Sache und werd nicht persönlich.
      2.) Ich urteile nicht, ich unterbreite meine Meinung und lege dar, warum die Apple Watch für mich keine Konkurrenz zu den anderen Smartwatches ist.
      3.) Ich habe so ziemlich jede andere Smartwatch zum Test über mindestens zwei Wochen bei mir gehabt, manche sogar länger. Bitte keine blinden Vorwürfe machen.
      4.) Ich kritisiere nicht, dass die Steuerung nicht funktioniert, sondern dass es Apple nicht geschafft hat, das Problem mit dem kleinen Display zu lösen. Für mich ist ein Rad ein Rückschritt. Warum darfst du die Meinung haben, dass es mit Rad ok ist und ich darf eine gegenteilige Meinung hier nicht vertreten?
      5.) Das hier hat was mit Bloggen zu tun. Ich gebe meine Meinung preis und habe mich nicht an eine objektive Analyse gesetzt. Der Artikel regt zu Diskussionen an. Das hat jeder bis auf deine Wenigkeit bisher verstanden und es sind tolle Argumente vorgetragen worden, die einen echten Mehrwert liefern und über „Hier ist alles lächerlich“ hinausgehen. Davon lasse ich mich übrigens auch gerne überzeugen.
      6.) Wir wollen einen offenen, konstruktiven Dialog mit den Lesern. Dein Kommentar ist alles andere als konstruktiv. Wenn dir dieser neue Stil von BT nicht passt, tut mir das sehr leid. Aber mit diesem Kommentar hast du dich selbst disqualifiziert.

  • Es geht nicht darum, dass du keine eigene Meinung haben darfst, sondern darum, dass du deine Meinung als Fakt darlegst.

    Ist aber im Techjournalismus weit verbreitet. Jeder denkt, er und seine Meinung wäre der Mittelpunkt des Universums.

    Der Beitrag ist absolut belanglos. „Apple hat’s versaut, weil MIR die Bedienung (die ich noch nicht getestet habe) nicht gefällt, weil MIR der Preis zu hoch ist, weil MIR das Aussehen nicht gefällt.“ Me, Me, Me, Me, Me……

    Vielleicht sollte man den Titel ändern in „Die drei großen Probleme der Apple Watch, die eigentlich keine sind.“

    • Ich stelle nichts als Fakt hin, das hier ist ein Blog, wo ich meine subjektive Meinung äußern darf und möchte. Die entstandene Diskussion zeigt, dass das großen Mehrwert geliefert hat. Wenn ich denken würde, dass meine Meinung der Mittelpunkt des Universums wäre, würde ich die Kommentarfunktion abschalten und mir andere Meinungen gar nicht anhören. Und ich schreibe in der Ich-Form („Me, Me, Me, Me, Me, Me….“), weil ICH diese Meinung vertrete und eben NICHT als Fakt darstelle.

  • Drei Kritikpunkte meinerseits:

    1. Man sollte mit der Kritik an dem Bedienkonzept erst mal abwarten, bis man die Uhr eigenhändig getestet hat.

    2. Finde ich die Erwartungshaltung an Apple doch sehr überzogen. Da wird erwartet, dass Apple irgendeine ganz tolle Funktion in seine Uhr einbaut, auf die noch kein anderer Hersteller gekommen ist. Aber ist das nicht etwas albern? Hat Apple jemals wirklich neue Funktionen erfunden? Nein. Apple ist aber ein Meister darin Funktionen benutzerfreundlich zu gestalten.

    Im Prinzip wartet Apple doch immer erst mal ab, was die anderen Hersteller so machen und bringt dann eigene, besser Versionen heraus. So war es beim mp3-Player, beim Smartphone, Tablet, Betriebssystem, Smartwatch, etc.

    3. Jetzt fragen sich doch mal echt einige, warum die Uhr „Apple Watch“ heisst. Also mal echt, die können ihre Uhr doch nicht iWatch nennen, HALLO? „I watch“ heisst übersetzt „ich beobachte“! Und das nach dem NSA Skandal?!? Ne ne ne, einfach mal nachdenken.

  • Ich gebe dir recht mit dem was du über die Apple Watch schreibst und sicher lassen sich da noch mehr Punkte aufführen, wobei man aber schnell bei generellen „Problemen“ Apples landet.

    Ich habe allerdings mit deinem Artikel ein Problem (auch mit vielen anderen in denen es um Smartwatches geht). Sony wird kein einziges mal erwähnt, dabei waren sie Vorreiter im Bereich Wearables, bringen nun schon die 3.(!) Generation der Smartwatch heraus, haben vieles schon immer besser gemacht als Samsung (Kompatibilität, Displays, Akku etc.) aber NIEMAND erwähnt Sony wenn über Smartwatches geredet wird. Ich will jetzt nicht als beleidigter Sony-Fanboy dastehen, ich will nur nicht dass es immer heißt „bisher waren alle Smartwatches nichts“ und dabei ist gemeint „Samsungs Smartwatch war nichts“.

    Ach so und noch eine kleine Nebenbemerkung: du bist von der Smartwatch enttäuscht aber vom neuen iPhone nicht? Ich würde das eher andersherum sehen, aber werde mir sowieso keines von beidem kaufen 😉

  • Die Kritik der Steuerung ist schon sehr ideologisch angehaucht 😀

    „Egal was in der Praxis besser ist, ich will was anderes haben!1111“ Das scheint mit so ein Blogger-Ding zu sein, Hauptsache eine Revolution, ob sie jemand will oder sie Sinn macht- egal. Angeblicher Fortschritt zu jedem Preis. Aber ein Blog ist ein Blog, persönliche Meinung ist wichtig, selbst bei so einem „Blog“ wie Basicthinking mit tausend Autoren, statt einem oder maximal zweien.

    Ansonsten naja rein optisch, finde ichd as Ding fad. Eine Smartwatch die genau nun ja genau so aussieht, wie man sich so ein Ding vorstellt. Langweilig, aber was solls.

    Sehr amüsant finde ich das Fehlen des GPS Empfängers und Zwangsbindung an iPhone. Gerade die Anwendung Sport wurde ja mehrmals angesprochen, statt beim Sport auch mal das Smartphone zu Hause lassen zu können/im Schrank einzusperren, muss man beides mitschleppen. Das ist wirklich ein Witz, aber ich mag ja Witze.

    Zumindest gewisse Grundfunktionen (GPS Tracking usw.) müssten autark funtionieren. Und werden es beim Nachfolger auch tun.

    Aber ich wollte auch nie eine Smartwatch haben, da hätte Apple sonstwas präsentieren können, ich bliebe sowieso kalt^^

    Ach ja und seit dem bunten, überteuerten „Billig“-iPhone weiß man, dass Apple auf Flops liefern kann…

  • Ich trage keine Armbanduhr und auch sonst außer einem Ehering keinen Schmuck. Wenn Apple das Ding allerdings als Taschenuhr rausbrächte, also ein kastriertes iPhone sozusagen … äh …

  • 1.) Bleib doch bitte bei der Sache und werd nicht persönlich.

    Nur weil ich auf dein Alter oder dein nicht vorzuweisendes Fachwissen verweise werde ich nicht gleich persönlich. Locker bleiben.

    Wenn sich jemand hinstellt und meint die *entscheidenden* Probleme eines Produktes, dass von studierten Leuten entworfen wurde die mehr Ahnung von ihrem Job haben als er selber (und das auch schon mehrfach demonstriert haben), benennen zu können, keine 24 Stunden nachdem er eine reine Marketingveranstaltung gesehen hat und das Produkt selber noch nicht testen konnte, ja, dann muss man diese *Tatsache* noch einmal allen vor Augen führen.

    4.) Ich kritisiere nicht, dass die Steuerung nicht funktioniert, sondern dass es Apple nicht geschafft hat, das Problem mit dem kleinen Display zu lösen. Für mich ist ein Rad ein Rückschritt. Warum darfst du die Meinung haben, dass es mit Rad ok ist und ich darf eine gegenteilige Meinung hier nicht vertreten?

    Du verstehst den Kern meiner Kritik nicht.

    Alles wäre in Ordnung gewesen, wenn du andere Worte gewählt hättest. Du hättest das Posting auch unter „Meine ersten 3 Gedanken zur AppleWatch“ nennen und das weitere Posting klar als eigene Meinungsäußerung aufbauen.

    Du hast dich aber anders entschieden.

    Der Punkt ist, dass das hier nicht das persönliche Blog von dir ist, sondern laut Impressum eine journalistische Publikation.

    …und solltest du wirklich glauben, dass du eine Meinung hast, dann haben wir grundsätzlich unterschiedliche Auffassungen von dem was eine „Meinung“ ist.
    Das liegt evtl. an unserem Altersunterschied 😉
    Für mich ist es schleierhaft wie man zu irgendetwas, was man lediglich vor einem 1-stündigen Video her kennt schon jetzt eine „Meinung“ haben kann. Dazu noch als jemand, der eben kein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet ist.

    Du kannst gerne einen ersten Eindruck haben. Überraschung: Hättest du dein Posting eben als „meine ersten 3 Gedanken“ bzw. Eindrücke geschildet, dann würde ich dir in manchen Punkten sogar zustimmen. Auch ich habe mir gedacht: „Das Rad… ohoh…“ – so eine Bedienung kenne ich von teuren Kameras. Aber ich bin nicht so vermessen zu sagen: DA! DAS ist ein entscheidender Fehler! Wie will ich denn das wissen, ohne es mal ausprobiert zu haben? Es gab bislang noch kein Gerät mit so kleinem Display und so vielen Funktionen. Das ganze Konzept sollte man doch erst einmal *selber* *testen* bevor man da zu einer *eigenen* *Meinung* kommen kann.

    Aber das scheint ein Problem der jungen Leute zu sein: Die Annahme, man müsse sofort eine Meinung haben (das es etwas wie „Eindrücke“ dazwischen gibt wissen viele nicht mehr). Der Glaube es sei völlig legitim über etwas abzuurteilen, nachdem man lediglich ein Video dazu gesehen hat. Aber anders geht es wohl nicht. Wie könnte man sich sonst zu allem äußern, soviel Zeit hat man nicht um sich mit allem erst einmal auseinander zu setzen. Und im Zweifel sollen Fehler eben Meinungen provozieren, zur Diskussion anregen. *Hust*

    • Okay, jetzt ist es etwas deutlicher und konstruktiver geworden, vielen Dank dafür. Ich werde mir das zu Herzen nehmen. Dennoch finde ich, dass ich über die drei Punkte – das Rad, den Preis und das Aussehen – auch dann eine Meinung haben kann, wenn ich das Gerät noch nicht in der Hand gehabt habe. Und das habe ich getan. Nenn es meinetwegen meine ersten Eindrücke, das wäre für mich in Ordnung – trifft ja auch zu. Grüße!

  • 3 Punkte die ich auch gerne mal kurz ansprechen möchte.

    1. Das Rad:
    Meiner Meinung nach ein revolutionäres Bedienelement mit dem Apple sich selbst übertroffen hat……. wenn es verda*** nochmal nicht dazu führen würde das diese strundzdumme Uhr beim ersten Tropfen Wasser das zeitliche segenen würde. Wie kann man nur so hirnverbrannt sein eine Uhr zu entwickeln die 0% wasserdicht ist. Im Gegensatz dazu ist die Gear 2 bis zu 1. Meter wasserdicht.
    2. Die Akkulaufzeit
    Wie kann man nur so hirnverbrannt sein eine Uhr auf den Markt zu bringen die weniger!!!!! Akkulaufzeit hat als die Konkurrenz?? Samsung garentiert bei der gear 2 zwei Tage Akkulaufzeit was einfach mal doppelt!! soviel ist wie bei der applewatch. Absolut peinlich für Apple

    3. Design
    Geschmakssache. Null Prozent Vorteil oder Nachteil bei Apple

    Fazit: Ich kauf mir dann nächstes Jahr die Gear 3 und die wird perfekt zu meinem Note 4 passen, was ich im Gegensatz zum Iphone gar nicht dabei haben brauch, um mal auf die Uhr zu gucken

  • Hast du auch einen Artikel zu dem Test geschrieben? Würde ich gerne mal lesen.

    Aber Fakt ist doch. Wenn die Applewatch eine längere Akkulaufzeit als die Konkurrenz hätte oder wenn sie wasserdicht wäre, hätte Apple das doch nie und nimmer in ihrer Präsentation verschwiegen. Meiner Meinung nach ist Apple mindestens 1 Jahr zu spät dran um ein solch unfertiges Produkt auf den Markt zu werfen. Was (leider) nichts daran ändern wird das sich das Ding wie blöd verkaufen wird

    • Nein, habe ich noch nicht. Kommt dann bald. Ich glaube, dass Apple vermutlich auch mit dem „early 2015“ noch ein bisschen Zeit rausholen wollte. So ganz rund wirkte die Präsentation insgesamt nicht (gab ja noch ein paar andere Punkte, die nicht erwähnt wurden).

  • Mir fehlt in dem Artikel noch ein letzter Punkt, auf den mich ein Post im Firmen-Blog eines Apple-Händlers gebracht hat:

    4. Integration in den Apple-Kosmos: Mit der Continuity-Funktion in iOS 8 und OS X Yosemite verbindet Apple das iPhone und den Macintosh. (Man fängt auf dem iPhone an eine eMail zu schreiben und beendet die Mail auf dem Mac. Oder man nutzt seinen Mac als Freisprechanlange für das iPhone.) Die Apple Watch unterstützt die Continuity-Funktion offenbar nicht. Eigentlich will Apple doch ein geschlossenes Ökosystem schaffen, stattdessen entsteht ein neues Biotop am Rande dieses Systems mit eigenem OS und eigenem AppStore.

  • @Tobias Gillen: iWatch war vor dem 9. September. 😉

    Es stimmt, dass man nicht alles auf der Apple Watch weiterführen kann – aber das geht ja bei Mac und iPhone ebenfalls nicht. Trotzdem hätte die Continuity-Funktion einige Probleme beseitigt (und negative Pressemeldungen verhindert), die durch die ausschließlich iPhone-Verknüpfung entstehen. Naja – bei seiner TV-Box hat Apple die Funktion ja bisher auch nicht integriert.

    • Sorry, war gedanklich schon im Feierabend. Meinte natürlich die Apple Watch. Mach doch mal einen Vorschlag, wie die Continuity-Funktion auf der Apple Watch aussehen könnte?

  • Ich habe mir Deinen Artikel und nur die ersten Kommentare von Phil und Volker durchgelesen.

    Pauschal die Steuerung zu kritisieren, finde ich, wie Phil, für schlicht unseriös. Ich hätte vom Schreiber erwartet, mal etwas vorzuschlagen, wie es Apple hätte besser machen können.

    Ich bin da konform mit Phil und Volker.

    Die erste Smartwatch von Samsung hat 400 Euro gekostet. Ein bis zwei Monate später 300 Euro. Nicht mal ein halbes Jahr später wurde sie für 200 Euro verramscht.
    Das dazu.

    Apple konnte oder wollte auf der Keynote nicht alles sagen. Aber da kommt noch mehr. Ich erwarte für Oktober eine weitere Keynote (iPad, iOS, OSX, Mac’s ?)

    Apple wird in die Geschichte, als das Unternehmen eingehen, dass den mobilen Bezahldienst zum Durchbruch verholfen hat.
    Da wo Google mit Wallet vor zwei Jahren versagt hat.

    Die Apple Watch funktioniert perfekt in einer Apple Umgebung. Und das ist gewollt.

    Mit einem Marktanteil (iPod) von über 90 % hat Apple damals einen Großteil der Kunden für sein iPhone gewonnen.
    Ich spekuliere nicht, doch etwas ähnliches wird wieder passieren. Wenn es einen Trend gibt, Uhren zu tragen, dann macht Apple das rennen.

    Für mich kommt die Uhr nicht in Frage, weil ich einfach keine Uhren trage. Aber wer weiss.
    Denn das Health-Kit hat mein Interesse geweckt. Die Gesamtheit der Funktionen in einem Gerät ist bisher einzigartig.

    Apple Pay.
    Für die Amerikaner der Hammer. Der Deutsche ist eher ein Innovations-Muffel.
    Ich kann mich erinnern, dass mit der Einführung von iCloud viele mißtrauisch waren und heute wird es einfach genutzt.

    Ich denke, dass Google jetzt unter Zugzwang steht. Mit Bekanntwerden der NSA-Affäre habe ich meinen Google-Account stillgelegt. Das Vertrauen kann Google nicht zurückgewinnen.

    Ich kann und werde Google meine Daten nie wieder anvertrauen. Und schon gar nicht meine Konto- und Kreditkartendaten.

    An Tobias Gillen:

    Deine Berichte über Apple sind nicht die Wertvollsten.

    In allen 3 Punkten hört man nur Mißgunst. Steuerung schlecht, zu teuer, Design ist schlecht

    Wie Phil und Volker erkennst Du nicht das Potential und die Vorteile von Apple Produkten.

    Ich hoffe, dass Du etwas offen für Kritik bist.

    • Hi, ich bin sehr offen für Kritik. Allerdings lasse ich mir nicht unterstellen, dass ich ggü. Apple eine Missgunst hätte. Ich nutze seit Jahren iPhone, Mac und iPad und bin mehr als zufrieden mit den Produkten. Ebenso begeistert bin ich von Apple Pay. Hier habe ich die nach meiner Meinung wichtigen drei Kritikpunkte aufgeführt, die sich rein auf die Apple Watch beziehen. Ich sage aber auch, dass das Ding technisch ziemlich weit vorne ist. Entsprechend: Nein, Missgunst empfinde ich wirklich nicht.

  • @Gillen

    iWatch ? Emails schreiben?

    Wie wär es mal mit Emails diktieren. Während ich Auto fahre, mache ich das nur so.

    Lernen, die nützlichen Funktionen für den Alltag einzusetzen.

    ——————————-

    Tobias Gillen 11. September 2014 / 18:55 Uhr
    Guter Punkt, aber das Problem dürfte hier sein, dass du nicht alle Funktionen auf der iWatch weiterführen kannst – z.B. E-Mails schreiben.

  • Ist vielleicht auch eine Altersfrage. Ich dehe es hier in der Firma in meiner Abteilung. Während die älteren, so ab 35 mit Android-Smartphones rumlaufen, haben bei den Junior und Interns fast alle ein iPhone. Und ich nehme mal an, dass denen egal ist, ob die Apple-Watch wie eine Apple-Watch aussieht oder wie eine Rolex.

  • @A.Berater: Fair bleiben. Die E-Mail hatte ich als Beispiel für die Continuity-Funktion erwähnt, Tobias Gillen hat nur auf meinen Kommentar reagiert. Im Zusammenhang mit der Apple Watch war das wirklich nicht das beste Beispiel…

  • @A.Berater: Du schreibst, dass die Apple Watch perfekt in einer Apple Umgebung funktioniert. Laut Apple-Pressemitteilung ist die Watch doch kompatibel mit iPhone 5, iPhone 5c, iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6 Plus (jeweil mit iOS 8), außen vor bleiben dagegen iPad, iPod Touch, Mac und Apple TV. Nach perfekter Integration sieht das noch nicht aus.

  • Einmal zum Design und den Funktionen aus der Sicht einer Frau.

    Für mich war eine Smartwatch nie ein Thema, hätte mir aber ein Instrument gewünscht, was meine Pulsuhr mit GBS, mein Mp3 Player und mein Fitnessarmband ablöst. Die Smartwatch wäre eine Möglichkeit, diese Geräte zusammen zu fassen. Die Apple Watch verbindet alle diese Funktionen in einem Gerät und mit einem Preis ab 300 € auch noch deutlich günstiger als die großen Namenhaften Sportartikel-Hersteller. Klar kann man ein Apple Produkt mit Fitness-Funktionen nicht mit einem Langjährigen Hersteller von Sport-Uhren gleichsetzen, aber ich bin auch kein Olympia-Athlet.

    Wer viel Sport treibt, gesünder leben möchte, sein Haus über Smart Home intelligent eingerichtet hat und mehr Handfrei durch leben laufen möchte, für den ist die Apple Watch ideal. Also für alle, die fortschrittlich leben.

    Zum Design, ich sehe hier die erste Smartwatch die ich tragen würde. Nicht zu klobig, schlicht wechselbares Armband und vollem die Farbe Rosegold. Ich lege viel Wert auf Mode und Trends und Apple hat genau den Geschmack aller weiblichen Modejunkies getroffen. Dadurch wird die Zielgruppe für das Produkt noch mal deutlich größer sein als bei der Konkurrenz.

  • @Jochen Baumberge

    Hast Du eigentlich mal selbst über Deine Frage nachgedacht?

    Welchen Sinn macht überhaupt die Apple TV in Verbindung mit der Apple Watch?

    Wenn Du vor einem Mac mit 10.10 sitzt, dann wird Dein Mac zum iPhone und kannst telefonieren oder Nachrichten verfassen und versenden. Musst als nich Dein iPhone aus der Tasche zücken.

    Die Apple Watch benötigt das iPhone und nicht umgekehrt!

    Bekanntlich kann man mit dem iPad oder dem iPod touch nicht telefonieren und keine SMS empfangen/versenden.

    Vielleicht könnte man sogar sagen, dass sich alles nur um das iPhone dreht, weil dieses Produkt in der Regel die meiste Zeit am Mann ist. Die Uhr ist nur ein Trabant.

    Die Apple Watch trägst Du im Bett speziell wegen dem Health Kit. Ich glaube nicht, dass Du dafür das iPhone, Deinen Mac oder Deine geliebte Apple TV nutzen möchtest.

    Hast Du Dir die Keynote nicht angeschaut? Oder einfach nur nichts verstanden?

    Ich bin freiberuflich für Apple tätig und unterrichte in OSX und iOS. Vielleicht ist es erst durch die regelmäßigen Trainings möglich, zu verstehen, was und warum Apple macht. 🙂

    Wenn Du aber tolle Ideen hast, die Apple TV sinnvoll mit der Apple Watch zu nutzen, dann hat Apple ein offenes Ohr für Dich.

  • @Corinna

    Ich lege besonderen Wert auf Deine Meinung. Genau so verkauft Apple seine Produkte. Über Emotionen.
    Und sehr sehr selten werden Konsumenten von Apple Produkten enttäuscht.

  • @Berater&Baumberge: Ihr habt beide die Keynote und/oder Pressemitteilung gelesen, aber nicht auf die Website von Apple geschaut – oder? Da steht beim Punkt Apple TV und iTunes: „Steuere dein Apple TV und die iTunes Mediathek auf deinem Mac oder PC mit der Apple Watch. Geh durch das Hauptmenü, blättere in Listen und Sammlungen, wähle Filme aus und mehr.“

    Die tolle Idee, Apple TV sinnvoll mit der Apple Watch zu nutzen, gibt es also schon. 😉

  • @Carsten: Danke, habe ich wirklich nicht gesehen.

    @A.Berater: Ich soll über eine Frage nachdenken, die ich gar nicht gestellt habe? Hmmm … das ist ZEN – oder? 😉

    Welchen Sinn und Zweck die Apple Watch im Zusammenhang mit Apple TV hat? Wie Carsten ja schon bemerkt hat, Apple scheint da an eine Fernbedienung zu denken. Haben wir offenbar beide überlesen.

    Zu den restlichen Ausführungen: Du beschreibst wunderbar, wie die Continuity Funktion arbeitet und wie das iPhone im Mittelpunkt des Apple-Kosmos steht. Stimmt alles.

    Wenn ich mich jedoch an die Präsentation der Apple Watch richtig erinnere, dann wurde diese Continuity-Funktion nicht erwähnt. In der Watch-Pressemitteilung und auf auf den Apple-Seiten steht ebenfalls kein Wort dazu. Es heißt zwar, dass man dank Handoff auf der Apple Watch eine Nachricht beginnen und auf dem iPhone fortsetzen kann – umgekehrt scheint das aber nicht der Fall zu sein. Gibt es irgendetwas, was man auf Mac, iPad oder iPhone beginnen kann, dann aber auf der Apple Watch weiterführen oder beenden kann? Eigentlich nicht. Außerdem: Sobald sich mein iPad in der Nähe meines Mac befindet, soll ich dank Handoff auf dem Mac fortsetzen können, was ich auf dem iPad angefangen habe. Bei der Apple Watch funktioniert Handoff dagegen wohl nur mit dem iPhone. Deswegen hab ich im obigen Kommentar geschrieben, dass die Apple Watch offenbar die Continuity-Funktion nicht unterstützt.

    Auf der WWDC war die Continuity-Funktion noch ein großes Thema. Deswegen habe ich erwartet, dass die Entwickler bei der Apple Watch eine neue und innovative Anwendung aus dem Hut zaubern und die Continuity-Integration noch weiter voran treiben. Zudem ist SMS/MMS-Continuity in der letzten iOS8-Version plötzlich nicht mehr enthalten und wurde jetzt offiziell verschoben. Bei Apple TV ist von der Continuity-Funktion ebenfalls nichts mehr zu hören. Wie gesagt, nach der WWDC habe ich zu diesem Thema eindeutig mehr erwartet.

    Was die Apple Watch dann tatsächlich kann (oder nicht kann), werden wir alle ja eh erst 2015 erfahren. 🙂

  • @Carsten

    habe ich nicht gelesen. Ich sag mal trotzdem danke für diese Info.

    Die Apple TV setze ich auch nur bei Schulungen ein. (AirPlay Mirroring). Ansonsten ist dieses Produkt für mich uninteressant.

  • Ich finde Apple hat da ein tolles Konzept vorgestellt, das mit der Individualisierbarkeit durchaus im Massenmarkt und auch im Luxussegment seine Abnehmer finden wird.

    Den Preis finde ich für die erste Apple Uhr ganz ok und natürlich wird sich auch die Apple Watch Edition (angeblich für 1200 Euro / USD) ausgezeichnet verkaufen. Ich frage mich nur, wie das mit den jährlichen Updates sein wird. Andererseits bringen auch Luxusmarken wie IWC alle paar Jahre ein neues Modell, das dann ein älteres ersetzt. Da jammert niemand, es wird trotzdem gekauft.

    Was die Bedienung betrifft sollte man noch abwarten. Das was in der Keynote gezeigt wurde sah noch sehr unausgereift aus. Aber als iPhone-Kompagnon reicht das doch alle mal, oder?

  • Ich möchte, als Vertreter der älteren Generation, auch mal etwas zur Diskussion beisteuern: Macs nutze ich nunmehr schon einige Jahrzehnte. Bis vor Kurzem lief auch immer ein ArbeitsPC mit. Der halt nur für branchenspezifische Software, die es auf dem Mac nicht gab.
    Apple war damals ein Prestige Objekt, schon immer etwas teurer, dafür aber auch mit Gelinggarantie. Ich hab in dieser Zeit nie einen Absturz des Systems erleben müssen, alles was mit Grafik zu tun hatte (Foto, Film, Layouts fürs Desktop-Publishing) lief einfach und genial. Am PC hab ich so manche Bastelstunde verbracht, weil immer irgendwas nicht kompatibel war… Auch die geniale Bereitstellung aller Medien in allen Anwendungen ist beim PC nach wie vor vernachlässigt.

    Als das Iphone kam, kam auch eine neue Zielgruppe. Wie hier schon erwähnt, die lieben Zeitgenossen, die sich eben gern mit dem neuen Iphone, oder aber zumindest mit den typischen weißen In-Ears, sehen lassen. Das war zu meiner Zeit, kein Grund. Schon allein weil sich wohl niemand seinen Mac ans Ohr halten konnte 😉

    Dennoch hat Apple seine Fans und das sind eben nicht nur die, die damit nach außen glänzen wollen, sondern schlicht die, die die Zuverlässigkeit schätzen. Dazu gehöre ich. Ich bin selbständig und ohne Apple würde mein virtuelles Büro gar nicht laufen. Ich arbeite weltweit mit meinen Mitarbeitern zusammen, ohne Geschäftsräume haben zu müssen.

    Die apple watch, die übrigens angeblich nicht iwatch heißen durfte, weil ein Schweizer Uhrenhersteller wohl eine iswatch hat (hab ich mal gelesen), trifft meinen Geschmack. Gut, vielleicht ein bisserl retro und angestaubt, aber es gibt uns Alte ja in der Computerwelt auch noch. Die Bedienung über das Krönchen erscheint mir sehr sinnvoll, da ich mich beim Iphone schon manchmal ärgere, wie „betatscht“ das Display meist aussieht und auf so einer kleinen Fläche, wie bei einer Uhr, wird das sicherlich nicht besser.

    Mein Fazit zum Ganzen: ich gehöre zu denen, die einfach ein funktionierendes System haben wollen und dazu gehört auch das Zusammenspiel der Geräte untereinander. Das hat mir Apple all die Jahre (mit kurzzeitigen Aussetzern, ich denk da mal an die idisk) immer geboten. Mich interessiert die reine Technik weniger, da gibt es bestimmt auch bessere, ich bin schlichter Anwender und meine Werkzeuge sollen für mich arbeiten, nicht umgedreht. Sicher, man kann bestimmt Einiges besser machen, aber in Bezug auf Apple sehe ich das als Meckern auf hohem Niveau.

    Zu teuer? Da könnte ich jetzt einen betriebswirtschaftlichen Vortrag über Preispolitik halten. Ist mir auch ehrlich gesagt, ziemlich schnurz. Apple ist ein Anbieter und wenn seine Produkte mir das wert sind, zahl ich, wenn nicht dann nicht. Wir haben eine freie Marktwirtschaft, das heißt, jeder kann nehmen was er will. Wenn Apple höhere Gewinnmargen haben möchte, dann ist das absolut legitim. Es steht nirgendwo geschrieben, das ein Produkt für alle erschwinglich sein muss. Ob sie mit der Preispolitik richtig liegen, wird die Bilanz schon zeigen.

    Ich wollte meine Sicht einmal einbringen, weil sich hier scheinbar nur junge Menschen austauschen, die natürlich ihre Ansprüche an die Geräte einbringen. Vergesst nicht, dass es auch nicht wenige Silversurfer gibt, denen eben andere Dinge wichtiger sind.

  • @Gabriele Meier

    Das war inhaltlich sehr informativ und es hat nichts gefehlt.

    Ich habe den Eindruck, dass viele ältere Menschen den Fortschritt verweigern. Ich finde das auch nicht schlimm. Das kann an der Intelligenz oder an den Interessen liegen.

    Aber Sie, Frau Meier, haben es verstanden „Apple zu leben“. Die Marke Apple anzuhimmeln oder Stunden vor einem Apple Store und auf das neue iPhone zu warten, finde ich völlig daneben. (Aber warum darf Apple kein Star wie zum Beispiel George Clooney sein?)

    Was Apple aber wirklich ausmacht, ist „Customer Satisfaction“!

    (Eigentlich wären Sie als Chefredakteurin von Basicthinking eine Bereicherung.)

  • Nun ja, Apple zu hypen ist ja an sich nicht strafbar, aber einfach nur der Marke wegen niederzuknien, finde ich auch etwas übertrieben. Apple lernt nun mal nur ungern und versucht stattdessen lieber stets einen eigenen Weg. Das ist mal ein Glücksfall für die Verbraucher, aber manchmal auch ein „Schuß in den Ofen“….Für mich letztlich ein Anbieter wie alle anderen – mit Ecken und Kanten.

  • Design: wie Iphone 3, Retro nicht mein Geschmak, zu unmodern

    Preis: 349 eur + iPhone 6 !

    Enwickler: im Moment nur einige ausgewählte große Firmen

    Sensoren: zu wenig

    Aufladen: jeden Tag, macht man ein paar Tage, dann liegt sie in der Ecke

  • Selbst wenn der Blog-Eintrag nun etwas „veraltet“ ist. Hier meinen Eindruck zu diesem Blogeintrag. Man sollte wissen: ich habe fast alle Fitnessarmbänder und sämtliche digitale Uhren. Ich liebe es sie alle zu testen.

    Ich hatte mir geschworen, die Apple Watch nicht zu kaufen. Um ehrlich zu sein, fand ich sie nicht besonders attraktiv und hätte mir eigentlich etwas anderes von Apple erwünscht. Meine Lieblingsuhr war bis lang die FitBit Surge.

    Nun seit einigen Tagen hat mich doch die Neugier gepackt und ich bin – stolze – Besitzerin eine Sport Apple Watch.

    Zum Design: sie ist bei weitem die Fitnessuhr, die am elegantesten am Handgelenk sitzt.

    Zur Steuerung: ich kann das Urteil bzgl. dem Rädchen nicht teilen. Erstens ist Johnathan Yves einer der besten Tech-Designer auf dieser Welt. Zweitens kann man wohl mit „altem“ etwas neuer kreieren oder einer neuen Ausrichtung geben. Ich finde, es ist Apple sehr gut gelungen. Und im Vergleich zur LG oder Moto360, um ein paar Beispiele zu geben, finde ich das Handling gelungen.

    Zum Fitness-Tracking: ich habe ja die 3 Kreisel gehasst, als ich sie zum ersten mal sah. Aber ganz ehrlich unter uns: die Funktionalitäten sind wirklich stark und akkurat. Sei es mit Lolo Treadmill auf der Apple Watch oder die original Apple-Workout App und, parallel mit der Fitbit Surge App auf dem iPhone, ich habe solch ein Spass, wie noch nie. Und jetzt verstauben meine LG G Watch R Smartwatch, meine Moto 360 und sogar meine Activité (Original und Pop), inkl. meinem Jawbone Up – beides liebte ich heiss und innig.

    Mein Fazit: viele Geschmäcke, viele Meinungen. Und es ist gut so!

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